Freitag, 6.2.2026 – Sonnenschein und ein ganz spannender Tag!

Kurt ist schon sehr gespannt, ob das Epoxid Harz gehärtet ist. Ich bin es noch viel mehr und schleich mich mal aufs Schiff, um zu greifen. Epoxid stinkt auch nicht so nach Lösungsmittel wie diese Polyester Farben. Ich greife vorsichtig und es ist Glas hart und Spiegel glatt. Sieht toll aus, wie ein Eislaufplatz, wie Wasser, dabei ist es hart und trocken.

Kurt bereitet die Ultramarinblaue Farbe vor. Damit wir nicht rutschen gibt er noch ein Säckchen Antirutsch Kügelchen dazu. Er rührt und rührt und rührt und dann geht es los.

Jetzt gibt es kein zurück mehr und es war die richtig Entscheidung, den Fußboden Belag wegzuwerfen und stattdessen nach langer Vorbereitungsphase alles blau zu streichen.

Er kommt schnell voran. Dann werden die beiden Standheizungen auf 30 Grad eingeheizt, damit es gut härtet und sich völlig mit dem Epoxid vermischt.

Wir können jetzt viele Stunden nicht hinein.

Ich fahr eine Runde mit dem Roller. Es weht leichter Westwind und die Sonne scheint. Bereits um 11.00 hat es 14 Grad. Was wollen wir mehr.

Danach wird brav entsorgt. Wasser eingefüllt hab ich ja gestern Nacht noch beim Wohnmobil.

14.00 Wir machen einen Spaziergang rüber zum großen 2. Stellplatz und sehen uns Boote an.

Die Lösch Flugzeuge drehen schon wieder ihre Runden. Sie sind so hübsch anzusehen vor dem blauen Himmel.

Ich bin noch immer auf der Suche nach einem Osteopathen. Google Maps findet einen direkt beim Hafen und ich spreche ihm englisch aufs Band. Mal sehen, ob er zurück ruft.

Kurt meint, ich soll doch in der Marina fragen gehen, wen ich nehmen soll. Zufällig empfehlen sie mir genau den, den ich gefunden hab.

15.00 Ich hab einen Rückruf bekommen von einem englisch unsicher sprechenden Stephan und hab einen Termin für Montag Abend. Na bitte! Das hat ja toll geklappt. Normal ist das ein Drama, wenn man englisch spricht, rufen sie gleich nicht mehr zurück. So war meine Erfahrung bei den Zahnarzt Assistenten. Aber bei den Ärzten ist es vielleicht besser. Noch dazu gibt es hier ja keine ‘Touristen, nur Franzosen.

So wie es aussieht, haben wir einen freien Nachmittag und schönes Wetter ist auch noch dazu.

Kurt wünscht sich eine Pizza. Na gut, ok! Aber da fahren wir noch mit dem Fahrrad ein bisschen durch den Ort und zur Rhone.

17.00 wir haben noch Zeit. Das Lokal O Bout du Monde öffnet erst um 18.00. wir sitzen im Hafen in der Sonne auf einer Bank und genießen das warme Wetter. So gut tut die Sonne.

18.00 wir sind bereit, aber der Wirt nicht. Essen gibt es erst ab 19.00! Nein!

Wir marschieren noch eine Stunde durch Gassen, Parks und Straßen, bis zur Rhone und zurück und kommen erschöpft und hungrig schließlich im Lokal an. Die Wirtin lächelt und führt uns schnell zu einem Tisch und stellt uns eine Wasser Flasche auf den tisch.

Die Pizza war sehr gut, saftig, mit viel Belag bis zum Rand.

Aber jetzt gibt es noch den Verdauungs Rückweg mit dem Rad. Es ist schon dunkel und unser Licht ist nicht sehr stark. Zum Glück ist es ja nicht weit.

Kurt geht wieder greifen. Wird er schon einen 2. Anstrich machen können? Er sollte mit Knie und Händen keinen Abdruck mehr hinterlassen.

Der Lack ist so fest, so dass Kurt den 2. Anstrich wagen kann. Jetzt kommen keine Antirutsch Kügelchen mehr hinein, sonst wird es zu rau für die Fußsohle.

Es klappt gut und nach 30 Minuten ist er fertig und wieder zurück im Wohnmobil.

22.30 Wir machen unsere Hafen Runde, auch damit Kurt auslüften kann. Es ist wieder einmal sternenklar und windstill. Verkehrte Welt!

Drüber dem Kanal bei den Kränen wird fleißig abgeladen und gearbeitet.

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