Samstag, 7.2.2026 – Unser erstes heftiges Winter Gewitter!

11.00 Es regnet, wie vorausgesagt. Im Hintergrund hör ich es donnern.

Gestern Nacht hab ich auf der Gewitter App viele Gewitter gesehen bei Gibraltar. Scheinbar haben sie die ganze Nacht zu uns in den Norden gebraucht.

Der Regen wird stärker. Ich schau auf meine Gewitter App. Ein großes Gewitter ist vor uns, ein anderes vor der Westküste Korsikas.

12.00 Ein paar Male hören wir lautes Donnern und 2 starke Blitze. Jetzt ist das Gewitter direkt  über uns. Zum Glück gibt es noch höhere Masten als wir haben. Grau in grau ist es draußen und wir benötigen überall Licht im Wohnmobil, als wäre es schon dämmrig.

Gut, dass wir den gestrigen Tag in vollen Zügen genossen haben. So oft gibt es heuer ja kein schönes Wetter mit Sonnenschein und Wärme. Da heißt es gleich, alles fallen lassen und in die Sonne.

Um 14.00 soll der Regen durch sein. Auf jeden Fall haben sich wieder ein paar neue Regen Pfützen gebildet.

Es regnet nurmehr leicht. Ich nehm meine Gummistiefel und den Regenmantel und geh rollern und natürlich durch die Pfützen durch. An vielen Stellen steht mein Radweg unter Wasser. Auch das Land steht oft unter Wasser. Die Erde ist den Regen gar nicht gewohnt und weiß nicht wohin damit.

In den Wasser Pfützen findet man wunderschöne Spiegelungen.

Wir kochen im kleinen Wohnmobil, immer wieder eine Herausforderung. Meine Speisen sind ja meist sehr aufwendig, mit vielen Zutaten. Da muss man achten, wo man was hinstellt und wie man es am Besten angeht.

17.00 Wir fahren zur Rhone mit den Rädern und dann zum Locker. Unsere Goji Beeren, Rosinen und Nüsse sind da. Es ist wie immer wieder erst am Nachmittag richtig wolkenlos und sonnig.

Wer braucht denn das Meer für Spiegelungen, es reichen auch regen Pfützen, wenn sie groß genug sind. Traurig ist das!

Ich lauf auch rein zum Supermarkt um ein paar Kleinigkeiten. Beinahe wäre ich wegen einem zersprungenen Olivenglas mit rutschigen Oliven ausgerutscht. Da hab ich wirklich Glück gehabt. Da wär ich sicher aufs Steißbein gefallen am harten Stein Boden. Ich hab es sofort der Kassiererin gesagt. Sie weiß es eh. Machte aber keine Anstalten es zu entfernen oder jemand dorthin zu schicken. Ist eh bald Kassa Schluss.  Ich hab dann noch angemerkt, dass ich nur nicht ausgerutscht bin, weil ich viel Yoga mache. Aber die öligen Oliven sind wirklich gefährlich am Fußboden.

Tja! Kein Kommentar, aber sie konnte ein bisschen Englisch.

Es dämmert schon während wir zurück radeln.

Wir waren schon “greifen” beim blauen Lack. Heute macht man noch Abdrücke, aber ich denke, nach dieser Nacht, können wir wieder aufs Schiff. Die Heizung lassen wir die ganze Nacht durch heizen auf kleinster Stufe.

22.00 Wir machen unsere Runde. wie immer, ist es windstill und sternenklar!

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Freitag, 6.2.2026 – Sonnenschein und ein ganz spannender Tag!

Kurt ist schon sehr gespannt, ob das Epoxid Harz gehärtet ist. Ich bin es noch viel mehr und schleich mich mal aufs Schiff, um zu greifen. Epoxid stinkt auch nicht so nach Lösungsmittel wie diese Polyester Farben. Ich greife vorsichtig und es ist Glas hart und Spiegel glatt. Sieht toll aus, wie ein Eislaufplatz, wie Wasser, dabei ist es hart und trocken.

Kurt bereitet die Ultramarinblaue Farbe vor. Damit wir nicht rutschen gibt er noch ein Säckchen Antirutsch Kügelchen dazu. Er rührt und rührt und rührt und dann geht es los.

Jetzt gibt es kein zurück mehr und es war die richtig Entscheidung, den Fußboden Belag wegzuwerfen und stattdessen nach langer Vorbereitungsphase alles blau zu streichen.

Er kommt schnell voran. Dann werden die beiden Standheizungen auf 30 Grad eingeheizt, damit es gut härtet und sich völlig mit dem Epoxid vermischt.

Wir können jetzt viele Stunden nicht hinein.

Ich fahr eine Runde mit dem Roller. Es weht leichter Westwind und die Sonne scheint. Bereits um 11.00 hat es 14 Grad. Was wollen wir mehr.

Danach wird brav entsorgt. Wasser eingefüllt hab ich ja gestern Nacht noch beim Wohnmobil.

14.00 Wir machen einen Spaziergang rüber zum großen 2. Stellplatz und sehen uns Boote an.

Die Lösch Flugzeuge drehen schon wieder ihre Runden. Sie sind so hübsch anzusehen vor dem blauen Himmel.

Ich bin noch immer auf der Suche nach einem Osteopathen. Google Maps findet einen direkt beim Hafen und ich spreche ihm englisch aufs Band. Mal sehen, ob er zurück ruft.

Kurt meint, ich soll doch in der Marina fragen gehen, wen ich nehmen soll. Zufällig empfehlen sie mir genau den, den ich gefunden hab.

15.00 Ich hab einen Rückruf bekommen von einem englisch unsicher sprechenden Stephan und hab einen Termin für Montag Abend. Na bitte! Das hat ja toll geklappt. Normal ist das ein Drama, wenn man englisch spricht, rufen sie gleich nicht mehr zurück. So war meine Erfahrung bei den Zahnarzt Assistenten. Aber bei den Ärzten ist es vielleicht besser. Noch dazu gibt es hier ja keine ‘Touristen, nur Franzosen.

So wie es aussieht, haben wir einen freien Nachmittag und schönes Wetter ist auch noch dazu.

Kurt wünscht sich eine Pizza. Na gut, ok! Aber da fahren wir noch mit dem Fahrrad ein bisschen durch den Ort und zur Rhone.

17.00 wir haben noch Zeit. Das Lokal O Bout du Monde öffnet erst um 18.00. wir sitzen im Hafen in der Sonne auf einer Bank und genießen das warme Wetter. So gut tut die Sonne.

18.00 wir sind bereit, aber der Wirt nicht. Essen gibt es erst ab 19.00! Nein!

Wir marschieren noch eine Stunde durch Gassen, Parks und Straßen, bis zur Rhone und zurück und kommen erschöpft und hungrig schließlich im Lokal an. Die Wirtin lächelt und führt uns schnell zu einem Tisch und stellt uns eine Wasser Flasche auf den tisch.

Die Pizza war sehr gut, saftig, mit viel Belag bis zum Rand.

Aber jetzt gibt es noch den Verdauungs Rückweg mit dem Rad. Es ist schon dunkel und unser Licht ist nicht sehr stark. Zum Glück ist es ja nicht weit.

Kurt geht wieder greifen. Wird er schon einen 2. Anstrich machen können? Er sollte mit Knie und Händen keinen Abdruck mehr hinterlassen.

Der Lack ist so fest, so dass Kurt den 2. Anstrich wagen kann. Jetzt kommen keine Antirutsch Kügelchen mehr hinein, sonst wird es zu rau für die Fußsohle.

Es klappt gut und nach 30 Minuten ist er fertig und wieder zurück im Wohnmobil.

22.30 Wir machen unsere Hafen Runde, auch damit Kurt auslüften kann. Es ist wieder einmal sternenklar und windstill. Verkehrte Welt!

Drüber dem Kanal bei den Kränen wird fleißig abgeladen und gearbeitet.

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Donnerstag, 5.2.2026 – Heute brauchen wir gutes Timing!

11.00 Im Moment scheint noch die Sonne. Um 13.00 ist Wind erwartet, sagt der Wetterbericht und um 15.00 Regen.

Vorher müssen wir aber noch einkaufen und zum Locker fahren.

12.30 Der Wind ist schon da und hat im Moment 50km/h. Wir kommen trotzdem gut voran mit den Rädern.

Im Omnia, in meinem kleinen Wohnmobil Backofen, bereite ich heute einen Linsen Spinat Auflauf zu.

Hier fehlt nur noch der Mozzarella und dann backen.

Er sieht wunderschön aus und wir essen die ganze Form auf.

14.30 Es beginnt zu regnen und wird immer stärker und stärker. Wenn ich einmal ums Schiff zum Wohnwagen gehe, bin ich patsch nass, trotz Regenjacke und Gummistiefel.

Wunderschön ist das Gästebett geworden, alles weiß und glatt und überall hält die Farbe, auch am Belag. Da war Kurt sich nicht so sicher.

Heute geht es weiter mit Fußboden streichen im Schiff. Das bedeutet eine große Herausforderung für uns. 3 Tage sollten wir nicht drüber gehen. Aber es muss immer nass auf nass weiter gestrichen werden. Theoretisch immer am Abend. Es darf nicht zu trocken sein, sonst verbindet es sich nicht, aber auch nicht zu feucht, sonst bleibt Kurt mit dem Pinsel kleben.

Das ist die eine Sache. Die Andere ist, dass ich alles Nötige ins Wohnmobil bringen muss, von der Kleidung bis zum Essen, die Turn Ausrüstung,…… einfach alles , das wir diese 3 Tage brauchen werden. Ich darf dann nicht hinein.

Oje! Viel Gedankenarbeit!

19.00 Ich hab noch Yoga, aber in der Veranda regnet es überall hinein, weil der Regen durch den Sturm schräg kommt. Der Kompass ist undicht und es rinnt nach unten durch.

Der Regen steigert sich noch ein wenig. Zum  Glück hab ich eine dicke Yogamatte. Darunter steht sicher Wasser. Ich hoffe es wird leichter. Überall liegen Tücher auf, die das Regenwasser einsammeln sollen.

So in diesem Ausmaß und dieser Stärke regnet es schon seit Herbst in Spanien und Portugal. Auch für die Balearen gibt es immer wieder eine Küsten Unwetter Warnung. Unglaublich ist dieser Winter und für alle sehr fordernd, anstrengend und mühsam. Da haben wir es hier noch am Besten getroffen. Zwischen Regen und Sturm, ab und zu, kommt ja doch immer wieder die Sonne durch.

21.45 Alles ist gut gelaufen.

Ich transportiere ein paar Taschen ins Wohnmobil und fülle noch unseren Wassertank voll, natürlich mit Stirnlampe und in Gummistiefel. Hier ist es ja schon dunkel. Es gibt zwar Straßen Beleuchtung, aber sehr wenig.

Kurt hat während meiner Yoga Stunde einen Rand abgeklebt, wie weit hoch er die blaue Farbe streichen möchte. Jetzt kommt zuerst ein Epoxyt Anstrich. Morgen sehen wir, wie schnell es weiter geht.

Ich denke, er wird ca. 2 Stunden benötigen.

Danach gibt es wieder einen Spaziergang zum Auslüften.

23.00 Kurt hat nur eine halbe Stunde gebraucht. Es lief gut und ging zügig, hat er gemeint. Das freut mich!

So kommen wir doch noch zu unserem Abend Spaziergang.

Wie immer nach großen Unwettern und Regengüssen ist es um Mitternacht windstill und Sternen klar. Umgekehrt wäre es doch besser, in der Nacht Regen und tagsüber trocken.

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Mittwoch, 4.2.2026 – Sonne, Sturm, Regen und dann wieder Regen!

Das Wetter entscheidet sich dann doch für Regen.

Vormittag sieht es noch besser aus. Ich kann zwischen den kleinen Regengüssen noch entsorgen aber ab 14.00 bleibt es dann doch bei Regen. Alles ist “gatschig”! Jetzt heißt es wieder Schuhe wechseln im Schiff.

Wir räumen ein wenig auf im Schiff und in der Veranda. Heute soll die große Matratze wieder in ihren Überzug kommen was sich immer so anfühlt, wie der Kampf mit einem Monster. Aber schließlich ist sie drin und es sieht auch wieder sehr gut und sauber aus.

Geschafft!

Ich hätte ein paar Flaschen und Plastik zu entsorgen, aber es regnet einfach zu stark.

14.00 Kurt benötigt Streichwannen. Es gibt ein Regenloses Zeit Fenster von 5 Minuten. Da hinten am Horizont ist es schon wieder sehr dunkel. Wenn ich laufe, kann ich es schaffen.

Zurück vom Bootshop regnet es wieder weiter.

Möchtest du nicht den Wasserhahn fertig einbauen Kurt? Doch gerne, meint er.

Aber alles scheint, wie immer, nicht so einfach wie es im allerersten Augenblick aussieht.

Schließlich ist es fertig montiert mit Abfluss und Wasserhahn und sieht sehr schön aus.

Das von Kurt vor ein paar Jahren aus Polyester gebaute nach Maß Waschbecken, natürlich blau weiß, hat in letzter Zeit schon sehr gelitten. Der nach 3 Jahren völlig verrostete Wasserhahn hat es schließlich geschafft, das weiß im Inneren braun zu färben. Heuer war es dann dran. Alten Wasserhahn ausbauen, entsorgen, das Loch kitten. Denn das neue Loch kommt natürlich an anderer Stelle. Schließlich schleifen und dann mehrmals weiß und blau streichen. Sehr schön ist es geworden und spiegelt richtig.

Projekt beendet.

21.00 Kurt bereitet sich fürs Streichen vor und ich fürs Flüchten aus dem Schiff. Wir haben jetzt schon Übung darin, auch was nehm ich jetzt mit rüber.

die nächsten Abende ist streichen dran, Morgen endlich im großen Innenraum zuerst Epoxy, dann unser blau und danach unser blau rutschfest, indem er etwas einrührt.

Dann dürfen wir 3 Tage nicht darauf gehen. Da brauchen wir noch einen ordentlichen Plan, wie wir das tun.

23.30 Wie üblich ist es windstill und der Regen hat aufgehört. Umgekehrt wäre es wohl viel effektiver, tagsüber schön und nachts Regen.

Sicherheitshalber haben wir Gummistiefel an, um nicht mit den Stiefel in tiefen Pfützen zu versinken. Alles spiegelt sich in den riesigen Wasser Lacken.

Der Himmel, die Sterne, die vom Mond angeleuchteten Wolken, alles sieht sehr mystisch aus. Am hintersten Ende der Marina bleib ich plötzlich stehen. Das ist ein wunderbares Motiv. Ob es am Foto wohl auch so wirkt wie in Natura?

Was meint ihr dazu?

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Dienstag, 3.2.2026 – so ein wunderschöner Tag!

0.00 Es schüttet extrem stark, scheinbar sind es riesige Tropfen. So hört es sich im Wohnmobil an. Ich halte nochmal kurz die Nase raus aus dem Wohnmobil. Es stürmt und schüttet. Das ist eindeutig. Der Spaziergang fällt leider aus.

1.00 Es hat aufgehört zu regnen. Ich bin aber schon am Weg ins Bett. Nochmal aufstehen? Nochmal anziehen? Nein das geht dann doch nicht. Obwohl ich unsere Abendrunde im Bett liegend, sehr vermisse.

3.00 Der Wind weht so heftig, dass sich das Wohnmobil bewegt. Das passiert noch öfters in dieser Nacht. Ich werde immer wieder davon munter, schlafe aber zum Glück schnell wieder ein. Trotzdem war es eine zerrissene Nacht.

8.30  Ich bin schon wach und munter. Kurt schläft noch tief und fest. Er hatte gestern einen sehr anstrengenden Tag.

Aus dem Dachfenster sehe ich auf blauen Himmel. Kann das sein, nach dieser Sturm Nacht.

Ich geh mal nachsehen und öffne die riesige Schiebetüre. Wau! Welch ein Tag! Kein Wölkchen ist zu sehen, blitzblauer Himmel.

Rasch schlüpfe ich in meinen Plüsch Overall, Haube, Schal und auf geht es mit dem Roller zum Morgensport. Es hat schon 12 Grad und angenehm warmer Südwind weht mich an. Wie schön!

Das Frühstück hab ich mir heute schon verdient.

11.00 Kurt´s Ersatz Fahrrad Reifen kommen mit Verspätung in der Marina an. Ich hol sie ab.

Kurt benötigt mehr Danclor und noch eine Tube Fugen Silikon. Der Bootsshop hat noch geöffnet.

Wir haben uns heute vorgenommen, die riesige Gästebett Matratze rauf zu schleifen in die Veranda. Danach den Überzug abziehen und zur Waschküche tragen, waschen und trocknen. Allerdings ist das raus ziehen und zerren ein wenig mühsam. Aber schließlich steht sie inmitten der Veranda, wo die Sonne schon hinein scheint und den Raum gut erwärmt.

Das Abziehen des Überzuges ist nicht so fein für die Fingernägel aber mit Handschuhen klappt es ganz gut.

Wir kommen voran. Frisch chloriert steht sie jetzt in der Sonne.

Ich nütze den Waschtag gleich für eine volle Waschmaschine.

Kurt streicht das graue Silikon rund um alle Fugen. Jetzt heißt es bitte nicht reinsteigen oder ankommen mit den Schuhen, damit es trocknen kann. Es sieht schön aus.

Es kann erst überstrichen werden, sobald es trocken ist, vielleicht Morgen.

Wir müssen dringend Amazon Pakete vom Locker abholen. Kurt möchte noch seine neuen Reifen montieren. Im Sonnenuntergang geht es dahin, am Rhone Ufer entlang und es ist jedes Mal wieder etwas ganz Besonderes.

20.00 Jetzt wird weiter gestrichen. Ich verlasse schon mal vorsorglich das Schiff.

Regen kommt erst Morgen ab 6.00 Früh laut Wetterbericht. Somit gibt es heute endlich wieder eine Abend Runde. Danach schläft man viel besser und tiefer.

23.30 Wir marschieren wieder und gehen wie üblich alle Gassen ab. Da, wo weniger Straßen Licht ist, muss man sehr aufpassen, nicht in die Pfützen zu steigen.

Was ist denn das hier? Ein Stein mit Bewuchs? So etwas kenn ich nur aus dem Meer.

Dreh mal die Taschenlampe am Handy auf, sagt Kurt.

Hui ich kann seine Füßchen sehen und jetzt läuft er davon, der kleine Igel.

Am Heimweg müssen wir schmunzeln. Welch seltsame, unübliche Begegnungen waren es bis jetzt hier, ein Fuchs, eine Dohle, einen Igel!

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Montag, 2.2.2026 – Regen kommt, Südwind weht!

Der Mistral, der immer die Wolken aufräumt, wurde vom mächtigen Südwind und dem starken Sturmtief abgelöst.

11.00 Noch ist es nicht kalt, ab und zu ein bisschen Nieselregen. Für diesen Zweck hab ich ja eine Regenjacke.

Ich mach eine kleine Runde, entsorge vom Wohnmobil und vom Schiff und sortiere brav den Müll. Die meisten Menschen hier werfen alles zusammen in den Industrie Container, Flaschen, Dosen,… Aber dafür gibt es die getrennten Müllcontainer draußen vor der Türe der Marina. Je mehr die Marina für Entsorgung von Hausmüll bezahlen muss, umso mehr zahlen wir auch Miete hier. Aber niemand denkt hier mit. Alles, bis auf den Hausmüll dürfen in den riesigen Container. Dann gibt es bei der Sammelstelle noch Tonnen für Lacke, Spraydosen, Altöl, Metall,…..

Naja! Die Franzosen!

Kurt hat noch ein großes Stück Plafond und Wände zu schleifen im Gästebett. Ausgestattet mit 3M Schutzbrille, Atemmaske, und Overall begibt er sich stöhnend nochmal ins Bett.

Manchmal hör ich ihn seufzen, doch meistens nur brav schleifen. Er möchte unbedingt fertig werden. Manchmal kommt er völlig weiß von Kopf bis Fuß heraus und ich laufe ihm mit dem Besen hinterher. Ausziehen geht jetzt nur im Freien, aber es regnet ja gerade.

So verbringen wir unseren Nachmittag!

18.00 Das Schleifen ist beendet, kaum zu glauben.

Ich sauge, was der Staubsauger her gibt. Viele Schaufel voll hat er weg geschliffen.

Dann wird der kleine, lange Aluheizkörper abmontiert. Wir brauchen ihn nicht mehr. In Saint Cyprien hatten wir auf jeder Seite so einen Heizkörper und haben immer geheizt, wenn Daniela zu Besuch kam im Winter auch auf ihrer Seite. Das waren noch Zeiten, und  eine tolle Zeit am Meer mit dem wunderschönen Sandstrand. Allerdings sollte unser Boot nicht mehr länger im Meer sein, da es einem Boot nicht gut tut, wenn es immer im Wasser liegt. Somit sind wir hier gelandet.

Hier ist es ja nicht schlecht, vielleicht ein bisschen wärmer und weniger heftiger Mistral Wind, aber der Strand fehlt mir sehr. Ich war ständig dort.

Wie haben wir den langen Heizkörper denn ins Schiff gebracht. Er passt nicht durch die Türe. Dann muss er eben durch die Luke raus.

Kurt kittet die Löcher, wo der Heizkörper montiert war.

Vielleicht möchte er noch den Plafond lackieren. Dann muss ich aber schnell wieder reis aus nehmen.

Warten wir mal ab.

20.00 Kurt bereitet sich eine kleine Menge Strukturlack für den Plafonds. Ich gehe ins Wohnmobil.

Nach mehr als 1 Stunde ist er fertig

22.30 Es stürmt so laut, hat ca 80km/h, sodass wir den Spaziergang verschieben, bis es wieder möglich ist.

Habt einen angenehmen Abend!

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Sonntag, 1.2.2026 – Der 1. Tag im Februar, mal schauen, wie er so wird!

11.00 Die Sonne scheint, es sieht gut aus draußen.

Ich mach meine Morgen Runde zum Kai, zu den Mistkübeln und windgeschützt vor die Marina.

Es ist so angenehm.  Ich werde eine Roller Runde machen. Ich hab zwar nur ein Langarm Shirt an, aber ich denke das reicht aus. Wer weiß, wie lange die Sonne so bleibt.

Ich fahr bis zu den Flamingos. Im Hintergrund seht ihr die Öltanks der Raffinerie.

Ganz pünktlich, wie immer im Februar, sprießen überall diese rosa Blumen, eine Lilien Art.

Hier kann sich das Wetter sehr schnell ändern und wir müssen immer ausnützen, wenn es mal angenehm mild ist.

Am Rückweg meint Kurt, wir schauen zu anderen Outremer Schiffen. Er hat eine Idee für unseren Fenster Tausch.

OmG! Kein neues Projekt mehr!

Wir befüllen die Wassertanks, Kurt am Schiff und ich im Wohnmobil.

Im Grunde wollte Kurt heute den Plafonds des Gästebettes fertig schleifen, da ja die 3M Schleif und Schutzbrille gestern angekommen war. Aber aber aber eine neue Idee plagte ihn.

Er beginnt mir zu erklären, wie wir die Plexiglas Fenster des Schiffes tauschen könnten. Wieder so ein Monster Projekt? Ja mehr als das!

Das Problem an unseren Fenstern, die wir rundherum auf einer runden Kuppel haben ist, dass sie völlig rissig sind und wir sie überall mit Silikon schon geklebt haben. Pierre der Vorbesitzer hat das Dach aufgeschnitten – wobei wir eine runde Kuppel haben und hat Plexiglas ohne es zu biegen mit vielen, vielen Schrauben dazu gebracht gebogen zu sein. Das hat natürlich nicht gut geklappt, daher noch mehr Schrauben.

Für nächsten Winter haben wir uns vorgenommen, sie zu tauschen. Aber wie kriegen wir die Form, wie machen wir ein Modell? Wir benötigen nicht nur die Größe, sondern auch die entsprechende Biegung, wie z.B. bei einer Windschutzscheibe.

Gut! So beginnt er das 1. Fenster abzukleben, wie gro0 oder klein das neue Fenster werden soll.

Wir erzeugen jetzt mit Epoxid Harz einen Rahmen, der dann das Fenster schützt nicht rauszufallen.

Mein 1. Epoxy Harz Projekt beginnt. Streifen schneiden zu 7cm von der Glasfasermatte. Dann mische ich Epoxy mit Härter, befeuchte sozusagen die Stelle wo der Streifen Glasfaser  drauf kommen soll und klatsche dann den Streifen drauf, dann wieder Epoxy, wieder ein Stück Matte und so weiter. Wir planen mal 6 Schichten, feucht in feucht.

Aber ich hab noch Yoga und noch nichts gegessen. Wenn zu wenig Zeit zwischen Essen und Yoga sind, ist es mühsam. So wird es ein wenig hektisch.

Zum Schluss verschiebe ich die Yogastunde noch um 30 Minuten später, so dass sich alles ausgeht.

21.00 Wir betrachten mein Werk und obwohl Kurt während meiner Arbeit noch gemeckert hat,  ist er jetzt zufrieden. Immerhin, es war mein allererstes Mal mit solchen Produkten zu arbeiten.

Wir lassen den Rahmen ca. 2 Tage härten und versuchen ihn dann runter zu reißen. Ich bin gespannt, ob er sich runter reißen lässt, wie er aussieht und ob er brauchbar ist.

Die Decke schleifen wurde somit auf Morgen verschoben.

Aber das Waschbecken – blau-weiß – liegt schon am Platz und sieht toll aus. Sobald der neue Wasserhahn montiert ist, bekommt ihr ein Foto.

Natürlich gehen wir noch eine Runde. Es kommt ja wieder eine Regen Woche, dann entfällt es ja vielleicht.

23.30 Es ist windstill, sogar völlige Windstille und wunderschön. So still war es noch nie. Alles spiegelt sich. 0.00 ist die perfekte Zeit aus Erfahrung, bevor wieder Regen und Wind kommt.

1.00 Südwind beginnt zu blasen. Wir können ihn hören vom Wohnmobil aus.

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Samstag, 31.1.2026 – es regnet und wird dann doch noch ein schöner Tag!

11.00 Regen obwohl der Wetterbericht gemeint hat, es regnet nur von 4.00 – 9.00. Na gut! was sollen wir tun.

Es weht Nordwest Wind. Am Horizont wird ein heller Horizont sichtbar.

13.00 Der Regen hat aufgehört.

Erst einmal wieder entsorgen. Wasser befüllen ist erst wieder Morgen dran, aber für beide Fahrzeuge.

Kurt lackiert sein blau weißes Waschbecken und heizt ihm wieder gut ein im Anhänger, damit es gut härtet.

Es gibt Burger mit Spiegelei und dazu ein rote Rüben Gratin. Immer sorgfältig getrennt, da ich ja nur entweder Induktion oder Heißluft Fritteuse einschalten kann. Wir haben ja nur 4 Amper hier in der Marina frei verfügbar.

Wir warten auf 2 Reifen von Decathlon, die in die Marina geliefert werden und für Heute versprochen wurde. Allerdings der Fahrer kommt heute nicht. Morgen kann er auch nicht liefern, denn Morgen hat die Marina geschlossen.

Auch die dichte Arbeitsbrille von Amazon will nicht ankommen.

Im Ausleger gibt es noch einen Streifen zu streichen. Dann ist alles weiß und sauber bis auf den Fußboden.

Ich versuche, zu verschiedenen Zeiten den Vollmond mit meinem neuen Handy zu fotografieren. Das Schwierigste ist das Still halten ohne Stativ.

Kurt schleift ein wenig im Wohnraum, wo dann blaue Farbe den Fußboden schmücken wird.

17.00 Es ist mild und warm. Ich mach eine kleine Roller Runde bis zu den großen Pfützen, wo es dann nicht mehr weiter geht und ein anschließendes kurzes Lauf Training von 2km. Hat gut getan!

Während Kurt die Ritzen frei kratzt, wo dann das Silikon verteilt wird, backe ich ein paar Mehlfreie Weckerl.

Wir schauen noch einen Film.

23.30 Ihr wisst schon, was wir jetzt tun? Wir gehen eine große Runde, wie immer in  angenehmer Luft. Der Vollmond hat sich hinter den Wolken versteckt. Gut, dass  ich schon zuvor Fotos gemacht habe.

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Freitag, 30.1.2026 – große Pläne für diesen Tag!

11.00 Blauer Himmel lacht uns entgegen, leichter Westwind weht. Windgeschützt ist es schon sehr angenehm.

Aber ich habe Arbeit. Unsere neue Ankerkette bekommt heute auf den komplettten 70m einen Schutzanstrich mit Owatrol. Ob es etwas bringt, werden wir erst nach dem Sommer wissen.

D.h. die komplette Kette muss aus dem Ankerkasten und am Besten auf die Palette gelegt werden. Wir überlegen eine Weile. Ich denke, am Angenehmsten ist es, wenn sie vor mir hängt und ich kann sie im Stehen von allen Seiten gut einstreichen.

Am Deck müsste ich mich kniend weiter bewegen. so ist es sicher besser. Aber ich benötige eine Schutzbrille und ein bisschen mehr Kleidung, da ich im Wind stehe, im Schatten.

2m hab ich schon, sind es ja nur  mehr 68m!

Kurt überwindet sich, weiter die Decke im Gästebett abzuschleifen. Es ist eine schlimme Arbeit. Er hat die weißen Stückchen überall an sich und trotz zweierlei Brillen auch im Auge. Das geht nicht. Er braucht eine richtig dichte Schutzbrille.

Wir brauchen eine Weile, bis wir auch das letzte Stückchen Farbe aus dem Auge spülen können. Lieber noch einen Tag warten und dann den Rest mit der Sicherheitsbrille abschleifen.

Kurt bekommt zum Trost Bohnen mit Speck in Tomatensauce. Es sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch wieder besonders gut.

Ich marschiere noch eine Weile zu meiner Kette.

16.00 Die Pakete  sind im Locker. So fahren wir los, bestückt mit Packtaschen und 2 Rucksäcken zur Rhone und dann weiter zum Supermarkt. Es ist angenehm warm. Seit ein paar Tagen verwende ich keine Handschuhe mehr beim Radfahren, obwohl die finger am Rad am Schnellsten auskühlen.

Während Kurt die Pakete am Rad verstaut, kaufe ich ein.

Der Sonnenuntergang taucht das Land in goldenes Licht. Es ist so wunderschön anzusehen.

Die Radstrecke ist auch besonders schön und im Moment ist es ja nicht mehr so kalt, daher noch angenehmer. Der größte Teil des Weges führt an der Rhone entlang und dann hinter einer kleinen Siedlung, aber immer auf Radwegen. So müssen wir nicht durch den Ort fahren und es ist ja doch weit.

18.00 Wir sind zurück. Der Wetterbericht sagt für 4.00 Früh Regen voraus. Das bedeutet jetzt für mich weiter streichen und eine kleine Nachtschicht einlegen.

Kurt montiert mir den neu gelieferten Scheinwerfer und es kann los gehen. Sofort stürzen die Gelsen auf mich und auf die glänzende Kette, wo sie sofort kleben bleiben.

19.30 fertig! Die Kette ist lasiert mit Owatrol und bereits wieder im Ankerkasten. Geschafft!

So sieht unsere alte Kette jetzt aus.

Wir bleiben im Schiff. Ich schreibe. Kurt hat wieder ein Programmierteil bekommen und versucht es einzugliedern ins System und ärgert sich, wenn es nicht gleich klappt.

Es tröpfelt ein bisschen.

Bis zu unserem Spaziergang wird es schon wieder aufgehört haben.

Bis zu unserem Spaziergang wird es schon wieder aufgehört haben und so ist es auch. Es ist wieder mild und windstill.

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Donnerstag, 29.1.2026 – blauer, wolkenloser Himmel!

Das kann nur bedeuten Mistral Wind weht und der ist bekanntlich kühl. Aber immerhin bringt er immer Sonne und windgeschützt ist es schon wunderbar warm. die Sonne hat zu Mittag schon ein bisschen Kraft.

Wie sieht unser Plan aus für Heute?

Entsorgen ist heute wieder dran.

Kurt streicht im Freien die Türen mit Lack. Es sieht schon sehr schön aus. Zum Trocknen des Lackes, liegen die Türen im Anhänger auf Regalen und werden beheizt. Denen geht es gut!

Wir haben besprochen, dass ich heute bei Sonnenschein ca. 1m oder 1,5m Ankerkette Probeweise mit dem Rustol Öl bepinsel, um zu sehen, wie es sich verhält.

Es trocknet gut und verhält sich ähnlich einem Lack, obwohl es ein Öl ist. Natürlich dauert  die Trocknung recht lange, da ja am Nachmittag keine Sonne mehr auf die Kette scheint.

Das bedeutet, beim nächsten warmen Sonnentag, werde ich pinseln. Einen Meter hab ich schon, 69m fehlen noch. Das klingt nicht gut!

Kurt lackiert im Ausleger nach dem Essen weiter. Hier bekommen die Wände nur einen Schichte Unterlack und eine Lack. Das muss reichen. Vielleicht wird jemand darin schlafen im Sommer.

Wir gehen eine kleine Runde in der Sonne und zum Auslüften für Kurt.

15.00 Zum 1. Mal hat es in der Veranda durch die Sonne und das Verdeck 30 Grad erreicht. Wie herrlich!

16.00 Auch zum 1. Mal sitze ich mit meinem Kaffee und Pulli und Mütze in der Sonne. Ich hoffe, die Wärme steigert sich weiter. Aber als nächstes kommen wieder einmal viele, viele Regentage. Das nächste mächtige Tiefdruck Gebiet wälzt sich über West Europa bis zu Euch.

Ein bekannter Meteorologe hat gestern gemeint, der Polarwirbel wurde durch ein Hochdruck Gebiet geteilt, was sehr heftige Auswirkungen auf einen verlängerten Winter haben kann. Wohl gemerkt haben kann. Aber es klingt trotzdem furchtbar, wenn Mitte März nochmal Schnee und Kälte kommen soll. Ich hoffe, das Wetter überlegt es sich nochmal anders.

19.00 Ich hab noch Yoga und räume auf, damit ich Platz habe.

Kurt hat es  geschafft,  im Ausleger zu lackieren. Das war toll. 2 Stunden hat er gestrichen, während eine Standheizung Wärme hinein geblasen hat. Natürlich alles mit seiner Gasmaske. Anders geht das gar nicht auf so engem Raum.

Wir schauen noch einen netten Film.

23.30 Es ist Zeit für unsere Abend runde. Heute hätte ich gar keinen Mantel gebraucht. Interessant zu beobachten ist, dass es nachts jetzt immer oder sehr oft völlig Windstill und angenehm ist.

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