Sonntag, 25.1.2026 – Bekommen wir 30 Minuten Sonne?

oder sogar weniger.

11.30 Die Sonne scheint. Ich springe auf meinen Roller und fahr einfach ein Stückchen in  die Sonne. Es ist windstill und warm, aber wie immer, so soll es nicht bleiben.

Ich locke Kurt in die Sonne und wir rollern rüber zum großen, neuen Platz und sehen uns die Stile der verschiedenen Katamarane an. Es werden immer mehr hier, weil es nicht viel andere Möglichkeiten gibt, einen Katamaran 1. herauszukranen und 2. im Trockenen sicher zu lagern über Winter.

Die Marina kauft auch immer wieder Land dazu, um es für weitere Stellplätze zu nützen.

12.00 Die Sonne versteckt sich wieder hinter Wolken. Na immerhin, es war ein kurzfristiges Vergnügen, Sonne zu tanken.

13.00 Es regnet! Na mal etwas Neues!

Wir versuchen ein wenig aufzuräumen in der Veranda. Gestern, nach den Wolkenbruch artigen Regengüssen, haben wir hier alles in Sicherheit gebracht. Mittlerweile kann man kaum mehr durch gehen.

Bei allen Luken und Öffnungen hat es gestern hinein geregnet, was wir erst heute entdecken. Kein Wunder! Es war ja eine Wasser Explosion über uns mit Sturmböen, dass wir nicht raus gehen konnten.

Da habt ihr ein Foto eines Pools, einer Bilge.

Der Schlauch ist natürlich von der Standheizung, zum Trocknen der Farbe.

Die Bilge ist der tiefste Punkt des Schiffes und hier in dieser starken Isolierungs Schichte, darf sich im Notfall Wasser ansammeln, ohne dass sich das Schiff durch nässt und davon zerstört wird. Solche Bilgen gibt es in jeden Raum. Die Arbeit darin hat so viele Tage gedauert, beginnend mit Eichenholz als Wände einbauen, viele Schichten Unterlack aus Stinke Farbe und schließlich Stinke Farbe als Lack.

Heute konnte Kurt schließlich und endlich die Bodenplatten darauf legen, die vorher auch noch auf der Unterseite neu gestrichen werden mussten.

Ich hab heute kein Yoga. Daher kann Kurt innen weiter streichen, die Kasten Innenseite und die Wände des Gäste Bades.

Wir haben noch unsere 4 Türen, die renoviert werden sollten. Darauf klebt leider auch ein Belag, aber wir wollen sie nur abschleifen und dann Grundfarbe und Lack drauf. Sie haben viel Gewicht. Kurt würde gerne irgendwann neue bauen zu Hause aus dünnen Polyester Platten.

18.00 Ich darf die Türen im Freien unter dem Schiff streichen bei Kunstlicht. Es ist gerade dunkel geworden. Mindestens 20 Gelsen stürzen auf uns.

Im Anhänger sind Regale montiert, damit wir die frisch gestrichene Türen dort lagern können, während eine andere Standheizung in den Hänger bläst, damit alles schnell härtet.

Ich geh zu den Waschanlagen.

20.00 Regen und Wind haben einfach aufgehört und es ist wieder ganz still. So als wäre nichts gewesen. Der Zyklon,  das Sturmtief Harry hat gestern  im Osten von Sizilien viele schwere Schäden verursacht. Gestern ca 15.00 war es dann bei uns. Ich hab noch nie solch einen Regen erlebt. Böen schon, das hatten wir ja schon oft bei Gewitter.

Wir fahren zum Locker. Wir sind schon so in Verzug mit Pakete abholen, weil wir immer glauben, bald ist das Wetter besser und wir können tagsüber mit dem Fahrrad abholen  fahren. Aber leider, bis jetzt war es nicht möglich. Die Pakete bleiben nur 3 Tage im Locker, dann gehen sie zurück. So fahren wir eben wie immer wieder mit dem Wohnmobil.

Um im Bett mehr Luftfeuchtigkeit zu haben, haben wir uns eine Makramee Blumen Ampel gekauft. Darin hängt jetzt, am Fenster befestigt, ein voller, kleiner Luftbefeuchter. Hoffentlich bleibt er da oben mitsamt seiner Wasser Füllung und ergießt sich nicht auf mich während des Schlafens.

23.30 Wir haben vor, noch eine Runde zu machen.

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