Dienstag, 14.7.2026 – gehen wir an eine Boje?

Es entsteht in den nächsten Tagen eine riesige Gewitter Front, aber als Vorhersage,  nicht bei uns aber im gesamten europäischen Raum von Frankreich bis Russland, das heißt wirklich von Westen bis Osten.

Wir dürfen nur nichts übersehen und auf der Hut bleiben.

Vor einem Jahr hatten wir genau hier ein Monster Gewitter mit unglaublich viel Regen. Damals haben wir es aber auch vorausgesagt bekommen und sind auf eine Boje gegangen. Es gibt leider nur 40 Stück.

Ich würde gerne Mineralwasser kaufen mit Calcium. In Italien und in Frankreich  gibt es Calciumreiches Mineralwasser mit über 500mg Calcium auf einem Liter. Meist nehm ich mir eine 6er Box mit nach Hause. Das Trinken dieses Mineralwassers ersetzt ein bis zwei Calzium Tabletten am Tag.

Der Wind wird aber im Moment gerade immer stärker und soll um 14.00 am Stärksten sein. Unser Schiff steht gut vor Anker, aber das Beiboot fahren könnte ein bisschen holprig werden. Doch ich kann ja stehen und mich an meinem Beiboot Rollator anhalten.

Wir überlegen noch eine Weile und fahren dann doch.

Wir fahren bei den Bojen vorbei, um zu sehen, ob es freie gibt. Ja im Moment sind noch ein paar frei.

13.30 wir sind zurück und der Wind hat sich schon beruhigt.

Wir erzeugen ein Video für die Osteoporose Gruppe.

Kurt bereitet uns wieder Wasser und Trinkwasser mit der Entsalzungsanlage.

19.00 Ich hab noch Pilates. Ich kann mir mit den Tüchern Schatten erzeugen, aber dann gibt es kaum einen Luftzug und es wird wieder sehr heiß im Cockpit.

Nach dem Training führt mein erster Weg gleich wieder ins Meer mitsamt der kompletten Sport Kleidung und es ist so angenehm.

Die Sonne geht unter, in Porto Ferraio wird das Licht aufgedreht und sieht toll aus. Alles ist wieder in goldenes Licht getaucht.

Wir bleiben noch eine Weile sitzen und genießen, daß wir heute nicht an Land fahren.

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Montag, 13.7.2026 – Schreiben wir mal eine Liste!

Wir haben gut geschlafen. Ich denke, vor Mitternacht haben die Fähren aufgehört zu fahren und es war wieder ganz still.

Heute haben wir viel zu tun. Ich erstelle mal eine Liste, dann fällt es mir leichter, alles zu erledigen.

Zum Frühstück haben wir heute zusätzlich auf unserem Brei ein bisschen Kokos Joghurt und einen großen Pfirsich. Hier schmeckt das Obst richtig reif, die Melonen sind leuchtend orange innen und süß. Nur Bananen wollen die Hitze nicht und beginnen schon zu faulen, am Weg zurück vom Supermarkt.

12.00 Die Caribineri kommen aus dem Hafen mit ihrem neuen Schiff und fahren geradelinig auf uns zu. Das glaub ich jetzt nicht. Nur weil wir das erste Schiff hier vor Anker sind.

Sie kommen ran, sehr freundlich ist der hübsche, junge Italiener und wollen alle Papaiere sehen. “Solo un attimo” und dann verschwindet er mit unseren Papieren im Schiff. Nach einiger Zeit überreicht er sie uns wieder in seinem löchrigen Casher.

und das Beste kommt noch. Ihre Arbeit für Heute ist somit erledigt und sie fahren zurück in den Hafen. Das ist eine Arbeitsmoral. Sie bekommen sicher kein Burnout.

Wir machen einen Ausflug mit dem Beiboot und fahren die komplette Küste ab, auf der Suche nach einem Steg und einem Parkplatz für unsere nächsten Gäste. Je nachdem ob wir  Süd- oder Nordwind haben, kennen wir jetzt einen kostenlosen Parkplatz.

Nachdem Elba eine kleine Insel ist, kann man anhand des Wetterberichtes immer auf die Gegenseite des Windes flüchten und liegt dort meist sehr geschützt, weil dann der Wind vom Land kommt und nicht vom offenen Meer.

Kurt hat mir wieder meinen Beiboot Rollator montiert und ich darf stehend fahren und mich festhalten, was ich sehr genieße. Dadurch schlagen die Wellen nicht auf den Rücken beim Sitzen.

Am Rückweg muß ich einfach kurz ins Meer springen und ein wenig herum planschen. Mir war schon so heiß.

Wir erzeugen wieder ein Video für die Osteoporose Gruppe.

Zwischendurch kontrollieren wir immer wieder den Wetterbericht. Es ist leicht bewölkt, aber wir haben keine Wetterwarnung und auch kein Gewitter in der Nähe.

19.00 Wir sitzen gerade beim Nachtmahl, als die Guardia di Finanza mit ihrem kleinen Boot bei uns stoppt und die Papaiere sehen will. Kurt will sie schon holen, aber ich muß ihnen mitteilen, daß wir heute schon einmal kontrolliert wurden um 12.00 von der Küstenwache. Sie entschuldigen sich und fahren weiter.

20.00 Wir fahren wieder zum Dingi Steg und gehen in den Ort, sitzen entspannt vor dem Eisgeschäft und genießen den warmen Luftzug.

Viele Menschen sind hier und gehen in der Fußgängerzone auf und ab.

22.30 Wir gehen wieder zurück zum Beiboot und fahren in dunkler Nacht zurück zum Schiff.

Hier an Bord hat es ein wenig abgekühlt.

Wir bleiben noch  ein bisschen heraußen sitzen und knabbern an unseren Salznüssen. Salz ist wichtig, wenn es so heiß ist.

bis Morgen!

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Sonntag, 12.7.2026 – Wir fahren in die Hauptstadt mit dem Schiff!

Wir haben normale Windstärke mit 10 Knoten. Ich bin schon ums Boot geschwommen und hab Glimmzüge gemacht.

Wir haben keine Eile und können noch in ruhe unser Frühstück einnehmen.

Kurt entdeckt auf der Karte gegenüber des Fährsteges in Porto Ferraio  einen riesigen, kostenlosen Parkplatz. D.h. wir haben jetzt schon zwei Möglichkeiten gefunden das Auto zu parken, je nachdem wo wir gerade sind, weil entweder Nord oder Südwind weht.

Hier ist es sogar näher zum Parkplatz wie in Marina di Campo.

Das Wetter bleibt ruhig die nächsten beiden Tage. Das bedeutet aber auch, daß es sehr heiß ist, wenn kaum Wind weht.

Gestern haben wir so fleißig 4 Videos erstellt für die Osteoporose Gruppe, sodaß ich heute nur noch zusammen setzen muß.

Morgen filmen wir dann neues Material.

13.00 Es ist viel los am Meer, viele kleine Boote, es ist ja Sonntag, gleichzeitig kommen drei Fähren und kreuzen unseren Kurs und große Motorboote wollen zeigen wieviel PS sie haben und jagen an uns vorbei.

Vor einer Bucht steht die riesige Jacht eines norwegischen Reeders, dessen Bau 40 Millionen gekostet hat. Man gönnt sich ja sonst nichts. Angeblich ist er Billardär, da spielt es wohl keine Rolle.

Wir finden eine wunderschöne Stelle in der großen Bucht von Porto Ferraio, der Hauptstadt, gegenüber der Festung. Hinter uns nur Wald und Vögelgesang. Nur die Fähren hört man leise dröhnen. Aber ich denke, sie fahren nicht so oft in der Nacht.

Hier wäre die richtige Stelle für Kurt, seinen Kyte auszupacken, aber er muß sich erst überwinden und er benötigt mindestens 10 Knoten Wind.

Neben dem Fährhafen gibt es einen eigenen Dingi Steg und Mülleimer, was für uns sehr wichtig ist.

Einmal über die Straße befindet sich ein großer Coop Supermarkt, was auch sehr wichtig ist. Somit können wir uns gut versorgen in nächster Zeit.

Allerdings ist es noch zu heiß, um an Land zu gehen.

Wir bleiben noch im Schatten.

19.00 Wir fahren Müll entsorgen und in den Supermarkt. Der Müll türmt sich rund um die Mülleiner. Beim Vorbeigehen benötigt man Gummistiefel sagt Kurt.

Der Supermarkt ist eiskalt runtergekühlt wie immer, aber ich hab ja zusätzliche Kleidung mit. Der Coop ist sehr groß, es gibt viel Frisches und sogar eine riesige Fischtheke.

Wir kaufen, was auf der Liste steht und kommen sicher nochmal bevor wir hier wieder abreisen. Es ist großartig, daß wir das Eingekaufte nur über die Kreuzung tragen brauchen und sind schon zurück beim Beiboot. Das erleichtert sie Sache sehr. Allerdings müssen wir immer am Müllplatz vorbei. Ich hoffe, es wird Morgen entleert, bin mir aber nicht sicher, ob der viele Mist wirklich nur vom Wochenende ist.

Dann essen wir doch gleich von den vielen, leckeren Speisen. Zum ersten Mal hab ich auch Ziegenkäse gefunden und stürze mich gleich drüber.

21.00 Wir fahren mit dem Dingi zum Müllplatz, weil ja dort unser Steg ist und schlendern zwei Stunden durch die Stadt, bis zum Hafen, zur Festung und wieder zurück. In der kleinen Fußgängerzone ist viel los und der Hafen ist voller großer Schiffe, die alle hier im Hafen übernachten wollen.

Wir schlürfen in eine Seitengasse, aber die Hitze des Tages hat Wände und Asphalt so aufgeheizt, daß man hier jetzt nicht gehen kann.

Wieder zurück am Schiff ist es viel angenehmer, ein leichter Wind dreht unser Schiff, sodaß wir immer wieder eine andere Aussicht haben. Sehr nett.

 

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Samstag, 11.7.2026 – Es stürmt!

Wir haben gut geschlafen, obwohl es zu heiß war. Die Luke konnten wir nicht durchgehend geöffnet lassen, weil der starke Wind dann stetig auf unsere Köpfe bläst.

Das große Hotel am Strand hatte die halbe Nacht laute Disco Musik.

Kontrollieren wir einmal das Wetter. Durch halb Europa zieht gerade eine riesige Gewitterfront. Sie sollte dort bleiben und nicht übers Meer zu uns ziehen. Aber wie es aussieht, ist es so, weil der starke Südwind sie von der Küste wegbläst in die Berge.

Wir wollten eine Boje buchen, aber normalerweise bekommt man sie erst um 18.00 und am nächsten Tag inn der Früh wollen wir schon weiter.

Die Gewitterwarnung hier ist auch aufgehoben und es sind hier soviele Boote vor Anker. sie können nicht alle irren.

Wir haben ja gestern beim Anker setzen einen Sandfleck gefunden, wo ich den Anker absenken konnte, denn im Seegras hält er nicht. Bei diesem Sturm muss er halten!

Ich versuche einen Teil der Bettwäsche zu waschen, aber bei diesem Sturm traue ich mich nicht wegsehen, ob sie noch da sind. Allerdinghs sind die Polster Überzüge in einer Stunde trocken.

Kurt lenzt die Bilgen im Gästebereich und bringt die Toiletten in Ordnung. Wir bekommen ja  nächstzes Wochenende nochmal Gäste.

Zwischendurch gehen die Windböen auf 60km/h hoch, was schon ganz schön viel ist.

15.00 Wir beobachten wie 4 Kinder auf zwei Standup Boards fröhlich rudernd raus treiben. Der Vermieter hat doch wirklich bei 60 km/h kleinen, dünnen Kindern ein Standup Board vermietet und ihnen nicht die Gefahr des starken Windes erklärt.

Den Strand entlang können sie paddeln. Aber sie paddeln aufs offene Meer raus, angetrieben von 60 km/h und freuen sich sicher wie gut das geht. sie werden immer kleiner. Niemand schaut aufs Meer raus, der Vermieter schon gar nicht.

Wir sind auf Bereitschaft, da wir das äußerste Schiff sind.

Unser Nachbar versucht mehrmals kleinen vorbei fahrenden Booten zu deuten, daß dort draußen Kinder in Seenot sind.  Aber keiner versteht scheinbar was er meint.

Als die Kinder bemerken, daß sie schon so weit weg sind vom Strand, beginnen sie heftig zu rudern, aber gegen 60 km/h kommen sie nicht an. Sie kommen kein bisschen näher. Kaum machen sie kurz ruder Pause, treibt es sie noch weiter raus. Nurmehr mit dem Fernglas kann man sie sehen.

Das passiert immer wieder. Wir kennen dasw schon von so vielen Orten. Sie vermieten die Bretter bei jedem Wetter.

Ich suche schon nach einem T-Shirt, als unser Nachbar nochmals versucht, kleine Boote zu stoppen. dieses Mal klappt es und das Motorboot rast auf die Kinder zu und zieht sie schlielich zum Strand zurück.

Das ist unglaublich! Ich versteh immer nicht, wie man so handeln kann.

Unser Schiff, sowie auch alle anderen Schiffe stehen gut vor Anker, keines wird losgerissen, trotz des Sturmes.

Wir hören gute Musik.

Und nachdem wir Zeit haben erzeugen wir ein paar Videos auf Vorrat.

Die Farben sind wunderschön, wenn die Sonne untergeht.

Zwischendurch lenzt Kurt auch unsere Seite und leert die Trockentrenn Toiletten aus.

21.00 Der Wind beruhigt sich, manchmal sogar auf halbe Stärke. Das tief ist durch gezogen.

Der Sonnenuntergang ist wunderschön.

Vom Berg kommen wieder schwarze Wolken. Ist scheinbar noch nicht alles durchgezogen.

Es bleibt aber friedlich.

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Freitag, 10.7.2026 – unsere Gäste müssen sofort abreisen!

Sooo traurig! 2,5 Tage waren sie nur bei uns.

D. ist sehr krank, ist schon mit Fieber angekommen und dachte, am Schiff würde sie schnell gesund werden. Aber es wurde jeden Tag schlimmer, vor allem die Schmerzen im Gesicht und am Hals. Auch wurde der Hals optisch dicker.

Wir haben gestern recherchiert und mit Hilfe der KI genau erforscht, was es sein könnte.

D. kam schon mit Fieber an. Abends stieg es immer über 38 Grad, tagsüber nie unter 37,5 Grad. Am Hals spürte sie starke Schmerzen, auch beim Schlucken ein Hindernis, sodaß sie kaum Essen und Trinken konnte. Kein Mittel und wir kennen viele, hat geholfen, nichts hat sich verändert, egal was sie genommen hat. Nicht einmal Reiki hat etwas verändert. Sehr seltsam!

Heute haben wir sie wieder nach Marina di Campo gebracht am Vormittag, weil hier das Auto geparkt stand. Mit dem Auto gings dann in die Hauptstadt wo D. per WhatsApp in der Nacht davor noch einen Termin bei einem Allgemeinmediziner vereinbaren konnte.

12.00 Der Arzt kann ihr nicht helfen, hat aber bestätigt, was wir schon wußten, daß die Schilddrüse sich vergrößert hat und eine starke Entzündung dort entstanden ist. Die Entzündung strahlt bis in den Kopf hinauf und zu den Ohren.

Wenn einmal gängige Schmerzmittel nicht helfen, dann wird´s heftig.

Gemeinsam haben wir schnell gepackt, die Fähre umgebucht und sie wieder an Land gebracht zum geparkten Auto.

Mittlerweile sind sie schon auf der Heimreise.

Sie möchte Zuhause sofort nach Baden ins Spital  und sich untersuchen lassen, welcher böse Virus oder Bakterien die Schilddrüse so zum Auszucken gebracht haben kann. Ich hoffe, sie kriegen das hin und es geht ihr bald besser.

So traurig, wenn man sich solange auf den Urlaub freut und eine so lange Anreise hat und dann ist gleich wieder alles anders.

15.00 Wir sind wieder zurück an Bord. Starker Südwind jagt schon durch die Bucht. Alle Segelboote haben die bucht bereits verlassen. Wir müssen auch hier weg und an die Nordküste fahren, denn der Südwind wird noch stärker werden Morgen.

Wir starten die erste Stunde mit Gegenwind, dann Rückenwind, dann kein Wind, da die Berge ihn abhalten, dann wieder starker Wind. Die Wasser Temperatur beträgt beim heißen Südwind 29,1 Grad. Wenn man bedenkt, daß ich in Frankreich mit 14,1 Grad begonnen habe, ist das eine enorme Steigerung.

Nun sind wir ca. eine Stunde von der Hauptstadt entfernt. Wir werden Morgen sehen, ob der Wetterbericht stimmt und ob wir an eine Boje gehen, wenn wir eine bekommen. Sollte er nicht stimmen, oder wir keine Boje bekommen, bleiben wir hier vor Anker liegen.

Allerdings unsere Vorräte gehen schon wieder einmal zur Neige. Wir waren ja auch vier Personen.

Wir liegen im Golf von Procchio, vor einem hübschen Sandstrand. Der einzige Nachteil dieser Ankerstelle ist, daß man nicht an Land darf. Es wird hier nicht geduldet.

Bleiben wir eben an Bord. Wir sind heut schon 4x zum Parkplatz und zurück marschiert, ohne und mit Gepäck. Ich muß heute nicht mehr an Land und Morgen sehen wir weiter.

Ich schreibe noch meine Blog Beiträge für euch fertig.

Bevor die Gäste wieder an Bord waren, haben wir noch Videos für die Osteoporose Gruppe erstellt. Ich muß sie nur noch schneiden und zusammen fügen.

Dann genießen wir die Sonne, die am Meer hier untergeht und die Ruhe in unserem Balkonien. Leider haben sich jetzt Wolken dazwischen geschoben.

21.00 Ich brauche noch ein bisschen Abkühlung und geh noch schnell schwimmen, solange es noch hell ist. Die Wasser Temperatur beträgt immer noch 28,2 Grad. Das ist enorm und höher wie die letzten Tage.

Bis Morgen meine Lieben! Bleibt gesund!

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Donnerstag, 9.7.2026 – Wir fahren ein Stückchen weiter!

10.00 Ich war natürlich noch schwimmen. Die Wasser Temperatur ist so angenehm. Wir haben schon am Morgen 26 Grad. Ich möchte gar nicht mehr aus dem Wasser.

An der Ankerkette übe ich wieder einarmige Glimmzüge. Ich schaffe schon bis zur Anker Rolle.

12.00 Wir fahren in die nächste Bucht, nur eine Stunde entfernt. Wir waren schon in dieser wunderbar, stillen Bucht, bevor wir Besuch hatten.

Leider müssen wir nach dem Essen wieder zurück nach Marina di Campo. Näheres kann ich euch vielleicht Morgen erzählen.

Ich erzeuge noch ein Video für die Osteoporose Gruppe.

19.00 Ich hab noch eine Yoga Stunde live online und es ist trotz der vielen Tücher, die ich gespannt habe, sehr, sehr schweißtreibend.

Wir sitzen noch in der Veranda. Es ist völlig windstill.

Bis jetzt war das Wetter wirklich ruhig und friedlich im Gegensatz zu vorigem Sommer. Nur einmal gab es bis jetzt ein leichtes Gewitter.

Das soll sich in den nächsten Tagen ändern.

23.00 Wir gehen zu Bett. Morgen ist ein aufregender Tag.

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Mittwoch, 8.7.2026 – Markt in Marina di Campo!

7.30 Ich bin schon lange wach und munter. So steh ich eben auf und schreibe für Euch.

Heute ist Markt in Marina di Campo und wir werden sehen, wer mitkommen möchte.

Täglich gibt es auf Elba einen Wochenmarkt und zwar täglich an einem anderen Ort. Mal sehen, ob es die gleichen Aussteller sind, wie in Porto Azzurro.

Daniela begleitet mich. Der Parkplatz für den Wochenmarkt ist kleiner als in Porto Azzurro und somit viel enger für die Menschen, die sich da hindurch zwängen.

Wir machen nur zwei Runden und flüchten dann. Es war nicht wirklich etwas für uns dabei. Ich wollte frische Oliven kaufen, wie in Porto Azzurro, hab aber leider keine gefunden.

Ich würde gerne einen Tisch in einem netten Restaurant für uns bestellen für den Abend. Wir studieren die Speisekarte und entscheiden uns für das kleine Lokal mit den blauen Tischtüchern.

Ich spreche einen schönen Satz auf italienisch und der Kellner freut sich und bestätigt heute Abend 19.00 für 4 Personen.

Das wäre geschafft.

Am Schiff angekommen bereiten wir uns eine riesige Schüssel Salat und dazu Eier.

15.00 Wir erzeugen wieder ein Video für die Osteoporose Gruppe.

Es weht wenig Wind aus Süden. Da unsere Bucht aber nach Süden offen ist, schaukelt das Schiff ein wenig. Ddurch fühlen sich alle sehr entspannt.

Nur den kostbaren Schatten suchen wir immer öfters auf. Ich spanne ein paar Tücher, damit wir alle im Schatten sein können.

18.00 Wir fahren an Land, spazieren noch ein wenig durch die Gassen und gehen dann zu dem Lokal, wo ich reserviert habe. Wir sind die ersten Gäste um 19.00! Die Italiener essen sehr spät.

Das Essen ist wunderbar. Wir nehmen alle Fisch vom Schwertfisch bis zum Tonno und Jakobsmuscheln. Dazu bestellen wir viele Beilagen. In Italien gibt es wenn man die Hauptspeise bestellt keine Beilagen. Man muß sie zusätzlich dazu nehmen.

Alles ist sehr gut und wie frisch gekocht.

21.30 Das Lokal ist bis auf den letzten Tisch besetzt, scheinbar eine gute Wahl.

Natürlich gibt es noch Eis für Alle danach im Ort.

Es gibt eine Parfüm Marke sie heißt “Aqua dell …” in Italien und es gibt sie in jedem Ort und in jeder Stadt beinahe. Somit heißt es hier  “Aqua dell Elba”. Hier in Marina di Campo gibt es vier Geschäfte, wunderschön gestylt, türkise Wände.

Wir probieren und beschnuppern alles was möglich ist.

Am Ende gehen wir, wie immer noch zum Hafen und der mächtigen Hafenmauer.

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Dienstag, 7.7.2026 – Unsere Gäste kommen viel früher!

OmG!

Die erste Nachricht am Morgen von unseren Gästen war:

Wir kommen schon heute anstelle von Donnerstag und nehmen auch eine frühere Fähre!

Oje! Der Gästebereich wurde bis jetzt von uns abstellmäßig genützt. Wir dachten auch, wir haben noch Zeit.

Aber zuerst schwimmen, dann Frühstück bereiten, dann ausräumen, aufräumen, putzen.

14.00 Wir erzeugen zwischendurch wieder ein Video für die Osteoporose Gruppe. Wenn ich es schaffe, bekommen sie täglich ein neues Video.

Wir sind relativ fertig und ich bereite Schwertfisch mit Gemüse zu.

Nachdem ich Pilates online live habe um 19.00 muß Kurt alleine an Land fahren, die Gäste abholen. Auch sollten sie noch in den Supermarkt gehen, da wir ja Mittwoch für sie einkaufen gehen wollten.

Wir werden das schon alles hinkriegen.

18.30 Kurt fährt schon an Land um sich mit den Gästen zu treffen.

19.00 Ich halte meine Pilates Stunde ab und obwohl ich Decken und Handtücher überall aufgehängt habe, findet die Sonne eine Möglichkeit mich anzuscheinen. Es wird eine sehr schweißtreibende Stunde mit den Therabändern.

Sofort stürze ich mich ins Meer nach der Stunde zum Abkühlen, was sehr angenehm ist. Die Wasser Temperatur beträgt 27,7 Grad.

Langsam kommen auch Kurt und die Gäste und nachdem sie ein wenig eingeräumt haben, bleiben wir noch lange zusammen heraußen sitzen.

Es ist beinahe Windstill und obwohl viele Boote vor Anker liegen recht ruhig.

Dann geht es ab ins Bett und unsere Gäste freuen sich auf ihre erste schaukelnde Nacht am Schiff, die sie sanft einschläfert.

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Montag, 6.7.2026 – Wir benötigen ein paar Lebensmittel!

11.00 wir fahren an Land. Ein wenig Südwind weht. vielleicht ist das der Grund warum soviele Boote die Bucht verlassen haben. Aber uns stören die Wellen nicht und am Abend soll es ja wieder zurück drehen auf West.

Es ist ein wenig bewölkt, daher nicht so heiß.

Wir erzeugen schnell noch 2 Videos. Wenn wir zurück kommen werden wir sie bearbeiten. Mal sehen, ob wir das neue Programm schaffen.

Die Temperatur im Supermarkt ist wieder ein Alptraum und Montag ist auch kein guter Tag zum Einkaufen. Die Körbe sind alle besetzt und die Einkaufswagen viel zu groß. Die Menschen kurven damit herum und bei der Kassa bilden sich schon wieder lange Schlangen.

Aber ich finde viel verschiedenen Fisch und etwas Fleisch, Obst und Gemüse.

Zurück am Schiff bereiten wir den Lachs zu. Ein kleines Döschchen Soja Bohnen dazu und eine Dose mit Emmer zum Testen. Zumindest hat mein Handy es so übersetzt.

Nun sind wir bereit für das Video.  aber es ist nicht mehr am Handy und es ist auch nicht in den gelöschten. Es fehlt auch Nummermäßig heraus.

Nein! Muss ich jetzt die Szene mit dem Aufwärmen nochmal erstellen.

Zum Abkühlen geh ich wieder schwimmen. Die Wasser Temperatur beträgt 26,5 Grad.

17.30 Ich muss mich richtig überwinden, die Aufwärm Szene nochmal zu drehen. Aber schließlich schaffen wir es und jetzt ist es auch schon online. Aber das neue Programm ist noch ein spanisches Dorf für uns. Ich produziere es wieder mit dem alten Programm, bis wir genug Übung und Verständnis für das neue haben.

19.00 Der Wind hat fast völlig aufgehört, das Meer glättet sich. Ich möchte noch auf mein Standup Board. Gestern hab ich es nicht mehr geschafft.

Ich paddel eine Stunde lang die Steinküste ab. Nahe der Küste sieht man deutlich bis zum Meeresgrund.

Kurt schwimmt – das muß ich jetzt nochmal schreiben – Kurt schwimmt 7 Runden, während ich paddel  und relaxt dann auf meinem Board.

Glitzer Yoga im Lichtstrahl der untergehenden Sonne.

… und dann noch ein paar Kunststücke dazu!

Jetzt ein bisschen entspannen und frischen, sündigen Gorgonzola essen.

Ich darf noch Fernreiki ausüben von 21.00-22.00!

Mal sehen, ob wir dann noch an Land fahren wollen.

Ja wir wollen und schlendern noch eine Weile durch den Ort.

Wie immer sitzen wir beim Zurückkommen noch eine Weile in Balkonien und schauen aufs Meer.

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Sonntag, 5.7.2026 – schönen Sonntag!

9.00 Ihr wisst sicher schon, was jetzt kommt. Aufstehen, einen Blick ins Wasser und rein mit mir, meine Runden drehen, solange bis ich entweder Hunger bekomme oder Gänsehaut. Heute waren es drei Runden.

Es gibt Eier und Brei mit Früchten. Morgen fahren wir wieder in den Supermarkt.

Wenig Wind weht, zuwenig für Kurt´s Foilen.

Ich schaffe 10 Schwimm Runden nach dem Essen mit Leichtigkeit. Ich bin gespannt, was meine Beine Morgen dazu sagen werden.

Wir erzeugen wieder ein Video für die Osteoporose Gruppe. Im Internet findet Kurt einen Bericht, daß mein Fimschnitt Programm TikTok gehört und in den Geschäftsbedingungen steht, daß TikTok deine Videos für eigene Zwecke nützen darf.

Das gefällt mir aber nicht so gut. Wer liest schon so genau die Geschäftsbedingungen und wenn auch hätten wir es vielleichtn gar nicht gefunden oder verstanden.

wir suchen nach einem neuen Filmschneide Programm Da VINCI, daß auch von den profis benützt wird wenn man die Vollversion kauft. Brauchen wir alles nicht, so einfach wie möglich.

Wir sehen uns ein paar Schulungsvideos an und stellen fest, daß es kompliziert ist.

Irgendwann geben wir auf.

Vielleicht wollen wir Morgen damit üben.

Ich bin ständig im Wasser und schaffe heute 1 km hab ich gerade ausgerechnet. Das ist doch schon recht viel oder?

20.00 Wir wollen noch Schritte machen und unseren getrennten Müll entsorgen, brav wie wir sind.

Wieder sind viele Menschen unterwegs und viele Parkplatz suchende Autos. sie kommen scheinbar von überall her, um hier zu essen oder zu flanieren.

22.30 Es wird etwas ruhiger im Ort und die Luft ist richtig angenehm.

Wir beobachten eine Familie, wie sie einen Kinderwagen mitsamt schlafendem Baby in ein kleines Beiboot hieven. Das ist schon verrückt oder? Ich kann gar nicht hinsehen.

Wenn der Kinderwagen kippt im kleinen Boot, fällt das schlafende Baby einfach ins schmutzige Hafen Wasser. Das ist schon verantwortungslos finden wir.

Wir fahren zurück zum Schiff und sitzen noch in der angenehmen Abend Luft.

0.00 Endlich geht der Mond hinter dem Berg auf und beleuchtet die Bucht.

Ich hab ihn noch erwartet. Jetzt kann ich zufrieden zu Bett gehen.

 

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