Montag, 12.1.2026 – Meister Kurt ist immer unzufrieden!

Dann muss er eben selbst lackieren, wenn er nur herum nörgelt.

Ich komm mir vor, wie bei Meister Eder. Er hat auch immer mit Pumuckl gescholten.

Aber alles von vorne.

11.00 Es war nochmal eine kalte Nacht mit durchgehend 2 Grad  Außen Temperatur, aber wir hatten es kuschelig warm. Vom Wohnmobil aus schalten wir die neue Standheizung ein. Sie steht auf Thermostat Modus wie im Wohnmobil, d.h. man gibt ihr den Auftrag 20 Grad zu halten und wenn sie es erreicht hat, schaltet sie für eine Weile aus, bis es wieder abgekühlt hat.

12.00 Es ist völlig bewölkt, da kein Mistral mehr weht. Dicke, fette Ostwind Wolken ziehen über den Hafen. Auch die hübschen, gelben Wasserflugzeuge drehen wieder knapp über den Masten ihre Übungsrunden.

Wir müssen heute den Querbalken streichen, denn Morgen kommt eine Masseurin, die sich dann um meinen Rücken kümmern kann. Der Wetterbericht sagt, Wolken voraus aber kein Regen. Denn das wäre nicht gut für unsere Farbe.

Heute bekomm ich eine kleine Walze und einen kleinen Pinsel, aber zuerst probiert Kurt alles aus und zeigt mir, wie er es gerne hätte. Wenn er meckert, geh ich und er muss es streichen.

Ich komme gut voran. Es ist viel leichter auch für das Handgelenk mit einer Walze zu streichen. Aber an den vielen Stellen, wo man nicht ran kommt, benötigt man wieder einen Pinsel. Aber nicht Pinseln, sagt Kurt, sondern tupfen, damit eine Struktur entsteht.

15.00 Die Unterseite darf ich dem Meister überlassen. Ich bin zu klein vom Land aus und die Arme reichen nicht bis oben. Stattdessen bereite ich unser Essen.

16.00 Es tröpfelt ein bisschen, aber jetzt hat die Farbe schon angezogen. Es sieht schön aus und war viel Arbeit. Morgen gibt es Fotos, Heute war zu wenig Zeit.

17.00 Wir radeln zum Locker, ein paar Pakete sind angekommen. Es ist noch eine Weile hell.

18.00 Jetzt ist es erst so richtig dunkel, vor allem am Radweg an der Rhone. Aber wir haben ja kleine Lichter rundherum.

Wunderschön ist es am Hafen entlang. Der Ostwind hat fast aufgehört und es hat heute Nacht durchgehend 12 Grad. Das ist doch fein oder?

Der wunderschöne 3-Master steht immer hier mit Besatzung.

20.00 Jetzt muss ich flott sein. Kurt schafft es endlich, den Ausleger zu streichen. gleich muss ich flüchten, weil die Polyester Farbe so stark stinkt. Er arbeitet mit einer riesigen Maske, die alles raus filtert.

Ich verlasse das Schiff, nehm noch Tee und ein paar Kekse mit und geh ins Wohnmobil.

22.00 Wir machen noch eine Runde, damit Kurt auslüften kann. Es hat 13 Grad und ist sehr angenehm mild, aber wolkig.

23.00 Kurt überlegt noch einmal drüber zu streichen, aber vielleicht ist es noch nicht gehärtet genug, dann löst es sich vielleicht ab. Schade, um die viele Arbeit. Dann lieber Morgen nach meinem Pilates!

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