Donnerstag, 8.1.2026 – es wird wieder wärmer!

Ich freu mich sehr!

Es ist sofort schon im Wohnmobil zu spüren. Der neue Außen Thermometer zeigt sehr bald 10 Grad an in der Sonne. Im Schiff drehen wir die Heizung wieder ab, da die Sonne alles aufwärmt unter dem Verdeck.

So mag ich das! Schrecklich kalt ist es zuhause, seh ich gerade. Wir bleiben hier!

Ich geh wie jeden Tag nach vor, zum Kanal. Heute solzieren 2 Möwen Männer wohl geputzt, in der Sonne herum und halten Ausschau. Köstlich sind die Beiden.

Ich könnte fertig schleifen, damit ich in den nächsten Tagen lackieren kann. Es fehlt ja nur noch ein Meter, aber richtige Pixelarbeit, wahrscheinlich sogar mit der Hand.

Rein ins Staubgewand und nach vor in die Sonne.

Kurt ist noch bei seinen digitalen Anzeige Geräten und programmiert darauf herum, um die Ansicht zu verbessern. Wer muss erst einheizen im Ausleger, sonst ist es zu kalt zum Kitten.

13.30 Ich hab, glaub ich, alles fertig geschliffen. Hab sogar noch überall nachgearbeitet und bekam auch ein Lob, und kein, das ist noch viel zu wenig geschliffen.

Freut mich!

Aber zum Streichen, darf es nicht regnen. d.h. wir müssen den Wetterbericht kontrollieren und ich benötige 2 Tage kurz hintereinander, damit es sich miteinander verbindet. Es dürfen nicht zu viele Stunden Pause sein.

Ich könnte morgen abkleben – das mach ich nicht so gerne, ist aber nötig, – und danach streichen, Samstag Vormittag nochmal streichen. Vom Wetter her sieht es gut aus. Regen kommt erst wieder ab Dienstag, vielleicht.

Ich möchte noch ein bisschen in die sonne und rollern vor dem Essen, damit ich Hunger bekomme. Kurt geht kitten.

Immer wieder studiert Kurt zwischendurch seine Elektronik und beschäftigt sich geistig, wie er das nennt.

Ich bereite unseren geräucherten Bismarck mit Leinöl Kartoffel zu.

16.30 Schnell noch ein wenig in die Sonne stellen. Im Süden zeihen dunkle Wolken auf.

17.30 Die typischen, leuchtend roten Mistral Wolken sind zu sehen. Wenn ich sie verpasse, man sieht sie nur ganz kurz, ist alles nurmehr grau in grau.

19.00 Ich hab noch Yoga und freu mich drauf.

Draußen hat es noch 11 Grad. Es ist so warm im Yogaraum, dass ich die Heizung abdrehen muss. Auch Kurt dreht im Schiff die Heizung ab. Gestern haben wir noch gefroren. so ein verrücktes Wetter.

Daniela und Aleksandar sind seit 10 Stunden im Auto auf Island bei einem Schneesturm gefangen und warten auf Evakuierung. Es ist 90 km/h Wind und unglaublich viel Schnee. Alle Autos sind zum Stillstand gekommen und warten seit dieser Zeit auf Hilfe.

Es kommen Pistenfahrzeuge deren Räder so groß sind wie die Autos selbst aber sie sind immer noch nicht dran. Das war ein schlimmer Tag. Bis jetzt war Island ein Traum, wie aus einer anderen Welt. Der Schnee gehört dort eben auch dazu und die Tiefdruckgebiete.

23.00 Wir machen noch eine Abend Runde. Es hat immer noch 11 Grad plus. Das ist aber angenehm!

0.00 Wir sind schon am Rückweg, benötigen fast immer 30 Minuten. In der Zwischenzeit wird im Wohnmobil das Badewasser mit der Diesel Standheizung aufgewärmt. Wenn wir dann zurück kommen ist alles warm.

Kurz vor unserem Schiff bewegt sich etwas bei einem alten, unbewohnten Katamaran. Durch die Bewegung werden wir aufmerksam,  bleiben stehen und schauen in der Dunkelheit hin.

Ist das ein Fuchs? Kann das denn sein? Was will er denn hier unter den Menschen.

Wir sehen uns lange an. Er ist ja so süß. Wir gehen noch ein Stück näher um dieses Foto zu schießen. wieder sieht er uns an. Hat er Tollwut oder ist er einfach Menschen hier gewohnt. Darum gibt es keine Mäuse und Ratten hier in der Marina. Ich hab noch nie eine gesehen. Er sorgt für Ordnung.

Nach langem uns betrachten, klettert er dann geschickt die Leiter hoch auf dieses Schiff. Hier hat er wohl sein Versteck, vielleicht auch junge Füchse.

So ein nettes Erlebnis.

Daniela und Aleksandar wurden in der Zwischenzeit in ein Hotel gebracht und verköstigt. Ich denke, sie sind trotz der teuren Alkoholpreise Islands noch an die Bar gegangen, den Schock des Tages zu überwinden.

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Mittwoch, 7.1.2026 – welch eine Nacht!

Wir waren noch bis 23.30 am Schiff, welches sich furchtbar bewegt und vibriert hat. Es hat sich extrem angefühlt und wir haben keinen Betonklotz bekommen zum Festmachen. Unser Schiff wiegt 7 Tonnen, sagt Kurt und der Diesel- und Wassertank sind voll, daher auch noch 500kg. Na hoffentlich hebt es nicht ab.

Im Wohnmobil war es nicht besser. Wir haben bis 2.30 kein Auge zugemacht, weil es so laut war und das Wohnmobil so stark vibriert und gewackelt hat.

11.00 Es fühlt sich jetzt doch besser an, fast windstill mit blauem Himmel.

Auf den Roller, wenigstens ein bisschen und ein paar Male hin und her rollern.  Dann bin ich etwas aufgewärmt und kann auf den Rückentrainer gehen meine Übungen machen.

Die restlichen Wasser Laken rund ums Schiff, die noch im Schatten sind, sind mit Eis bedeckt, obwohl es nur 0 Grad hatte. Der eisige Wind hat es gefrieren lassen.

Kurt montiert unsere letzte Flies Decke an der großen Wohnmobil Türe zur Isolierung. Dort zieht es immer kalt rein bei Wind.

Ich geh mal die Tanks entleeren und entsorgen und bleibe noch ein bisschen windgeschützt vor der Marina sitzen. Das ist schon etwas ganz anderes, richtig angenehm. Nurmehr ein bisschen kalter Wind weht.

Wir fahren in den Supermarkt und zum Locker. Vielleicht bekommen wir endlich wieder Eier.

Am Heimweg müssen wir wieder stoppen beim Sonnenuntergang an der Rhone. Wunderschön in den Farben.

Kurt hat vor, viel Elektronik im Schiff und im Wohnmobil zu installieren. Ich kanns noch nicht genauer erklären, aber so dass man von überall alles einschalten kann. Dazu sind heute viele Teile geliefert worden. Es ist mir noch viel zu kompliziert.

Nachdem die Spachteln geliefert wurden, kann Kurt den Kit auf das frisch geschliffene auftragen und austesten, dann härten lassen mit Wärme und Morgen sehen wir dann weiter, ob es brauchbar ist.

Viel mehr schaffen wir hier nicht, weil die Tage zu kurz sind und es immer gleich wieder Abend ist. Aber schon Morgen soll es 12 Grad bekommen. Ich könnte das letzte Stück vom Träger schleifen. Vielleicht kommen wir mal früher aus dem Bett. Wir stellen uns den Wecker. Heute Nacht müssen wir ja nicht Wache halten wegen des Sturms.

Wir freuen uns sehr, heute wieder eine Runde machen zu können.

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Dienstag, 6.1.2026 – Hui so starker Wind!

10.00 Das Wohnmobil bewegt sich leicht im Wind. Es ist so laut, dass ich die Heizung innen nicht höre, ob sie heizt oder nicht.

Schauen wir mal den Wetterbericht an.

11.00 Hui 56 Knoten Wind fetzen durch den Hafen, das sind über 100 km/h. Das Schauspiel will ich mir live ansehen. Voll eingepackt, versuche ich den Müll zu entsorgen und das Plastik zur Straße zu tragen. Es ist blitzblauer Himmel, keine Wolke. Sie wurden schon vom Wind zerblasen.

Wenn die Windböe kommt und ich bin gerade nicht Wind geschützt, sollt ich lieber in die Hocke gehen, damit sie mich nicht umwirft. Welch ein Schauspiel. Gut, dass wir nicht am Meer sind.

Vielleicht hätten die Marine Arbeiter uns auch heuer wieder einen Beton Klotz vor das Schiff legen sollen zum Festmachen, wie voriges Jahr. Oder war es da noch windiger? Geht denn das noch?

Aufräumen ist dran, meint Kurt. Nicht das komplette Werkzeug muss in unserer Veranda liegen.

Die kleine 2 KW Heizung, die provisorisch gestern eingebaut wurde, ist sehr brav. Wir haben 19 Grad. Freitag bekommen wir eine 5 KW.

Ich hab gestern eine Masseurin gefunden, die im Ort auf einem Schiff im Hafen lebt. Sie kommt zu uns zur Massage. wir haben aber auf nächste Woche verschoben, da es im Moment so kalt ist und da möchte ich mich nicht entkleiden.  Ich bin sehr gespannt auf sie. Schon lange suche ich hier eine gute Masseurin für 1x im Monat z.B.

Kurt geht schleifen. Es ist sehr anstrengend und er kommt als Staub Kloß wieder hoch. Überall fällt das Geschliffene von ihm ab. Ich laufe immer mit dem Besen hinterher. Es ist fast aussichtslos.

Wenn er nicht mehr möchte oder kann, muss er sich im Freien ausziehen und alles ausschütteln. Dabei wäre aber zu erwähnt, dass es 100 km/h Wind hat und sehr kalt sich anfühlt. Also schnell alles ausschütteln.

19.00 Ich hab noch eine Pilates Stunde. Die 10 KW Heizung ist voll aufgedreht. Der kalte Wind lässt den Raum nicht so leicht warm werden.  Muss ich eben noch eine Schichte Kleidung darüber ziehen.

So ein Winter hat´s in sich. Auch wenn ich nur kurz zum Wohnmobil hinüber möchte, muss ich mich komplett anziehen und das ist sehr mühsam. Vor ein paar Tagen noch, sind wir einfach mit unserer Kleidung aus und eingestiegen. Kurz in der Kälte war es nicht so schlimm, es war ja nicht so kalt. Aber jetzt geht das nicht mehr. Die Kälte tut richtig weh, wenn man vergessen hat, etwas anzuziehen, Handschuhe oder Haube zum Beispiel.

Ich hoffe, es wird wärmer bald.

Der Wind steigt noch ein wenig an. Wir überlegen noch, ob wir eine Runde machen.

Die Hafen Runde mussten wir streichen.

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Montag, 5.1.2026 – aufgeben ist nicht!

10.00 Wir haben heute den kältesten Tag, null bis 5 Grad. Gerade haben wir 2 Grad erreicht. Zum Glück ist es im Wohnmobil schnell warm, wenn wir alles einschalten.

Per Handy App drehen wir die Heizung im Schiff auf. Gestern hat sie nur Schwierigkeiten gemacht.

11.00 Ich schau mal rüber. Oje! Es hat 6 Grad! d.h. sie heizt nicht. Kurt hat sich schon so viel mit ihr geärgert und sie möchte immer noch nicht heizen. Ein Original kostet in Deutschland bis zu 3.000,- Das bedeutet, wir sollten sie reparieren, vielleicht ein Fehler Prognose Gerät kaufen. Die eine Seite vom Auslese Kabel hat Kurt ja mit.

Viele Stunden neue Versuche, an der Sprit Leitung liegt es nicht. wir haben die 2. Diesel Leitung angesteckt. Die Elektronik kann auch verstorben sein. Alles ist natürlich stark korrodiert wegen der salzigen Luft. Wir hatten sie schon am vorigen Schiff.

Wir drohen ihr, dass wir eine chinesische kaufen, wenn sie jetzt nicht bald sagt, was sie hat und es uns reparieren lässt.

Draußen ist es bitter kalt. Gefühlte minus 9 sagt das Handy. Das kann stimmen.

Ich möchte heute Krafttraining machen, aber nirgends im Freien ist es warm genug zum Aufwärmen, auch nicht vor der Marina windgeschützt. Warten auf bessere Zeiten ist nicht, es wird nicht viel wärmer in den nächsten Tagen.

Im Moment teilen wir uns die Standheizung, die ich beim turnen nehmen kann.

Somit versuche ich mich in der Veranda gut aufzuwärmen.

Das klappt gut!

Ich versorge 2 Reiki Kunden online.

Kurt und die Standheizung. wir können schon ein buch darüber schreiben. Aus dem neuen Boiler rinnt es unentwegt raus. vielleicht ist er wo geplatzt. die Standheizung, letzter Stand, will nicht mehr starten.

Auch das Räuchern gestern hat nichts gebracht.

Wir suchen eine neue aus bei Amazon, entscheiden uns endlich, sie ist nicht lieferbar!

Wo ist denn da der Wurm begraben?

wir haben noch eine kleine Heizung im Anhänger mit 2 KW! Sie macht aber nicht heißes Wasser für die Küche und den Spüler, sondern nur heiße Luft.

In der Zwischenzeit wird es immer kälter. wir schleppen die Standheizung, die ich immer fürs Turnen bekomme, aufs Dach von unserem Schiff und den Schlauch beim Dachluken Fenster rein . Das funktioniert und sie heizt mit Stufe 10.

Kurt montiert die Kleine mit 2 KW dort ein, wo die Alte war, die jetzt gar nicht mehr startet.

Gemeinsam heizend schaffen wir 20 Grad.

Welch ein Abenteuer. Eigentlich hat er heute eingeheizt im Ausleger den ganzen Tag und wollte fleißig schleifen gehen. Jetzt ist es 21.00 und wohl zu spät um zu beginnen.

Draußen ist es bitter kalt mit eisigem Wind bei Null Grad, gefühlte minus 11 Grad sagt der Wetterbericht.

Das ist ja gar nicht auszuhalten. so kalt war es noch nie.

Ich sags ja Eiszeit nicht Klima Erwärmung.

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Sonntag, 4.1.2026 – heftig und laut hat der Wind gewütet!

10.00 Wer steht denn jetzt als Erster auf und heizt alle Systeme ein. Mittlerweile ist es schon mehr als kompliziert geworden. Wir haben eine 2. Standheizung im Wohnmobil, die Küche und Bad beheizt und gleichzeitig das Boiler Wasser aufwärmt, damit ich dann abwaschen kann. Während der Nacht und wenn wir Landstrom haben, heizen wir im Wohnmobil mit den Fußboden Heizungsplatten, die an verschiedenen Stellen montiert sind. Die 1. Standheizung läuft immer mit, falls der Landstrom ausfällt. Außerdem hat sie ein Thermostat, wenn die Temperatur unter 20 Grad geht, heizt sie dazu ein.

Im Schiff wartet die Standheizung über die Handy App auf unser Kommando, dass sie zu heizen beginnen soll.

Draußen hat es erst 1 Grad.

Der Wind hat sehr stark und laut geweht während der Nacht. Beim gestrigen Spaziergang  haben wir festgestellt, dass es mehr als 60km waren.

Zuhause ist die Pellets Heizung ausgefallen und hat automatisiert auf die Ölheizung umgestellt. Aber ein Freund kommt vorbei um zu sehen, was zu tun ist.

Es ist wirklich mühsam im Winter.

Zur Zeit ist es noch dazu so kalt, dass wir so viel heizen müssen. Wir sind doch hierher gefahren, damit wir es wärmer haben. Das war auch am Anfang so. Jetzt haben wir gerade auch eine Kaltfront, wie zu Hause. Sie endet hoffentlich Donnerstag, laut Wetter Bericht. Dann haben wir wieder 2 stellige Temperaturen. Es wird Zeit. Dann kann ich fertig schleifen und lackieren.

Kurt geht wieder in den Ausleger weiter die Wände abschleifen. Er kommt gut voran. Nur alles ist natürlich staubig und wir kehren ständig zusammen und stauben ab. Aber bald hat er alle Wände fertig.

Ich kann heute nicht fertig werden mit dem Schleifen. Draußen  ist es noch sehr windig und vor allem sehr kalt. Mit Mühe und Not erreicht die Temperatur 5 Grad.

12.00 Vor dem Marina Büro ist es sonnig und windgeschützt und zu dieser Zeit sehr angenehm zu sitzen und die Nachrichten zu checken und die mails zu lesen. Auch in den letzten Tagen hab ich beobachtet, dass es um 12.00 wunderbar sonnig ist, dann ist es wieder bewölkt und abends reißt es wieder auf und man kann den schönen Mond sehen.

Auch eine kleine Runde roller fahren ist möglich, gut verpackt in viele Kleidungsstücke. Die frische Luft tut ja doch gut und die Sonne auf jeden Fall.

Im Wohnmobil ist der Wassertank leer. Gestern hab ich im Schiff nachgefüllt. So gibt es immer etwas für mich zu tun.

18.30 Ich hab wieder eine Yoga online Stunde. Es hat einige Mühe gekostet, die Veranda leer zu räumen. Da ein paar Tage nicht turnen war, hat Kurt sie für Alles als Ablage benützt. Aber wir schaffen alles und die 3. Standheizung heizt brav auf, sodass ich nicht frieren muss.

Man müsste glauben, wir haben nur Standheizungen mitgenommen in diesem Urlaub.

Die Standheizung  im Schiff rinnt immer noch. Die gedruckten Stückelungsstücke sind nicht hitzefest, obwohl Kurt sie als solche gekauft hat. Hitzefest bis 180 Grad. Das sind sie aber leider nicht und wir haben nur 80 Grad. Alles sehr mühsam!

Was tun? wieder zerlegen und dann eben Teile nachbestellen, aber das dauert natürlich. Die Händler hier haben kaum Ware in ihren Geschäften.

Mit dem Aluminium Reparaturband wird vorerst der verrostete Nirosta Auspuffschlauch repariert. Verschiedene Stückelungen werden nach geschraubt oder die Verbindungen überprüft. Danach noch entlüften.  Neue durchgehende Schläuche haben wir bestellt. Sie sollten in den nächsten Tagen da sein. Somit werden sich die Stückelungen hoffentlich reduzieren.

Heute ist es sehr wichtig zu räuchern. Heute ist die elfte Rauh Nacht und steht für den Urschmerz, schon von den Ahnen an uns weiter gegeben. Die ungeheilten Wunden, die ungeweinten Tränen, der unterdrückte Schmerz unserer Ahnen, wird wenn wir ihn nicht lösen, immer wieder weiter gegeben.

Ich konnte gestern sehr schön noch den Vollmond fotografieren beim kalten Abend Spaziergang um 23.00! Ich stell ihn euch heute rein.

Wir gehen noch eine Runde, wieder gut eingehüllt in warme Kleidung.

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Samstag, 3.1.2026 – Wind, blauer Himmel, Sonne,……

11.00 Früher schaffen wir es nicht mit dem Frühstück fertig zu werden.

Zu dieser Uhrzeit ist fast immer blauer Himmel. Ich möchte den Kopf aus dem Wohnmobil stecken, um zu sehen, wie stark und wie kalt es wirklich ist. Denn wenn wir im Wohnmobil einheizen während des Frühstück kochen, haben wir im Nu über 30 Grad.

Es weht starker Nordwind mit ca. 50km/h

Ich möchte heute gerne Krafttraining machen, aber es ist kalt. Wo kann ich denn wirklich gut aufwärmen? Beim Turnen an Deck weht es mich kalt weg.

Kurt geht schleifen. Die Toilette hat schon viele abgeschliffene Wände. Sieht toll aus, ist aber wirklich viel Arbeit und staubt natürlich, obwohl der Staubsauger versucht, abzusaugen.

Ich geh mal Altglas entsorgen draußen und spür hinein, wie kalt es ist.

Windgeschützt an der Planke entlang, ist es richtig schön warm. So kann es gehen.

laufen – Yoga vor der Marina in der Sonne Windgeschützt – nochmal laufen – wieder Yoga – nochmal laufen – einmal noch Yoga. Wunderbar war das und sogar angenehm. Ich denke, jetzt bin ich genug aufgewärmt für die Theraband Übungen an Bord.

Kurt geht wieder schleifen.

18.00 Wir müssen dringend in den Supermarkt, Eier ,……. und was wichtiger ist, WC Papier ist aus.

19.00 Mittlerweile sperren beide Supermärkte zu. Alle eierregale in beiden Läden sind komplett leer. Das kann doch nicht sein. In letzter Zeit ist mir das auch bei Hofer in Wien aufgefallen dass auch wir Eier Mangel haben wegen der Vogelgrippe.

21.00 Der Wind hat stark zugenommen. Draußen ist es mehr als ungemütlich. Ich war Blitz schnell unseren Schleif Mist entleeren und gleich wieder rein ins warme Schiff. Oder so halbwegs warm. Ich muss ständig die Heizung größer drehen um 18 Grad halten zu können.

23.00 Wollen wir wirklich eine Runde gehen? es ist doch so ungemütlich. Kurt möchte gerne, er möchte immer. Na gut, gehen wir. Vorher heizen wir aber das Wohnmobil noch voll stark auf. Damit es dann sehr gemütlich ist, wenn wir zurück kommen.

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Freitag, 2.1.2025 – und wieder Sonnenschein!

allerdings auch wieder so kalt am Morgen – 1 Grad – dass wir nicht vor 11.00 raus wollen.

11.00 Frühstück und Aufräum Arbeiten im Wohnmobil haben wir erledigt. Ich schwing mich auf meinen Roller und rollere in die Sonne. Sehr angenehm ist das Wetter, nur leichter Wind weht. Da er aus Nordost kommt, ist er nicht so kalt wie bei Nordwind.

Ich komme bis zur Energie Spirale und fahr sie ab. Sie geht immer nach links nach oben und nach rechts wieder runter, egal von welcher Seite man kommt. Das ist schon seltsam, aber es ist ok. Dieses Mal kam ich von der anderen Seite.

13.00 Ich hab noch ein bisschen zu schleifen und bereite mir wieder alle 3 Maschinen vor mit frischem Schleifmittel bestückt. In der Sonne ist es auszuhalten, nur kalte Zehen bekomm ich immer, da ich nur die Croqs an hab. Meine Stiefelchen möchte ich nicht zu stauben.

Am Ende kommt Kurt mir kurz zu helfen. In der einen Ecke komm ich nicht voran. Da ist überall Silikon. Aber ich soll es einfach wegschleifen aber nur mit dieser Maschine. Die andere Maschine zerstöre ich, wenn Silikon dran kommt. Da soll sich einer auskennen.

Ok dann noch unter der Leiter ein bisschen, wo wir zuerst nicht hinkamen.

Morgen wenn es nicht zu kalt ist, noch die andere Seite.

Ich denke zum Lackieren sollte es wärmer sein, aber wärmer wird es im Moment nicht.

Kurt geht runter in den Ausleger und schleift in der Gäste Toilette eine Wand. Der vorige Besitzer hat verschiedene Beläge ausprobiert, was alles ganz schlimm jetzt aussieht. Hätte er die Wände geschliffen und gekittet, wäre es viel besser gewesen, vor allem schöner und wir hätten viel weniger Arbeit damit.

Wir werden sehen, wie weit Kurt kommt und wie lange er Lust hat, alles zu entfernen. Was tun wir dann weiter mit der Wand? Müssen wir nochmal schleifen, feiner, oder kitten oder drüber streichen? Das wird sich alles zeigen in den nächsten Tagen, wenn wir sehen, wie es aussieht.

Die nächste Herausforderung hier im Hafen ist das Haare waschen. Was zuhause ganz normal abläuft, ist hier ein bisschen anders. Entweder ich geh in unser kleines Badezimmer im Wohnmobil, mit Betonung auf  kleines Badezimmer. Am nächsten Tag hab ich dann natürlich wieder eine Menge Grauwasser zu entsorgen.  oder ich gehe in die Waschanlagen der Marina, was ein Stück Weg bedeutet und dort ist natürlich nicht auf 30 Grad eingeheizt.

D.h.es ist immer ein kleines Abenteuer.

Der 2. Versuch, eine andere Maschine zum Schleifen zu nehmen ist gescheitert, da es sich verschmiert.

Kurt konfiguriert ein kleines Tablett, dass es uns viele Daten liefert und welche muss man ihm natürlich sagen.

Wir gehen sicher noch eine Runde vor dem zu Bett gehen.

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Donnerstag, 1.1.2026 – Prosit Neujahr!

Willkommen im Jahr des Feuerpferdes!

Das Jahr des Feuerpferdes beginnt am 17. Februar 2026 und endet am 5. Februar 2027. Das Pferd steht dabei für Freiheit, Ausdauer, Dynamik und Lebensfreude, das Element Feuer verstärkt diese Eigenschaften um Leidenschaft, Mut, Tatkraft und Begeisterung.

11.00 kuschelig warm war es in der Nacht im Wohnmobil. Ich  würde sagen für mich zu warm, wenn gerade aufgeheizt wird. Außerdem bin ich ziemlich ausgetrocknet. Ich wollte noch den von uns voriges Jahr gekauften Luftbefeuchter mitnehmen, aber Kurt meinte, das ist nicht gut für das Wohnmobil die Feuchtigkeit. Aber was tun wir jetzt? Wir suchen einen Luftbefeuchter, weil es nachts nur noch 20% Feuchtigkeit im Bett hat.

Na gut! Wir suchen einen kleinen Luftbefeuchter, den ich direkt ober unserem Bett stehen haben kann. Hoffentlich kippt er nicht und dann ergießen sich 1,2 Liter kaltes Wasser auf uns. d.h. wir müssen ihn gut fest kleben.

12.00 Die Sonne scheint, es ist mild, warm und kein Wind weht. Was ist denn da los? Das ist ja wunderbar.

Ich geh vor zum Kanal und bewundere die Spiegelungen. Wunderschön!

Ich könnte doch ein bisschen schleifen gehen. Aber ich möchte alle Geräte verwenden, vom Kleinsten bis zum großen Schleifer.

Einstweilen ist es noch angenehm in der Sonne und ich komme gut voran.

12.30 Die Sonne hat sich hinter den Wolken versteckt, wie angesagt. Wie unfair!

Ich schleife noch ein bisschen weiter. Wenn kein Wind weht, verweht es auch den Schleifstaub nicht und ich muss ganz vorsichtig danach mit dem Besen abkehren.

Kurt zerlegt in der Zwischenzeit unsere eingebaute Standheizung im Schiff, die die letzten Tage gar nicht mehr gewärmt hat. Nur Unfug hat sie gemacht. Kurt zerlegt und flucht und schimpft und zerlegt und baut zusammen und fügt neue Teile ein, flucht und schimpft und es vergeht wirklich viel Zeit, bis es dann auch klappt. Unglaublich, er hat den Fehler gefunden. Das Treibstoffsieb war völlig zu.

15.00 Es heizt wieder, das ist eine schöne Überraschung. Ich freu mich sehr! Diese Standheizung gibt ja auch dem kleinen Geschirrspüler heißes Wasser, was dann in den letzten Tagen auch nicht möglich war.

Alles ist wieder gut.

Wir bestellen einen Luftbefeuchter mit Powerbank und langem Kabel und eine kleine Anzeige für die Boiler Temperatur im Wohnmobil. Was täten wir ohne Amazon.

Sie sind hier wie bei uns sehr flott mit der Zustellung.

Ich backe wieder Ballaststoff Brötchen. Sie sind schon alle aufgegessen. Dann brauchen wir nicht mehr französisches Weißbrot zu essen. So ist es viel gesünder.

Wir sehen uns noch einen wunderschönen Weihnachtsfilm an. Der Zauber einer Winternacht, ein schon alter Film aber lustig und voller Charme.

23.00 Unser Spaziergang ist fällig. Bis jetzt haben wir erst ein einziges Mal auf der Strecke umgedreht, weil es zu kalt war. Brav sind wir und es schläft sich auch besser.

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Mittwoch, 31.12.2025 – Guten Rutsch meine Lieben!

und einen guten Rutsch in ein friedvolles, gesundes, erfolgreiches, liebevolles, ………2026!

Mittwoch ist Markt in Port St. Louis! Aber es hat nur 1 Grad. Das ist nicht die ideale Temperatur, um auf dem Rad zu sitzen.

Wenn wir mit dem Wohnmobil fahren, kann ich beim Markt raus springen und Kurt fährt zur Tankstelle, sodass wir immer genug Diesel im Auto und am Schiff haben.

Es ist wirklich kalt. Trotzdem schlendere ich über den Wochenmarkt und ergattere viel schönes Obst und Gemüse. Besonders freuen wir uns über die hellen Granatäpfel, mit ihren goldenen Kernen. sie sind süß und saftig und haben viel größere Kerne. Es gibt sie hier nur am Markt.

Zu Mittag gibt es Lachs und in der Heißluft Fritteuse wartet ein Süßkartoffel, dass er fertig gebraten wird. Sehr lecker!

Ich befülle noch den Wassertank vom Wohnmobil, damit wir befüllt ins neue Jahr gehen können.

Kurt hat Schleifpapier bekommen von Amazon und versucht sich damit an der kleinen Schleifmaschine. Es funktioniert gut.

Im Schiff heizt noch die externe Standheizung, aber es kühlt schnell aus, sobald der Tank leer geht.

Ich glaub nicht, dass es voriges Jahr so kalt war. Aber ich kann ja im Blog nach sehen.

Ich hab kleine Haferbrötchen gebacken und es gibt Eier mit Gemüse Mayonnaise, aufgebessert mit Avocado.

Die Kobolde sind schon wieder da. sie schalten die Standheizung grundlos ab, drehen den Strom ab, werfen den FI raus ohne dass das Gerät eingeschaltet ist,……

Was ist denn da los? Das muss aufhören!

Ich wünsch euch einen wunderschönen, ruhigen, friedlichen Abend mit schönem Jahresausgang und uns Allen einen guten Rutsch in neue Jahr. 2026 ist das Jahr des Feuerpferdes und soll uns viel guten Wind und Energie bringen.

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Dienstag, 30.12.2025 – brrrrr klirrende Kälte!

Welch ein Unterschied zum gestrigen Tag. Das ist ja unfair und es scheint eine Weile in einstelligen Zahlen zu bleiben.

Kurt meint, wenn wir nicht raus können, möchte er die Heizung im Wohnmobil und das ständige Strom Dilemma verändern. Seitdem sich der Strompreis hier so stark verteuert hat, gibt es nurmehr 4 Amper Sicherungen im Hafen. Das bedeutet ich dreh die Heizung auf am Morgen und vielleicht den Wasserkocher dazu und die Sicherung fällt raus. Wer geht jetzt raus? Zum Glück haben wir verschiedene Heizungsmodelle und Strom Kreise und das soll jetzt noch verbessert werden.  Oder wir heizen am Morgen und ich möchte auch das Duschwasser aufheizen, damit ich abwaschen kann. Es sind so viele Systeme dass ich einen  Techniker brauche um das zu steuern und an alles zu denken.

Mal sehen, wie es dann Morgen aussieht. Angeblich macht die 2. Standheizung dann gleichzeitig heißes Wasser im Boiler und was übrig bleibt, bläst als heiße Luft bei den Öffnungen raus. Na ich hoffe, ich hab das richtig verstanden. Das werden wir ja Morgen früh feststellen.

Dann heizen wir jetzt im Schiff ein mit den beiden Standheizungen, obwohl ja die eingebaute nicht wirklich gut heizt. Irgendetwas stört ihren Betrieb. Den Fehler haben wir noch nicht gefunden.

Ich wage mich raus und geh zum Schiff. An allen Körperstellen, wo der Wind auftrifft auf nur einteilige Kleidung brennt richtig die Haut, so kalt ist dieser Nordwind.

Im Schiff hat es gerade mal 8 Grad. Ich drehe ein bisschen größer.

Die Sonne versucht die Veranda aufzuheizen, aber der kalte Wind dringt überall ein und somit kann es nicht wärmer werden.

Die zusätzliche Standheizung hört auf zu blasen. Haben wir jetzt gar keine funktionierende Heizung mehr für das Schiff.

Gut, dass ich heute kein Pilates hab, sonst hätten wir ein Problem mit dem Heizen.

Kurze Panik breitet sich aus, ich hole mir eine 2. Garnitur Kleidung über alles drüber. Das kann schon mal nicht schaden.

Gut! Die eingebaute Heizung haben wir wieder mit Wasser befüllt, sie bläst ein bisschen. Die 2. tragbare Heizung hat sich überhitzt. Wir lassen sie kurz auskühlen, danach heizt auch sie wieder.

Ich beschäftige mich mit dem Essen bereiten, Kurt geht zurück ins Wohnmobil, um diesen 2. Stromkreis fertig zu stellen.

Kanal Arbeiten gibt es natürlich auch jeden 2. Tag. Wer gerade daran denke, lehrt alles aus. Wir sollten nur nicht darauf vergessen, aber normal klappt das gut und mit der Alurodel führen wir die Kanister zum Schwarzwasser Bereich.

18.00 Das ist ja alles sehr spannend heute und ich hoffe, die Kobolde lassen sich mit räuchern besänftigen. Das werde ich gleich versuchen.

Was tun wir denn noch heute? Ich hab schon alles erledigt, Reiki geschickt, Abrechnung geschrieben und meinen Blog für euch geschrieben.

Wir schauen noch ein paar Wissens Videos und wollen noch eine klirrende Abend runde machen. gut und warm anziehen heißt es jetzt!

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