Freitag, 31.1.2025 – und schon ist auch der Jänner zu Ende…..

….. und das Frühjahr kommt hoffentlich näher.

Es ist etwas sonnig mit Wolken, aber der viele Regen hat die Luft gereinigt. Sie fühlt sich frisch und sauber an.

Was können wir denn heute tun? Der Wetterbericht sagt, kein Regen mehr für heute.

12.00 Wir rollern zum Locker, damit meine Lieferung nicht zurück geht. Es ist eine ganz schöne Herausforderung bei dem starken Seitenwind, aber trotzdem schön wieder draußen sein zu können.

Wieder zurück und gekocht und gegessen befestigen wir endlich die Kette im Ankerkasten und zeihen sie ein.

Jetzt geht es los! Die Kettenglieder montieren, alle 5m werden ein paar bunte Glieder eingefügt, damit wir wissen, wieviel Meter schon im Wasser sind. Allerdings ist diese Arbeit so Fehler behaftet. Trotz großer Konzentration, haben wir es voriges Jahr nicht geschafft uns nicht zu irren. Am Schluss kam nur Chaos raus.

Aber heute wird es gelingen. Nachdem 2 Köche den Brei verderben, verjage ich Kurt. Er geht zu seinen neuen Solar Anlagen und beginnt sie zu verkabeln.

Ich will es ganz alleine versuchen. Ausgerüstet mit Block, Stift, Maßband, Klebeband und den bunten Ketten Gliedern geh ich zum Ankerkasten.

Ich mach mir alle 2,5m eine Markierung und schreibe brav mit. Am Schluss bin ich wieder bei 66 Meter Kette, obwohl wir nur 60m gekauft haben. Ich kontrolliere nochmal die komplette Kette und lass sie wieder in den Ankerkasten.

Es ist wie es ist. Wir haben vor ein paar Jahren 60m Kette gekauft, mittlerweile ist sie halt auf 66m gewachsen. Besser, als wenn sie kleiner wird.  Es ist das gleiche Ergebnis wie voriges Jahr und darum bleibt es jetzt so!

Der Mistral Wind erzeugt wieder wunderschöne Wolken Farben.

Aber er ist richtig kalt. Wir haben noch 8 Grad, aber es fühlt sich an wie Minus Grade.

Wir gehen ins Wohnmobil und heizen uns warm ein.

Vielleicht gehen wir noch eine Runde, wenn uns warm genug ist.

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Donnerstag, 30.1.2025 – Es schüttet wie aus Schaffeln!

4.00 Wie im Wetterbericht angekündigt beginnt es zu regnen, besser gesagt, zu schütten. Aber es hört dann auch wieder auf und wir schlafen wieder ein.

Wenn ich mich da so umschaue hat es ganz schön geregnet heute Nacht.

Unter unserem Schiff ist es zum Glück trocken. Haben wir gut ausgesucht nach dem Kranen.

Aber auch in Kurt´s neu gestrichenen Badezimmer hat es ordentlich rein geregnet.

Das kann man nicht ausschöpfen. Das ist zu viel. Da brauchen wir eine Lenzpumpe.

Oje! Unsere Standheizung hat die Nacht leider draußen verbracht. wir haben gestern vergessen, sie reinzuholen. Dabei macht sie mir immer so zuverlässig warme Luft. Einschalten können wir sie jetzt nicht.

Zum Glück hat Kurt noch eine Standheizung. Sie steht schon eine Weile ohne Betrieb, springt aber zum Glück nach dem 3. Husterer brav an.

Ich hab noch eine Yoga Stunde. Ohne Heizung ist es etwas zu kalt für mich.

Draußen hat es den ganzen Tag 13 Grad. Leider kommt es immer wieder zu kleinen Regen Güssen. So dicht ist meine Halle auch nicht. Wenn es richtig schüttet tröpfelt es überall rein. Vielleicht kann der Regen noch warten bis 21.00!

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Mittwoch, 29.1.2025 – Endlich wieder Markt in Port St. Louis!

ohne Sturm, Regen oder Kälte und zum 1. Mal auch ohne Kurt´s Begleitung.

Er streicht in der Zwischenzeit die Bilge mit dem stinkenden Lack und holt mich dann ab. Es ist wunderschönes, mildes Wetter mit ganz leichtem Südwind. Morgen soll es den ganzen Tag durchregnen von 4.00 früh an. Das hatten wir noch nie. Ich bin gespannt.

Am Markt hab ich wieder ein Huhn mit Bratkartoffel erstanden. d.h. heute brauch ich nicht zu kochen.

13.00 Es ist immer noch so schönes Wetter. Rollern wir zum Strand und ich nehme meine neuen Optiken für das IPhone mit.

Wir haben ein Makro, Tele und Fischauge bestellt.

Die Schwäne waren sehr weit entfernt. Ohne Tele hätten wir nur einen weißen Punkt gesehen.

Ob wir es ruhig halten können ist eine andere Sache. Aber bei diesem Sonnenschein macht es sicher tolle Fotos.

Sehr spannend und eine Geduld Sache. Eine ruhig Hand benötigt man auch.

15.00 Wir gehen noch zum 2. Stellplatz gegenüber und schauen was hier alles an neuen Booten und Schiffen steht. Es werden immer mehr Katamarane. Schon der halbe Platz ist voll davon. Ja klar, hier können sie gut aus dem Wasser gehoben werden mit Kran oder Traktor, je nach Schiff. Es gibt in der Umgebung nicht viele Kräne mit so großem Kran Becken.

Kurt montiert die Propeller. Für nächstes Jahr möchte er gerne 3 flügelige Volvo Propeller kaufen, aber sie sind sehr teuer.

Ich hab noch ein paar spannende Schulungsvideos, Kurt hört YouTube und informiert sich über dies und das.

Wir machen noch eine Hafen Runde, aber das wisst ihr ja schon!

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Dienstag, 28.1.2025 – Heute Nacht ging die Post ab!

1.00 Wir sind gerade eingeschlafen. Plötzlich eine laute, böse fauchende, niemals endende Windböe und gleich noch ein paar hinterher, noch stärker, noch lauter, noch intensiver. Das Wohnmobil wackelt und erschaudert bei dieser Kraft.

Eine Stunde vorher bekam Kurt eine Gewitter Warnung auf seinem Handy. Er hat es noch aufgedreht, Interesse halber. Und das. diese Windböe ist entweder das Gewitter selbst, oder aus Erfahrung würde ich sagen, die Rückseite Front des Gewitters, die oft noch intensiver ist, als das Gewitter selbst.

Bist du wach? Meine Frage. Seit wann stört dich Wind. Na das ist ja kein normaler Wind oder?

Kurt steht auf und holt das Handy während es draußen unaufhörlich tobt. Und da ist es sichtbar auf der Gewitter App. Eine mächtige Gewitterfront zieht oberhalb von uns nach Norden bis in die Schweizer Alpen und ist auch noch immer aktiv. Ein zweiter Gewitter war vor Marseille, ist aber schon vorbei sagt die App.

Wir sind genau in der Mitte aber ausgenommen vom Gewitter, bekommen nur die Nachwehen zu spüren. Welch eine Kraft und Intensität Wind und Wetter doch haben.

Am Liebsten würd ich raus gehen und spüren, wie es sich anfühlt, aber ich bin ja schon im Bett. Wir studieren noch interessehalber und zu Schulungs Zwecken alle Wetter Apps.

Nach ca. 20 Minuten ist das Schauspiel vorüber und Windstille tritt ein. Wie seltsam dieser Unterschied. Danach ist es dann oft so, als wärs nicht gewesen und wir hätten es nur geträumt.

Zum Glück schlafen wir danach schnell wieder ein.

10.00 Blitzblauer Himmel, strahlender Sonnenschein, aber leicht kühler Westwind.

Wolken erwartet für 13.00! Dann drehen wir doch eine Runde nach dem Frühstück und genießen die warme Sonne. Windgeschützt ist es wunderbar.

Kurt möchte die Propeller Welle einbauen. Er hat sie mit nach Hause genommen, zum Reinigen und glätten. An einigen Stellen hat sie Kerben und Beschädigungen, weil die Spanier damals beim Motor Einbau beim Vorgänger sie schief eingebaut haben.

Dazu muss er ständig hin und herlaufen, rauf und runter, um sie einzufädeln und zu schauen, ob sie drin ist. Ich kann da nicht helfen, sagt Kurt, sie ist zu schwer.

Am Ende schaffen wir es doch beide Propeller Wellen im Motorraum wieder richtig einzufädeln.

Morgen dann vielleicht noch den Aufsatz und die beiden Propeller.

18.00 Wind beginnt. Er hätte noch warten können bis meine Turnstunde aus ist. Das Verdeck wird ganz schön geschüttelt und die Kamera wackelt. Wir müssen sie intensiv sichern und beschweren.

Ich hab noch eine Pilates Stunde. Der Westwind weht mit 65 km/h und es sieht für die Teilnehmer sehr stürmisch aus.

22.00 Wir machen unsere Abend runde. Das ist schon wie ein Ritual. Wenn wir mal nicht gehen, weil es nicht möglich ist, oder stark regnet, geht es uns sehr ab vor dem zu Bett gehen.

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Montag, 27.1.2025 – es hat ganz schön gestürmt in der Nacht!

Jetzt ist es grau in grau. die Sonne schafft noch nicht sich durch die Wolken zu kämpfen.

Kurt streicht ein 2. Mal die Bilge und mit dem Rest noch ein 2. Mal den Ankerkasten.

14.00 Es hat 16 Grad und die Sonne kommt heraus.

Wir rollern zu einem neuen Supermarkt. Einkaufen wollen wir zur Zeit nur mit dem Roller, da das Wohnmobil gerade eine Wärme Schutz Haube an hat und die ist kompliziert abzunehmen und dann wieder drauf zu geben. Daher rollern wir bei jedem Wetter und ich darf auch nicht zu viel einkaufen, denn wohin denn dann damit!

Aufräumen ist dran, die vielen Farbdosen und Behälter sortieren. Die Farbe muss trocknen und härten. Morgen geht es weiter.

Ich hab noch einen Marmor Kuchen gebacken.

20.00 Wir rollern noch durch die Nacht bei Sternen Himmel und angenehmen 14 Grad und 50 km/h Südwind.

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Sonntag, 26.1.2025 – schönen Sonntag!

Der Blick zur Dachluke verspricht blauen Himmel. Das ist immer ganz wichtig für mich und darum sind wir ja hier!

Kein Wind und wärmende Sonnenstrahlen, welch eine Freude und ein Geschenk.

Gehen wir nach vor zum Steg und schauen was es Neues gibt. 2 gleiche Katamarane ohne Deckshaus aus Basel haben angelegt und wollen wahrscheinlich Morgen gekrant werden. Sehen aus als wären sie sehr schnell.

Kurt möchte schleifen, damit er endlich streichen kann. Hoffentlich ist der Geruch nicht zu schlimm.

Der Wetterbericht sagt Wind erwartet um 15.00! d.h. für mich ab zum Strand und es noch genießen.

Viele Flamingos, Schwäne, Möwen und einen Reiher hab ich gesehen. Sie tummeln ganz friedlich in der windstillen Lagune herum und genießen es sichtlich.

Die Bilge sieht sehr schön aus. Alle Eichenhölzer sind vom Epoxy überzogen, rundherum auf das sie nicht wieder so schnell verwittern. Vor 10 Jahren hat Kurt nur die Eichenstücke eingesetzt ohne Polyester oder Harz. Sie waren völlig verwittert und damit war die Bodenplatte sehr unstabil geworden.

Jetzt sieht es sehr vielversprechend aus, dass es eine Weile hält.

Kurt hat in der Zwischenzeit geschliffen und gestrichen und natürlich stinkt es.

13.00 Ich hoffe es verdunstet bald sonst gibt es heute kein Mittagessen.

14.00 Es ist nicht mal so schlimm. Das Mittagessen zubereiten ist gesichert.

Für mich gibt es Lamm, für Kurt Rind mit Gemüse auf Couscous.

Kurt findet Gefallen an diesem neuen Lack. Er hat noch sehr viel mit, auch in weiß und schleift und streicht noch die Rückseite der Bodenplatten.

18.30 Ich hab noch eine Yoga Stunde und beginne mal ein bisschen das Werkzeug zu sortieren und aus meinem Raum zu bringen, damit es nicht im Bild ist.

Die Farbe ist gut und schnell ausgehärtet. Er kann Morgen ein 2. Mal streichen. Dann ist die Bilge ganz schön und selbst wenn Wasser eintritt, kann man es gut entfernen.

Die Temperatur bleibt bei 14 Grad, auch die ganze Nacht.

Wir gehen eine nächtliche Runde, aber es ist sehr stürmisch. Am Atlantik zieht noch ein weiteres großes Tiefdruck Gebiet durch. In ganz Spanien ist Regen und Sturm Warnung und man soll sich nicht in Meeres Nähe aufhalten. Einen Teil dieses Sturms drückt es natürlich auch bis Südfrankreich hoch, der Rest kommt dann als Westwind über die Pyrenäen.

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Samstag, 25.1.2025 – schönes Datum!

Gestern Nacht ist die Temperatur auf 14 Grad gestiegen und das hat es dann auch die ganze Nacht gehalten. Allerdings war der Südwind sehr laut. Es hat geklappert und gepfiffen bis ins Wohnmobil hinein.

Aber wir haben gut geschlafen. Unser CO2 Messgerät war auf Grund des Windes, der sicher auch die Luft mehr getauscht hat wie sonst, sogar unter 800ppm.

Kurt muss wieder in die Bilge. Ein Teil ist gehärtet, aber da er alle Räume trennen will am Fußboden, findet sich immer wieder eine Stelle. Aber es geht schon Richtung bald anstreichen.

Mal sehen wie es Morgen aussieht!

Ich kann leider immer noch nicht mithelfen, bin höchstens im Weg. Draußen jagt der Wind mit 65 km/h durch den Hafen. Rollern ist nicht möglich, spazieren gehen bei diesem Wind macht auch nicht Spaß!

Der 3D Drucker druckt die letzten Badezimmer Aufbewahrungs Becher. So genial!

20.00 Der Wind ist etwas leichter geworden, ca. 45km/h. Wir rollern zum Locker und schauen auch gleich, wo sich der 2. Supermarkt Auchan, noch nie gehört, befindet. Ein Stückchen näher als zum Netto. Montag müssen wir unbedingt unsere Vorräte auffüllen.

Natürlich hatten wir am Rückweg noch vollen Wind auf die Nase, aber mit unserem coolen Daumengas und den tollen Led Leuchten war es möglich. Auch eine kleine Regenwolke hat uns gestriffen, aber nachdem es noch so warmer Wind wehte, waren wir auch schon wieder trocken als wir beim Schiff ankamen.

22.00 Es ist völlig still nur der Sekundenzeiger unserer Schiffs Uhr macht tik tak. Völlig still. Jetzt gehen wir eine Runde. Wenn man hier Wind gewohnt ist und den Lärm, den er macht ist es richtig unheimlich, wenn es mal so still ist.

Am Rückweg beginnt wie angesagt Westwind. Da ist er ja wieder, aber wir sind eh schon zurück.

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Freitag, 24.1.2025 – Kurt muss wieder in die Bilge und zusammen gekauert weiter machen!

10.00 Es war wieder kühl in der Nacht, weil wir kurz Westwind bekamen. Dafür gab es auch einen wunderschönen Sternenhimmel gestern Nacht.

Im Schiff hat es nach dem Einheizen 14 Grad. Die Sonne macht den Rest, das geht schon!

Was tun wir heute? Kurt geht wieder in die Bilge. Es wird aber noch nicht fertig werden heute. Da steckt noch viel Arbeit drin.

Wir haben unseren kleinen 3D Drucker mit und immer, wenn wir etwas benötigen, eine Form, ein Gefäß, Handtuch Halter können wir es drucken und so nach ca. 5-10 Stunden je nach Größe ist es dann fertig.

Ich bin in der Osteoporose Gruppe und erkläre ein paar Teilnehmern, wie mein online live Turnen funktioniert. Ein paar melden sich an. Mal sehen ob sie dann wirklich mitmachen.

Sonst passiert nicht viel. Es hat 13 Grad und wird diese Temperatur die ganze Nacht behalten. d.h. wir dürfen nicht viel heizen.

In der Marina gibt es fast alles öffentlich und schön aufgeräumt. Sie haben große, kleine Hölzer sortiert auf einem Stoß liegen, Paletten, eine Entsorgungsstelle für z.B.  Spraydosen, Altmetall, Altöl und einen riesigen Container für den Rest. Wenn Kurt ein Stück hochwertige Eiche braucht für den Türstock, mach ich mich auf die Suche. Hochwertiges Schiffs Sperrholz hat ein Segler zum Holzstoß gelegt, weil er es nicht mehr braucht. Er hat 5 Jahre an seinem Schiff gebaut. Vorige Woche sind sie in See gestochen, wohin auch immer. Wahrscheinlich ins Wärmere.

Ich rollere noch zum Boots Geschäft und kaufe eine Inspektionsluke für den Ankerkasten.  Sobald ein bisschen Farbe überbleibt darf ich ihn ausstreichen. Ich denke in den nächsten Tagen. Dann kann ich endlich die Ankerkette durchmessen und alle 5m mit bunten Gliedern versorgen, damit wir beim Ankern wissen, wie viele Meter schon im Wasser sind.

Heute ist Waschtag für unsere Köpfe in den Waschanlagen der Marina. Im Wohnmobil Haare waschen ist ein kleines Abenteuer, das geht nur im Notfall.

Dann gibt es noch Kaiserschmarren und vielleicht einen netten Film. Wir werden sehen.

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Donnerstag, 23.1.2025 – Sonnenschein, blauer Himmel!

Um Mitternacht hab ich noch kräftig gelüftet, bis das Gerät 555 ppm angezeigt hat. Nachts hab ich natürlich wann immer möglich hingeschaut, was sich hier tut. Im Laufe des Morgens stieg es dann auf über 1300 ppm.

8.30 Richtig wäre und so werde ich es Morgen versuchen, die Dach Luke zu öffnen ein Stück, sobald ich das 1. Mal wach werde. Heute hab ich es nicht geschafft und dann stiegen die Werte auf über 1600ppm. Wir haben eine automatische Lüftung im Wohnmobil, die wir vielleicht verstärken können.

Kurt hat die Dichtung entfernt, jetzt sollte es stärker lüften. wir werden sehen.

11.00 Es ist wunderschönes Wetter. Leichter Mistral beginnt und verzaubert den Himmel in ein schönes Blau. Es hat schon 14 Grad.

Ich roller zum Strand und sehe heute viele Flamingos und Schwäne.

Kurt geht voller Eifer zu seiner Bilge. Es ist noch soviel Arbeit.

Ich bleibe in der wärmenden Sonne, mache ein bisschen Kraft Training. Auch die nächsten Tage bleiben uns die 2 -stelligen Temperaturen erhalten. Wir sind wieder gut mit dem Wetter. Wir nähern uns Februar, d.h. das ist hier schon Vorfrühling! Trotzdem freu ich mich zuhause auf den Bärlauch, aber erst muss es auch zuhause wärmer werden.

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Mittwoch, 22.1.2025 – Die Nacht war wild und stürmisch!

Der erste Blick raus bei der Türe bestätigt die wilde Nacht. Überall steht Wasser, auf der Straße, im Gras, am Beton und unter den Schiffen. Voriges Jahr waren wir so unglücklich mit unserem Stellplatz, weil er in einer Senke lag und dort immer viel Wasser stand, mehr als überall.

Im Sommer hat mich der Kran Wart gefragt, wo er unseren Katamaran hinstellen soll und da hab ich diesen unseren Platz entdeckt. Er ist auf einer kleinen Anhöhe und quer durch verläuft ein betonierter ca. 1m breiter Streifen. Hab ich gut ausgesucht, hier ist keine Wasser Lacke.

Kurt geht wieder in die Bilge.

Schon wieder steht Wasser drin, abgesehen davon dass es soviel Arbeit ist. Es muss noch eine Stelle geben beim Schiff, die wir noch nicht gefunden haben., wo es undicht ist. Seit 2 Jahren dichten wir überall ein und suchen und finden sie eigentlich nicht wirklich. wieder muss der Gartenschlauch aufs Deck spritzen und Kurt schaut wo es runter rinnt.

Das Problem dabei ist auch dass es nicht dort runter rinnt, wo es undicht ist, sondern unter Deck innen weiter rinnt und irgendwo heraus tritt dann sichtbar.

Er glaubt die Stelle gefunden zu haben. Unser Schiff ist aus vielen Teilen zusammen gesetzt mit Polyester. Wenn das nicht ganz ordentlich passiert ist, entsteht dort eine Rinne, ein Loch und Wasser tritt ein und rinnt dann irgendwohin.

Jetzt wird der Stelle der Garaus gemacht. Kurt rührt Polyester an und streicht es an besagte Stelle. Ich bin ja gespannt, ob die Geschichte ein Ende hat.

Die neuen Schiffe werden aus einem Stück gefertigt, sogar das Innenleben, Bank z.B. Bett, alles ist in einem und ich denke dicht. Das haben sie damals noch nicht geschafft. und wir haben das Schiff Nummer 13 der Outremer Werft aus 1987!

16.30 wir fahren zum Supermarkt mit den Rollern. Die 60km/h Wind voll auf die Nase beim Rückweg, machen das Rollern sehr spannend. Auf jeden Fall müssen wir sehr achtsam fahren und auf die Straße achten. Noch spannender wird es dann beim Seitenwind.

Die undichte Stelle hat Kurt eingedichtet und um das Härten zu beschleunigen hat er die Standheizung hin heizen lassen. Mittlerweise ist es ganz trocken und gehärtet.

Wenn das auch in der Bilge so klappt, wär es toll. Kurt macht noch einen Versuch. Das Resultat sehen wir Morgen.

Ich hab noch ein Schulungsvideo.

Wir haben uns ein CO2 Messgerät gekauft, weil wir schauen wollten ob in dem kleinen Schlafbereich vielleicht zu hohe CO2 Werte sind, weil wir soviel schlafen.

Saubere Luft hat 400 CO2, bis 1000 ist es gute Luft, über 1000 eher müde machende Luft. Das kleine Gerät wird von Amazon geliefert. Wir haben es gestern Abend vom Locker abgeholt. Schnell anstecken und laden. Nach 4 Stunden laden und dann abstecken – sollte ja schon voll sein – nichts! d.h. die Batterie im Gerät ist tot.

Jetzt beginnt es schwierig zu werden. Das Gerät kann man nicht im Locker zurück schicken, sondern in der Post. Erweist sich aber in Frankreich als etwas schwierig, was Kommentare ergeben. Ein Neues bestellen? es hat 25,- gekostet. Was macht Kurt? Er schreibt es auf, opfert eine seiner großen Fahrrad Akku Batterien, lötet sie ein und das Gerät funktioniert. Ich bin gespannt, was das Gerät Morgen früh anzeigt.

Wir haben noch beinahe die ganze Nacht 13 Grad. Ich denke, wir machen wieder einen Spaziergang im milden Wind.

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