Dienstag, 17.2.2026 – Sonne für den ganzen Tag!

10.00 blauer Himmel, kein Wölkchen! Das ist gut!

10 Grad sagt der Thermometer und 60 km/h wind Geschwindigkeit. Das ist in Ordnung und gerade richtig für eine lange Roller Runde zu beiden Seiten der Marina. Gegen den Wind ist es etwas anstrengend, dafür bin ich mit Rückenwind umso schneller. Zwischendurch ein Stopp mit 30 Liegestützen.  Windgeschützt vor der Marina noch ein bisschen Yoga zur Dehnung.

Das war fein.

Jetzt aber an die Arbeit. entsorgen und Wassertank befüllen.

Heute wollen wir das nächste Fenster bekleben, Zum Glück ist es ein kleines. Ich mach eine genaue Maß Skizze, damit  nicht wieder ein Glasfaser Streifen Chaos entsteht.

Vorher gehen wir noch ein bisschen in die Sonne. Windgeschützt hat sie schon Kraft und es ist sehr angenehm auf diese Weise aufzutanken.

15.00 Alles ist zugeschnitten und es klebt eine Etikette oben drauf mit den Maßen. Es kann los gehen.

16.30 Fertig inklusive putzen und wegräumen. Jede Seite des Fensters hat 4 Bahnen bekommen einzeln übereinander gelegt und fest eingestrichen mit Epoxid Harz.

Während ich die nächsten Bahner herbei bringe kleistert Kurt sie ein. so entsteht kein Chaos und wir sind flott fertig.

Das einzige Problem war der  starke Wind, der meine Glasfaser Streifen holen und wegwehen wollte.

Danach muss man sich komplett umziehen, da die kleinen Glasfasern piksen überall auf der Haut.

Kurt streicht noch die Türe des Auslegers, wo es zum Wasser und Diesel Tank geht. Vielleicht brauchen wir den Ausleger zum Schlafen, falls wir mehr wie 4 Personen sind.

Die Bettwäsche lüftet in der Sonne.

19.00 Ich hab noch eine Pilates Stunde zu halten.

Kurt hat Probleme mit seinem Rücken oder seiner Hüfte. Wir gehen noch eine Runde und sind dieses Mal sogar früher im Wohnmobil.

Es ist wieder völlig windstill und friedlich!

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Montag, 16.2.2026 – wieder so viele Termine und Aufgaben an einem Tag!

10.00 Grau in Grau und der Nordwest Wind fegt durch den Hafen.

10.30 Ich möchte mit dem Fahrrad zum Supermarkt fahren. Hoffentlich ist der Wind nicht zu stark, sodass ich nicht voran komme, trotz meinem Daumen Gas. Na mal sehen. Es hat schon 14 Grad, auch gut!

12.00 Alles hat gut geklappt. Ich kann mittlerweile schon so einkaufen, dass ich es auch am Fahrrad, in den Satteltaschen und im Rucksack verstauen kann.

Zwischen 2 Schiffen im Hafen thront ein Kormoran, scheinbar auf einer Boje, oder einem Holzstück.

Es sieht köstlich aus.

Schwarze Wolken türmen sich auf und wenige Tropfen Regen fallen auf mich.

12.30 Ich soll mit dem Epoxid Harz beginnen. Aber, aber, aber….. Na mach einfach, Du hast es ja schon einmal gemacht, meint Kurt.

Er hält nicht viel vom Einschulen, denn wenn ich es schon einmal gemacht habe, egal wie lange es zurück liegt, muss ich doch alles wissen darüber. OmG!

Welchen Pinsel, welchen Behälter, Aceton oder nicht, wo ist mein Harz und mein Härter, wie und wo anmachen, in welchem Verhältnis……OmG!

Während ich einkaufen war, hat Kurt das Epoxid und den Härter vor der Heizung angewärmt. Das war wahrscheinlich zu viel des Guten!

13.00 Ich hab die erste Mischung errechnet, eingefüllt und bin am Weg nach draußen zum 2. Fenster. Es soll wieder ein Rahmen entstehen, der als Modell zuhause dann dient, um wieviel das Plexiglas gebogen werden soll.

Die Sonne kommt raus, ich hab viel zu viel an. Gelsen umschwirren mich aufs Aggressivste, die Mischung wird viel zu schnell durch die Wärme, ca. 20 Grad, zu einem Gel an dem alles kleben bleibt.

Nur auswischen und ein neues anmachen, kein Aceton, ruft mir Kurt von unten zu, während er Harz in die alten Löcher der Badeleiter gießt.  Und dass er jetzt nicht Zeit für mich hat!

Ich glaube, ich bin ziemlich ausgezuckt, weil alles so geklebt hat, oder war es eher ein Verzweiflungsschrei. Handschuhe, Pinsel, der Stoppel vom Aceton, die Papierrolle, alles bleibt aufeinander kleben.

Ich kann das nicht, war meine ganz laute Aussage, dass sogar die Nachbarn herüber geblickt haben.

Endlich kommt der Meister und besichtigt mein halbes Werk.

Ok zu wenig Harz auf den Glasfasern, alles kaputt, meint er roh.

Wir einigen uns darauf, dass es nicht kaputt ist und Kurt geht selbst mischen und stellt fest, dass es zu warm ist und daher die Mischung zu schnell geliert. Aceton kommt dazu. Smile!

Gemeinsam, während er auftragt, lege ich neue Bahnen darauf und wieder Harz und wieder Bahnen, bis alles, was ich zugeschnitten habe, verbraucht ist.

Welch schreckliche Arbeit, aber gemeinsam war es ja doch noch brauchbar, so hoff ich. wir werden es erst sehen, wenn wir den Rahmen ablösen können in ein paar Tagen.

Morgen geht es weiter. Ich freu mich schon drauf, oder soll ich sagen, eher nicht. Morgen ist aber ein kleines Fenster dran.

Es gibt Bohnen mit Tomatensauce und ein Spiegelei für Jeden, eine Art Kraftfutter und Kaffee mit meinem selbst gebackenen Kuchen.

Haarewaschen, dann hab ich noch 2 Reiki Kunden und um 20.00 hat sich Kurt für ein Webinar angemeldet zum Thema Radar und AIS.

Das schaffen wir noch Alles Heute!

Der Wind heult! Wir gehen noch eine gemütliche Runde bei mittlerer Wind Geschwindigkeit.

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Sonntag, 15.2.2026 – Welch ein Sturm, welch eine Kraft!

3.30 Der Wind ist kein Wind mehr, sondern ein richtiger Orkan Sturm. Tagsüber haben wir gespürt, wie sich 80-100km/h anhören und spürbar sind. Das sind jetzt keine 100 km/h mehr. Es ist eine endlos lange Windböe, die nicht und nicht aufhören will. Normalerweise kommt die Windböe ran, wird lauter, wird stärker, erreicht ihren Höhepunkt und flacht wieder ab. Aber diese Windböen hören nicht auf.

Das Wohnmobil bewegt sich, obwohl wir ganz klein zwischen Schiffen geparkt sind. Welch ein Wind, welch eine Kraft.

Ich möchte gar nicht wissen, wie es jetzt am Meer aussieht. So einen Sturm möchte ich nicht auf der Reise erleben.

Ich brauche lange Zeit, ich glaube es war 5.30, bis ich endlich wieder einschlafen kann. Kurt wacht auch immer wieder auf. Der Luftbefeuchter in der Blumenampel ist jetzt wichtig, da dieser NW Wind völlig trocken ist. Wir haben Durst, weil die Luft so trocken wird.

10.00 blauer Himmel, aber der Thermometer sagt 6 Grad. Brrrr! da geh ich noch nicht raus.

12.00 Entsorgen, einheizen im Schiff.

Ich möchte eine Roller Runde machen, wie beinahe jeden Tag, denn Zuhause kann ich dann nicht mehr so einfach rollern gehen.  Heute nehme ich ausnahmsweise den Wintermantel zum Rollern.

Am Weg zur Energie Spirale treffe ich ein junges Mädchen, das wir schon gestern am anderen Platz getroffen haben. Sie ist alleine unterwegs zum Lavendel pflücken. Ich spreche sie französisch an, ob sie englisch sprechen kann und sie sagt nein aber deutsch!

So plaudern wir eine Weile. Ich schätze sie ist 10-12 Jahre alt, aber sehr selbständig.

Wir planen den nächsten Fenster Rahmen und vermessen die Streifen Epoxid. Ich hab alle zugeschnitten. Morgen möchte ich gerne draußen beginnen. Das größte Fenster ist jetzt dran und das sieht mir nach einer großen Herausforderung aus. Ich muss mir erst einen Stups geben.

Morgen Mittag nach meinem Einkauf, beginne ich. So nehme ich es mir zumindest vor.

Kurt räumt alle Laden aus, um den neuen Inverter ganz hinten im Schiff unter stöhnen und ächzen zu montieren . Voriges Jahr hat unser Inverter einfach aufgehört zu arbeiten, jetzt kommt ein neuer rein. Ein Inverter wandelt den Strom von 12V auf 220 um, für alle Ladegeräte, Zahnbürste, Handys,….

Der Wind hat beinahe aufgehört. Ich denke, er dreht um und es kommt wieder Südwind. Morgen soll es ein bisschen wärmer sein, somit kann ich einen kleinen Einkauf mit dem Fahrrad planen.

Wir haben zwei neue Badeleitern gekauft, allerdings die Montage Löcher sind nicht an der gleichen Stelle. Darunter ist auch nur ein mit Harz getränktes Styrodur, weil wir diese Fläche erhöht haben vor vielen Jahren.

Kurt bohrt die Löcher für die neue Badeleiter und füllt sie mit Epoxid Harz, weil ja sonst die Schrauben nicht halten würden. Auch die alten Löcher verschließt er damit.

Bis es gehärtet ist, geht es weiter.

Der weiße Lack beim Waschbecken wird noch einmal gestrichen. Es deckt einfach nicht so gut wie blau.

23.00 wir gehen eine Runde. Es ist wärmer geworden, 12 Grad und diese Temperatur soll es die ganze Nacht halten. Also keine Abkühlung. Das ist ja auch toll.

0.00 Unser Luftbefeuchter ist völlig verkalkt, nach einem Monat Verwendung. Es gibt hier extrem kalkreiches Wasser. Ich verwende nur Brita Filter Wasser, aber scheinbar ist das immer noch sehr kalkreich.

Wir versuchen einen Badezimmer Reiniger gegen Kalk und lassen die Öffnungen einweichen bis Morgen. Im Moment ist es feucht genug.

Gute Nacht!

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Samstag, 14.2.2026 – Happy Valentin euch Allen!

11.00 Wo bleibt denn der Wind, von dem du gesprochen hast? Kommt er jetzt? fragt Kurt

Schon hört man die Wind Geräusche durch den Hafen zischen. Naja das ist noch ok! sind ca. 60 km/h!

Wenn ich jetzt alle meine Kleidung, die hier von mir liegt übereinander anziehe, müsste es doch gehen oder?

Gesagt getan! Das Wetter ist ja nicht so schlecht, bloß ein bisschen stürmisch.

Rauf auf den Roller und voran geht es mit Seitenwind bis zur Energie Spirale. All die hübschen Boccia Flächen im Park, die angelegt wurden, sind jetzt kleine Pools. Ich denke, noch nie hat dieser Landstrich so viel Wasser bekommen.

Ein paar Male ist mein Fahrrad Weg überschwemmt und ich muss auf die Straße wechseln.

Sonst geht es ganz gut! Immerhin 3km gerollert und zum ersten Mal seit dem Besuch beim Osteopathen wieder gelaufen, aber nur 2km. sind aber auch 5km und durch den starken Wind zählt das doch sicher doppelt?

Kurt hat mich vermisst und im Wohnmobil gesucht.

Ich bekomm den Auftrag alle Farben, Lacke, Dosen, Werkzeuge runter zu transportieren, damit wir wieder mehr Platz haben. Auch zum Container kann ich einiges schon werfen.

Der Wind legt noch immer zu. Wir haben jetzt 100km/h und ich geh schon im Schutz der Boote, um voran zu kommen. Beim 100 maligen runter klettern halte ich mich besonders gut an, wenn eine Windböe kommt.

Kurt ist nochmal kurz bei seinen Motoren.

Wir machen eine Runde zum 2. Stellplatz, immer im Schutz der Boote, weil wir sonst nicht voran kommen. Zuviel Wind! wir stapfen, als würden wir bergauf gehen. Das kann nur der trockene Mistral, die Wolken vernichten. Dafür haben wir eben starken Wind. Man kann nicht alles haben.

Kurt beginnt das 2. Waschbecken zu lackieren, heute mal weiß. Wenn es gehärtet ist, dann blau, wie auf unserer Seite.

Ich bin auf der Suche nach den hübschen Mistral Wolken.

23.00 Unsere Runde beschränkt sich auf ein paar wenige Schritte. Der Wind ist viel zu kalt, obwohl es noch 8 Grad hat, fühlt sich aber gar nicht so an.

Happy Valentin euch Allen!

Mit vereinten Kräften haben wir ein kleines Sträußchen geschafft. Voriges Jahr zu dieser Zeit blühten schon viel mehr Blumen überall. Aber es sieht nett aus!

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Freitag, 13.2.2026 – das Datum sagt doch schon alles oder?

9.00 Sonnenschein

10.00 weg ist die Sonne

11.00 noch schnell entsorgen und Wasser auffüllen im Wohnmobil.

12.00 rollern und es nieselt schon

13.00 es schüttet

14.00 es schüttet wie aus Scheffeln!

Kurt ist auf der Suche nach dem Fehler im Bootsmotor, warum er nicht anspringt. Dazu muss er immer wieder raus aus dem Schiff, nach vor in die Luke, wo der Tank ist, nachsehen, zurück zum Motor.

Zusammen finden wir dann eine undichte Stelle, wo der Motor Luft saugt, einen kaputten O-Ring und einen Riss im Schlauch.

Das größere Problem ist der Diesel Tank. Die Dichtung vom Deckel hat sich aufgelöst und ist in den Tank gefallen, der aber beinahe einen Meter tief nach unten geht und mit Diesel gefüllt ist. Wir haben noch keine Idee, wie wir die Stücke dort raus kriegen. Lassen wir sie drin, sie liegen am Boden vom Tank, können starker Wellengang sie aufwirbeln und die Tankleitung verstopfen. Wer weiß, wo wir dann gerade sind und wenn dann ein Motor ausfällt? undenkbar! d.h. Kurt muss versuchen, die Stücke raus zu bekommen, aber nicht heute hat er gemeint.

Es schüttet und schüttet und soll erst Morgen 9.00 Früh aufhören.

Wir fahren zu einem großen Händler weil wir Ad Blue, destilliertes Wasser und Frostschutz benötigen, bekommen aber nur Frostschutz. Weiter geht es zum Amazon Locker und zur Tankstelle.

Ich backe Kuchen. Kurt ist im Motorraum.

Freitag, 13.!!! Dramatische Szenen mit einer geplatzten Silikon Kartusche. Ich will gar nicht näher ins Detail gehen. Silikon war überall,  nur nicht dort,  wo es sein sollte.

Starker Wind kommt zum Regen dazu. Angeblich gab es heute Nacht auf Mallorca 150km/h Sturm und Regen.

23.30 Kurt ist mit dem Motor Service endlich fertig. Das war eine schwere Geburt. Er hat alle Flüssigkeiten, Dichtungen, Impeller getauscht, Motoröl und Frostschutz nachgefüllt.

Der Regen hat aufgehört, dafür weht schon starker, kalter Mistral Wind, allerdings mit harmloser Stärke, was wir dann am nächsten Tag spüren werden. Mistral kann ganz anders auch!

So viele, viele Boote stehen hier, hunderte von Booten, Segelbooten und viele Katamarane, kaum Motorboote.

Die Stimmung ist trotzdem toll, trotz der Kälte!

1.00 Jetzt das Dusch Wasser ordentlich heiß einheizen und husch ins Bett.

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Donnerstag, 12.2.2026 – Welch eine Nacht!

5.00 Zuerst der laute Regen mit vermutlich riesigen Tropfen und dann das hohe, laute Pfeifen eines verrückten Sturmes. Wir hören, wie es näher kommt und immer lauter und lauter wird. Sehr unheimlich!

Das Wohnmobil erschaudert bei diesen Tönen und wir auch! Es klingt nicht wie Mistral, eher wie Sirenen. Vielleicht sind das die Sirenen von Odysseus!

Wir schlafen immer wieder ein, sind aber etwas gerädert.

11.00 Ich laufe zum Bootsshop. Unser neuer, hübscher, weißer Kompass ist schon da seit Gestern. Das ging aber schnell.

Und da ist auch schon wieder die nächste Geschichte. Pierre hat beim Montieren des ersten Kompasses, riesige Schrauben verwendet. Wahrscheinlich gab und hatte er keine Anderen. D.h. wenn wir jetzt die  Original Schrauben verwenden wollen, werden sie voraussichtlich durch fallen. Montieren wir den Alten ab und füllen die Löcher mit Epoxid, benötigt es viele Stunden bis es gehärtet ist und in der Zwischenzeit ist das große Loch vom Kompass offen und es regnet rein.  Also wie jetzt?

Wir huschen schnell noch ins Boots Geschäft, bevor er wieder schließt. Es gibt eine Epoxid Tube mit Härter, sieht aus wie eine Super Kleber Tube. Vielleicht klappt das damit, um das alte Loch zu verschließen. Morgen Nachmittag kommt wieder Regen. Da sollte der neue Kompass schon das Loch im Deck verschließen. Aber bei dem Wetter weiß man ja nie genau. vielleicht kommt auch früher eine Wolke mit Regen vorbei.

Ich hab noch eine Yoga Stunde zu halten. Das bedeutet wieder die Veranda aufräumen und sauber machen, denn die eine Hälfte ist mein Yoga Raum, die Andere die Werkstätte. Zum Glück sieht man immer nur meine Hälfte.

Kurt möchte in der Zwischenzeit den 2. Motor warm laufen lassen und vielleicht das Motoröl tauschen. Allerdings er springt nicht an. Wieder so eine Kobold Geschichte.

Er glaubt, die Benzin Pumpe ist kaputt geworden oder das Steigrohr gebrochen, was er aber erst Morgen feststellen kann, da er ja an meiner Yoga Stunde nicht vorbei gehen kann.

Meine Yoga Stunde war schön anstrengend, sagen die Teilnehmer. Ich hab sie sehr genossen. Der Osteopath hat meine Hüfte einreguliert und ich hab mir heute sehr leicht getan. Das freut mich natürlich sehr und ich denke er wird auch Kurt helfen. allerdings ist er nächste Woche auf Urlaub, sonst hätte Kurt noch öfters hinfahren können.

Frisch gestärkt wollen wir noch eine Runde machen. Den ganzen Tag hat es ca. 80 km/h Wind gehabt oder mehr. Aber der Westwind erfrischt, weil er trockene Luft bringt, während die feuchte Luft des Südwindes eher anstrengend ist.

Ich hoffe heute auf eine ruhige Nacht und auf guten Schlaf.

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Mittwoch, 11.2.2026 – Kurt und der Osteopath!

8.30 Ich bin schon wach. Die Sonne scheint und ich möchte gerne zum Markt. Letzte Woche musste ich meinen Marktbesuch ausfallen lassen, was glaubt ihr warum? Wegen Regen!

Umso mehr freu ich mich jetzt über das schöne, milde Wetter und meinen Markt besuch.

Nur mehr ein einziger Stand hat Granatäpfel. Im Supermarkt sind sie schon lange aus. Ist die Saison schon vorbei? Stattdessen sieht man viele Mangos und Ananas. Ich möchte aber lieber Granatäpfel.

Mein Hühner Stand war heute nicht da, stattdessen ein Anderer, der aber dann auf meine Kartoffel vergessen hat. Bemerkt hab ich es erst leider am Schiff.

Entsorgen und Wasser nachfüllen ist nach dem Essen dran.

In der Veranda hat es 32 Grad, im Schatten 16, im starken Westwind etwas weniger. Es ist schwierig die richtige Kleidung zu finden.

15.00 Ich hab für Kurt einen Osteopathen ausprobiert. Heute ist er dran. Schon seit langem hat er Rücken Probleme, eigentlich seitdem er zuhause etwas sehr schweres gehoben hat. Niemand konnte ihm helfen. Der Physiotherapeut hat gemeint, er hat nichts. Na dann!

16.30 Nach 45  Minuten biegen, zerren und drücken ist er fertig. Angeblich hat es oft gekracht. Es war aber nicht so laut, dass ich es hören konnte.

Im Moment kann er noch gar nichts sagen. Schauen wir mal, wie es Morgen ist. Es wäre schön, wenn er nicht jeden Tag Rückenschmerzen hätte.

Am Heimweg ist ein Kormoran ein beliebtes Fotomotiv für die vorbei gehenden, wie er stolz auf seinem Baum sitzt und alles überblickt.

Somit läuft heute nichts mehr, weil er jetzt Ruhe geben soll und viel Wasser trinken, sagt der Therapeut.

Ich geh ein bisschen Rollern.

Kurt schläft. Vielleicht mach ich alleine eine kleine Runde.

21.00 Ein Anruf weckt Kurt auf. Der Wetterbericht sagt, in einer Stunde wieder Regen und dann die halbe Nacht. Das bedeutet, wir könnten jetzt sofort unsere Abendrunde machen und für Kurt ist es gut, sich zu bewegen nach dem Osteopathen. Das hat meine Ärztin immer gesagt, heute noch  sanft bewegen und viel Wasser trinken.

Im Moment ist es völlig windstill und so still, dass man eine Stecknadel fallen hört, sagt man. Gestern wusste ich noch nicht, dass es die Ruhe vor dem Sturm ist. So sind wir unbeschwert und genießen den Abend draußen.

Das Meer ist völlig glatt und man sieht den ganzen Kanal durch bis zum Meer. Schön ist es hier, meint Kurt, so friedlich! Unsere Runden genießen wir immer sehr. Sie sind täglich anders, aber immer schön, selbst wenn wir mit Regen Kleidung herum stapfen.

22.00 Der Regen ist da. Wir gehen den Rest des Weges etwas schneller.

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Dienstag, 10.2.2026 – schlechte Entscheidung!

9.00 Sonnenschein! Kurt schläft noch. Er ist ziemlich geschlaucht vom Schleifen der beiden Rümpfe. Beim Zusehen ist es eine sehr schöne Bewegung, wenn die Schleifmaschine rund um den Bauch des Rumpfes schleift, immer und immer wieder. Aber es ist eine sehr anstrengende Tätigkeit. Dazu kommt noch das Gewicht der Maschine und dem dicken Staubsauer Schlauch, den man natürlich auch mit hoch hebt.

Ich könnte jetzt rollern gehen. Nein! Ich geh nach dem Frühstück.

11.00 Ich bin am Roller bei völlig grauem, bedeckten Himmel. Um 13.00 kommt Regen, sagt der Wetterbericht. 11.30 es beginnt zu regnen, ich werde immer schneller und drehe schließlich um. Aufgewärmt hab ich trotzdem und kann auf den Rückentrainer gehen.

Aber dies bedeutet, dass man hier bei dieser Wetterlage dem Bauchgefühl nachgehen sollte. Wenn die sonne scheint, dann raus aus dem Auto, egal was der Wetterbericht sagt.

Meine mit Epoxid behandelte Ablage ist schon fast gehärtet, weil es gestern wärmer war und nicht so feucht. Kurt hat ein bestimmtes Messer bestellt, damit wir den Überstand wegschneiden können. Sonst werden wir es nicht schaffen mit einer normalen Klinge.

Ich hab heute Pilates. D.h. aufräumen ist wieder dran und in der Veranda Platz schaffen.

Kurt hängt im Motorraum des einen Motors. Zur Übung haben wir ja zwei davon. Er tauscht Luftfilter, Dieselfilter, Ölfilter, Impeller und was noch so anfällt und das jedes Jahr. sicher ist sicher. Wir wollen dann nicht mitten auf der Reise Probleme mit einem Motor haben.

Ich befülle das Wasser im Wohnmobil bekleidet mit der Regenjacke. Der Regen hört erst um ca. 22.00 auf. Natürlich, damit wir eine runde machen können.

Unser neuer Boiler rinnt, irgendwo. Er baut ihn aus, um zu sehen, warum im Gästebereich kaum Wasser aus dem Wasserhahn kommt. Das Thermostat ist defekt und begrenzt nicht die eingestellte Temperatur. Wir haben auf 60 Grad gestellt und sie hört erst bei 80 Grad auf, das Wasser zu erwärmen. Und so geht es weiter. Immer wieder finden wir Defektes.  Entweder lässt es sich reparieren oder es kommt auf die Einkaufsliste.

Was täten wir hier ohne Amazon.fr? Es gibt ja ringsum kaum Geschäfte und wenig Möglichkeit spezielles zu kaufen.

Renovieren wir auch das Gäste Waschbecken, fragt Kurt. Es ist völlig matt.

ja machen wir das!

19.00 Ich hab noch eine anstrengende Pilates Stunde.

Kurt kittet die beiden Löcher des Waschbeckens. Wenn es gehärtet ist, geht es weiter.

21.00 Es regnet immer noch.

22.30 Wir sind endlich draußen, der Regen hat aufgehört. Für den Spaziergang benötigen wir heute wieder Gummistiefel. Der hintere Teil der Marina, der Älteste, hat gar keine Drainage gelegt und steht immer unter Wasser.

Im Westen sieht man schon Sterne, im Osten dunkle, mystische Wolken. Ein Foto muss her!

Kaum sind wir im Bett, prasseln Regentropfen auf unser Wohnmobil Dach. Das darf nicht wahr sein. Aber zumindest bei unseren Spaziergängen hält sich das Wetter zurück.

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Montag, 9.2.2026 – unser Kompass steht auf dem Kopf!

und das nicht genug, ist er undicht und es rinnt am Kompass vorbei ins Gästebad.

Kurt zerlegt ein paar Teile und versucht ihn auszubauen. Scheinbar war er auch bei Pierre schon undicht. Eine komplette Schaufel voller Silikon Stückchen kehre ich weg, die Kurt beim Ausbau weg gekratzt hat. Endlich hat er ihn befreien können. Schaut witzig aus, dass er am Kopf steht. Kurt meint, das ist seit dem Sturm damals, wo wir so ruckartig den Retourgang eingelegt haben, damit uns das Segelboot nicht anfährt. Ich weiß nicht.

Kann man ihn reparieren? Die Achse baumelt drinnen herum. Wir können ihn nur in Ruhe zu Hause zerlegen und jetzt einen Neuen kaufen. Aber kein Onlineshop hat ihn lagernd.

Ich geh mal in unser Bootsshop. Vielleicht hab ich ja Erfolg.

So! Bestellt bei Plastimo und einen tollen Preis ausgehandelt. Wunderbar!

Jetzt hab ich mir eine Roller Runde in der Sonne verdient. Sie hat schon mehr Kraft.

Die Wölkchen spiegeln sich in der großen Wasser Lacke.

Ein Hase kreuzt knapp vor meinem Roller und hoppelt sehr schnell über die Straße, bis er in den Büschen verschwindet und nicht mehr sichtbar ist.

Er hat einen weißen Hintern im Fell, Blume genannt, damit sie sich im Dunkeln besser sehen können.

Schleifen ist dran! Kurt schleift das Antifouling etwas an, zuerst den einen Rumpf, dann den Anderen. Es ist eine gute Bewegung, so den Rumpf entlang zu fahren mit dem Schleifer, aber sehr anstrengend.

Wir beschließen aber noch kein Antifouling zu streichen, sondern erst im Sommer kurz vor der Abreise. Vielleicht hält es dann etwas länger und wir müssen nicht am Rückweg selbst wieder den Rumpf abkratzen unter Wasser.

Ich hab noch ein bisschen Zeit und belege die 2. Seite der Ablage mit Glasfaser Matten und streiche Epoxid Harz darauf. In 20 Minuten bin ich fertig. Ich hab schon etwas Übung darin.

17.30 Ich probiere einen Osteopathen aus in Port St. Louis für mich und Mittwoch darf Kurt hin fahren.

Es ist wieder goldene Stunde und alles färbt sich in diesen warmen Farbtönen. Ich liebe diese Uhrzeit.

Nach dem Osteopathen ist die Brücke zur Rhone geöffnet und ein kleines Schubschiff schiebt sich durch in die Schleuse.

Hier an der Rhone herrscht noch viel Berufs Schiffsverkehr. Das Schiff hat 10 Container geladen. Während es sich langsam in die Schleuse schiebt, müssen die Autos natürlich abwarten, bis die Brücke wieder geöffnet wird. Auch mein Fahrrad Weg bleibt für eine Weile gesperrt.

Ich hab noch zwei Reiki Kunden. Dann marschieren wir wieder unsere Runde. Ich freu mich sehr!

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Sonntag, 8.2.2026 – Regen, Regen, Regen!

100% Regen sagt der Wetterbericht und es hat schon um 6.00 begonnen.

Kurt darf noch ein bisschen chillen. Dann lockt ihn die Neugierde doch rüber ins Schiff. Der Boden ist Glas hart und wir können ihn betreten. Gott sei Dank!

Ich muss dringend entsorgen und den Wassertank befüllen im Wohnmobil. Aber ich hab ja Gummistiefel und eine Regenjacke. Vielleicht hätten wir noch eine Hose dazu kaufen sollen.

Ich würde gerne Krafttraining machen, denn mein Yoga fällt heute aus. Alle sind irgendwo unterwegs. Aber Kraft Training geht nur mit aufwärmen davor und wie kann ich am Besten aufwärmen als mit dem Roller.

Heute geht nichts mehr ohne Gummistiefel. Zusammen mit der Regenjacke war es die beste Investition für den Regenarmen Süden Frankreichs. hihihihi

Vielleicht wäre so eine gelbe Hose auch noch toll gewesen.

Also rein in die Regenkleidung und zumindest bis zum Stellplatz rollern. Vielleicht wird mir warm, dann passt das schon fürs Training mit dem Theraband.

Los geht´s, durch die Pfützen durch.  Das macht Spaß. Es ist ja nicht kalt, ist beinahe ein tropischer Regen. Aber bald ist es genug mit dem Regen.

Kurt könnte einen Motoröl Wechsel bei den beiden Schiffs Motoren machen. Das ist ja auch ein Schlechtwetter Programm.

Ich übersiedle den Inhalt des Kühlschrankes vom Wohnmobil wieder  zurück ins Schiff.

Wir haben noch 2 wichtige Projekte. Im Notfall machen wir sie vor dem Sommer.

1. Antifouling auftragen, das heißt zuerst die Rümpfe außen abschleifen, dann kann man  streichen, natürlich nur, wenn es nicht regnet.

2. Kurt benötigt ein Modell für die gebogenen Fenster. Sobald es nicht mehr regnet, kann ich dort Glasfaser Matten mit Epoxid Harz tränken, einen Rahmen daraus erzeugen und dann vorsichtig ablösen nach einem Tag. Dann sollte dieses Modell die Biegung der Scheiben darstellen. Leider hat der Vorgänger damals keine kleinen, geraden Scheiben eingesetzt, sondern große Plexiglas Scheiben und sie fest nieder geschraubt, bis sie überall gesprungen und gerissen sind. Jetzt sind sie 36 Jahre alt und wenn wir es schaffen, wollen wir sie nächsten Winter tauschen. Dazu müssen wir aber Plexiglas biegen und das geht nur bei 200 Grad. Kurt muss einen Ofen bauen, in dem er 200 Grad Hitze erzeugen kann! Klingt jetzt schon sehr gefährlich.

Kurt sagt, damals war Pierre einer der Ersten mit der Idee der Scheiben auf der runden Kuppel. Somit konnte er sich auch nichts von Anderen abschauen. Mittlerweile macht man kleine, gerade Fenster, weil alles andere ewig undicht bleibt.

19.00 Ich darf  Glasfaser Matten zuschneiden und sie zusammen mit Epoxid und Harz auf unsere dünnen Kunststoffplatten kleben, die sich so stark durchbiegen. Sie liegen hinter dem Schwert und dienen nur, um den Motorraum abzudecken.

Heute kommt die erste Seite dran. Wenn ich sie Morgen schon umdrehen kann, dann klebe ich Morgen die 2. Seite. Ich kann schon recht gut damit umgehen.

Aber ich denke,  das ist wieder ein Schlechtwetter Programm und Morgen müssen wir Antifouling streichen.

Kurt hat inzwischen verzweifelt versucht das Motoröl und den Impeller eines der beiden Motoren zu tauschen.

21.00 Es regnet noch immer. Die Regen Pfützen im Hafen verbinden sich zu kleinen Seen. Drainage gibt es kaum im Hafen, nur an wenigen Stellen. Es regnet ja normalerweise auch nicht hier, also wozu teure Drainage bauen.

Kurt sagt, alles muss runter aus den Wolken, sonst regnet es im Sommer.

22.30 Es ist wie immer windstill in der Nacht, hat aufgehört zu regnen und wir gehen eine Runde.

Die Wolken und Licht Verhältnisse sind wunderschön!

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