Dienstag – haben in Antibes ein Modem von Orange erstanden und sind wieder online!

10.00 heiss ist es schon in der Früh, kein Wind!

Geht zu viel Wind ist es uns nicht recht, bei keinem Wind jammern wir wegen Hitze, und nicht segeln können!

Wir sind mit dem Beiboot nochmal am Weg zu einem Orange Geschäft in Antibes.

Wir finden einen englischen Supermarkt Geoffrey und schaun was es da zu kaufen gibt. Kurt findet seine begehrte Zitronenbutter Lemon Curd, ordentlich kalorienreich aber lecker.

Gestern wollten wir eine preepayed Karte fürs Handy kaufen, wegen Internet aber Kurt hatte nachts eine bessere Idee: ein Modem, wenn es gibt fürs Notebook und aufladbar.

Gibt’s natürlich für uns, noch dazu günstig. Reisepass + Kreditkarte und schon ist das Gerät unseres und mit 20,- haben wir 1 Monat Internet.

Cool! Kurt hat das Modem in französischer Sprache eingerichtet und es funktioniert. D.h. überall wo Handyempfang ist, haben wir jetzt auch Internet.

13.00 Wir wollen nach Villefranche,  eigentlich segeln, aber es herrscht Windstille und ist sehr heiß. Wir freuen uns über unseren eigenen Fahrtwind!

Wenn ich zurückdenke, wie wir vor 2 Wochen im Nebel gefroren haben, kann ichs mir kaum mehr vorstellen, habs schon wieder vergessen.

2 Stunden später erreichen wir Villefranche. Hier stehen die schönsten Villen der Welt, die vom belgischen König, Rothschild,….. so ab 2.000m² Villengröße.

In der Bucht steht ein riesiges Kreuzfahrtsschiff vor Anker und die Ausflugsboote karren die Touristen an Land.

Wir ankern vor einer wunderschönen, hellen  Villa, die gerade restauriert wird und vor der Villa stehen riesige gepflegte Schirmföhren. Wie ein riesiger Schwamm sehen sie von oben aus!

Hier am Cap Ferrat beginnen auch die klimatisch begünstigten und begehrten Seealpen vom Klima her sogar mild und feucht im Winter, aber nicht kalt.

Wunderschöne Bucht, 25,8 Grad Wasserthemperatur, na endlich!

Wir schwimmen einen Runde, Kurt kratzt wieder am Rumpf und versucht das nächste Stückchen glatt zu kriegen.

19.00 Wir fahren mit dem Beiboot an Land. Hier gibt es zum 1. Mal seit wir in Frankreich sind, freie Beibootstege zum Anlegen.

Wir gehen den Hafen ab. Leider ist eine kleine Umweltkatastrophe passiert. Überall im Hafen und beim Badestrand schillert das Wasser nach Diesel. Hoffentlich tun sie etwas dagegen und der Diesel verdunstet schnell wieder.

Wir gehen soweit wir kommen, es geht immer nur bergauf und dann rund um das Castell auf einem kleinen, schmalen Pfad (ohne Autos!!!) wieder zurück zum Hafen.

Weil wir so fleißig marschiert sind, gönnen wir uns noch ein Eis. Die Sonne geht unter und die Bucht ist ein einziges Lichtermeer, als ob ich auf einen Sternenhimmel schau. Ein Freiluftkino spielt in der Ferne einen Film und die Burgen sind beleuchtet. Mild und windstill ist es. Beim Schiff merken wir nichts vom Diesel, dazu sind wir zu weit weg vom Hafen, zum Glück.

23.00 ich mach uns noch 2 Crêpes als Nachschlag mit Zucker und Zitrone und wir sitzen und staunen die Bucht an mit einem  Glas Rose´aus Spanien in der Hand .

Richtig müde aber sehr zufrieden fallen wir ins Bett!

 

 

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