Samstag, 4.7.2026 – viele Flugzeuge sind Heute unterwegs!

8.30 Der Blick aus der Luke im Bad verspricht wenig Wind, zumindest sieht es so aus.

Vielleicht kann ich mein morgendliches Schwimmen endlich wieder regelmäßig durchführen. Die Wasser Temperatur beträgt knappe 24 Grad.

Ich drehe viele Runden ums Schiff und mach wieder meine einarmigen Glimmzüge an der Ankerkette. Wunderbar! So mag ich das vor dem Frühstück.

Jetzt hab ich Hunger. Heute gibt es nach unserem Ballaststoff Brei auch ein Champignon Omelett. Wir haben gestern schöne, frische Pilze gekauft.

Soviele kleine Flieger landen und starten Heute. Es ist der erste Samstag im Juli. Jetzt geht es los. Zum Glück passen nur wenige Personen in diese kleinen Flieger und auch große Hotels gibt es hier nicht. d.h. alles hält sich irgendwie in Grenzen.

Wir recherchieren. Es gibt viele Flüge nach Elba, aber nur mit kleinen Maschinen und nur von speziellen Städten aus.

Wir haben Florenz, Mailand und Pisa gefunden und noch viele Andere, aber natürlich nur im Sommer.  Deshalb hat Daniela im Winter keine Flüge gefunden bei der Suche, wie komm ich nach Elba.

Wir erstellen heute sogar 2 Videos für die Osteoporose Gruppe und indirekt auch für meinen Schwager, der Probleme mit seinen Ellbogen hat.

Der Wind ist heute rund um die 10 Knoten, recht sanft.

Kurt möchte heute sein Segel und das Board im Meer kombinieren. Dazu muß ich aber ins Beiboot, den Motor starten und in seiner Nähe bleiben.

Hoffentlich schaff ich das gut. Zu diesem Zweck haben wir auch einen neuen Außenboard Motor gekauft mit Elektro Starter, denn den alten Motor hätte ich nie anreißen können.

Trotzdem hab ich noch nicht soviel alleine damit geübt. Ich hoffe, alles geht gut.

Am Schiff stehend, ist es ja noch einfach.

Im Wasser konnte ich leider nicht filmen, da ich ja in Kurt´s Nähe bleiben sollte mit dem Beiboot und ihn bei Bedarf auch zurückbringen soll.

Morgen versuche ich dabei zu filmen. Auch damit er sich ansehen kann, ob alles so richtig war.

Und immerhin, er fährt langsam in die eine Richtung, ich immer hinter ihm her mit dem Tender und ein längeres Mal auch in die andere Richtung. Das war schon sehr gut und auch sehr anstrengend. Der Wind läßt nach. Es wird zu anstrengend das Segel nach oben zu stemmen. 10 Knoten Wind sollten es schon sein.

Während Kurt sich entspannt, relaxe ich auf seinem kleinen Brettchen. Es schwankt natürlich viel mehr wie mein großes Standup Board.

Es ist sehr heiß. Der Wind steigt auf die üblichen 25 Knoten. gut, daß Kurt schon aus dem Wasser ist.

Morgen üben wir weiter.

Wir wollen an Land. Wir machen viel zuwenige Schritte.

20.00 Es sind sehr viele Menschen im Ort. Aber sie sind noch alle in den Lokalen oder am Weg dorthin.

Vor dem Eisgeschäft kommen wir gleich dran.

Wir marschieren brav den Ort ab. Es ist angenehm warm. Der Asphalt strahlt noch die Hitze des Tages ab.

22.00 Vor den Eisgeschäften sind jetzt richtige Menschen Schlangen. d.h. alle haben gegessen und jetzt gibt es Eis. Italiener stellen sich brav an in der Warte Schlange.

Trotz der vielen Menschen finden wir ein paar hübsche, leere Gässchen und Ecken.

Wir bleiben noch im Hafen nund beobachten die Schiffe am Steg.

23.30 Wir sind zurück am Schiff. Der Mond geht jetzt jeden Tag um ca 30 Minuten später auf.

Es ist wunderbar still am Schiff und wir genießen noch eine Weile die Nacht.

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Freitag, 3.7.2026 – Ein kleiner Einkauf ist nötig!

Lange schlafen, gemütlich aufstehen, schwimmen gehen, frühstück bereiten.

Ein Punkt passt nicht in letzter Zeit. Der Wind am Morgen und der Nacht davor ist so stark, daß ich nicht schwimmen möchte.

Ein blick auf den Wetterbericht zeigt mir warum. Im Westen weht noch starker Westwind, in der Adria noch immer Bora, wenn ihr Bora kennt. Ein Tief rotiert rund um Korsika.

Also keine Windstille möglich im Moment.

Wir fahren zum Hafen und gehen zum nahen Incoop. Es ist nur ein kleiner Laden,  aber wir benötigen nur ein bisschen Frisches.

Der Wind wird noch stärker. An Schwimmen ist jetzt nicht zu denken.

Kurt bläst sein Board auf und montiert sein Schwert. Viellleicht hat das kleine Brett jetzt mehr Stabilität. Da muß er sich aber gut festhalten am Schiff bei diesem Wind.

Der Wind ist zu stark. Er kann nur ein paar Steh- und Knie Versuche machen, um mehr Sicherheit zu bekommen.

Wir erzeugen ein Video für die Osteoporose Gruppe.

19.00 Jetzt muß es sein. Der Wind hat wenig nach gelassen. Ich versuche 2 Runden mit den flossen schwimmend ums Boot. gut, daß ich -flossen hab. Ohne wäre das jetzt nicht gelungen. Immerhin ich war im Wasser und Kurt auf seinem Board.

20.00 Immer noch Wind, aber die Sonne ist jetzt angenehmer auszuhalten.

22.00 Es ist beinahe Windstill. Der Mond geht auf. Der Himmel ist voller Sterne.

Wir bleiben noch draußen bis uns kalt wird.

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Donnerstag, 2.7.2026 – Regen, Gewitter, Wind

3.30 ich bin kurz auf und mache einen Rundblick. Der Wind weht ziemlich stark.

Auf der einen Seite der Bucht leuchtet der Mond die Bucht aus, auf der anderen Seite die Blitze. Trotzdem stehen alle Schiffe gut vor Anker wie es aussieht. Ich geh wieder ins Bett.

Wir wachen noch viele Male auf.  Die starken Windböen wecken uns.

10.00 Es ist grau und bewölkt. Versuchen wir draußen das Frühstück einzunehmen. Es fängt gleich an zu regnen. Da sind noch dicke, graue Wolken bis 12.00

Wir rücken ein wenig zusammen, sodaß wir nicht naß werden. Somit können wir draußen bleiben.

Die Schiffe kommen und gehen. Es ist richtig viel los hier vor anker.

Die Guardia di Finanza dreht ihre Runden und möchte Dokumente kontrollieren. Wie unnötig, das brauchen wir jetzt nicht. Verstecken wir uns drinnen und schließen die Türen. Wir sehen raus, aber sie nicht rein. Das hatten wir schon so oft. Wir haben nichts Unverzolltes und auch die Mehrwertsteuer Rechnung vom Vorbesitzer immer mit.

Sie fahren einige Boote langsam ab mit dem Casher in der Hand, wo man dann die Schiffs Papaiere einwerfen soll und dann verlassen sie aber zum Glück und mit viel Gas die Bucht.

Wir produzieren wieder ein Video für die Osteoporose Gruppe.

Wir versuchen ein wenig aufzuräumen. Bald kommen unsere Gäste und der Gästebereich ist noch recht,wie soll ich sagen, benützt von uns.

Die Leuchte im Gästebett leuchtzet nicht. Es ist aber leider nicht die Led Lampe. d.h. alles zerlegen und den Fehler suchen. Ein Kabel ist ausgerissen. Kurt muß es durch ein neues ersetzen und schon leuchtzet alles wieder.

Die Wolken lösen sich auf, der Wind ist recht schwach.

Wenn wir nachts den Strom an manchen Geräten abdrehen wie z.B. Starlink und den Umwandler, dann kommen wir gut aus mit unserem Strom und ichn darf mein Tiefkühl Schränkchen behalten.

Wir achten darauf, daß die solar Panele so gut wie möglich in der sonne sind. Trotzdem müssen wir die alten Panele im winter gegen neue tauschen. Dann passt alles perfekt.

19.00 Ich hab noch Yoga und der Wetterbericht hat mir Schatten und Wolken versprochen. Es klappt nicht immer so gut mit dem Wetterbericht.

Trotzdem wird die Stunde sehr fein für alle Beteiligten.

Danach ist mein erster Weg immer ins Wasser um mich wieder abzukühlen. Es ist aber schon recht dunkel und fühlt sich ein wenig enterisch an. die Sonne ist ja schon untergegangen, das Meer wirkt sehr dunkel.

Wir bleiben noch lange auf, weil es abends richtig angenehm wird.

Ich versuche auch wieder den Erdbeer Mond beim aufgehen zu fotografieren. Heute steht kein Schiff im Weg, aber es fehlt ihm schon ein Stückchen.

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Mittwoch, 1.7.2026 – Wir müssen das Postamt finden!

Kurt hat noch einen dicken Topper fürs Gästebett bestellt, weil die Matratze dünner ist wie die Ursprüngliche und noch ein paar Wasserflaschen, wo wir direkt von der Entsalzungsanlage in die Flaschen füllen. Damit lassen wir im Wassertank nur das Wasser zum Kochen und waschen. Direkt schmeckt es noch besser und wir haben immer frisches.

11.00 Das Postamt ist nur ein paar Minuten vom Hafen entfernt. Allerdings hat es nur Vormittag geöffnet und nur bis 12.35.

Es sind viele Kunden drin und es geht nur langsam weiter. Auch müssen wir eine Nummer ziehen.

Die Klimaanlage ist so kalt gedreht, daß ich in der Wartezeit immer wieder das Postamt verlassen muß. Das ist ja nicht auszuhalten. Warum ist es denn so kalt gedreht. Eine Kundin hinter uns beschwert sich über die Kälte und daß sie keinen Schal mit hat und ihr dies gar nicht gut tut. Sag ich doch auch immer.

Kurt wartet tapfer in der Klimaanlage.

Wir bekommen viele Pakete und marschieren langsam im Schatten zum Tender zurück.

Es ist heiß. Wir haben Hunger!

Fahren wir zurück zum Schiff.

Mein erster Weg führt mich ins Meer zum Schwimmen. 26,5 Grad ist sehr angenehm.

Wir kochen Lachs mit Gemüse und Kartoffel.

Ich hab gestern im Supermarkt versucht Lamm zu kaufen, aber keines gefunden. In Frankreich liegen in jedem Supermarkt Lamm Kotelettes. Hier hab ich auch keinen Ziegenkäse gefunden, aber Ziegen in der Höhle gesichtet.

Aus dem Heißwasser Boiler kommt braunes Wasser. Irgendetwas darin scheint sich aufzulösen. Kurt meint die Magnesium Anode.

Keine Ahnung. Er zerlegt die Wasser Anlage. Im Sieb des Wasserhahns finden wir tote Ameisen.

Kurt hat den neu geschweißten Boiler zuhause ins Wohnmobil gelegt beim einräumen. Nachdem wir überall eine Ameisen Invasion hatten im Mai sind scheinbar Ameisen auch in den Boiler eingezogen. Das ist ja eklig!

d.h. Kurt muss den Boiler ausbauen,  zerlegen und rein schauen. Igitt!

Keine Ameisen kommen zum Glück zum Vorschein, nur etwas Kalk vom Hafenwasser.

Die Magnesium Anode hat sich zerstört und ein langer Stahl Schrauben. Die beiden gemeinsam könnten den Rost und das braune Wasser verursacht haben.

30 Minuten später und nach oftmaligem Ausspülen und wieder zusammen bauen, kommt nurmehr klares Wasser.

Das wars wohl. Toll Kurt danke!

Ich erzeuge wieder ein Video für die Osteoporose Gruppe und lade es wie immer auf youtube hoch. Ich hab schon 1000 Besucher und bis jetzt 12 Videos erzeugt. Ich freu mich sehr darüber und es macht großen Spaß. Sind es ja immer nur ein paar Minuten, also keine Hexerei.

Wir beobachten den Wetter Bericht. Eine riesige Gewitter Front zieht von Monaco bis in die Tschechei und bewegt sich langsam südlich. Sie soll uns angeblich um 20.00 strifen.

20.00 Schwarze, Regen gefüllte Wolken ziehen auf uns zu. Wir sind bereit. Kurt hat die Schwimmwesten vorbereitet und die Wasserfesten Jacken hol ich aus dem Kasten. vielleicht wird es ja harmlos aber wir kennen es auch anders.

22.00 Vor und hinter uns am Meer draußen blitzt und donnert es. Die Wind Geschwindigkeit steigt, wir starten die Motore.

Regen ergießt sich, mal leicht, mal wieder stärker. Wir sind auf der Hut.

23.00 Die dunkelsten Wolken sind  jetzt  über uns gezogen. Am Ende der bucht wird es heller und klarer.

Der Erdbeer Mond versucht sich durch die Wolken zu schieben. Leider ist wieder ein Schiff, dieses Mal ein großes Segelboot im bild davor und verstellt uns den Blick zum roten Mond.

0.00 Wir versuchen mal ein bisschen zu schlafen.

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Dienstag, 30.6.2026 – es ist bewölkt und donnert, aber ein wenig kühler!

Die Nacht war ok, wir haben gut geschlafen. Außer ein paar Regen Tröpfchen kam kein weiterer Regen.

Überall im Mittelmeer Raum weht starker Wind. Bis zu uns kommen nur die Wellen, die Dünung. d.h. es schaukelt uns sanft, ansonsten ist das Meer glatt.

9.00 Die Wasser Temperatur beträgt nurmehr 24,1 Grad und 28 Grad hat es im Schiff. Es fühlt sich recht angenehm an.

Auf ins Wasser und 2 Runden schwimmen, an der Ankerkette Glimmzüge machen.

Es donnert und blitzt wieder, aber weit weg.

11.00 Ein paar wenige Regentropfen treffen uns. Es bleibt bewölkt und die Temperatur ist angenehm unter 30 Grad.

Ich wechsel zwischen essen, schwimmen, kochen, schwimmen, essen,……

Wir erzeugen ein kurzes Osteoporose Video für meinen Kanal.

Kurt lädt die Batterien mit dem Bootsmotor, weil es einfacher ist und schneller geht. Er meint aber, der Generator ist leiser. Allerdings bereitet dieser viel weniger Strom und wir müssen ihn länger laufen lassen.

16.00 Die Sonne kommt wieder heraus, der Himmel wird blau und es ist schon wieder heiß.

Wir zerren die neue Matratze aufs Trampolin und Kurt versucht mit langem Faden, wie das tapfere Schneiderlein, den Überzug kleiner zu nähen, da wir sie ja an das Bewtt angepasst haben und es ist nicht überall gleich breit.

Er plagt sich eine Weile während ich für Pilates vorbereite.

Schwimmen, essen, schwimmen, essen! Das ist ja ein schöner Zustand! Aber es kühlt ein wenig, wenn auch nur kurz.

19.00 Ich hab noch eine Pilates Stunde. Es hat knappe 30 Grad, aber bewölkt und ist machbar. Ein paar Mutige Teilnehmer sind dabei und schwitzen eine Stunde mit. Sehr brav!

21.50 Ganz pünktlich erscheint der Mond am Horizont, rot leuchtend. einmal schaffe ich es, daß der Mond am Meer aufgeht und dann steht ein riesiger katamaran davor. Das ist echt unfair.

Feuerrot ist der Mond, als wär er die Sonne. Welch ein Schauspiel.

Es gelingen noch ein paar Fotos, aber ohne Katamaran mitten im Bild wärs leichter gewesen.

Es ist angenehm und wir sitzen noch eine Weile in der Veranda.

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Montag, 29.6.2026 – weiter nach Marina di Campo!

Ich hab nicht gut geschlafen, bin öfters aufgewacht in der Nacht, einmal sogar aufgestanden, weil der Wind so stark war. Kurt hat nichts bemerkt und geschlafen.

11.00 Starke Windböen kommen vom Strand auf uns zu. Das soll Heute angeblich den ganzen Tag so bleiben.

Ich streiche mein morgendliches Schwimmen, weil der Wind viel zu stark ist.

Wir legen ab. Wunderschön war es gestern hier und der starke Vollmond hat uns noch lange in unsere Luken geleuchtet.

Die Weiterfahrt nach Marina di Campo dauert nur eine Stunde. Es ist einfach eine Südbucht weiter auf Elba.

Beim Anlegen jagen starke Böen auf uns zu. Beim 2. Anker Versuch finden wir einen guten Platz in 9m Tiefe. Wir lassen beinahe die ganze Ankerkette ins Meer, damit wir guten Halt haben.

Die Batterien im Schiff und das Kontrollsystem halten Kurt weiterhin auf Trab. Eine Batterie wird stärker aufgeladen als die Andere und das bringt dann Probleme.

Wir werden uns Morgen nochmal damit beschäftigen.

16.00 Wir fahren an Land. Es spritzt ein wenig im Beiboot aufgrund des starken Windes. Hier im Ort gibt es einen eigenen Steg nur für Beiboote. Das finde ich sehr nett.

Auch eigene Mistkübel gibt es für die Besucher. Die hier lebenden Menschen müssen ihre Mülleimer elektronisch öffnen wie in Porto Azzurro. Sie waren anfangs sehr verärgert, weil es oft nicht funktioniert hat. Welch dumme Idee.

Wir finden den großen Supermarkt, erinnern uns noch, wie wir dort hin kommen.

Es ist auch im Ort sehr heiß aber beinahe windstill.

Kaum sind wir wieder zurück beim Beiboot und schauen in die Bucht, jagt der Wind wieder durchs Wasser.

Da werden wir jetzt nochmal richtig naß werden am Rückweg zum Schiff.

Es war nicht so schlimm und die Hitze hat uns schnell wieder getrocknet.

Wir erzeugen noch ein neues Video für die Osteoporose Gruppe.

Aufmerksam studieren wir alle Wetterberichte. Heute Nacht soll es schon das erste Gewitter geben. Ich hoffe, doch nicht hier.

Im Moment blitzt es an vielen Orten. Es soll nur nicht näher kommen.

Wir bleiben noch eine Weile wach. Es blitzt und donnert noch in einiger Entfernung.

Diese Wetter Kapriolen haben wir noch bis Donnerstag Nacht. Dann ist das Wetter wieder stabiler sagt die Prognose. Ich hoffe, es stimmt so.

Gut, daß ich gestern so wunderschön den Vollmond fotografieren konnte, denn heute ist er  nicht zu sehen.

Ich wünsche euch noch eine gute Nacht und hoffe, daß es bei euch auch bald wieder abkühlt auf Normal Temperatur.

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Sonntag, 28.6.2026 – Es geht ein Stückchen weiter!

7.30 Die vielen Kinder am Nachbar Schiff kreischen, toben und springen ins Wasser. Wann sind sie denn aufgestanden. Unglaublich!

Unsere Bucht vor Porto Azzurro hat sich am Abend noch sehr gefüllt. Viele Segelboote, Motorboote und Kleine sind dazu gekommen. Zum Glück weht kein Wind, denn manche Schiffe haben sich regelrecht eingeparkt.

Wenn der Wind dreht, stoßen sie langsam beim Drehen zusammen.

10.00 Hoffentlich bekommen wir unseren Anker heraus. Das Segelboot vor uns liegt recht nahe bei uns.

10.30 Alles klappt gut und wir fahren raus aus der Bucht, zusammen mit vielen Anderen.

Es ist doch erst Vorsaison und schon soviel los. Aber egal wo man hinfährt, es sind schon überall viele Boote.

Kurt beschäftigt sich mit dem Strom und den anzeigen. Ich steuere, bzw. das macht eh der Autopilat, aber kontrollieren muss man ständig, da soviel Verkehr ist.

An der Küste sieht man viele aufgelassene Bergwerke. Angeblich gibt es in einigen noch Führungen im Berg.

Eine Herde Ziegen sucht Schatten in einer Höhle.

Wir wollen in eine der drei Südbuchten. Aber es sind soviele Inselchen und Klippen vorgelagert, daß es anstrengend ist zu fahren. Hier darf man nichts übersehen.

Wir fahren in die Lacona Bucht ein und legen den Anker auf 8 Meter.

Nur 3 Segelboote sind hier in der großen Bucht und ein kleines Motorboot. Der Rest hat sich aufgeteilt an den anderen Möglichkeiten. Das ist fein!

Rein ins Wasser, 28,1 Grad Wasser Temperatur.

Kurt bläst sein kleines Wingfoil Board auf und versucht darauf zu sitzen und mit Anhalten an der Bootswand auch zu stehen.

Ich nehme unseren letzten Fisch aus dem Tiefkühlschrank. Er ist noch gefroren? Wie geht das denn bei 2,56 Grad? Meine kostbaren Eiswürfel sind auch noch Eis.

d.h. die Anzeige hat sich irgendwann verstellt und wir haben es nicht bemerkt und der Schrank hatte viel kältere Temperaturen. Daran hat niemand gedacht.

Was tun wir? Jetzt sind nurmehr eine Handvoll Heidelbeeren und meine Eiswürfel drin.

Morgen in Rio Marina gehen wir sicher in den riesigen Supermarkt und kaufen wieder ein.

Macht es Sinn jetzt abzudrehen und Morgen wieder komplett kühlen oder benötigt er weniger Strom wenn wir ihn so lassen und nicht öffnen. Es ist ja immer noch sehr heiß hier.  Aber was ich sehe, nicht so heiß wie in Wien.

20.00 Der Wind hat völlig aufgehört. Es ist wunderschön hier, sehr weitläufig und wenige Segelschiffe liegen hier vor Anker.

Auch am Strand wird es langsam ruhig und die Menschen ziehen sich zurück oder gehen essen.

Im Hintergrund gibt es zwei sehr schön angelegte Camping Plätze in viel Natur. Hotels gibt es in dieser Bucht keine, darum ist es auch so angenehm ruhig.

Kurt macht wieder ein paar stehende Versuche auf seinem Board und es geht schon viel besser. Ich plantsche neben ihm her im warmen Wasser, das so angenehm ist.

Wir sitzen in der Veranda und sehen dem aufgehenden Mond zu, während auf der anderen Seite im Westen die Sonne untergeht.

Wann hat man schon solche Möglichkeiten.

22.00 Die Temperatur ist jetzt so angenehm und das Wetter so friedlich. Ich hoffe, daß das lange so bleibt.

Wir gehen noch Sternderl schauen vom Trampolin aus.

 

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Samstag, 27.6.2026 – Markt in Porto Azzurro!

9.00 Es ist schon sehr heiß.

In der Nacht sind wir öfters aufgewacht, weil starke Wiundböen zu hören waren. Es hat nur wenig abgekühlt.

Wir wollen gerne zum Markt. Kurt möchte Gemüse kaufen, damit wir wieder einen Topf Letscho kochen können.

Der Markt ist nett für mich, allerdings gibt es nur zwei kleine Obst und Gemüse Stände. Der Rest sind Kleidung und Schuhe.

Das Gemüse ist überreif. Das schafft es nicht mal mehr bis zum Schiff.  Also wieder im Supermarkt einkaufen. Es war ein Versuch wert. Aber ich finde ein süßes Kleidchen für mich!

Im Conad Supermarkt hingegen ist es so kalt, daß ich eine Weste benötige. Die Gegensätze sind enorm.

Wieder draußen wirft uns die heiße Luft fast um. Warum kühlen sie denn die Supermärkte so extrem runter im Sommer.

Ich hab ein Stück Thunfisch für uns gefunden. Es gab noch mehr verschiedene Fische zu kaufen, allerdings alle mit Ablaufdatum Heute. Das geht natürlich nicht. So entscheide ich mich für das Stückchen Thunfisch, den wir gleich für uns zubereiten werden.

12.00 Zurück vom Markt führt mein erster Weg ins Meer zum Schwimmen. Die Wasser Temperatur hat angenehme 28 Grad. Da möchte ich gar nicht mehr raus.

Wir bereiten unseren Thunfisch zu und er schmeckt sehr, sehr gut.

Es zeigen sich immer wieder Probleme mit den Solaranlagen. Unsere neue Anlage, die Kurt im Winter 2024/2025 montiert und installiert hat, ist nur klein und über dem Beiboot Halter.

Das Dach unserer Veranda ist voller Solarplatten, allerdings sind sie schon beinahe 10 Jahre alt. Vielleicht haben sie die Lebensdauer schon erreicht. Wir werden es weiter beobachten.

Mein Tiefkühlschrank haben wir jetzt auf null Grad gestellt und sobald wir Morgen den letzten Fisch heraus nehmen, schalten wir entweder komplett ab, um zu überprüfen oder wir drehen auf Plus Grade für Obst und Gemüse.

Heute Nacht hab ich wieder gehört, dass der Kompressor die ganze Nacht gelaufen ist. Es hat aber auch nicht wirklich abgekühlt von 33 Grad auf 27 Grad.

Ich erstelle wieder ein Video für die Osteoporose Gruppe.

Es ist sehr heiß. Ich kann nur jede Stunde eine Runde ums Boot schwimmen, damit ich es gut aushalten kann. An der Ankerkette versuche ich immer ein paar einarmige Glimmzüge zu machen,  und dann schwimme ich weiter.

Handtücher benötigt man im Moment nicht. Der heiße Wind trocknet uns im Nu.

Kurt ist noch mit seiner Batterie Ladung beschäftigt. Irgendwo ist da noch zusätzlich ein Fehler drin. Die dazugehörigen Handys meinen wir haben nur 60% Batterie Strom, das Anzeigegerät meint 100% was aber nicht stimmen kann, da ein paar von den Solarzellen am Dach tot sind.

Auch hatten wir einen Hagel damals in Roses beim starken Sturm, der sicher auch einge beschädigt hat.

Die alten Solarpanele müssen im Winter runter geschliffen werden und neue kommen rauf. Ansonst bleibt uns nur, den Generator stundenlang laufen zu lassen, was wir auch nicht wollen. Denn der Generator erzeugt gleichzeitig auch unser gutes Trinkwasser. Wenn er kaputt wird auf der Reise, können wir kein Süßwasser mehr erzeugen.

Ja was dann!

Viele kleine Boote kommen in die Bucht, um hier zu übernachten. Es ist ja Wochenende.

Das ist wie Camping am Wasser. Egal wie klein sie sind, haben sie noch ein kleineres Beiboot, um an Land zu kommen. Es gibt wenige Buchten, wo nicht abgesperrt ist für die Badenden. Hier können sie wirklich bis zum Strand fahren und im Seichten ihren Anker fixieren.

Es gibt auch Schlauchboote, in denen sie schlafen. Wir sagen immer Gomonisten. Das gibt es so zahlreich nur in Italien. Italiener lieben Gummiboote in jeder Größe.

Die Großen kosten oft mehr als ein Schiff.

19.00 Ich steige auf mein Standup Board und paddle die komplette Bucht ab.

21.00 Schön langsam wird die Sonne schwächer.

Wir fahren nochmal in den Ort Porto Azzurro und gehen viele Runden. Der Ort hat einfach Flair und Charisma, nicht zu vergleichen mit Orten am Festland. Die kleinen, bunten Häuser und Gassen, überall Pflanzen, Bäume, Sträucher, Blumen Hecken,….

Bis in die Nacht sind die Geschäfte geöffnet.

22.00 Ein Clown beginnt mit seinem Programm. Viele Kinder und Erwachsene sitzen schon und warten.

22.30 Wir fahren zurück zum Schiff und sitzen noch in der Veranda. Der Clown ist bis hierher hörbar.

Dann gehen wir zu Bett.

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Freitag, 26.6.2026 – Können wir Heute Elba erreichen?

Wir haben keinen Wecker gestellt, wachen trotzdem um 7.30 auf.

Unsere letzte Etappe steht an.

Schwimmen hier vor der chemischen Fabrik lass ich lieber bleiben.

10.00 Nach dem Frühstück legen wir ab.

An der Landebrücke der Fabrikk steht ein Gastanker.

Nichts wie weg hier. Na war nur Spaß. Ich hoffe ja nicht, daß er explodiert.

Wir fahren um den Tanker herum und dann ist unser neuer Kurs nach Süden 180 Grad am Kompass.

Es weht ein wenig Wind, aber aus der falschen Richtung. Warten wir ab. Er soll ja drehen auf rechts hinten.

13.00 Wir haben bereits 12 Knoten Wind, allerdings von vorne rechts, anstelle von hinten rechts. Soviel zum Wetterbericht.

Aber wir setzen trotzdem die beiden Segel. So entsteht wenigstens ein wenig Schatten am Trampolin.

Ein Motor muß aber mitlaufen, sonst haben wir nicht genug Strom. Wir kommen gut voran.

13.00 Ich bereite nach französischer Anleitung aus getrockneten Erbsen ein Erbsen Püree. Dazu gibt es die letzten beiden Burger. Ich muss mit traurigem Herzen meinen Tiefkühlschrank abschalten, weil er zuviel Strom verbraucht. Bei dieser Hitze läuft der Kompressor den ganzen Tag und verbraucht Unmengen von unserem kostbren Strom.

Somit gibt es auch keine Eiswürfel mehr!

Wir wechseln einander ab mit raus schauen und beide Seiten kontrollieren. Es sind noch wenige Boote und Schiffe unterwegs, ist ja noch Vorsaison.

Wir können schon Elba sehen!

Der Schiffs Verkehr ändert sich schnell als wir zum Kanal von Piombino kommen. Von überall fahren Fähren auf uns zu und wollen unseren Kurs kreuzen.

16.00 Wir haben mit dem eigenen Schiff Elba erreicht. Ich freu mich sehr.

Zuerst Anker setzen in Porto Azzurro, dann ums Schiff schwimmen. Die Wasser Temperatur beträgt 28 Grad. Das ist doch nett oder?

Wir nehmen eine Kleinigkeit zu uns und wollen dann an Land fahren mit dem Beiboot.

Wir drehen eine große Runde, um uns noch ein bisschen zu bewegen. Kurt bekommt sein lang ersehntes Brioche mit Vanilleeis von dem er schon so lange träumt.

Ich wähle Ananas Ginger und Erdnuss gesalzen – alles urlecker!

21.00 wir fahren wieder zurück zum Schiff und genießen noch auf Balkonien das leicht kühle Lüftchen bei immerhin noch 30 Grad.

Ein bisschen kühlt es ab Heute Nacht. Na mal sehen!

Dann bis Morgen bei weiteren Elba Abenteuern!

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Donnerstag, 25.6.2026 – Weiter geht es nach Solvay

7.30 Der Wecker läutet

8.00 Eine Fliege belästigt uns so sehr, daß wir schließlich doch aufstehen, weil sie uns munter gemacht hat.

Kurt kontrolliert den Wetterbericht, während ich bei 21 Grad Wasser Temperatur meine Schwimmrunden drehe.

Frühstück geht sich auch noch aus. Im Moment ist kein Wind sagt der Wetterbericht.

10.00 Wir legen ab. Ein großes Boot fährt direkt auf uns zu. Darin zwei Männer mit Warnwesten.

Die italienische Marine hat Schießübungen – wir hören sie schon 2 Tage lang -  und das Meer ist gesperrt bis Carrara. Nahe der Küste können wir weiter fahren.

Wir beobachten, daß sie von einem Boot zum nächsten fahren, um alle zu informieren.

Es weht wenig Wind, zum Segel aufziehen zuwenig.

In der Toskana sieht man endlose Strände, himmelblaues Meer, wunderschön, 26 Grad Wasser Temperatur. Dahinter die hohen Bergspitzen. Welch ein Anblick!

Ich stoppe die Motoren und gehe mitten am Meer in 15 Meter Tiefe im himmelblauen Meer schwimmen. Herrlich und so angenehm. Ich wäre gerne noch länger drin geblieben, aber wir müssen weiter.

14.00 Wind beginnt von rechts hinten, wie angesagt und wird langsam mehr. Jetzt macht es Sinn die Segel aufzuziehen.

Wir kommen drei Stunden gut voran unter Segel und es fährt sich sehr angenehm und ruhig.

17.00 Der Wind wird immer stärker. Ich schicke Kurt nach vor das Großsegel verkleinern, reffen heißt es.

Der Wind steigt noch weiter. Kurt muss nochmal reffen und das Segel verkleinern.

Vorbei an Pisa und Livorno sehen wir wieder Gewitter Wolken, aber das Gewitter ist weiter im Landesinneren bei Siena. Wir fahren weiter.

19.00 Der Wind ist so heiß und trocken, als würde ich unter einem Industrie Föhn stehen, richtig heiß.

20.00 Nach ein paar Versuchen finden wir einen guten Ankerplatz vor der Chemischen Fabrik in Solvay. Die chemischen Überreste, bleichen den Strand auf völlig weiß, sodaß es aussieht wie in der Karibik.

Sie erzeugen hier Waschsoda.

Auf schwimmen werde ich lieber verzichten. Angeblich wird Calcium Bicarbonat ins Meer geleitet als Abwasser, aber wer weiß, was noch alles.

Die Sonne geht hier, wie sehr selten, am Meer unter. Das kenn ich nur von Ibiza. Aber ich kann mich erinnern, daß wir voriges Jahr auch hier waren und den Sonnenuntergang bewundert haben.

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