Freitag, 31.7.2026 – Gewitter sind in Anmarsch!

Das Meer ist glatt, schön und ruhig. Ich dreh meine Schwimmrunden vor dem Frühstück.

Wir kontrollieren mein Email. Keine Nachricht von der Marina. d.h. es gibt nur eine Möglichkeit und die heißt ich muß anrufen.

Egal, was du auf der Website ausfüllst und versendest, irgendwie schaut es keiner an.

Egal, Frankreich eben!

Die Marina erklärt uns nach einigen Fragen über Länge, Breite, Tiefe,….. alles was wir mitgeschickt haben, daß sie einen Platz für uns haben.

Den Tarif darf man sich selbst auf der Website ausrechnen.

Frankreich eben.

Wir schicken nochmal alles weg und beantworten die letzten Fragen. Wenn wir jetzt auf die Website zu unserer buchungsnummer gehen, ist alles perfekt eingegeben. Das hat ja toll geklappt.

Wir freuen uns sehr.

Jetzt müssen die Gäste noch die Züge App installieren und online eine Fahrkarte kaufen und vorallem die Zugstation am Airport Nizza finden.

Mal sehen.

In Antibes wissen wir wo die Bahnstation ist und können sie abholen.

15.00 Der Himmel färbst sich grau in grau auf der rechten Seite, auf unserer linken Seite ist es immer noch sonnig.

Das Regen Radar sagt, daß die Wolken und das Gewitter in Savona aufs Meer ziehen. Savona ist der Nachbarort.

Flott räumen wir alles rein und bleiben auf der Hut!

17.00 Die nächste Regenfront rollt ran. Bis jetzt blieben wir verschont.

Aber da kommt noch eine dicke Wolkenfront mit Gewitter in der Mitte der Wolken.

Ein paar Regentropfen fallen, es weht fast kein Wind. Wir sind weiter auf der Hut. Da kommen graue Wolken.

Alles ist fast vorübergezogen als plötzlich der Wind zu steigen beginnt aus der Genua Richtung. Das ist jetzt die Rückseite der Front, die oft viel stärker ist als das Gewitter selbst.

Ich sehe einen Regenbogen.

Der Wind steigt und steigt. wir haben bereits 35 Knoten, zuerst hatten wir 4 Knoten.

Ein Motor läuft nzum Strom bereiten. Wenn der Wind weiter steigt, werden wir auch den zweiten Motor starten. wir haben 70 m Kette im Meer, der Ankerkasten ist ziemlich leer. Das sollte auf jeden Fall halten.

Die Windstärke sinkt langsam wieder. Das Regen Radar sagt, die Front ist durch.

Bravo. Der Regenbogen bleibt noch eine Weile sichtbar.

21.00 Es ist bereits dunkel. Menschen gehen zum Strand zurück und breiten ihre Tücher aus, gehen sogar schwimmen. Köstlich!

Wir bereiten noch frisches Wasser.

Dünung von Ost ist stark zu spüren.

Das wird wohl eine wackelige Nacht werden.

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Donnerstag, 30.7.2026 – Wir haben so gut geschlafen!

Der Blick aus dem Lukenfenster sagt, kein Wind. Die Flagge bewegt sich kaum. Der Blick durch das Badezimmer Fenster sagt glattes Meer.

Das ist doch ein guter Grund aufzustehen und noch vor dem Frühstück ein paar Runden ums Schiff zu drehen.

Kurt hat soviele Gelsendippel und hat sehr gelitten in der Nacht. Zu meinem Glück gehen die Gelsen nur auf ihn. Sehr selten bekomme ich einen Stich.

Ich gebe ihm ein Antihistaminikum weil es eine allergische Reaktion des Körpers ist. Die Nebenwirkung davon ist Müdigkeit.

Es weht kaum Wind und ist daher sehr heiß. Ich kann mich nur im Wasser ein bisschen kühlen. Es ist völlig klar. Ich kann auf 8m Tiefe bis zur Ankerkette sehen. Der leichte Wind kommt vom offenen Meer und bringt sauberes Wasser in die Bucht.

Wir sehen, daß wenn unsere letzten Gäste kommen starker Mistral beginnt. Genau einen Tag bevor sie kommen.

Wo können wir da gut vor Anker liegen, eigentlich vor Antibes. Aber um 2.00 Nachts dreht der Wind in die Gegenrichtung und kommt heftig aus Osten. Das hatten wir schon mal. Da kann man dann gar nichts machen und hat furchtbaren Wellengang und starken Wind.

Wir schreiben ein Email an Marina Vauban in Antibes. Noch nie haben wir dort einen Platz bekommen. siew sind immer ausgebucht. Vielleicht haben wir dieses Mal Glück. Es ist ja eine Woche vorher und nicht der 15.8.! An diesem Tag ist überall alles ausgebucht, meist gibt es auch ein Feuerwerk.

Wir versuchen es und schicken gleich die Boots Papiere und Versicherung mit.

Ich hab kein Yoga. Es ist Allen zu heiß.

Wir stellen wieder unser Sonnenverdeck auf. Es bringt zumindest Schatten.

Heute fahren wir nicht an Land. Wir bleiben hier und genießen den Vollmond. Die Zeit der Sternschnuppen soll auch heute beginnen, aber hier ist zuviel Licht.

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Mittwoch, 29.7.2026 – weiter geht es nach Varazze!

Eine Zirkade weckt uns. Nach der Lautstärke muß sie irgendwo am Schiff sein. Wir werden sie oder ihn dann suchen.

Ich geh schwimmen, das Wind und Meer haben sich beruhigt.

An Land arbeiten Bagger den Sand und Schotter wieder zurück zum Strand. Das Meer und die Wellen erzeugen eine kleine Mauer aus Sand.

Überall stehen Plakate, daß bei Südwind man nicht ins Meer baden gehen darf. Ob sie wohl hier auch Südwind hatten, wie wir uns von Elba hoch gemüht haben?

Es gibt Steinwalle am Meer draußen, die die Wellen bremsen sollen. Da muß es schon recht rund gehen bei Südsturm, weil er hier frontal auf die Küste trifft.

Ich geh noch ein zweites Mal schwimmen, bin schon wieder getrocknet.

Hab ich heute schon gesagt, daß es wieder richtig heiß werden wird?

Wir zeihen den Anker raus und legen ab.

viele kleine boote sind unterwegs, viele Ausflugsboote mitunendlich vielen Menschen an bord, viele Yachten stehen vor Portofino. Von überall karren sie die Menschen hierher, um Porotfino zu sehen.

Beim vorbei fahren kann man gar nichts erkennen. Ich muß mal nachlesen, warum alle nach Portofino wollen. Es ist ja nur ganz klein.

Kurz vor Genua beruhigt sich der Verkehr. Das Meer ist völlig glatt und ruhig, wie ein See.

Dieses Mal brauchen wir nicht nach Genua, sondern können die Bucht abschneiden und geradlinig auf Varazze zufahren.

Insgesamt sind es wieder 5 Stunden Fahrt und keine Chance auf Segel rausholen.

Am Deck ist noch eine Ecke Schatten. Wir kauern uns dort zusammen.

Da ist die Zirkade, sitzt auf unserem Fenster Netz und wärmt sich auf. Sie wird wohl noch eine Weile mitfahren.

Die Fahrt geht gut voran, obwohl wir nicht segeln können und beide Motoren laufen. so haben wir wenigstens volle Batterien wenn wir ankommen.

Man kann alles tun, während der Fahrt, sogar kochen und essen.

Wir spannen über das komplette Vorschiff unseren weißen, raschelnden Sonnenschutz, um wenigstens ein bisschen geschützt zu sein.

16.00 Wir sehen schon auf Varazze. Ziel fast erreicht.

Wir setzen den Anker auf 8m Tiefe. Außer uns liegt kein anderes Schiff hier, somit können wir auswählen, wo wir sein wollen.

Ins Wasser! Herrlich, so türkis! Die Wasser Temperatur beträgt 29,4 Grad.

Ich versuche ein bisschen Krafttraining.

Der Mond geht rosa auf über dem Meer. Sieht toll aus.

21.00 Wir fahren in den Hafen mit dem Tender und binden bei den Jetskies fest. Dort haben wir auch vor Elba gut gestanden.

Wir wandern die komplette Marina ab und weiter den ganzen Ort durch kleine, enge Altstadt Gässchen.

Über die Strand Promenade geht es dann wieder zurück. Sehr fleißige 10.000 Schritte werden es.

Der Mond erzeugt einen wunderschönen, kraftvollen Lichtstrahl.

Auf seinem Weg geht der Lichtstrahl sogar durch unser Schiff durch.

Der Wind dreht aufs Land, wie jeden Abend – Landwind!

0.00 Wir sind zurück am Schiff und sind sehr flott mit dem Tender zurück gedüst, ich wieder stehend am Beiboot. Mein Beiboot Rollator ist noch abmontiert wegen Platzmangel als die Gäste da waren.  Aber wir werden ihn für mich wieder montieren.

Wir sitzen noch lange draußen und genießen den wunderschönen Vollmond.

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Dienstag, 28.7.2026 – wir verlassen La Spezia

und den Golfo dei Poeti!

Wir sind schon zeitig wach. Frühstück im hafen geht noch aus.

10.00 Alle Leinen werden von Kurt gelöst und dann drehen wir uns elegant seitlich vom Steg weg.

So schwierig war das Manövrieren in der Nacht. Jetzt können wir einfach raus fahren,  den kleinen Booten nach. Sie kennen den Weg.

Die Kreuzfahrtsschiffe haben bereits den Hafen verlassen. Neue sind am Weg hier her. Das ist schon krass täglich zwei riesige Kreuzfahrtsschiffe wie die Aida zum Beispiel, hier in der Stadt zu haben.

Der auffällig ist dieser Felsen! Ein Geologe hätte seine Freude damit.

Draußen bewegen wir uns langsam in den Norden und betrachten wieder die Cinque Terre, die 5 in den Felsen gebauten kleinen Dörfer und die schöne Landschaft.

Sehr beeindruckend.

Unser heutiges Ziel ist Chiavari gegenüber von Portofino.

Dazwischen in dunkelblauem Wasser gibt es für mich wieder einen Badestop. Gott sei Dank!

Nachdem wir nach Norden fahren, brennt die Sonne unbarmherzig ins Cockpit. Ich verhänge alles mit Badetücher, dann ist es ein wenig besser. Es ist schon wieder so heiß.

16.00 Wir liegen vor Chiavari vor Anker. Wind und Wellen kommen vom Meer, sodaß es ein wenig schaukelt.

Schwimmen ist wieder angesagt, so oft es geht heute.

20.30 Die Sonne schenkt uns wieder einen wunderschönen sonnenuntergang, während sich im Osten der Vollmond zeigt.

21.00 Wir fahren an Land und schieben das Beiboot unauffällig in eine Ecke des Hafens.

Die Menschen stehen an der Ufer Promenade und fotografieren den wunderschönen Mond über der Stadt. So natürlich auch ich!

Wir wandern an der langen Promenade entlang und natürlich gibt es Eis und ein kaltes Mineralwasser wieder für uns.

23.00 Der Wind hat gedreht und es weht heiß vom Land auf uns zu.

Wir schlüpfen ins Bettchen. Morgen fahren wir weiter.

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Montag, 27.7.2026 – Wir erkunden die Markthalle!

9.00 Es ist völlig windstill. Das Meer rund um uns sieht aus wie ein See.

Wir haben heute ein bißchen zu erledigen. Morgen geht es wieder raus aufs Meer. Unseren Stegplatz, der wirklich toll ist, haben wir bis Morgen Vormittag.

Im Schatten ist es sehr angenehm. Gestern Abend hat der Südwind auf Nordwind gedreht und mir war plötzlich kühl. Das gab es schon lange nicht mehr.

11.00 Es weht wieder heißer Südwind, angeblich heute zum letzten Mal, dann dreht er für lange Zeit auf Nord.

Zwei große Kreuzfahrtsschiffe stehen seit Heute Morgen im Frachthafen und viele Menschen strömen zu den Ausflugsschiffen, um die Cinque Terre, den Golf der Götter, wie sie sagen,  zu besuchen. Anders kommt man dort nicht hin.

Der erste Weg führt uns zur großen Markthalle. Es gibt nur wenige Obst und Gemüse Stände und einige Buden für Käse und Schinken.

Wir kaufen ein bisschen Obst und Gemüse und tragen es zurück zum Schiff. Es ist wieder so heiß, daß wir gerne überall den Schatten aufsuchen.

Der nächste Schritt: Wir suchen einen nahen Supermarkt auf. Wir benötigen Trinkwasser und ein paar Kleinigkeiten und tragen auch dies wieder zurück zum Schiff.

Kurt wünscht sich seit Wochen einen Burger zu essen. Ich mag keinen Burger. Wie können wir dies lösen?

Ich finde ein sehr gutes Restaurant, mit Spezialität Burger, ganz in der Nähe.

Das Essen war wirklich gut und wir sind mehr als satt geworden.

Jezt ist es wichtig, noch ein paar Schritte zu tun.

Vom Lokal aus geht es viele Stiegen ganz nach oben, zur obersten Straße. Dort befindet sich eine Festung, die sicherlich in der Nacht beleuchtet wird.

Wunderschöne Wohnhäuser säumen diese Straße, mit Verzierungen an der Fassade, alle sehr schön renoviert. An jedem Balkon, an jeder Türe prangen die Fratzen der Wächterfiguren, die die Geister abhalten sollen.

La Spezia hat wirklich einiges zu bieten. Den Winter hier zu verbringen wäre toll, aber sicherlich sehr kostspielig.

17.00 Nach einer großen Runde gehen wir zurück zum Schiff um alles perfekt zu verstauen, was noch im Schiff von uns abgeladen wurde.

22.00 Letzte Runde zu den Müll Kontainern. Wir haben alles brav sortiert. und getrennt.

Es ist mild und windstill. Wir spazieren noch die Promenade ab. Schön langsam wird es ruhiger hier in der Stadt.

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Sonntag, 26.7.2026 – Wir haben so fest und intensiv geschlafen wie noch nie!

8.30 Ich bin schon wach und munter. Hab ich doch so intensiv, tief und gut geschlafen.

Kurt schläft noch tief und fest.

Es ist blitzblauer Himmel. sind wir umsonst hier? Hätten wir gar keinen Steg gebraucht, weil der Wetterbericht nicht stimmt? Waren gar keine Gewitter?

Wenn ich bequem aussteigen kann aus unserem Schiff, dann geh ich ein Stückchen an der wunderschönen Promenade.

Ich konnte nichts finden. La Spezia ist eine Großstadt und hier an der wunderschönen Palmen Promenade stehen die Menschen Schlange, um mit Ausflugsschiffen eine Runde zu fahren. Ligurien, Cinque Terre sind ja berühmte Touristen Orte.

Langsam kommen Wolken. Laut Wetter Berichten haben Gewitter in ganz Italien und Hagel viele Schäden angerichtet.

Kurt sagt, es hat mehrmals intensiv geregnet. Aber hier ist alles trocken. Wenn das wahr ist, dann müssten die Steuerstühle voller Wasser sein, was auch der Fall ist.

Ich habs einfach verschlafen.

Gut, daß wir  hier sind.

12.00 Wir gehen in die Altstadt mit der Fußgängerzone. Es gefällt uns gut hier, obwohl typisch Italien über Mittag viele Geschäfgte geschlossen haben.

Es gibt eine riesige Markthalle aber nur Vormittags geöffnet. Wir werden sie Morgen aufsuchen.

Nach einer kleinen Stärkung an Bord machen wir uns wie immer auf die Suche nach Mistkübeln. Das ist ein leidliches Thema in Italien.

Im Reiseführer steht, daß vor der Capitaneria Kübel zu finden sind, sogar zum Müll trennen. Und wirklich! sogar einen Kübel mit einem Hund aufgezeichnet. Das wäre doch ein Verbesserungsvorschlag für die Franzosen, die ihren Hundekot überall einfach liegen lassen. Finde ich großartig, hier ist alles sauber!

Hier am Steg hat der Malteser hinter uns einen riesigen Fisch gefangen und ist total aufgeregt und das hier mitten im Hafen.

Das Wasser aus der Leitung ist nicht chloriert. soimit können wir unseren Tank befüllen. Nur was wir mit dem Trinkwasser machen, ist noch unklar. Permieren aus dem Hafenwasser möchten wir nicht, sonst verschmutzen wir die ersten Vorfilter.

22.00 Wir machen noch eine kleine Abendrunde. Heute haben nwir schon beinahe 20.000 Schritte. Überall sind Lichterketten montiert, an den Palmen, in den Straßen, bei den Lokalen. Sieht sehr hübsch aus.

Genug bewegt für Heute, gehen wir zurück.

Der Wind hat umgedreht wie vorausgesagt, es ist kühler. Darum konnten wir auch nur gestern hierher fahren als einzige Möglichkeit, wie heftig die Fahrt auch war.

Aber jetzt sind wir ja da.

Gute Nacht meine Lieben!

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Samstag, 25.7.2026 – der Wecker läutet

aber wir sind schon wach. Es ist immer aufregend, abzufahren.

Ein Monat waren wir jetzt auf Elba und haben es sehr genossen. Ich wäre gerne noch eine Woche geblieben, aber der Wind lässt es nicht zu.

Rasch wird gepackt, noch gut Frühstück gegessen und dann geht es für die Gäste an Land und uns auf eine weite Reise Richtung Norden.

Kurt macht unser Schiff startklar. Mein Standup Board und sein kleines Board werden ausgelassen, alle Fenster gut verschlossen und alles kontrolliert am Vorschiff.

Ich werde euch auch weiter berichten. Unser Urlaub ist ja noch nicht zu Ende, wir müssen nur leider Elba verlassen. Es war wunderschön hier, wir kommen gerne nächstes Jahr wieder.

10.15 Wir legen ab. Bald sind wir im Kanal von Elba zum Festland. Der starke Südwind erzeugt jetzt schon rieisge, kurze Wellen. Weht er doch schon seit 3.00!

Wir sind eindeutig zu spät dran, aber es ging nicht anders.

So quälen wir uns 3 Stunden lang durch diesen Kanal. Hoffentlich geht es nicht so weiter den ganzen Tag. Wir wollten ein Segel aufziehen, aber das ist jetzt nicht möglich. Das Schiff benötigt unsere volle Aufmerksamkeit.

Egal auf welcher Seite ich raussehe, nirgends sieht es friedlicher aus.

Wir arbeiten uns hoch. Sobald der Kanal endlich hinter uns ist, kommen wenigstens Wind und Wellen nicht mehr von der Seite, sondern von Hinten.

18.00 Wir sind vor Livorno. Erst jetzt sollte laut Wetterbericht Wind und Wellen leichter werden. Wir sind jede Welle rauf gefahren und mit unheimlicher Geschwindigkeit die Welle wieder runter gerast. So schnell war das Schiff noch nie unterwegs und hat unser Vertrauen zur alten Lady Katamaran Sailhymen wieder noch mehr gestärkt.

Vor der Durchfahrt von Livorno starten plötzlich eine Fähre und ein riesiger Frachter und hupen uns an. Wir müssen trotz Segel und Riesen Wellen in die gegenrichtung fahren, um ausweichen zu können.

Danach wird es etwas leichter, aber wir haben noch soooo lnge und soooo weit.

22.00 Wir sehen schon auf la Spezia aber es ist sehr dunkel und durch die Feuchtigkeit des Südwindes nicht klar.

22.30 Ich starre auf unser Navi und sage Kurt jeden Metzer an, wo er fahren muß. La Spezia ist ein riesiger Hafen und Industrie Hafen, viele Marinas, viele Fahrrinnen, wo man fahren muß.

Ich sage sehr oft, daß ich das nicht mag. Die vielen Lichter und dazwischen die beleuchteten Fahr Tonnen sind sehr anstrengend für die Augen.

23.00 Wir haben wirklich diesen kleinen Steg gefunden und festgemacht. Das war ja heftig. Wir sind etwas erschöpft.

Am Steg finden wir wie ausgemacht in der Alukiste den Schlüssel für die Eingangstüre. Wir gehen Morgen in die Stadt.

0.00 Gewitter und Regen sollen ab 2.00 durchziehen. Aber wir gehen zu Bett. Liegen ja wunderbar festgemacht hier und sicher am Ende des Hafens.

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Freitag, 24.7.2026 – Wir haben unsere Pläne geändert!

8.00 Der Blick aus dem Kajüte Fenster bereitet immer Freude. Blauer Himmel, keine Wolke, die Flagge weht leicht im Wind.

Gehen wir nochmal schwimmen. Das Meer sieht sehr verlockend aus.

Wir schlagen unseren Gästen vor, mit uns nach Porot Ferraio zu fahren. Erstens kann die Nacht hier im süden schon sehr rippelig werden, da der Wind schon Nachts dreht. Zweitens haben wir dann um viele Seemeilen kürzer nach oben wenn wir schon im Norden starten.

Es gibt einen einzigen Tag, wo wir in den Norden kommen können mit Rückenwind und das ist Heute. d.h. Heute müssen wir umbedingt fahren. Ich sehe dann bis 5.8. keinen Südwind mehr und mit Gegenwind ist es nicht möglich 15 Stunden kang zu fahren.

Also! Heute oder nie heißt das doch!

Kurt findet in La Spezia einen Katamaran Steg für 12 Katamarane zu einem erschwinglichen Preis. wir schreiben online eine Buchungsanfrage und warten auf Antwort.

Natürlich checken die Italiener nicht ihre emails.

So ruf ich einfach an beim Hafenmeister in la Spezia. Er bestätigt unsere Anfrage und daß wir kommen können. Das wär schon mal geschafft.

Sonntag soll es überall heftige Gewitter geben und auch noch Montag und dann wären wir geschützt an einem Steg!

So starten wir unsere kleine Rundreise vom Süden, über Osten in den Norden der Insel.

Die Fahrt wird ruhig, dann windig, dann sehr rippelig am Kap und K. ist ein wenig Seekrank aufgrund der Wellen.

Wir machen eine Schwimmpause im dunkelblauen Meer an einer einsamen Küste in 56m Tiefe.

17.30 Das Abenteuer geht weiter.

Wir kommen in der Bucht vor Porto Ferraio, in der Hauptstadt an.

Mit dem öffentlichen Bus fahren sie 30 Minuten zum Auto und mit dem auto zurück hierher.

Das wäre auch geschafft.

Wir gehen in die Altstadt zu einem sehr guten Restaurant und zeigen ihnen anschließend noch, wo es zum Strand geht. Sie haben noch ein wenig Zeit bevor ihre fähre fährt.

23.30 Ein bisschen noch Sternderl schauen und dann ins Bett.

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Donnerstag, 23.7.2026 – Was können wir heute tun?

Nachdem wir zusammen Frühstück eingenommen haben, warten wir auf Vorschläge.

Was wollt ihr denn tun? Weiter fahren in die Badebucht, nebenan? Sie hat besonders schönes türkises Wasser oder hier bleiben oder mit dem Beiboot einen Ausflug machen?

Sie wollen gerne in die nächste Bucht fahren.

Wir packen alle Sportgeräte aus , um die Gäste ein bisschen zu beschäftigen. Kleine einschulung im Kyten, nur am Brett versuchen zu stehen ohne Segel. Es wird sehr lustig, denn ohne Segel kann man sich kaum auf dem Brett halten.

15.00 Kurt geht tauchen mit Schnorchen und Brille und reinigt unsere Propeller.

Noch ein bisschen relaxen. Es ist wolkig und daher nicht so heiß. Aber es weht kaum Wind und das Wasser ist sehr warm.

Viele Boote treffen wir wieder hier, weil sie zum Baden hierher fahren und auch wie wir, am Abend wieder zurück nach Marina di Campo zum essen und flanieren fahren.

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Mittwoch, 22.7.2026 – unsere Gäste kommen!

9.00 Wieso haben wir so starken Wind? Es sollte doch Südwind wehen. In Wirklichkeit weht Ostwind voll in die Bucht hinein mit über 20 Knoten und große Wellen entstehen.

Ich hoffe, der Wetterbericht stimmt für die nächsten Tage. Haben wir doch extra den Ort für unsere Gäste ausgesucht, wo es auch für das Schiff passt.

Der Wind sollte aufhören und schließlich nach Norden drehen, darum sind wir ja am Weg in den Süden.

Wir studieren nochmal den Wetterbericht. Alles sollte so sein wie vorausgesagt, nur dieser Ostwind ist etwas lästig, weil er so große Wellen erzeugt.

Drei Stunden später sind wir am Ankerplatz vor Marina di Campo.

16.00 Die Gäste sind brav gefahren mit dem auto, sind ja junge Gäste und gerade auf der Fähre vom Festland nach elba. Es ist nicht einfach nach Elba zu kommen.

17.00 Wir holen sie vom vorgeschlagenen gratis Parkplatz ab und bringen sie mal an Bord.

Nach kurzem Ausräumen und Einschulung fahren wir an Land. Sie wollen gerne essen gehen.

23.00 Wieder zurück an Bord sind alle sehr müde. Aber es scheint ein bisschen kühler zu sein.

Die Jugend liegt noch am Trampolin und sucht Sternschnuppen.

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