Samstag, 27.6.2026 – Markt in Porto Azzurro!

9.00 Es ist schon sehr heiß.

In der Nacht sind wir öfters aufgewacht, weil starke Wiundböen zu hören waren. Es hat nur wenig abgekühlt.

Wir wollen gerne zum Markt. Kurt möchte Gemüse kaufen, damit wir wieder einen Topf Letscho kochen können.

Der Markt ist nett für mich, allerdings gibt es nur zwei kleine Obst und Gemüse Stände. Der Rest sind Kleidung und Schuhe.

Das Gemüse ist überreif. Das schafft es nicht mal mehr bis zum Schiff.  Also wieder im Supermarkt einkaufen. Es war ein Versuch wert. Aber ich finde ein süßes Kleidchen für mich!

Im Conad Supermarkt hingegen ist es so kalt, daß ich eine Weste benötige. Die Gegensätze sind enorm.

Wieder draußen wirft uns die heiße Luft fast um. Warum kühlen sie denn die Supermärkte so extrem runter im Sommer.

Ich hab ein Stück Thunfisch für uns gefunden. Es gab noch mehr verschiedene Fische zu kaufen, allerdings alle mit Ablaufdatum Heute. Das geht natürlich nicht. So entscheide ich mich für das Stückchen Thunfisch, den wir gleich für uns zubereiten werden.

12.00 Zurück vom Markt führt mein erster Weg ins Meer zum Schwimmen. Die Wasser Temperatur hat angenehme 28 Grad. Da möchte ich gar nicht mehr raus.

Wir bereiten unseren Thunfisch zu und er schmeckt sehr, sehr gut.

Es zeigen sich immer wieder Probleme mit den Solaranlagen. Unsere neue Anlage, die Kurt im Winter 2024/2025 montiert und installiert hat, ist nur klein und über dem Beiboot Halter.

Das Dach unserer Veranda ist voller Solarplatten, allerdings sind sie schon beinahe 10 Jahre alt. Vielleicht haben sie die Lebensdauer schon erreicht. Wir werden es weiter beobachten.

Mein Tiefkühlschrank haben wir jetzt auf null Grad gestellt und sobald wir Morgen den letzten Fisch heraus nehmen, schalten wir entweder komplett ab, um zu überprüfen oder wir drehen auf Plus Grade für Obst und Gemüse.

Heute Nacht hab ich wieder gehört, dass der Kompressor die ganze Nacht gelaufen ist. Es hat aber auch nicht wirklich abgekühlt von 33 Grad auf 27 Grad.

Ich erstelle wieder ein Video für die Osteoporose Gruppe.

Es ist sehr heiß. Ich kann nur jede Stunde eine Runde ums Boot schwimmen, damit ich es gut aushalten kann. An der Ankerkette versuche ich immer ein paar einarmige Glimmzüge zu machen,  und dann schwimme ich weiter.

Handtücher benötigt man im Moment nicht. Der heiße Wind trocknet uns im Nu.

Kurt ist noch mit seiner Batterie Ladung beschäftigt. Irgendwo ist da noch zusätzlich ein Fehler drin. Die dazugehörigen Handys meinen wir haben nur 60% Batterie Strom, das Anzeigegerät meint 100% was aber nicht stimmen kann, da ein paar von den Solarzellen am Dach tot sind.

Auch hatten wir einen Hagel damals in Roses beim starken Sturm, der sicher auch einge beschädigt hat.

Die alten Solarpanele müssen im Winter runter geschliffen werden und neue kommen rauf. Ansonst bleibt uns nur, den Generator stundenlang laufen zu lassen, was wir auch nicht wollen. Denn der Generator erzeugt gleichzeitig auch unser gutes Trinkwasser. Wenn er kaputt wird auf der Reise, können wir kein Süßwasser mehr erzeugen.

Ja was dann!

Viele kleine Boote kommen in die Bucht, um hier zu übernachten. Es ist ja Wochenende.

Das ist wie Camping am Wasser. Egal wie klein sie sind, haben sie noch ein kleineres Beiboot, um an Land zu kommen. Es gibt wenige Buchten, wo nicht abgesperrt ist für die Badenden. Hier können sie wirklich bis zum Strand fahren und im Seichten ihren Anker fixieren.

Es gibt auch Schlauchboote, in denen sie schlafen. Wir sagen immer Gomonisten. Das gibt es so zahlreich nur in Italien. Italiener lieben Gummiboote in jeder Größe.

Die Großen kosten oft mehr als ein Schiff.

19.00 Ich steige auf mein Standup Board und paddle die komplette Bucht ab.

21.00 Schön langsam wird die Sonne schwächer.

Wir fahren nochmal in den Ort Porto Azzurro und gehen viele Runden. Der Ort hat einfach Flair und Charisma, nicht zu vergleichen mit Orten am Festland. Die kleinen, bunten Häuser und Gassen, überall Pflanzen, Bäume, Sträucher, Blumen Hecken,….

Bis in die Nacht sind die Geschäfte geöffnet.

22.00 Ein Clown beginnt mit seinem Programm. Viele Kinder und Erwachsene sitzen schon und warten.

22.30 Wir fahren zurück zum Schiff und sitzen noch in der Veranda. Der Clown ist bis hierher hörbar.

Dann gehen wir zu Bett.

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