Sonntag, 9.8.2026 – Oje, oje, oje!

8.00 Ich bring die Gäste zur großen Markthalle. Kurt räumt auf, damit wir pünktlich vor 12.00 wie ausgemacht den Hafen verlassen können.

Jeder von uns 4 bekommt eine Aufgabe, Mooring Leinen entfernen, achten, daß wir nirgends hängen bleiben.

Auf los geht´s los.

Plötzlich bewegt sich das Schiff seltsam und ich laufe zurück zum Steuerstand. Die dünne Mooringleine hat sich auf einemFender verhängt. Ich rufe es Kurt zu und er versucht sie auszuhängen. Da ist es auch schon zu spät. Die Leine hat sich unter dem Schiff wahrscheinlich um den Propeller gewickelt. Das ist ja schlimm.

Wir versuchen noch ein paar Male vor und zurück aber zu spät.

Ich funke zur Marina und sie schicken Hilfe. Der Marinero kommt mit dem Tender und zieht uns zum alten Standplatz zurück.

Wir müssen nun auf einen unabhängigen Taucher warten und 600,- bezahlen.

Es ist sehr heiß im Hafen am Schiff. Normalerweise wären wir jetzt schon schwimmend im Wasser. Aber leider!

Die Taucher 2 Männer benötigen 2 Stunden bis sie mit einem Arbeitschiff vorbei kommen. Zuerst bezahlen! Scheinbar haben sie schlechte Erfahrungen gemacht mit Menschen, die ohne bezahlen weg gefahren sind.

600,- kostet der spaß und er benötigt dazu ca. 5 Minuten, taucht runter, wickelt die Leine vom Propeller, kontrolliert ob etwas beschädigt wurde und fertig.

Normalerwesie löst Kurt solch ein Problem selbst mit dem Tauchzeug, aber im Hafen darf man das nicht, da man ja vielleicht etwas an der Leine beschäftigt hat und das nächste  Schiff hat dann nicht genug Halt oder etwas wird beschädigt dadurch.

14.00 Jetzt aber raus aus dem Hafen.

So günstig unser Liegeplatz war im Verhältnis zu anderen Katamaran Preisen umso verrückter war dieser Taucher Preis. 600,- für 5 Minuten. Aber Schwamm drüber, was sollen wir tun. ging nicht  anders.

Wir fahren bis zu den Inseln von Cannes. Hier ist alles belegt und es gibt keinen Ankerplatz für uns.

15.00 Weiter geht es nach Theoule sur Mer.

Nachdem wir 2 Stunden versäumt haben mit Warten, haben bereits alle Hunger.

d.h. während der Fahrt breitbeinig stehend kochen und achtsam sein.

Beim Essen müssen wir uns abwechseln mit dem raus sehen und steuern.

Der Wellengang und das Essen sind zuviel für unsere Gäste. eine wird leider sehr landkrank, die Andere nur ein wenig.

17.00 Angekommen am ankerplatz bringen wir Beiude an Land, damit sie sich ein wenig erholen, was sie auch tun können.

19.00 Ich hab noch eine Yogastunde und durch die gute Energie dieses Ankerplatzes wird es eine so wundervolle Stunde, noch energiereicher wie sonst. Alle sind so richtig hin und weg. Das freut mich für uns.

20.30 Die Gäste haben sich erholt und trauen sich wieder an Bord.

Wir sitzen noch bis 1.00 zusammen und tauschen Erinnerungen aus.

Welch aufregender Tag!

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