Freitag, 19.6.2026 – weiter geht es nach Varazze!

8.00 Der Wecker läutet.

8.30 Mein erster Blick fällt auf den Meeres Thermometer, 22,5 Grad. Das ist nicht besonders viel aber für ein paar morgendliche Runden gerade richtig.

9.00 Wir sind bereit aber wollen gerne noch ein kleines Schwingstab Video erzeugen und für die Osteoporose Gruppe hochladen.

Es fühlt sich an, als würde es täglich wärmer werden. Bei der Wasser Temperatur stimmt es ja auch!

Kurt spannt ein Sonnendach über beide Trampoline. Gerade wollt ich ein Foto für euch machen, aber er hat es schon abgebaut. Morgen dann!

Das Meer ist glatt, der Himmel ist blau. Die Gewitter Wolken lösen sich zum Glück immer über Nacht auf.

Hier an der italienischen Riviera ist zur Zeit wenig Schiff Verkehr. So brauchen wir nur ab und zu einen Rundblick machen.

Die Seekarte sagt, daß wir wieder maximal 8 Stunden bis Varazze benötigen.

Kurt liegt unter dem Sonnendach und versteckt sich dort perfekt vor der Sonne. Nur Strahlungswärme gibt es jetzt noch.

Es ist sehr heiß. Wir haben 33 Grad und kein Windhauch regt sich.

Vor und hinter uns im Hinterland entstehen wieder viele Gewitter, bis rauf in die Schweiz. Zum Glück kommen sie nicht runter ans Meer.

16.00 Wir sind angekommen und gehen vor Anker. Am Strand tummeln sich die Menschen und einige sind auch im Wasser.

Die Wasser Temperatur beträgt 27,3 Grad. Ich muß 2x hinsehen. Nichts wie rein ins kühle Naß passt ja jetzt auch nicht mehr.

Meine Flossen, die ich voriges Jahr gekauft habe, sind einfach zerrissen. Sehr schade. Hier im Schiff gibt es noch sehr lange, aber sie sind so schwer und ziehen mich runter. Ich werde mich dran gewöhnen müssen oder neue kaufen.

18.00 Jetzt noch eine Runde mit dem Standup Board!

Kurt erforscht, wo wir unser Beiboot im Hafen festmachen können. Wir werden sehen, ob das so passt.

Wir essen noch eine Kleinigkeit und fahren dann in den Hafen.

20.00 In der Marina verstecken wir unser Beiboot beim Jetski Steg. Dort ist jetzt natürlich niemand mehr, somit kann uns auch niemand verscheuchen. Einen besseren Platz unter den vielen Riesen Yachten haben wir nicht gefunden. Er ist perfekt und das Tender liegt hier gut.

Wir marschieren die Marina ab, bis wir zum Ort Varazze kommen. Empfangen haben uns eine riesige Palmen Allee mit vielen Menschen, Straßenmusikern, kleinen Kindern, die noch herumtollten auf der Hüpfburg. Grob gesagt: hier ist was los!

Italiener machen gerne mit der ganzen Familie Urlaub vom Kleinkind bis zu den Großeltern.

Noch schwach kann ich mich vom Vorjahr daran erinnern. Da war doch irgendwo ein Durchgang, wo man in die Altstadt kommt mit ihren kleinen, schmalen, verzierten Häusern. Wir finden den Durchgang und marschieren die kleinen Gässchen durch, die ebenso kleinen Geschäfte haben noch geöffnet, obwohl es schon 22.00 ist. Das lob ich mir an Italien.

Die Franzosen halten nichts davon, länger offen zu lassen, selbst wenn Nachfrage da ist. Sie sperren brav um 18.00 all ihre Geschäfte zu, auch in der Hauptsaison und das Ringelspiel wird um 20.00 abgedreht.

Es ist einfach anders. Wir sind Italien Fans, auch wegen der wohl klingenden Sprache und den geschmackvoll gekleideten Italienern.

22.30 Wir finden wieder zu unserem Beiboot und fahren zum Schiff zurück. Es ist noch immer  angenehm mild.

Wir werden noch ein bisschen auf Balkonien sitzen bleiben und dann ins Bett schlüpfen. Morgen haben wir ja keine Eile in der Früh und auch kein Wecker wird läuten!!!!

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