Freitag, 19.12.2025 – es regnet und der Himmel ist völlig zugezogen!

8.00 Die ersten Regentropfen sind am Dach des Wohnmobiles zu hören. Haben wir die Luken gestern geschlossen? Ich hoffe schon!

Was ist heute zu tun?

Wir haben uns entschlossen, doch eine neue Ankerkette zu kaufen. Es gibt hier drei Shops, aber die Preise sind überall gleich. In Frankreich gibt es meist keine Möglichkeit einen Rabatt auszuhandeln, weil der Verkäufer nicht befugt ist und ein Chef nie da ist.

Ich kann es versuchen, vielleicht hab ich Glück. Es scheitert meist daran, dass hier niemand gut und gerne englisch spricht.

Im Moment ist Mittagspause. Sie ist im Winter besonders lang.

14.00 Versuchen wir es einmal bei uns im Hafen!

Unglaublich, was jetzt passiert ist. Ich erkläre dem Verkäufer, dass wir 70m  von dieser 10er  Kette kaufen wollen. Es gibt 3 Geschäfte hier, alle haben den gleichen Preis, aber bei Uship bekomme ich 7%. Ich würde aber die Kette lieber hier bei ihm im Hafen kaufen.

Er rechnet kurz und teilt mir dann Freude strahlend mit, er kann mir 10% vom alten Preis geben. In Wirklichkeit sind das 15% zum Online Preis.

Das ist ja wunderbar! Ich bezahle eine Angabe und ersuche ihn, so bald wie möglich zu bestellen. Allerdings heuer geht das nicht mehr. Wir sind ja in Frankreich. Da drehen die Mühlen sehr langsam. Aber im Jänner sobald er wieder da ist von den Weihnachtsferien, wird er bestellen und zusehen, dass ich die Kette Ende Jänner habe.

Dann könnten wir sie noch lackieren und versiegeln, dass sie vielleicht mal etwas länger hält.

Wir fahren weiter zu Supermarkt Netto. Amazon.fr hat innerhalb einer Nacht für Kurt geliefert. Die Ware liegt wieder davor im Locker. Ich kaufe einstweilen ein.

16.00 Frisch gestärkt gehen wir es jetzt an. Es kommt immer noch kein Wasser aus dem Wasserhahn, aber weiße Milch obwohl wir den ganzen Sommer destilliertes Wasser erzeugt haben. Was kommt da aus unserem Wasserhahn, oder aus dem neuen Boiler?

Immerhin das kalte Wasser läuft schon und das Warme aus dem Boiler wird langsam heller.

Ich nütze die Pause, während Kurt im Ausleger nach Fehlern sucht und räuchere Schiff und Wohnmobil. Natürlich riecht Kurt es als er zurück kommt und meckert. Aber ist alles schon erledigt und fertig geräuchert.

17.00 Immer wieder kommen Regengüsse. Überall im Hafen stehen riesige Lacken.

Ich marschiere ins Marina Büro mit einem Säckchen Mozartkugel, das sie so lieben und organisiere unseren Starkstrom Stecker.

Kurt versucht die halbe Nacht den Drucker dazu zu bringen den gebrochenen Rohrbogen zu drucken für den Boiler und ich nütze es dass er nichts von mir benötigt und hör mir ein paar Schulungsvideos zur systemischen Aufstellung an.

Das klappt wunderbar

22.00 Nieselregen – vielleicht gehen wir mit unseren gelben Regen Mäntelchen noch eine Runde. Es hat noch 14 Grad.

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