Sonntag, 18.1.2026 – welch lauter, heftiger Sturm!

1.00 Wir sind zurück von unserer Mitternachts Runde. Waren später dran. Jetzt aber flott ins Bettchen.

3.00 Der Ostwind hat zugelegt und es ist unglaublich laut, wie er über die Masten pfeift. Ich hab das Gefühl, ich bin in einem Konzert.

wir wachen immer wieder auf, so laut ist es. Zum Glück kommt der Wind von der Seite, sodass das Wohnmobil geschützt ist, weil es zwischen 2 Schiffen steht und der Wind oben drüber geht.

Wie bin ich froh, jetzt nicht am Meer zu sein. Auch  im Sommer ist Ostwind sehr unangenehm. Da er von weit kommt, erzeugt er riesige, unangenehme Wellen.

Was tun wir heute? Bis 12.00 Regen, mal mehr, mal weniger!

Ich möchte zumindest meinen täglichen Weg zum Kai ohne Regen machen.

Wasser nachfüllen im Schiff hab ich gestern auf Grund des Regens nicht mehr geschafft. Normalerweise fülle ich ca. 200 Liter ein und dann komm ich ein paar Tage aus. Ins Wohnmobil passen nur 100 Liter. Das Bedeutet, spätestens jeden 3. Tag muss nachgefüllt werden. Trotzdem haben wir jeden 2. Tag Entsorgung.

Ich möchte gerne die 3 Säulen im Cockpit schleifen. wir werden sehen, wie weit ich komme.

17.30 Alle 3 Säulen sind geschliffen, mit 2 verschiedenen Schleifmittel und mit der Hand. Morgen werde ich noch ein wenig nachbessern und dann hoffentlich streichen können. Hier herinnen können wir einheizen, somit sollte es gut trockenen. Danach am nächsten Tag den 2. Anstrich, damit dieses Projekt endlich von der to do Liste verschwindet.

Kurt ist unten im Gäste Bad, erzeugt noch ein kleines Schot und beginnt dann wieder zu kitten. Sehr langsam geht es dort voran, aber das geht leider nicht anders. Ich freu mich schon, wenn es endlich fertig ist.

18.30 Ich hab noch Yoga! Das bedeutet dann immer aufräumen nach der Arbeit und das ist schon gut so. So müssen wir 3x pro Woche gründlich aufräumen.

Kurt beschäftigt sich noch mit der Heizung und dann gehen wir raus. Ich glaube, es hat im Moment aufgehört zu regnen. Das müssen wir nützen!

 

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Samstag, 17.1.2026 – Starkregen und Waschtag!

Gleich noch eine schlimmere Zusammensetzung als Gestern!

Kein Strom! Vielleicht hat das Regenwasser einen Stecker unter Wasser gesetzt.

Dann heizen wir die Diesel Heizung ein im Wohnmobil, bis Kurt zum Sicherungskasten geht.

12.00 Es hat in den letzten 5 Stunden so intensiv geregnet, dass wieder einmal der halbe Hafen unter Wasser steht. Gummistiefel Wetter, aber wo sind meine Stiefel. Kurt´s Stiefel sind im Bad.

Ich stapfe mal durch den Hafen mit Gummistiefel und Regenjacke. Es ist mild.

13.00 Der Regen ist ein bisschen leichter geworden. Ich schleppe meine beiden Wäsche Säcke zur Waschküche. Was ist jetzt wieder? Das Zahlungsgerät lehnt die Kreditkarte ab. Ach wie ärgerlich. Ich hab natürlich jetzt keine 2. Karte oder Bargeld mit. d.h. wieder durch den Regen zurück stapfen und weitere Karten und Münzen holen.

Zum Glück klappt es mit der Bankomatkarte.

15.00 Der Regen ist wieder so stark, dass ich nicht raus möchte. Auch meine Standheizung, die die Veranda beheizt, wenn ich Sport unterrichte,  ist im Regen ertrunken. Vielleicht auch, weil sie viele Kontruktions Mängel hat, wie z.B. die Steuerung unter dem Gerät oder dass der Auspuff nach oben steht und nicht nach unten.

Kurt umwickelt den Auspuff mit einer Isolations Bandage. Jetzt kann sie innen stehen bleiben und muss nicht mehr in den Regen.

Ich muss noch 2x zur Waschküche, weil die Wäsche fast trocken ist, aber nicht komplett trocken. d.h. noch eine 2. Trocken Runde wird geschaltet.

Kurt studiert seine Programmierarbeit, was er tun kann, dass bei Stromausfall trotzdem die Heizung den Impuls bekommt, einzuschalten. Tja!

Kurt geht ins Wohnmobil und lötet seine Gedankengänge an die Fernbedienung. Mal sehen, ob das so wird wie er sich denkt.

Ich versuche auf engstem Raum die Betten zu überziehen. Wie tun das denn dicke Personen? Sie haben wahrscheinlich ein größeres Wohnmobil oder fahren nicht damit.

Kurt wünscht sich ein Chili con carne. Mal sehen, was ich am Schiff alles finde. Fleisch gibt es nicht, brauchen wir auch nicht, bei so vielen Hülsenfrüchten.

Der Wetterbericht sagt, heute war ganz wenig Regen – witzig -  und Morgen ist doppelt soviel. Dann bleiben wir einfach im frischen Bett. Allerdings hab ich Yoga am Abend!

Gut ist, dass die Temperaturen zweistellig im Plus bleiben auch die nächsten 10 Tage. Heute steht die Temperatur auf 12 Grad die ganze Nacht.

Um 0.00 soll es wieder stärker zu regnen beginnen. Streichen wir unsere Abendrunde?

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Freitag, 16.1.2026 – Waschtag und Regen!

Welch eine Kombination!

Ich möchte heute gerne die erste Wäsche waschen. Wir haben hier 2 riesige Maschinen mit mindestens 12kg oder mehr und einen auch großen Trockner.

Es ist aber ein Stückchen Weg bis zu den Waschanlagen.

13.30 Ich bin bereit, die ersten beiden Säcke zur Waschmaschine zu schleppen. Einmal waschen kostet 6,- und dauert 30 Minuten. Waschmittel benötigt man keines, ist aber trotzdem teuer.

14.00 Der 2. Weg zur Waschküche. Die Wäsche kommt in den Trockner, kostet zum Glück nur 4,- und dauert 50 Minuten. Am Besten bezahlt man mit Kreditkarte. Beim Münzeinwurf gibt es immer Schwierigkeiten.

15.00 Die Wäsche ist fast trocken, aber eben nicht komplett trocken. Nachdem wir aber nicht Hitze und Sommer haben, muss ich nochmal einschalten und wieder gehen. Wieder 4,- dazu!

Somit zieht sich der Waschtag mühsam in die Länge. Immerhin hab ich schon 4800 Schritte erreicht.

Kurt bringt die neuen, zu Hause gedruckten Lichtleisten für die Veranda. Gestern hat er sie bereits zusammen geklebt und lackiert. Er hat sie ja am Drucker selbst gedruckt, und das geht natürlich nicht größer als die Drucker Breite.

Nachdem ich gestern noch brav die Alu Oxidation abgekratzt habe, kann er sie gleich montieren und den Lichtschlauch einführen. Es macht ein mildes, warmes Licht. Hoffentlich ist es nicht zu wenig Licht für die Kamera.

Wenn ich die 2. Seite zerlege und abkratze, meint Kurt, montiert er mir auch die 2. Seite. Das ist verlockend, obwohl es eine staubige, schlimme Kratz Arbeit ist.

16.00 Ich hole die beiden Wäschesäcke ab. Sortieren mach ich später.

Tagsüber hat es manchmal ganz leicht genieselt, aber wirklich wenig. Es ist schwül bei 15 Grad.

17.00 Jetzt beginnt es wirklich stärker zu regnen und wir wollten noch mit dem Fahrrad zum Locker. Es kommen wieder Pakete. Das ist kein Wetter zum Fahrrad fahren. Wir nehmen das Wohnmobil.

Ein paar Teile zum weiter vervollständigen der programmierten Automation sind angekommen und ein Akku Ladegerät, das leider zuhause geblieben ist.

Wir haben noch eine Woche zweistellige Plus Grade, aber immer wieder Regen. wir werden sehen, ob das stimmt.

20.00 Mit vereinten Kräften schaffen wir auch die 2. Lichtleiste schön zu montieren. Der Lichtschlauch ist gummiert und man könnte ihn auch im Außenbereich verwenden.

21.00 Was tun wir mit unserem Bodenbelag. Er ist erst ein paar Jahre alt, sieht aber furchtbar aus . Weil es ein PVC ist, ist er auch am Rand geschrumpft. Mittlerweile hat er auch ein paar weiße Farbkleckse bekommen vom Farbe anrühren.

Wir recherchieren im Internet. Wir könnten ihn lackieren, dann hat er die Farbe von den Möbeln, ultramarin blau und die Beschädigungen müssten wir flicken. Zuhause ist vielleicht noch ein Rest. Aber ist es das noch wert?

21.30 Wir wissen ja mittlerweile, dass Kurt abends erst so richtig aktiv wird. Somit reißt er den alten Belag raus. Zum Glück liegt er nur auf und ist nicht geklebt. Aber drunter ist Wasser, weil doch der Boiler geronnen ist und es sieht wirklich “eklig” aus.

Wir wollen keinen Belag mehr. bleiben wir bei schleifen, kitten, dann Polyester Matten und Epoxid Harz drüber und danach in unserem blau lackieren.

Kurt zückt sofort seine große Schleifmaschine und macht die ersten Versuche, ob es schleifbar ist und dann noch die nächste Maschine.

23.00 Wir machen noch eine Abendrunde. Es ist immer noch mild, aber windig und bald kommt Regen!

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Donnerstag, 15.1.2026 – Heute mal ohne Wecker wach werden,……

…… und nachdem wir nirgends hin müssen in der Früh, gleich noch ein bisschen  weiter dösen.

11.00 Kanal, Entsorgung, Wasser nachfüllen. Alles ist wichtig, abwechselnd, aber spätestens jeden 2. Tag, damit nichts passiert.

12.00 Kurt benötigt ein langes Rührholz. Rauf auf den Roller und in der Marina nach möglichen Hölzern suchen. Ich werde auch fündig und bringe ganz stolz ein langes, dickes, hartes Teakholz Stück. Das kann Kurt nicht abbrechen beim Rühren.

Es gefällt ihm. Auftrag ausgefüllt.

Jetzt geb ich mir ein bisschen Freizeit. Ich rollere in der Sonne bei 15 Grad – ich hab viel zu viel an – Richtung blauen Ort und an den Strand.

Die Überlegung war, gegen den Wind hinzufahren und wenn ich dann müde bin, mit Rückenwind gemütlich zurück. Das war aber leider nicht so.

Am Strand waren zwei Kiter und 2 Personen auf ihren Foils, die im Meer übten.

Ich fand auch einen dicken Bambus Stab für Kurt, falls der ihm besser gefällt als mein dickes Holz.

Der Wetterbericht sagt, Wind beginnend um 12.00! Tja!

13.00 Somit hab ich richtig starken Wind beim Rückweg, direkt vom Strand – es ist nämlich Südwind und nicht Ostwind – und es ist sehr anstrengend.

Ich denke, ich bin gut aufgewärmt und kann jetzt noch ein bisschen Rückentrainer und auch das goldene   nehmen.

15.00 Ich darf das Dreieck schleifen, woran wir das 2. Vorsegel bei Bedarf montieren. Das Dreieck aus einer Aluminium Stange liegt vor mir im Gras und ich komm gut dazu. Alle 3 Schleifmaschinen benötige ich dazu, um überall hinzukommen. Immer unter den strengen Augen des Meisters.

Aber er will nicht nachkontrollieren. Morgen kann ich es streichen mit der weißen Farbe mit der ich den  Querbalken gestrichen hab. Gut, ok!

17.00 Das ist meist die Uhrzeit wo ich täglich kurz im Wohnmobil bin und die Vibrationsplatte benütze, noch aufräume,….. und was dort noch anfällt.

19.00 Ich hab noch Yoga aber Kurt hat mir die Lichtleiste geklaut. Jetzt aber schnell Kurt, sonst bist du im Bild beim zurück bringen.

Er streicht unter dem Schiff noch ein wenig weiter mit dem kleinen Scheinwerfer.

21.00 Es wird weiter programmiert, um auch fürs Gehirn etwas zu tun.

Ich hör mir noch Schulungsvideos an.

23.00 Wir gehen wieder eine Runde. Es hat mehr als 60 km/h Wind und noch 13 Grad.

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Mittwoch, 14.1.2026 – Markt in Port St. Louis!

Der Wecker läutet, ich muss mich sputen. Heute ist Markt im Ort aber leider nur bis 12.00 und ich brauche noch eine Weile hin.

es hat 13 Grad und ist teilweise bewölkt. In der Nacht hat der Wind so gewütet, dass wir immer wieder wach wurden. Jetzt ist es besser und wir haben ca 40km/h Wind.

Ich freu mich auch für die Aussteller, dass es nicht so mega kalt ist. Sie stehen ja praktisch bei jedem Wetter am Markt.

Vorbei geht es mit dem Fahrrad an dem wunderschönen 3-Master, der hier seinen Platz hat an dieser Stelle und immer hier steht.

Ich bekomme fast alles Heute, sogar 3 Paar dicke Winter Socken. Hier gibt es alles, nicht nur Obst und Gemüse.

Das Grillhuhn mit Bratkartoffel hab ich natürlich auch mitgenommen, damit erspare ich mir einmal das Kochen.

Endlich komm ich dazu den Querbalken zu fotografieren. Schön ist er geworden, sogar Kurt ist zufrieden.

Kurt ist unter dem Schiff und schleift die Fußböden für das Gäste Bad.

Ich versuche in der Veranda die kaputte Licht Leiste abzumontieren. Wir haben vor ein paar Jahren eine Aluschiene gekauft und darin ist der Led Schlauch. Leider ist das Alu kein Alu und hat ganz hässliche Warzen bekommen. Vielleicht funktioniert auch deshalb das Licht nicht mehr. Es ist eine ganz schlimme Arbeit, weil man die Warzen aus dem schönen blauen Netz klopfen muss.

Alles, was man am Schiff einbaut, ist nicht für ewig, weil 1. die Materialien nicht mehr hochwertig sind und 2. die salzige Luft den Rest tut, dass es verrottet. Somit gibt es immer wieder Ausbesserungs Arbeiten, obwohl wir diese Leiste damals so schön montiert  haben. Sehr frustrierend.

17.00 Wir müssen zum Locker und in den Supermarkt. Wieder rauf auf den Drahtesel und los geht es.

Wunderschön ist der Fahrrad Weg an der Rhone. Sonnenuntergang gibt es noch keinen.

Aber am Rückweg sehen wir wieder ein Abendrot.

17.45 Endlich werden die Tage länger. Jeden Tag 1-2 Minuten mehr. Ist das nicht wunderbar? Im Dezember war es um 17.45 schon finster, jetzt dämmert es erst.

Kurt lässt ein Gehäuse für die Steuerung drucken, sonst liegt ja die Elektronik offen und frei.

22.00 Wir wissen ja, dass Kurt nachts immer erst so richtig munter wird.  So auch heute Nacht. Er geht mal ein bisschen schleifen. Dazu borgt er sich meine Lichtleiste aus.

23.30 Wir gehen eine Runde. Es ist windig aber mild.

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Dienstag, 13.1.2026 – Großreine machen und Massage!

9.00 Wir sind schon eine Weile wach. Ich hab uns den Wecker gestellt.

Gestern Nacht war es zu warm im Wohnmobil. Die Außen Temperatur blieb die ganze Nacht auf 12 Grad. Wir mussten alle Heizungs Systeme abdrehen zum Schlafen.

Ich bin froh, gerade nicht zuhause zu sein, wenn ich von Schneefall und Eisregen lese. Bei uns bleiben die nächsten Tage 13-14 Grad, da wir starken Südwind haben. Zwar mit einer Menge Wolken aber immerhin sehr mild.

Wir haben Heute Putztag und all das Werkzeug dass sich schon in der Veranda angesammelt hat, trägt Kurt runter zum Anhänger und sortiert es.

Ich wasche in der Zwischenzeit auf und wir heizen ein wenig ein. Den Rest macht die Sonne, die immer wieder durch bricht und die Veranda wärmt. Schnell wird es hier auch zu warm.

Kurt bleibt unter dem Schiff und schleift das kleine Badezimmer Waschbecken, das er vor ein paar Jahren selbst gebaut hat. Der rostige Wasserhahn hat quer durch eine rostige Spur hinterlassen.  Jetzt bekommt das kleine Waschbecken einen neuen Anstrich, innen weiß, außen unser Ultramarinblau.

12.00 Eine Masseurin namens Marion kommt zu uns, mehr weiß ich nicht von ihr. Ich bin das Versuchs Kaninchen, ob ihre Massage brauchbar ist.

Vor ein paar Tagen, wie es so kalt hier war,  hab ich mich beschwert, dass es hier kein Spa gibt, keine Massage, Sauna, irgendetwas Warmes und Angenehmes.

Kurt hat daraufhin auf Google Maps eine Masseuringesucht und  gefunden, die angeblich hier in der Marina auf einem Segelboot lebt. Ich hab dann das Boot gesucht, aber nicht gefunden. Aber sie hat auf eine SMS geantwortet, dass sie gerne kommt. Ihr Boot steht jetzt in Port St. Louis.

Das ist doch wunderbar. Ich hab schon oft geforscht und musste feststellen, dass es hier niemand gibt, der massiert. Es gibt Osteopathen, Zahnärzte, Apotheke,…. aber keine Masseurin.

Ich werde sie gerne ausprobieren.

13.30 Die Massage war wunderbar und ich freu mich, wenn sie wieder kommt. Auch Kurts kaputter Rücken bekommt eine Massage, wenn er weiß wann er möchte.

14.00 Pünktlich nicht jeden Tag aber immer zu dieser Uhrzeit jagen die beiden gelben Lösch Flugzeuge über unsere Masten.

Ich freu mich immer sie zu sehen, wenn sie ihre Übungs Runden machen.Es ist eine Art Sicherheits Gefühl, zu wissen, dass es sie gibt. wir haben ihnen schon oft beim Löschen zugesehen.

Ich geh ein bisschen rollern, nur mit Pulli bekleidet ohne Jacke. Beim Rückweg hab ich starken Wind frontal und es wird ein wenig anstrengend. Darum war es auf der Hin Strecke so leicht. Da wehte ja Rückenwind.

17.00 Wir haben jetzt eine Elektronik im Wohnmobil, wo ich die Heizungen ein oder ausschalten kann oder die Stärke verstellen.

19.00 Ich hab noch eine Pilates Stunde zu halten.

21.00 Kurt möchte einen 2. Anstrich machen, damit es bis Morgen nicht mehr so stark riecht und härten kann. Ich flüchte dann wieder ins Wohnmobil und mach noch zwei Reiki Behandlungen.

Ich denke 1,5 Stunden benötigt Kurt wieder.

Dann können wir unsere Abend Runde machen, dann kann er wieder auslüften. Die Farbe ist schon heftig, aber nichts anderes hält.

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Montag, 12.1.2026 – Meister Kurt ist immer unzufrieden!

Dann muss er eben selbst lackieren, wenn er nur herum nörgelt.

Ich komm mir vor, wie bei Meister Eder. Er hat auch immer mit Pumuckl gescholten.

Aber alles von vorne.

11.00 Es war nochmal eine kalte Nacht mit durchgehend 2 Grad  Außen Temperatur, aber wir hatten es kuschelig warm. Vom Wohnmobil aus schalten wir die neue Standheizung ein. Sie steht auf Thermostat Modus wie im Wohnmobil, d.h. man gibt ihr den Auftrag 20 Grad zu halten und wenn sie es erreicht hat, schaltet sie für eine Weile aus, bis es wieder abgekühlt hat.

12.00 Es ist völlig bewölkt, da kein Mistral mehr weht. Dicke, fette Ostwind Wolken ziehen über den Hafen. Auch die hübschen, gelben Wasserflugzeuge drehen wieder knapp über den Masten ihre Übungsrunden.

Wir müssen heute den Querbalken streichen, denn Morgen kommt eine Masseurin, die sich dann um meinen Rücken kümmern kann. Der Wetterbericht sagt, Wolken voraus aber kein Regen. Denn das wäre nicht gut für unsere Farbe.

Heute bekomm ich eine kleine Walze und einen kleinen Pinsel, aber zuerst probiert Kurt alles aus und zeigt mir, wie er es gerne hätte. Wenn er meckert, geh ich und er muss es streichen.

Ich komme gut voran. Es ist viel leichter auch für das Handgelenk mit einer Walze zu streichen. Aber an den vielen Stellen, wo man nicht ran kommt, benötigt man wieder einen Pinsel. Aber nicht Pinseln, sagt Kurt, sondern tupfen, damit eine Struktur entsteht.

15.00 Die Unterseite darf ich dem Meister überlassen. Ich bin zu klein vom Land aus und die Arme reichen nicht bis oben. Stattdessen bereite ich unser Essen.

16.00 Es tröpfelt ein bisschen, aber jetzt hat die Farbe schon angezogen. Es sieht schön aus und war viel Arbeit. Morgen gibt es Fotos, Heute war zu wenig Zeit.

17.00 Wir radeln zum Locker, ein paar Pakete sind angekommen. Es ist noch eine Weile hell.

18.00 Jetzt ist es erst so richtig dunkel, vor allem am Radweg an der Rhone. Aber wir haben ja kleine Lichter rundherum.

Wunderschön ist es am Hafen entlang. Der Ostwind hat fast aufgehört und es hat heute Nacht durchgehend 12 Grad. Das ist doch fein oder?

Der wunderschöne 3-Master steht immer hier mit Besatzung.

20.00 Jetzt muss ich flott sein. Kurt schafft es endlich, den Ausleger zu streichen. gleich muss ich flüchten, weil die Polyester Farbe so stark stinkt. Er arbeitet mit einer riesigen Maske, die alles raus filtert.

Ich verlasse das Schiff, nehm noch Tee und ein paar Kekse mit und geh ins Wohnmobil.

22.00 Wir machen noch eine Runde, damit Kurt auslüften kann. Es hat 13 Grad und ist sehr angenehm mild, aber wolkig.

23.00 Kurt überlegt noch einmal drüber zu streichen, aber vielleicht ist es noch nicht gehärtet genug, dann löst es sich vielleicht ab. Schade, um die viele Arbeit. Dann lieber Morgen nach meinem Pilates!

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Sonntag, 11.1.2026 – auweh, auweh, auweh!

Was macht denn mein Rücken? Wenn ich mich strecke schmerzt es am Steißbein. Dort hatte ich noch nie Probleme. Welch eine seltsame Stelle. Kurt muss massieren und stellt eine gespannte Sehne, oder gespannten Muskel fest und darf ein paar Male reindrücken. Dann die Bindegewebs Rolle auf meinen Rücken machen. Das macht er schon sehr gut. Viele Auweh Stellen melden sich.

Ein bisschen dehnen und drehen im Bett, horchen, ob es knackst. Srilanka Salbe. Ich glaube, sie kennt fast jeder und hat sie mal verwendet. Sie ist wunderbar.

12.00 Nur 6 Grad, Starker Wind, aber wunderschöne Sonne und blauer Himmel.

Ich stapfe zur Marina vor, wo es bei Mistral sehr sonnig und windgeschützt ist. Hier kann ich noch ein bisschen Yoga machen, um den rücken zu lockern.

13.00 Wir fahren zu einer Art Übernahmestelle, einer Imbisstube, die rund um die Uhr geöffnet hat. Kurt hat dort ein großes Paket hin liefern lassen. Wieder etwas für seinen neuen Wassersport.

Im Auto gibt es eine sehr heiße Sitzheizung. Das tut auch gut.

Baustelle, wie immer! Kurt an verschiedenen Stellen. Nochmal schleifen, weil er eine Stelle übersehen hat.

Dann die 2 KW Standheizung im Schiff ausbauen, weil gestern die 5 KW angekommen ist.

Alles sehr aufwendig und oft fehlt genau ein Teil.

Die blauen Waschbecken in den Bädern ausbauen, da sie nochmal geschliffen und blau gemacht werden müssen. Außerdem haben wir neue Wasserhähne gekauft, die Alten tropfen. Hier verrostet alles sehr schnell und muss öfters getauscht werden als Zuhause.

18.30 Ich hab noch Yoga, das ist heut wichtig für meinen Rücken. Wahrscheinlich hat der kalte Wind gestern auf meine Muskel geblasen und sie verspannt. So etwas kenn ich auch bei Klimaanlagen. Da bin ich auch sehr empfindlich.

Wir werden brav meinen Rücken dehnen nach allen Regeln der Kunst und mit allen Übungen, die mir dazu einfallen.

Kurt hängt in der Zwischenzeit in der Ablage, wo die große Standheizung rein soll.

Yoga und der heiße Schlauch  haben meinem Rücken gut getan. Aber auf einer Seite gibt es noch eine schmerzende Stelle und weniger Beweglichkeit. Morgen ist es sicher schon besser. Nachts nehm ich noch die Srilanka Salbe für diese Stelle.

Kurt hat die neuen 5KW Standheizung während meiner Stunde eingebaut. Man merkt schon, dass sie viel mehr Kraft hat. Die kleine 2KW bekommt sicher eine andere Aufgabe. sie hat uns brav gedient.

Unser Boiler rinnt und verursacht einen Kurzschluss. Mal sehen, was wir hier machen können. Im Moment gibt es kein warmes Wasser im Schiff.

Da müssen alle Strom Mess Geräte her um zu sehen, ob es der Boiler ist.

23.30 Wir machen noch eine Runde. Es hat leider nurmehr 2 Grad. Ab Morgen haben wir wieder 2-stellige Temperaturen.

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Samstag, 10.1.2026 – schleifen – kitten – streichen!

10.00 Heute ist es soweit. Ich darf den Träger streichen. Aber es ist noch viel zu kalt draußen.

Wir haben uns gestern eine Jod Tablette geteilt und sind Heute Morgen um 8.00 wach und munter. Was dieses kleine Ding bewirkt. Ich bin begeistert.

11.00 Ich werde einmal im Schiff einheizen. Da hat es auch nur 6 Grad. Es war eine kalte Nacht und dann auch im Ausleger, damit Kurt es warm hat, wenn er kommt.

Zuerst kleben wir ein bisschen ab, damit ich nicht das Trampolin mit weißer Farbe tränke. Dann kann es schon losgehen.

Kurt ist der Apotheker und mischt mir 200g Farbe mit 40g Härter. Es stinkt natürlich auch, aber ich bin ja zum Glück im Freien.

Ich hab unendlich viele Kleidungsstücke übereinander gezogen. Steh ich da vorne zwar in der Sonne, aber auch voll im Wind und wir haben 55 km/h  kühlen NW Wind.

Die ersten cm muss ich mich erst mit der Farbe vertraut machen. Sie ist zäh durch den Härter und die Windböe bläst mir die Farbe vom Pinsel. Den kleinen Farbtopf kann ich nicht abstellen, sonst weht ihn der Wind davon. Davon abgesehen und dass wir vergessen haben, das Metall abzukleben, läuft es ganz gut.

An vielen Stellen muss ich mich völlig verbiegen, um dort Farbe hinzubekommen.

Kurt schleift in der Zwischenzeit. Aber ich halte ihm jede halbe Stunde auf, damit er mir wieder neue Farbe anrührt.

4 Durchgänge werden es, wobei die letzte Runde ein wenig schwierig wird, weil ich von außen auf der Leiter stehend, streichen muss und nicht überall hinreiche. Zu kurze Arme und zu klein. Das darf Kurt Morgen nachbessern.

Morgen sollte noch eine Schicht drauf kommen, damit sie sich noch miteinander verbindet und nicht abgeht. Morgen ist es noch ein bisschen kühler, d.h. noch eine Schicht Kleidung drüber. Bald kann ich mich nicht mehr bewegen.

Zwischendurch gibt es eine kleine Stärkung, damit wir durch halten.

15.00 Ich hab alles verstrichen. Wo jetzt noch keine Farbe ist, komm ich nicht hin.

Kurt hat in der Zwischenzeit Polyester Kit für sich angerührt und versucht ihn aufzutragen. Das Resultat werden wir Morgen sehen.

Unser Schiff ist, glaub ich, das 9. oder 11. gebaute aus der Werft Outremer. Damals wurde alles noch von Hand gemacht, zusammen gesetzt und auch mit Polyester gearbeitet. Beim Schleifen sieht Kurt leider immer wieder schwächere Stellen, wo sie nicht ordentlich, gleichmäßig aufgetragen haben. Aber da kann man jetzt auch nicht viel bewirken.

Immerhin ist unsere Sail-Hymen 1989 gebaut worden.

19.00 Der Polyester Kit stinkt so sehr, dass wir die Abend Runde vorverlegen und kräftig lüften in der Zwischenzeit. Danach ist es etwas besser. Erst Morgen wird der Geruch weg sein.

Wir haben ja auch immer eine Flucht Möglichkeit ins warme Wohnmobil, wenn es zu unangenehm ist.

23.00 Es hat stark abgekühlt und nurmehr 2 Grad. Das bemerkt man auch beim einheizen im Schiff.

Wir haben die Fußboden Heizung und die Boiler Heizung im Wohnmobil aufgedreht und gehen rüber.

Bis Morgen Gute Nacht!

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Freitag, 9.1.2026 – Es ist viel zu warm im Wohnmobil!

1.00 Zurück von unserem Mitternachts Spaziergang stellen wir fest dass es zwischen 26 und 33 Grad im Wohnmobil hat. Die Heizung läuft normal wie immer, aber draußen ist es nicht abgekühlt. Wir drehen alle Heizungssysteme ab, bis auf eine Bahn Fußboden Heizung und gehen nach langem Lüften endlich zu Bett.

Ich hab schlecht geschlafen. Wahrscheinlich hab ich von den Kindern in Island geträumt. Ich erinner mich nicht mehr.

Der Wetterbericht sagt um 16.00 einen kurzen Regenguss voraus. Dann darf ich nicht streichen, sonst ist alle Mühe umsonst. Der Lack benötigt einen Tag zum Trocknen. Wenn es dazwischen regnet bilden sich überall Bläschen.

Ok! Verschieben wir das Streichen auf die nächsten Tage.

11.00 Es hat schon 11 Grad, d.h. es ist kaum abgekühlt über Nacht. Allerdings haben wir 50-65km/h Westwind. Das ist nicht so viel und weil es Westwind ist, auch nicht kalt.

Solange der Westwind die Kontrolle über den Südwind behält, der sich schon nähert, haben wir schönes Wetter. Südwind bedeutet immer Regen für den ganzen Tag.

Kurt schleift seine gestern gekitteten Teile und schaut wie weit er kommt und wie sie aussehen.

Dazwischen programmiert er wieder seinen Alleskönner Schalter.  Er macht einfach alles gleichzeitig und genauso sieht es auch aus hier. Es ist überall Baustelle. Meine Turnstunde rettet dann immer ein wenig die Situation, weil er dann die Veranda aufräumt, damit ich turnen kann.

Wenn ich nicht streiche, dann könnte ich doch mit dem E-Bike zum Supermarkt radeln. Aber ist der Wind nicht zu stark? Wie viele Schichten übereinander werde ich anziehen um den großen Mantel weglassen zu können?

Alles klappt gut. Ich treffe Denis beim Supermarkt, den ich vor ein paar Tagen bei der Marina kennengelernt hatte. Er ist bei Mistral einen ganzen Tag hierher gefahren. total Crazy bei diesem Sturm geht man irgendwo geschützt vor Anker. Aber er wollte fahren und konnte nirgends stoppen. selbst die Küstenwache hat ihm nicht geholfen, denn bei diesem Wetter fahren sie nicht aus. Er wurde sogar seekrank, obwohl er das vorher noch nie war und die Wellen waren viele Meter hoch.

Gestern, als ich ihm kennengelernt hab, war er so in dem Zustand

“Hurra ich lebe noch”

den auch wir nach dem Sturm damals in Roses hatten.

Kurt versucht einen 1. Schicht Anstreich Versuch auf das gekittete und frisch geschliffene. Allerdings enthält der stinkende Lack Lösungsmittel und macht Bläschen am Kit. Schade. Da muss noch eine Schicht vielleicht Harz dazwischen, das den Kit nicht auflöst.

Ich sortiere die Wäsche. Ein Waschtag steht an vorne in der Marina in den nächsten Tagen.

Wieder wird programmiert. Ein wenig riecht man noch die Verdünnung.

22.00 Ich backe noch schnell einen gesunden Kuchen für Morgen,  nur mit guten Zutaten, damit wir nicht die süßen, französischen Kekse zum Kaffee essen müssen.

Kurt programmiert noch und läuft zwischen Schiff und Wohnmobil hin und her und kontrolliert ob sein Programm Früchte zeigt.

23.00 Wir gehen eine Runde. Heute hat es leider nurmehr 6 Grad.

Ob wir den Fuchs wieder sehen werden?

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