Montag, 24.8.2026 – 7.30 wir stehen natürlich im Weg!

Die Schiffe, die Gestern später kamen, haben einfach davor geankert, was aber nicht erlaubt ist. Aber was sollen sie tun, wenn es keinen Platz am Kai gibt und sie einen Krantermin haben. Die Marina bekommen immer mehr Boote aber die Anlegestellen werden zuwenig ausgebaut.

9.00 Das Marine Personal und der Mechaniker haben  den defekten Traktor mit Anhänger mit einem anderen Traktor mit Anhänger mühsam rausgezogen, weil er sich nicht mehr bewegt.

Jetzt sind wir im Weg und sollen raus fahren und uns gleich ins Kranbecken stellen. Sag ich doch! Das wollten wir schon gestern Abend, aber war ja nicht möglich.

Jetzt stehen wir endlich im Kranbecken. Kurt hat das bravorös gemacht mit den beiden Motoren. Alle haben zugesehen.

Wir gehen eine Runde und sehen ihnen bei der Arbeit zu.

Eine riesige, alte Motoryacht wollen sie händisch am Kranbecken vorbei ziehen und hinter uns stellen. Scheinbar springt sie nicht mehr an.

Vier Männer ziehen und zerren in Zeitlupe kontrolliert an ihr an. Auch Kurt wird eingeteilt und bekommt einen dicken Strick zum Sichern. Großartig finde ich, daß ständig der Manager im weißen Hemd Hand anlegt und sich nicht zu gut ist. Er bedankt sich 3x bei Kurt für die Hilfe. Sehr nett!

13.00 Wir essen eine Kleinigkeit. Kochen ist nicht möglich, wir haben nurmehr 60% Strom. Sobald wir an unserem Platz stehen, können wir ja anstecken und laden.

Ich bin sehr gespannt, wo sie uns hin verfrachten. Dieser Teil der Marina ist ziemlich voll, unser alter Platz ist schon belegt. So gerne würd ich auf dem neuen Platz stehen, aber wie sag ich´s und wem? Dem Kranwart? Wer bestimmt, wo die Schiffe stehen sollen. Da herrscht hier ein bisschen Chaos und wir sehen kein System. Aber vielleicht gibt es ja ein System, ein französisches System.

13.30 Wir hören den großen Kran. Unser Termin ist ja erst um 15.00. aber ok, gerne!

Unser Kranwart muß heute alles alleine tun. Es gibt soviel Arbeit in der Marina, daß alle Anderen noch eingeteilt sind.

Er bittet uns, das Schiff weiter in das Kranbecken zu ziehen. Es läßt sich nicht ziehen, weil der Gewgenwind schon so stark ist, daß wir 3 es nicht schaffen.

Dann eben mit dem Motor. Kurt soll anstarten! so klappt es.

Wo fährt er uns hin?

Wir haben einen wunderbaren Platz, ohne Gras und Distel am frisch geebneten Teil. Das ist toll und einen Kanal Deckel gibt es auch daneben.

19.00 Es geht los! Blitz und Donner, starker Regen, so wie die Regenradar App vorausgesagt hat. Wir sind mit Allem fertig geworden und wollten gerade eine Runde machen. Wird wohl nichts mehr!

Na warten wir einmal ab.

Gehen wir noch bis zum Kanal?

Wir schaffen noch eine kleine Runde. Rund um uns blitzt es und dann bildet sich im Norden eine richtige Walze  mit Blitzen drinnen. Jetzt sollten wir aber zurück ins Schiff gehen.

20.15 Jetzt geht es so richtig laut ab mit zuerst ein paar Sturmböen, daß das Schiff vibriert und dann viele Blitze, Kälte und viel Regen.

Ich kann nur nochmal sagen, wie dankbar wir sind, hier zu sein. Es war wieder nur ein einziges Wetterfenster, um hier her zu kommen. Danke, danke, danke!

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