Guten Morgen! Wir haben recht gut geschlafen, aber die Motorboote fahren uns schon Früh am Morgen um die Ohren. Bis spät in die Nacht sind sie gestern noch Wasserski gefahren. August eben!
Der Hafen Angestellte kommt vorbei, um uns zu grüßen. Er fragt, wie es uns geht und ob wir noch eine Nacht bleiben wollen. Im Moment nicht, wir wollen ja nach Saint Tropez.
Wir lösen uns von der Boje.
Es sind ca 2,5 Stunden Fahrt, die teilweise recht ruhig verlauft, teilweise rasen aber auch wieder Yachten mittlerer Größe direkt an uns vorbei.
Alle liegen im Trampolin und wir haben das Sonnensegel aufgespannt.
Eine riesige Welle spritzt bis zum Deck hoch und alle sind gebadet.
In der Bucht von Saint Tropez angekommen, gibt es Probleme einen Ankerplatz zu finden. Dort, wo wir immer vor Anker gehen, haben sie Ankerverbote aufgehängt, die ganze Bucht entlang bis tief in die Bucht hinein.
Dann müssen wir im Tiefen bleiben. Ganz selten liegen wir in diesen Wassertiefen.
Viele Botte fahren hier an uns vorbei und bereiten große Wellen, mal von links, mal von rechts. Es ist wirklich nicht gemütlich. Unsere Gäste sind leicht Seekrank, aber sie wollten Saint Tropez mal gesehen haben.
18.00 Der Wellengang und der Zustand unserer Gäste ist unerträglich geworden. Wir versuchen in diesem Trubel mit dem Beiboot in den Hafen zu kommen. Es wird eine holprige Fahrt aber schließlich schaffen wir, inmitten von Saint Tropez an einem Steg festzumachen.
19.30 Es sind unendlich viele Menschen im Ort und stehen an der riesigen Kaimauer mit der Sonnenschutzbrille und warten auf die Sonnenfinsternis.
Wir haben leider keine Schutzbrille, schaffen aber ein paar wenige Fotos.
Wir bleiben viele Stunden in Saint Tropez und sobald die Menschen Massen sich ein wenig aufgelöst haben, kann man überall gehen.
Wir finden sogar das kleine italienische Restaurant wieder, wo wir schon mit Gästen waren.
1.00 Langsam und gemütlich fahren wir mit dem Tender wieder raus aus dem Hafen, in die schwarze Nacht hinein und suchen unser Schiff.

