Samstag, 14.8.2021 – Hier endet unsere Schiffsreise!

und damit auch meine Erzählungen. Wir bleiben noch eine Weile hier im Hafen.

Ich liebe das Hafen Leben, kann aussteigen, laufen gehen, schwimmen am wunderschönen Strand, mit dem Fahrrad einkaufen fahren und lange Spaziergänge machen mit Kurt.

Natürlich haben wir auch viel Arbeit. Ausräumen des Autos, die Motoren versorgen, Wäsche waschen, Teppiche kärchern,……

Aber wir brauchen uns nicht mehr ums Wetter zu kümmern, weil wir hier einfach gut angebunden sind und sicher stehen im Hafen.

Nachdem unser Schiff ein 3 Saisonen Schiff ist, haben wir alles was nicht Sommer ist, ins Auto gestopft und nachdem wir mit dem Auto in ein paar Tagen über die Pyrenäen zum Atlantik wollen, muss alles wieder raus, zurück ins Schiff.

Dann testen wir das Wohnwagen Leben und ob wir in einem Auto zurecht kommen mit schlafen, kochen, Toilette, duschen,……

Ich werde aber das Notebook nicht mitnehmen auf die Reise im Auto und nurmehr im Facebook darüber berichten.

danke dass ihr dabei wart und lesend mitgefahren seid.

Bis zum nächsten Mal, hoffentlich im Winter, wenn wir Reling und Mast reparieren wollen.

Ich meld mich wieder

alles Liebe

Brigitte und Kurt

 

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Freitag, 13.8.2021 – die letzte Etappe bis zum Hafen!

Auf geht’s! bald haben wir es geschafft. Wir haben ein wenig Rückenwind, keinen Wind und die letzte Strecke von rechts vorne.

Ich hab der Marina geschrieben, daß wir schon früher zurück kommen und sie haben geantwortet, daß unser Platz belegt ist, weil ich mich ja bis 21.8. abgemeldet hab.

Aber so wie das Wetter aussieht wollen wir nicht warten , da ab Sonntag wieder für viele Tage starker Mistral kommt und dann müssen wir ihn irgendwo abwarten. Im Hafen kann ich viel mehr machen und vor allem beginnen auszuräumen.

Die letzten Sonnenuntergangs Fotos  vom Schiff aus werden gemacht!

Ich hoffe die Marina räumt unseren Platz leer und wir können hinein.

21.30 in Schleichfahrt fahren wir in den Hafen ein. Hoffentlich ist unser Platz frei.

Er ist ein bisschenn zu klein und zu eng, da der Katamaran davor, der nur Gast ist, an der falschen Stelle steht. Ich denke da kommen wir nicht rein in die Parklücke. Aber viele Helfer sind da und rücken das Schiff vor uns und helfen uns anlegen.

Geschafft, ich freu mich sehr aufs Hafenleben.

Wir haben in den knappen 4 Wochen fast 600 Seemeilen geschafft und viel gesehen, was auch un sere Gäste sehr gefreut hat. Sie wollen gerne wieder kommen, sogar die Kids!

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Donnerstag, 12.8.2021 – Heute bekommt Flo vielleicht sein Baby!

Aber die Ärzte haben sie wieder nach Hause geschickt. Dem Kleinen geht es gut aber er will noch nicht kommen.

weiter noch 2 Etappen!

Heute haben wir die längste Etappe, wenn wir es schaffen. Denn wir wollen bis in die Nacht fahren und Palavas les flots erreichen. Wenn es uns nicht gelingt gehen wir in der Camarque vor Anker. Aber das Wetter verspricht uns bisschen Wind und gutes Vorankommen.

Wir sitzen am Deck oder wechseln uns ab im Cockpit, 14 Stunden fahren ist wirklich viel, aber wir kommen gut voran.

Es gelingen mir wieder viele Fotos vom Sonnenuntergang am Meer und bei der Stadt!

21.00 Die Sonne geht unter und man sieht schon den bunten Wasserturm von Palavas. In 4m Wassertiefe gehen wir vor Anker und haben eine ruhige Nacht.

na mal sehn!

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Mittwoch, 11.8.2021 – wieder weiter, einfach zurück….

Richtung Hafen. ein paar Etappen haben wir noch zu schaffen, aber wir kommen gut voran. Das Wetter meint es gut mit uns im Moment. ich hoffe, das bleibt so bis Sonntag. Da müssen wir zurück sein im Hafen, denn Mistral kommt und dauert fast eine Woche. Da möchte ich nicht irgendwo abwarten, bis er wieder aufhört zu blasen. Im Hafen kann ich das anderwärtig nützen. Da gibt es immer etwas zu tun.

Heute haben wir nur kleine Etappen. Erstmal 13 Seemeilen bis Toulon, nochmal sicherheitshalber etwas Diesel noch tanken und dann weiter solange es uns freut.

Wir landen in einer riesigen Bucht gegenüber von La Ciota. Der Wind war am Kap davor noch richtig stark, jetzt haben wir 5 Knoten, das passt.

In der unteren Ecke ist es nur 10cm tief mit viel Seegras, und viele Standup Boards und Paddelboards gibt es zu leihen. Da paddeln wir doch gleich hinein. Kurt huckepack hinten drauf. Mittlerweile kann er sich auch schon entspannen drauf, wenn ich paddel und hat nicht Angst dass wir kippen.

Wir gehen auch noch ein bisschen an Land. Auf die restlichen Inseln darf man nur mit PCR Test, was uns sehr wundert. Alles abgesperrt davor. Später erklärt es sich, weil eine Großveranstaltung statt findet und das finde ich ok!

wie immer kommen wir hungrig zum Schiff zurück und kochen noch leckeres.

22.00 Heute heißt es noch Buchhaltung machen, Kurt leidet sehr.

 

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Dienstag, 10.8.2021 – weiter geht es Richtung zurück !

Richtung Hafen Saint Cyprien!

Wir fahren bis Ils Porquerol, 40 Seemeilen. Der Wind steht gut, sodaß wir auch segeln können. auch die Strömung ist auf unserer Seite und wir haben über 7 Knoten Geschwindigkeit. benötigen trotzdem bis 17.30 bis wir endlich vor den Inseln vor Anker gehen. wie immer ist viel los, viele Boote, Schiffe, Ausflugsschiffe karren Touristen ran und bringen sie wieder zurück zum Festland. Das Meer ist völlig aufgewühlt.

Beim Ankern ist es wichtig darauf zu achten, daß der Anker möglichst auf Sand fällt und nicht ins Seegras, sonst hält er nicht wenn der Wind stärker wird. Die Farbe vom Meer ist aber abends, wenn die sonne schon tief steht, schwer zu erkennen und bedarf etwas Übung.

19.00 wir gehen noch an Land und finden einen wunderschönen Waldweg mit riesigen alten Bäumen und Feldern und können so den Menschenmassen entkommen. Wenn man nicht wüsste wo wir sind, hier sieht es so ganz anders aus.

20.30 Wir sind wieder zurück am Schiff. Es hat ziemlich abgekühlt weil das Meer so abkühlt, wenn die Sonne untergeht. Von 24,5 Grad zu Mittag ist die Wasser Temperatur  auf 19.2 gesunken, damit ist auch der Fußboden kalt und warme Söckchen wären gerade richtig. Schnell noch ein paar wunderschöne Sonnenuntergänge fotografieren.

22.30 Wir sind schon im Bett, da ist es noch am Wärmsten und das Mitte August. Wie ein Wüstenklima, tagsüber 30 Grad, in der Nacht unter 20. Schade, wo ich es so gerne sehr warm habe.

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Montag, 9.8.2021 – Nächster Tank Versuch!

10.00 Wir machen einen neuen Anlauf mit dem Beiboot und den Treibstoff Kanistern, aber die Tankstelle vertröstet uns auf Morgen. Weil ich mich beschwere, zeigt er uns direkt hinter den Yachten die Auto Tankstelle. Jetzt darf Kurt zwar ein Stückchen schleppen – nur über die Straße – aber wir sparen 70,- weil natürlich die Auto Tankstelle günstiger ist.

Reich beladen mit 175 Liter Diesel können wir die Weiterfahrt wagen.

Es ist sanfter Segelwind, der aber leider völlig aufhört, sodass wir wieder mit dem Motor weiterfahren müssen.

Diese Strecke von Nizza bis Saint Tropez ist die unruhigste, da so viele Motoryachten mit viel Gas vorbei fahren und riesige Wellen produzieren.

Ich hoffe morgen ist es dann besser.

Vor einer roten Klippe im Esterel Gebirge gehen wir vor Anker. Solange es ruhig bleibt ist das ein guter Ankerplatz. Sturm sollte keiner aufkommen, ist auch nicht vorausgesagt.

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Sonntag, 8.8.2021 – welch ein Abenteuer Tag!

Wir haben recht gut geschlafen, es hatte zwar Dünung, aber das ist normal und am Katamaran nicht so spürbar, da wir 7m breit sind.

Nachdem keine anderen Gäste mehr an Bord waren, haben die Gelsen uns die ganze Nacht versucht zu stechen. Mühsam!

Wir haben uns vorgenommen um 12.00 mit dem Schiff in die Marina zum Tanken zu fahren. ein paar Minuten vorher hebt sich plötzlich starker wind – er sollte erst Nachmittag kommen  -  und im Nu haben wir 25 Knoten! Nichts wird aus dem Tanken!

Wir schauen dass wir hier wegkommen, auf die andere Seite nach Antibes.

Dieses Mal legen wir uns vor die Festung und dem Badestrand, direkt neben der Einfahrt zur Marina, damit wir mit dem Beiboot nicht so weit bei Mistral fahren müssen und weil es sich als guter Ankerplatz herausstellt.

Wir können ja auch in Antibes tanken, so denken wir zumindest, aber die eine Diesel Zapfsäule ist defekt, die andere leer. Der Tankwart verspricht uns für Montag Früh Diesel.

Na hoffentlich!

So bleiben wir den ganzen Nachmittag im Ort und marschieren zur Festung, die ich schon vor 10 Jahren besuchen wollte.

Von oben hat man einen wunderbaren Ausblick auf unser Schiff und die Alpen. Da durch den Mistral sehr trockene Luft vorherrscht, werden die Fotos richtig schön und intensiv.

Der Wind beruhigt sich am Abend und wir haben einen angenehmen Ankerplatz bis auf die Gelsen natürlich.

 

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Samstag, 7.8.2021 – unsere Gäste müssen abreisen!

8.00 Daniela und ich wollen nochmal gemeinsam laufen gehen, an der Strand Promenade bis Cagnes sur mer. Es ist sehr heiß.

Gemeinsames Würstchen Essen und dann müssen sie packen.

Ich bestelle ein Taxi in französischer Sprache in der Capitanerie und er weiß sogar, was ich möchte, für 4 Personen mit 4 Koffer.

Wir bleiben auch noch ein bisschen an Land und nützen den milden Abend für einen langen Spaziergang. An der Kai Promenade gibt es ein japanisches Restaurant und wir bekommen noch einen Sitzplatz. Es war wirklich ausgezeichnet.

Zurück am Schiff ist es richtig leer hier, weil 4 Personen weniger. Ganz ungewohnt.

Wir bleiben die Nacht gleich hier vor der Marina. Es ist kein böser Wind angesagt.

 

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Freitag, 6.8.2021 – Ein Tag in Antibes!

Wir wollen mal ausschlafen! Jeden Tag laufen ist zu viel.

Der Wetterbericht ist sich nicht einig, völlig uneinig. Der Wind kommt nicht aus der Richtung wie er kommen sollte. Wir stehen nicht mehr so geschützt vor Antibes, da große Wellen vom Ostwind rein rollen. Es sollte aber auch nicht besser werden. Das arme Schiff!

17.00 Wir fahren schon jetzt nach Nizza. Die überfahrt ist nur 5 Seemeilen, aber die Wellen werden immer größer und aggressiver. Die Luken sind nur zu gelehnt, leider und damit nicht dicht. Die Kinder Matratzen brauchen eine Trocknung anschließend.

Vor der Marina Saint Laurent du Var suchen wir einen guten Ankerplatz mit aller Ankerkette, die wir haben, damit wir von Bord gehen können.

Vielleicht werden ja gegen Nacht Wind und Wellen leichter, so hoffen wir, um gut schlafen zu können.

Die Fahrt mit dem Tender zur Marina ist eine feuchte Sache, aber so ist es eben bei Wellengang. Zum Glück ist es nicht kalt.

Wir finden ein wunderschönes Tapas Lokal direkt am Strand unter Palmen und genießen unseren letzten gemeinsamen Abend zusammen.

Wind und Wetter sind uns gut gesinnt und das Schiff bewegt sich zum Schlafen viel weniger. Glück gehabt.

 

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Donnerstag, 5.8.2021 – Wir wollen laufen gehen!

Donnerstag, 5.8.2021 – Wir wollen laufen gehen!

8.00  Daniela und ich sind in Laufkleidung und warten bis Skipper Kurt uns an  mit dem Beiboot an Land bringt. Ich wollte unbedingt an der hohen Hafenmauer rund um Antibes laufen gehen. Das Panorama ist wunderschön. Viele Läufer sind schon unterwegs, der Rest unserer Truppe schläft noch.

13.00 Die Wassertemperatur hat sich nur wenig verändert. Es hat mittlerweile 21 Grad, was für uns schon ganz normal ist und wir gehen einfach schwimmen im kalten wunderschön blauen Wasser.

Am Schiff ist der Inverter kaputt geworden, was bedeutet, es gibt kein 220 Volt mehr und damit keine Espresso Maschine und kein funktionierendes Induktionsfeld. Wir haben auf Kaffeekanne und Gasherd umgestellt, haben aber jede Menge Nespresso kapseln, die wir nicht verwenden können.

Heute werden wir im Ort versuchen eine kleine 12 Volt Maschine für Kapseln zu bekommen oder zu bestellen. Alles andere ist kein richtig guter Kaffee, nur eine Notlösung!

Ihr müsst verzeihen, dass ich im Moment nicht dazu komme, Fotos einzusetzen. Ich werde das nachholen, sobald unsere Gäste abgereist sind.

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