Mittwoch, 1.1.2025 – Prosit 2025!

Willkommen im neuen Jahr! Wie wird es wohl werden unser neues Jahr?

Wie ist denn unser Plan? Es ist leicht bewölkt und nicht besonders warm. wir machen Pläne, nächstes Jahr an einen wärmeren Ort zu fahren, um dort den Winter zu überdauern. Malta gewinnt da immer, weil es dort immer warm ist. Aber Malta mit dem Wohnmobil, muss man erst erreichen. Es liegt nicht ums Eck. Aber wir haben ja noch ein Jahr Zeit für die Planung!

Kurt beginnt die große Platte zu kitten.

Ich hör mir ein Schulungs Video an.

13.30 Es wird ein bisschen wärmer. Wollen wir rollern gehen? Können wir ja machen.

14.00 Wir suchen den Weg nach Plage Napoleon, vorbei an Port Napoleon, dem 2. Hafen hier. Einfach nur schauen, wie weit wir kommen, wie der Weg dorthin ist, ob es einen Fahrrad Streifen gibt, wieviel Verkehr ist auf dieser Straße. Wir können ja jederzeit umdrehen.

Wir rollern und rollern und eine Stunde später stehen wir am Plage Napoleon.

We did it! wie es so schön heisst.

Das war ja gar nicht schlimm und eigentlich gar nicht geplant. Aber wir haben es wirklich geschafft, 10km zu rollern mit ein wenig Daumengas Unterstützung.

Wir stehen mitten am Strand und trinken unser dafür vorgesehenes Cola Cherry. 1-2x im Jahr gibt es eine Dose Cola Cherry. Schmeckt abartig aber gut.

Es ist sogar warm.

Viele Wohnmobile sind uns am Weg dorthin begegnet und viele stehen noch dort.

Es war sicher gut besucht gestern. Aber es gibt hier wirklich viel Platz. Es ist ein riesiger Strand und der Sand ist so hart, dass man ihn befahren kann.

Frisch gestärkt mit Cola Cherry und voll motiviert rollern wir wieder zurück und es gibt ein leckeres Mahl.

Etwas über 2 Stunden haben wir gebraucht, sehr toll!

Kurt kittet fertig, ich hör mir den Rest des Videos an.

Das Puzzle ist jetzt dran. Aber es ist sehr anstrengend für die Augen und ich muss nach einiger Zeit einfach aufhören. Rom wurde auch nicht in einem Tag erbaut und ich möchte mich auch noch Morgen daran erfreuen.

Wir drehen noch eine Runde im Hafen. Es ist windstill und hat eine eigene Stimmung mit den verschiedensten Farben.

Welch aufregender 1. Jahrestag! So kann es weiter gehen.

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Dienstag, 31.12.2024 – Silvester und der letzte Tag des Jahres 2024!

Schönen Vormittag! Keine Sonne und kühl!

Geplant war ja bei Sonnenschein den weiten Weg zum Plage Napoleon zu rollern. Ich hab gestern Proviant eingekauft dafür, aber bei diesem Wetter? Ich weiß nicht. Warten wir noch ein bisschen. Vielleicht wird es besser. Der Wetterbericht sagt Sonne. Wo haben sie da hingesehen?

Kurt balanciert mit meiner Hilfe und Seil und Winch das neue große Solarbrett nach oben, um es anzupassen. Es passt sehr gut. Er ist zufrieden. Aber oh Schreck! weder Schrauben noch Nieten hat er eingepackt und auch keine Nieten Zange.

Unsere Abreise Planung Anfang Dezember war ein wenig Chaotisch. Zuerst waren wir verkühlt, dann ist das Wasser ausgegangen. Das konnten wir nachfüllen, dann war der Brunnen leer. Das Wasser Thema hat Kurt so verwirrt, dass er nicht gut gepackt hat. Ich hab zum Glück alles mit, was wir hier brauchen. Ich hab aber auch schon 1 Monat vorher begonnen und brav Listen geführt. Anders geht das nicht, sonst weiß man nach Tagen nicht mehr, was schon in den Packkisten ist und was nicht.

Aber fact ist, es sind keine passenden Schrauben und keine Nieten mitgekommen. Zum Glück gibt es ja Amazon.fr

d.h. das große Ding muss wieder runter und wird unten am alten Arbeitsplatz ein bisschen geschliffen.

Während ich Essen bereite, kommt doch wirklich die Sonne heraus und es hat nur leichten, aber kühlen Ostwind.

Rollern wir nur zum kleinen Strand im blauen Ort. Das ist dann eine Mittellösung.

Wir sind alleine am Strand,  gehen den Steg entlang und genießen den kleinen Ausflug.

16.30 Unsere Pakete sind beim Locker. Jetzt aber flott! Um 18.00 wird es hier richtig finster und es ist noch weit.

Nachdem wir mittlerweile schon so viele Amazon Pakete beim Supermarkt Netto abgeholt haben, finden wir schnell den Rhone Fahrrad Weg und mit ein bisschen Daumengas geht es schnell voran.

Es ist völlig Windstill und wir erleben einen wunderschönen Sonnenuntergang mit Spiegelungen wie früher in Saint Cyprien und ich muss einfach immer wieder anhalten, um ein paar Fotos zu machen.

Wunderbar!

Mein Feenhaus Puzzle ist da und der Speichenschlüssel.

Ich hab beide Puzzle zuhause gelassen, und auch die Gitarre, weil ich dachte, ich werde keine Zeit haben. Umso mehr freu ich mich jetzt über dieses hübsche 500 Teile Feenhaus Puzzle. Es passt auch gut zu mir. Wenn es fertig wird, hänge ich es im Schlafzimmer auf.

Den Speichenschlüssel benötigen wir für mein Vorderrad. Es eiert ein wenig und wenn der Hänger voll beladen ist, wird es dann unstabil. Das muss man nachstellen.

So verbringen wir einen schönen letzten Tag des Jahres mit Puzzle Steine sortieren und Kurt mit recherchieren des Fiat Problems und Suche der richtigen Schrauben und Nieten.

0.00 Auf engen Raum tanzen wir den Donauwalzer und gehen dann zu Bett.

Knaller gibt es hier kaum, nur ein paar wenige im Ort. Eigentlich ist es ja untersagt in Frankreich. Stört mich gar nicht.

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Montag 30.12.2024 – Oh Schreck! Eis ist am Schiff!

Vorsichtig raufklettern, es ist sehr rutschig. D.h es war  für hier richtig kalt heute Morgen, minus 1 Grad, sagt der Wetterbericht.

Wir haben wieder vorgeheizt vom Wohnmobil aus aber im Schiff hat es erst 8 Grad. Wir wollen aber zum Markt. Das heißt keine Zeit, um zu warten bis es wärmer ist.

10.30 Es hat schon ganze 4 Grad. Wir schnappen unsere Roller samt Anhänger, sind gut verpackt und rollern rauf nach Port St. Louis. Zum Glück verläuft die ganze Strecke in der Sonne, aber kalt ist es trotzdem.

Bei diesen Temperaturen haben nur wenige Stände geöffnet. Ich bekomme trotzdem was ich brauche: Obst, Gemüse, Kartoffel, Huhn mit Bratkartoffel, frische Oliven,….

Heute geht es nach dem Einkauf nicht zurück zum Schiff. Wir müssen noch weiter zum Locker, beim Netto Supermarkt. Vom Markt finden wir schnell auf den Rhone Radweg und die wunderschöne Häuser Siedlung an der anderen Seite.

Der Radweg führt glaub ich bis Arles. Wir finden eine Seitengasse und sind im Nu beim Supermarkt. Während Kurt noch seine Päckchen aus dem Locker nimmt, erledige ich noch die letzten Einkäufe auch für unseren Ausflug morgen zum Strand.

Über den Radwanderweg und voll bepackt geht es wieder zurück zum Schiff. Wir waren 2 Stunden unterwegs, sind aber ziemlich geschafft. Es kommt mir vor, als hätte ich 2 Stunden Krafttraining gemacht. Am Besten wäre es jetzt schlafen zu gehen, aber wir haben Hunger.

Nur langsam erholen wir uns am Nachmittag. Wenn ich denke, dass das nur 9 km waren, hin und zurück. Morgen haben wir die doppelte Strecke vor uns zum Plage Napoleon.

Kurt baut noch 2 Stützen ein in seine Solarplatten Halter und ich koche für morgen vor, weil ich glaube nach 20 km Rollern werden wir nicht im Stande sein, noch zu kochen.

Wir haben immer noch wunderschönes Wetter, aber der leichte Nordwind ist sehr kalt. Windgeschützt kann man schon einiges ausziehen.

So! Grauwasser entsorgen, Frischwasser nachfüllen – die üblichen Tätigkeiten müssen auch immer getan werden. Schlimm, wenn wir mal drauf vergessen.

20.00 Heute haben wir rechtzeitig eingeheizt, gehen aber trotzdem noch unsere Abendrunde durch die Marina. Man kann so viele Sterne sehen, weil hier wenig Licht ist. Die Venus leuchtet immer am Hellsten. Sehr schön!

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Sonntag, 29.12.2024 – Schönen Sonntag!

10.00 Ich komm rüber ins Schiff und es ist nicht so wirklich warm. Mir fällt auf, dass die Standheizung zwar bläst aber nicht mehr aufheizt. Ich hab gestern Kurt schon davon berichtet, dass die angezeigte Temperatur immer weniger wird und die Heizung nicht mehr auf 65 Grad aufheizt. Aber wie so oft sprechen Frauen und Männer eine andere Sprache und er hat mich scheinbar nicht verstanden.

Auf jeden Fall hat die Heizung nurmehr mit 40 Grad geblasen und es daher nicht geschafft, ordentlich den Raum aufzuheizen. Zum Glück scheint die Sonne und im Vorraum ist es schon wärmer als im Schiff. Sitzen wir halt mit der Haube beim Frühstück.

Kurt sieht es sich an. Die Pumpe pumpt kein Wasser durch, daher erhitzt die Heizung, die zum Glück heizt, und schaltet ab. Natürlich haben wir jetzt nicht auf schnipp eine neue Umwälzpumpe bei der Hand.

Jetzt wärmt mal die Sonne das Schiff auf und es ist nicht Zeit die Pumpe auszubauen.

Zuerst muss fertig polyestert werden, denn da ist jetzt Sonne.

Ich kann nicht helfen, sagt Kurt so roller ich wieder einmal zur Spirale. Wenn ihr euch erinnert hab ich viele Jahre lang nach den Rauhnächten immer im Sand eine Spirale gezeichnet und sie täglich abgegangen. Aber so weichen Sand gibt es hier nicht und der nächste richtige Strand ist weit weg.

Aber ich hab hier eine Energie Spirale, mitten am Kinderspielplatz. Interessant dass sie es hierher gebaut haben. Nach links geht man hinauf. Oben ist ein kleiner Platz wo man z.B. in alle Himmels Richtungen etwas loslassen kann, oder ein Gebet sprechen, oder sonstiges zum Thema und danach geht man erleichtert nach rechts wieder runter. Und so mach ich dann auch.

Kurt ist noch am Verstärken der Unterseite. In der Sonne ist es windgeschützt sehr warm, aber im Wind und Schatten kühl. Nur langsam härtet alles ab. Aber das ist eben so im Winter.

Wir haben heute Lammkeulen mit Couscous. Hier in Frankreich findet man in jedem Supermarkt Lamm zu kaufen, bei uns eher nur beim Türken z.B. Hütteldorferstraße.

18.30 Ich hab noch eine Yoga Einheit und freu mich drauf! Ich bekomm die große Standheizung. Sie faucht schon in den Yogaraum. Kurt darf in der Zwischenzeit die andere Heizung zerlegen und schauen ob es an der Pumpe liegt und sie sich vielleicht verstopft hat.

Und wirklich! es war die Pumpe! schon während meiner Yogastunde hab ich die Standheizung zufrieden schnurren gehört. Da bin ich aber froh!

Wir haben nicht rechtzeitig die Heizung im Wohnmobil aufgedreht. Na wunderbar! es hat 8 Grad. Schnell einheizen und das Wasser auf “heiss” stellen! Warten können wir jetzt darauf nicht. Gehen wir eine Runde.

23.30 Es hat mittlerweile 16 Grad erreicht. Im Bett hab ich ein tolles Heizbild mit 300 Watt! das dreh ich jetzt auch noch auf, dann gehts schneller.

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Samstag, 28.12.2024 – wunderschön sonnig wieder, aber noch sehr frisch am Morgen!

brrrr! Null Grad hatten wir heute Nacht. Das kommt immer wieder vor bei Nordwind. Aber im Wohnmobil haben wir nichts davon bemerkt. Die Heizung hat konstant die Temperatur auf 19 Grad gehalten.

Der 1. der aufsteht schaltet über die Handy App die Heizung ein im Schiff. Wir können gar nicht früher zum Frühstück gehen. Wäre ja noch viel zu kalt. Sobald die Sonne dann über dem Horizont in unseren Hafen lacht, wärmt sich das Schiff schnell auf.

Es ist wieder so schön und wolkenlos. Welch ein Geschenk ist jeder Tag.

Kurt geht zu seiner Solarplatte, dreht sie um und versucht die Rückseite zu verstärken und die Verstärkung mit Polyester einzukleben. Nachdem es ja doch Winter ist, dauert es immer 2 Tage, bis das Polyester vollkommen ausgehärtet ist.

Ich möchte in den blauen Ort rollern, zur Lagune.

Wie immer bin ich ganz alleine hier. Der Sand ist Bretterhart und man kann gut gehen darauf. Dazwischen wachsen einige Flechten und dann ist es aus. Weiter sollte ich nicht gehen. Da kommt zuerst gepresstes Gras und dann Matsch und Schlamm. Es ist ja schließlich eine Lagune.

Keine Muscheln sammeln, Brigitte! Du hast schon so viele davon. Aber vielleicht nur diese 4 Turm Muscheln, davon hab ich noch nicht so viele heim geschleppt.

Sobald wir wieder Zuhause sind, gibt es mal Muschel verschenken. Jeder darf sich mitnehmen, soviel er tragen kann.

16.00 Wir beladen unsere Roller und auf geht es zum Supermarkt, mit unserem Daumengas eine Leichtigkeit. und auch voll bepackt zurück klappt es wunderbar. Dazwischen drehten wir ein bisschen an, damit wir nicht steif werden. Es macht Spaß und ist ideal zum Einkaufen. Kein Schleppen mehr!

18.00 So schön rot ist es am Horizont im Westen!

Rauhnächte! Nicht vergessen jede Nacht zu Räuchern, immer für etwas nicht gegen.

Wir arbeiten noch ein bisschen auf unseren Notebooks und schauen uns noch ein paar Youtube Videos an. Vielleicht drehen wir noch eine Runde vor dem Schlafen gehen.

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Freitag, 27.12.2024 – wunderschön, warm, sonnig, herrlich!

und warum kann es denn nicht so bleiben? In einer Woche steppt hier wieder der Bär dass wir glauben, das gibts gar nicht.

Wir haben festgestellt, es ist nicht so gut für uns, wenn wir alles verdunkeln im Wohnmobil, weil uns die Sonne dann nicht wecken kann und wir nicht wach werden. Die Verdunkelungen am Wohnmobil sind natürlich auch ein wenig Kälteschutz. Aber im Schlafbereich muss ich offen lassen, sonst verpassen wir den Vormittag!

Gut dass wir vom Wohnmobil aus schon die Heizung vom Schiff aufdrehen können. Es war eine sehr kalte Nacht. Kurz hatte es sogar nur 1 Grad.

Nach dem Frühstück, es ist wunderschönes, mildes Wetter, geht Kurt eine Schichte Polyester auftragen und ich roller zur Rhone. Seine Stückelung ist ausgehärtet und bekommt jetzt einen Verbindungsstreifen mit Polyester. Dazwischen ein bisschen schleifen. Wie wir wissen, schleift er ja gerne.

Ich zieh mich leicht an und roller bis zur Rhone.

So ruhig, so still, so schön.

Wenn ich an den 2. Tag hier denke und die 100km/h.  Das ist nun wie eine andere Welt, wie ein anderer Film.

So genieß ich jede Minute am Flussufer, beobachte einen Kormoran und eine Möwe und roller schließlich wieder zurück um Essen zu bereiten.

Am Nachmittag gehen wir zum Steg. Kurt hat beobachtet dass das Schiff vom Belgier gekrant wurde. Er hat glaub ich 2 Jahre Tag und Nacht daran gearbeitet. jeden Abend brannte Licht noch bis spät in die Nacht. Schön hat er seinen Katamaran renoviert.

20.00 Wir gehen noch eine Runde. Es ist Sternenklar aber kalt, hat nurmehr 5 Grad,

aber eine wunderschöne, ruhig Nacht.

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Donnerstag, 26.12.2024 – solch wunderschöner Sonnenschein und der bis jetzt wärmste Tag!

9.00 Leben erwacht im Hafen. An jedem Kran hängt ein Segelboot,  wurde gekrant und wird gerade gekärchert. Sie haben auf jeden Fall genug Arbeit. Das ist ja gut für eine Firma und ihren Fortbestand.

Wir haben uns Motoröl in die Marina schicken lassen, da ja die Motor Kontrolllampe sagt, zu wenig Öl und zwar genau dieses dass für unseren Fiat Ducato das Richtige ist.

Schlepp, schlepp, schlepp! Kurt hat sich 2 Kannen zu je 10l bestellt, weil sie fast den gleichen Preis hatten wie eine Kanne. Naja darum muss er das Öl jetzt zum Auto schleppen.

Kurt versucht die Ankerwinde wieder ein- und zusammen zu bauen. Es fuxt ihm ein bisschen und ich hör ihm immer wieder schimpfen.

Nach mehrmaligem wieder Ausbauen, drehen und wieder einbauen hat er es dann geschafft und ich kann das vertraute Geräusch der Ankerwinde hören. Fein! Jetzt dreht sie sich wieder und wird hoffentlich noch viele Jahre uns dienlich sein.

Bis jetzt war heute der wärmste Tag. Laut Wetterbericht bleibt es noch eine Woche so, dann ist wieder Tohuwabohu mit heftigem Südwind kombiniert mit Nordwestwind. Wenn schon, dann ordentlich ist hier immer die Devise.

Ich kann meine Teilnehmer zu Sport animieren und halte eine Yogalates Stunde. Sie sind sehr gespannt, welcher Inhalt da folgt und waren schließlich sehr begeistert. Das Freut mich!

20.00 Jetzt ist Feierabend!

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Mittwoch, 25.12.2024 – welch ein Graus und das vor dem Frühstück!

9.30 Ich bin voll bepackt am Weg vom Wohnmobil zum Schiff. Die Heizung haben wir schon im Bett liegend über Wlan und die App eingeschaltet und es hat bereits 16 Grad im Schiff.

Heute Nacht war es recht kühl. Die Temperatur ging auf 4 Grad runter.

Ich marschiere durchs ganze Schiff und teile auf, was ich in der Hand habe. Plötzlich bemerke ich einen furchtbaren Geruch am Stromkabel. Beim genaueren Hinsehen bemerke ich  – oh Schreck – dass ich wohl in Hundekot gestiegen bin und ihn wirklich im ganzen Schiff mit Tapper verteilt hab. Wirklich überall, draußen auf der Leiter, im Vorraum, am Teppich, im Schiff sowohl links als auch rechts.

Nein, das darf nicht wahr sein! Wer lässt schon wieder seinen Hund unbeaufsichtigt in dem Areal herumlaufen und sein Geschäft machen, ohne es einzusammeln. Dabei gehört es zur Marina Ordnung und hängt auch an der Eingangstüre: Hunde an die Leine und den Kot mit einem Sackerl entfernen. Leider wie man sieht hält sich keiner dran.

Das Gebläse der Standheizung bläst genau auf die Tapper am Fußboden. Nein! Ich hab mich eigentlich aufs Frühstück gefreut.

Fast eine Stunde später komm ich erst dazu Frühstück zu bereiten. ich bin geschafft. Das Schlimmste waren meine Winterstiefel. In jeder Rille hat sich Kot hinein gedrückt und war kaum raus zu bringen.

Nach dem Frühstück mach ich mich auf den Weg und kontrolliere jede Gasse in der Marina, wo ein großer, weißer Hund wohnen könnte, aber hab ihm oder den Besitzer nicht entdeckt.

Kurt klebt die Tyropor Platten zusammen. Sobald der Kleber getrocknet ist, kommt über die Klebestelle eine Lage Polyester, dann schleifen und streichen und dann werden die Platten schon ganz hinten am Heck montiert. Darauf kommen dann unsere neuen Solarpaneele.

Nachdem das Trocknen lange dauert, machen wir eine große Runde. Es ist angenehm warm, blitzblau, keine einzige Wolke ist am Himmel. Ein leichter Nordwind verhindert aber dass die Luft sich stark aufwärmt. Ich glaube er bläst noch die ganze Woche, aber ganz schwach mit 20-30 km/h. das ist auszuhalten. Immerhin gehen wir nur mit Pullover und Haube spazieren. Wunderbar!

16.30 Ich möchte noch Rollern gehen, aber dieses Mal ganz sanft, ohne Gewichtsweste, ohne Anhänger, einfach nur zum Spaß!

Kurt schneidet eine Zwischenwand aus dem Ankerkasten, damit ich mehr Platz habe, beim einschlichten der Kette. Ich kratze mich immer an dieser Trennwand, die niemand braucht. Also muss sie raus.

Morgen wird er sich vielleicht der Ankerwinde annehmen. Er hat sie zuhause völlig zerlegt, gereinigt und alle Innenteile erneuert. Es ist ja noch eine gute, starke, alte Ankerwinde. Daher ist es besser, Altes zu erhalten als eine neue zu kaufen.

Das letzte Abenteuer für heute ist Haare waschen. Klingt für euch ganz normal, ist es aber hier keineswegs. Entweder im Mini Bad im Wohnmobil oder ein paar Schritte marschieren zu den Waschanlagen der Marina, wo aber nicht so toll eingeheizt ist und das Wasser auch nicht sehr heiß ist. Ich denke wir gehen zu den Waschanlagen.

21.00 Wir sitzen noch ein bisschen im Wohnmobil. Kurt hört sich verschiedenes an, ich schreibe an meinem Block, lerne noch ein bisschen Französisch und mach noch eine Probe Aufstellung.

Heute ist die 2. Rauhnacht. Ihr könnt noch räuchern, einen Wunsch äußern, denn die 2. Rauhnacht steht für den 2. Monat des nächsten Jahres. d.h. für Feber!

Also dann,  gutes Gelingen und bis Morgen!

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Dienstag, 24.12.2024 – Merry Christmas aus dem windigen Südfrankreich!

10.00 Der Wind ist so extrem stark, dass das Wohnmobil richtig erschüttert wird. Ich will gar nicht wissen, wie es draußen aussieht. Es muss an die 100 km/h sein nach der Intensität und der Lautstärke.

11.00 Spazieren nur möglich für mich mit der 5kg Gewichtsweste. Sonst wirft es mich um oder bläst mich weg.

13.00 Ich beginne mit unserem aufwendigen Weihnachts Essen. Es gibt Räucherlachs vermischt mit Dille, Kren von zuhause – so etwas gibt es hier nicht – und Ricotta aus Italien – den gibt es hier auch nicht und natürlich viel Zitrone drüber. Dazu kommen Petersil Kartoffel und im Omnia, in unserem Schiffs Backrohr brät ein Karfiolauflauf mit viel Creme Freche, Parmesan und geriebenem Käse.

Zur Nachspeise kommt meine herb süße Pomeranzen Torte zum Einsatz.

Kurt bringt den neuen Schaumstoff rein für unser Bett. Dort wird er getauscht, er ist schon zu weich zum Schlafen. Aber vorerst muss er noch zugeschnitten werden. Aber wir haben ja die alte Matratze als Muster. Da am Rand des Bettes das Schwert verläuft, muss sie dort dünner werden.

Das Essen hat wirklich wundervoll geschmeckt.

16.00 Ich besuche Robert und weil es in Österreich keinen guten Rotwein gibt, bekommt er eine Flasche französischen Wein. Er freut sich sehr.

Wir gehen eine Runde.

Die Windböen sind auf 70 km/h zurück gegangen, trotzdem benötigt man noch viel Kleidung. Wir besuchen den 2. Platz unserer Marina, wo mittlerweile so viele Boote eingelagert stehen. Manche sind an einem riesigen Betonklotz festgebunden, damit der Wind sie nicht anheben kann.

Wir haben noch einen kuscheligen Abend mit unseren kleinen Christbäumchen und der Weihnachts Beleuchtung und spielen ein Kartenspiel. Immer zu Weihnachten und zu Silvester darf Kurt mit mir dieses Frage Antwort Spiel spielen und es ist so lustig. Aber er hasst Spiele umso lustiger seine Antworten.

Habt noch einen wunderschönen Abend.

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Montag, 23.12.2024 – Markt in Port St. Louis!

Normalerweise ist Mittwoch der Markttag, aber durch die beiden Feiertag haben sie auf Montag verschoben. Soll uns recht sein.

9.00 Ich hab den Wecker gestellt und wir sind schon beim Frühstück.

Der Wind ist noch viel stärker wie die letzten beiden Tage und fühlt sich an wie -3 Grad, obwohl es schon fast 10 Grad hat. Außerdem sollen wir Windböen bis zu 80km/h heute bekommen. Das ist aber nicht fein. Da heißt es besonders zu achten am Roller.

Bei dieser Kälte sind natürlich nur wenige Markt Stände da aber ich bekomme alles was wir wollten.

12.00 zurück ist es schon viel wärmer und angenehmer. Keine Wolke ist zu sehen, nur dieser kalte Wind. Sonne scheint hier wirklich fast immer, wenn nur der heftige Wind nicht wäre, wäre es ein ideales Erdteil zum Wohnen.

Ich backe unseren Weihnachtskuchen mit geriebener Schale der bitteren Mandarinen, die wir auf der Reise gepflückt haben. Eigentlich sind es Pomeranzen, sind sehr stabil gegenüber Schädlingen, haben aber unendlich viele Kerne. Aber sehr saftig und leicht bitter sind sie.

Wir stärken uns mit Grillhuhn und Bratkartoffel vom Markt. Ich freu mich sehr, dass mal jemand für mich kocht und ich eine Kochpause hab.

Kurt hat seine Amazon Lieferung in den Locker bekommen. Nein! Nicht jetzt nochmal raus in den Wind. Er möchte die beiden Waren aber heute noch holen. Wir haben immer noch über 70km/h Wind. d.h nochmals über 10 Kleidungsstücke übereinander anziehen und rauf auf die Roller.

Sehr schön war die Runde. Am Rhone Ufer ging es zurück, den Rest auf Radwegen, ohne vielen Autos zu begegnen. Wunderbar!

1,5 Stunden haben wir gebraucht. Sehr fleißig waren wir aber jetzt ists genug, bitte keine Bewegung mehr für heute!

Wir heizen das Wohnmobil ein und ich schreibe meinen Blog weiter für euch. Bin schon sehr in Verzug. Aber so ein Tag ist wirklich zu kurz. Irgendetwas bleibt immer auf der Strecke von den dingen, die ich tun will.

Französisch übe ich ja auch noch jeden Tag ein paar Minuten, obwohl ich diese Sprache gar nicht mag.

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