Mittwoch, 7.8.2019 – weiter geht es in den Nordwesten von Mallorca!

6.30 wir sind wieder abfahrbereit, der Wecker hat uns hartnäckig geweckt.

Mallorca schläft noch.

Die sonne ist am Aufgehen und es beginnt zu dämmern. Es ist noch ganz ruhig rundherum und sieht sehr schön aus.

2 Segelboote fahren auch weg, einer von ihnen scheinbar nach Ibiza, der Richtung nach. gute Reise!

Wir fahren weiter in den Nordwesten. Der Wind ist schwach, wir haben Rückenwind, keine Wellen und es geht gut voran.

12.00 Wir kommen in Port de Söller an. viele Boote sind schon ausgefahren und machen uns wieder Platz. Bei kleinen Häfen ist das immer ein Schlichten und da wir sehr breit sind, haben wir gerne genug Platz rundherum.

12.00 ist eine gut Uhrzeit. sie haben gefrühstückt und sind bereit zum Ausfahren. so auch heute.

Wir finden genug Platz zum ankern auf 10m Tiefe.

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Sonntag, 4.8.2019 – jetzt müssen wir aber weiter, ……

…… ich krieg schon die Krise, wenn wir noch länger hier bleiben.

Viele Boote, Schiffe, viele Menschen, trommeln bis Mitternacht.

Lass uns die Insel wechseln.

Dazu kommt ja auch noch, daß wir nicht an Land fahren, wenn überall am Strand und rundherum so viele Menschen sind.

So gehen wir zeitig zu Bett und rasten uns aus!

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Dienstag, 6.8.2019 – die erste große Überfahrt beginnt!

6.00 Der Wecker läutet, es ist noch finster hier.

6.30 wir sind soweit, haben alles verstaut und gut festgemacht. Im Schiff alles weggeräumt, was bei Wellengang zu Bruch gehen kann und ziehen unsere Ankerkette raus.

Sofort kommt der Nachbar heraus und schaut ob es sich ausgeht und wir vorbei kommen und seinem Schiff nichts passiert. Alles ok!

Die Sonne geht auf, es dämmert und sieht wunderschön aus.

Noch ein Segelschiff fährt los. Hier ist so der Absprungort für die Überfahrt nach Mallorca.

10 Stunden liegen vor uns am Meer. Wir haben mehrmals Wind, Wellen, Wolken, Gewitter gecheckt, um nichts zu übersehen. Es müsste klappen und wir gut rüber kommen.

Der Wind ist schwächer als angesagt, wir fahren mit Motor. zuwenig Wind für segeln.

16.00 Schneller wie geplant, durch den Rückenwind kommen wir in Mallorca Santa Ponsa an.  Ich freu mich, das ging ja gut!

17.00 Hier in Santa Ponsa kann man wunderbar shoppen und so bringt Kurt mich an Land.

18.00 Ich hab alles bekommen für Alle, wie ich wollte und für mich auch noch einen Bikini dazu. Was will man mehr.

20.00 Kurt will auch noch an Land. So nehmen wir die andere Seite der Bucht, abseits von den riesigen Hotels und gehen bis zur Marina und wieder zurück. Es ist ruhig und angenehm hier und wir genießen den Abend Spaziergang sehr. Es ist immer noch lau und mild.

Wieder an Bord bewundern wir noch eine Weile das Abend Panorama und die Lichter und gehen dann zu Bett.

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Montag, 5.8.2019 – wir wollen weiter!

9.00 vorsichtig lugen wir aus dem Schiff. Mindestens die Hälfte der Boote und Schiffe sind schon gefahren und wir kriegen unseren anker ganz leicht heraus. so ein Glück.

Es geht weiter, nur ein kleines Stückchen nach Portinatx, dem nördlichsten Ort Ibiza´s. von dort aus wollen wir dann die  lange Überfahrt nach Mallorca machen.

Wir finden einen guten Ankerplatz, viele Boote sind bereits weiter gefahren und haben uns Platz gemacht.

Wir genießen den Tag, gehen ein bisschen an Land, machen coole, einsame Fotos von Landschaften wo niemand ist und genießen dass hier nicht so viele Menschen sind.

Es ist sehr heiß!

Ich komm noch zum paddeln kurz vor Sonnenuntergang und wir fahren nochmal an Land für eine letzte Runde in Ibiza. Morgen verlassen wir die kleine Insel und machen uns auf neue Abenteuer.

Entspannt gehen wir zu Bett und stellen den Wecker auf 6.00 Früh!

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Samstag, 3.8.2019 – wir bleiben noch ……

ich freu mich und beginne gleich vor dem Frühstück mit schwimmen und paddeln. Am Standup Board stehen kann man nur bei ruhigem Wetter und somit nicht sehr oft. Aber ich liebe das Brett, manchmal mach ich auch einfache Yogaübungen drauf auf dem wackeligen Ding und trainiere mein Gleichgewicht.

Es ist sehr heiß. wir entspannen mit schwimmen und paddeln und fahren am Nachmittag in die nächste Bucht mit dem Beiboot, um sie zu inspizieren. Bei uns ist es viel schöner.

Gesagt, getan. Im Laufe des Abends kommen immer mehr Boote und schlichten sich aneinander, wie auf einem Parkplatz. Sie parken sich förmlich ein, viel zu eng. Dazu kommt ja dass sich Boote immer bewegen, durch die wechselnde Windrichtung und durch ihre Rumpfform. Somit hat man immer das Gefühl sie stoßen zusammen. und immer noch kommen boote und Schiffe dazu. Die kleine hübsche Bucht platzt förmlich aus den Nähten. Es ist so als ob sie in sämtlichen Nachbar Buchten Werbung gemacht hätten für diesen Samstag, für Sonnenuntergang schauen und trommeln hören. Irgendwann hören wir auf, uns zu wundern. Gut dass wir gestern an Land waren, denn heute sind es zuviele Menschen. sie stehen sogar auf den Klippen und im Wald. Unglaublich, ich sags nochmal Ibiza ist einfach zu klein im August für diese Massen.

Gehen wir ins Bett, ich hab genug gesehen.

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Freitag, 2.8.2019 – wir versuchen weiter zu kommen!

15.00 Der Wetterbericht sagt der Nordwind wird schwächer, aber erst 1-2 Stunden weiter entfernt.

wir wollen aber weiter und versuchen mal im Mistral zu fahren. Wir wolltens wissen. Die Wellen sind nicht angenehm und nachdem wir an vielen Caps vorbei müssen, wird der Wind immer stärker. Oft haben wir 23 Knoten Gegenwind. Ich bin sehr unentspannt.

Mit Motor gegen den Wind bremst auch sehr und wir kommen nur langsam voran.

Nach 2 Stunden wird es leichter. Noch eine Stunde ca dann sind wir bei einer sehr hübschen Ankerbucht mit einem typischen Inselchen, das aussieht wie ein Finger einer Hand.

Es sind schon viele Schiffe dort, aber wir finden einen guten Ankerplatz. Das Wasser ist wunderschön blau, keine Quallen.

wir sind ein bisschen geschlaucht und wollen jetzt an Land.

21.00 Die Menschen kommen in Scharen zum Strand, wieder um den Sonnenuntergang zu bewundern. Die Balearen haben den schönsten Sonnenuntergang und es wird getrommelt bis in die Nacht und gefeiert. Ich liebe Trommeln und wir hören eine Weile zu bis wir schließlich wieder zum Schiff fahren um schlafen zu gehen.

Das war ein anstrengender Tag aber mit einem wunderbarem Ausklang. Kugelrunde rote Sonne im Meer versinken zu sehen, mit Trommel Begleitung.

 

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Donnerstag, 1.8.2019 – Heute mal alleine laufen!

Wir bleiben noch und warten, dass der Wind sich beruhigt. wir wollen in den Norden und Wind und Wellen kommen vom Norden. Da ist kein Weiterkommen, kein Segeln möglich und es ist richtig mühsam. so eilig haben wir es auch nicht.

Beim Cafe del Mar und im Ort sind viele Menschen. Kurt und ich machen eine Runde.

20.00 Ich denke, ich bin noch nicht müde genug und würde jetzt gerne laufen gehen. Kurt schaut mich verwundert an, bringt  mich aber brav zum Steg.

Vor den Lokalen und dem Cafe del Mar türmen sich die Menschenmassen. einerseits legt heute ein bekannter Discjockey auf, anderseits warten sie auf den Sonnenuntergang im Lokal und unterhalb und auf der Straße.

22.00 Kurt möchte jetzt auch nochmal ans Land. eigentlich sind meine Füße schon müde aber gehen wir noch eine runde auf den langen Steg und machen Fotos. Es sind immer noch soviele Menschen in Gruppen unterwegs, hauptsächlich junge Engländer und -rinnen angeheitert…….

Lass uns wieder an bord gehen, ich hab genug Menschen gesehen. Ibiza im August ist mehr als voll, doch es sollte noch ärger werden.

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Mittwoch, 31.7.2019 – sehr sehr langsam wird die Schulter besser!

…. und wenn der Schmerz leichter wird, macht er mehr Bewegung und es tut wieder weh. So kann er gar nicht sagen, dass es viel besser wird. Es fällt ihm aber auch, dass er schon mehr tun kann. Aber vorstrecken und hoch heben geht immer noch nicht.

wir haben gestern Nacht noch die Ankerbucht zu meinem Bedauern verlassen, da starker Nordwind angesagt wird und wir vor der Kaimauer zu Sant Antoni perfekt vor Anker liegen.

Heute Morgen haben dann viele andere Boote und Schiffe bemerkt, dass so starker Wind weht und sind uns hierher gefolgt. Die Cala Bassa ist mittlerweile leer, keine Ankerlieger mehr dort. Sind alle geflüchtet wegen Nordwind.

Der Wind hat nicht Nachts begonnen sondern erst um 9.00 früh. Aber wir haben den Anker gut eingefahren und liegen sehr gut hier.

Mal sehn was das Wetter macht und wie es weiter geht. Wir müssen ja nach oben, um heim zu kommen.

 

 

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Dienstag, 30.7.2019 – wir bleiben noch ein Weilchen!

9.00 Die Bucht ist ganz still und liegt ruhig da. Das Wasser glatt und wunderschön blau. Viele Boote haben den Ankerplatz am Abend verlassen und sind zurück in den Hafen gefahren.

Ich muss sofort ins Wasser, solange es so ruhig ist und keine Quallen zu sehen sind. Der starke Südwind in der Nacht hat sie raus gespült, was ja sehr gut ist.

Schwimmen im blauen Wasser, paddeln bis zum Strand und zurück.

Frühstück

und dann Kurt Therapie.

Achja das wisst ihr ja noch nicht. Kurt hat am Sonntag Nacht an einem Strick angerissen, der geklemmt hat, beim hochholen des Beibootes. Der Strick war seit Anfang des Urlaubes am Beiboot befestigt mit einem Palstek – einem guten Segler Knoten.

Aus unerklärlichen Gründen war der Knoten offen, Kurt riss an, hatte das Ende des Strickes in der Hand und die Wucht des Anziehens schleuderte ihn ins Boot hinein und er kam auf der Schulter an.

Solange der Schock noch da war, tat es ihm nicht sehr weh! Aber dann stellt er fest, dass er den Arm nicht nach vorne heben konnte, nur am Körper halten.

Wir haben sofort Reiki gemacht, um zu spüren, welche Stellen alle beleidigt sind durch den Aufprall.

Jetzt hab ich einen verletzten Skipper und werde ein paar Aufgaben dazu übernehmen müssen.

Und darum gibt es so oft wie möglich Reiki und Bewegungs Therapie mit anziehen, Faszien ausstreichen,…..

Alles geschieht langsamer und ist mühsamer.

Sofort schreibe ich meinen besten Reiki2 Schülern, sie mögen bitte Kurts Schulter Reiki schicken.

20.00 Ich darf noch ein bisschen an Land, mal alleine bummeln, was mir sehr viel Spaß bereitet.

 

 

 

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Montag, 29.7.2019 – 6.00 auf zum Busbahnhof!

Wir haben noch zusammen gegessen in der Nacht und waren vorher um 22.30 noch gemeinsam einen 7km Lauf bewältigen. Es war sehr angenehm, etwas kühler als am Morgen, dafür viele Menschen unterwegs und wir mussten uns durch schummeln.

6.00 Fertig beladen sitzen wir alle gemeinsam im Beiboot und fahren in den Hafen. Dort gibt es einen Busbahnhof. L9 fährt direkt zum Flughafen.

Daniela war jetzt 5 Wochen an Bord. Es wird für sie und für uns eine Umstellung werden.

6.30 wir wollten eigentlich gleich im Hafen bleiben, zu Lidl gehen und frühstücken aber zu dieser Uhrzeit gibt es noch kein Lokal. die englischen Urlauber schlafen noch tief und fest.

Das sollten wir auch nochmal tun, wir haben ja kaum geschlafen.

11.00 aufräumen, einkaufen, zur Tankstelle,…..

17.00 wir fahren in die Cala Bassa. Der Wind kommt aus Süd und Ost, dort liegen wir ruhig und geschützt.

Das Anker setzen dauert länger wie sonst, weil die ersten Male der Anker im Seegras landet und nicht hält. Wir ankern immer solange, bis wir ihn mit starkem Retourgang gut eingefahren haben und auch der stärkste Wind ihn nicht ausreißen kann. Das ist sehr wichtig, wenn man ruhig und entspannt schlafen will.

So viele Boote werden ständig losgerissen vom Wind und dann geht der Stress mit dem neu ankern los.

21.00 Wir gehen noch an Land und besichtigen den feinen Sandstrand und die Mondlandschaft aus ausgewaschenem Gestein.

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