7.30 Der Wecker läutet. Ich würde gerne noch im Bett bleiben. Aber die Pflicht ruft. Wir haben eine lange Strecke vor uns.
8.20 Wir haben schon an der Tankstelle von Saint Laurent angelegt. Die Marineros sind schon da, bitten aber noch um ein paar Minuten. Natürlich! Wir sind ja zu früh dran.
Der Diesel kostet mittlerweile an der Wasser Tankstelle soviel wie an einer Auto Tankstelle im Ort. d.h. keine wilden Preissteigerungen.
Fertig getankt, geht die Fahrt auch schon los. Es gibt strenge Vorlagen, wie nahe man an einem Flughafen vorbei fahren darf. Immerhin haben Segelboote hohe Masten und über ihnen ist die Einflugsschneiße von Nizza Airport.
Es ist strahlendes Wetter und das Meer ist ruhig. Es weht nur wenig Wind, zu wenig zum Segeln und aus der falschen Richtung.
Für meine Osteoporose Gruppe erzeuge ich ein Schwingstab Video und verspreche ihnen jeden Tag ein neues Video, wenn sie brav mit mir trainieren.
Kurt läuft am Catwalk auf und ab und ich filme seine neue Kleidung, die seine Schwester für ihn genäht hat. Beides wird sehr unterhaltsam für uns.
Vorbei an Monaco und vielen kleinen Orten in Italien, die wir schon vom Winter mit dem Wohnmobil kennen. Nur daß wir jetzt auf der anderen Seite sind, am Meer und aufs Land schauen.
7,5 Stunden später liegen wir wie letztes Jahr auch vor Imperia wieder vor Anker.
Nachdem die Wasser Temperatur bereits 24 Grad beträgt, heißt es für mich schwimmen gehen. Sehr angenehm!
Nachdem Yoga entfällt können wir früher schon nach Imperia rein fahren und spazieren gehen. Natürlich bekommt Kurt sein tägliches Eis.
Wir besichtigen und bestaunen viele der riesigen Yachten. Unglaublich wie groß sie doch sind. Imperia ist ein netter Ort mit einer prachtvollen Kathedrale.
8000 Schritte später und etwas müde geht es wieder zurück zum Schiff, daß hier vor dem Hafen vor Anker liegt.
Endlich gibt es wieder Mond!
Ich schreibe an meinem Blog für Euch. Kurt bereitet uns wieder Trinkwasser.
Der Wind ist sanft und wir werden sicher gut schlafen mit leichtem Geschaukel.


