Sonntag, 8.2.2026 – Regen, Regen, Regen!

100% Regen sagt der Wetterbericht und es hat schon um 6.00 begonnen.

Kurt darf noch ein bisschen chillen. Dann lockt ihn die Neugierde doch rüber ins Schiff. Der Boden ist Glas hart und wir können ihn betreten. Gott sei Dank!

Ich muss dringend entsorgen und den Wassertank befüllen im Wohnmobil. Aber ich hab ja Gummistiefel und eine Regenjacke. Vielleicht hätten wir noch eine Hose dazu kaufen sollen.

Ich würde gerne Krafttraining machen, denn mein Yoga fällt heute aus. Alle sind irgendwo unterwegs. Aber Kraft Training geht nur mit aufwärmen davor und wie kann ich am Besten aufwärmen als mit dem Roller.

Heute geht nichts mehr ohne Gummistiefel. Zusammen mit der Regenjacke war es die beste Investition für den Regenarmen Süden Frankreichs. hihihihi

Vielleicht wäre so eine gelbe Hose auch noch toll gewesen.

Also rein in die Regenkleidung und zumindest bis zum Stellplatz rollern. Vielleicht wird mir warm, dann passt das schon fürs Training mit dem Theraband.

Los geht´s, durch die Pfützen durch.  Das macht Spaß. Es ist ja nicht kalt, ist beinahe ein tropischer Regen. Aber bald ist es genug mit dem Regen.

Kurt könnte einen Motoröl Wechsel bei den beiden Schiffs Motoren machen. Das ist ja auch ein Schlechtwetter Programm.

Ich übersiedle den Inhalt des Kühlschrankes vom Wohnmobil wieder  zurück ins Schiff.

Wir haben noch 2 wichtige Projekte. Im Notfall machen wir sie vor dem Sommer.

1. Antifouling auftragen, das heißt zuerst die Rümpfe außen abschleifen, dann kann man  streichen, natürlich nur, wenn es nicht regnet.

2. Kurt benötigt ein Modell für die gebogenen Fenster. Sobald es nicht mehr regnet, kann ich dort Glasfaser Matten mit Epoxid Harz tränken, einen Rahmen daraus erzeugen und dann vorsichtig ablösen nach einem Tag. Dann sollte dieses Modell die Biegung der Scheiben darstellen. Leider hat der Vorgänger damals keine kleinen, geraden Scheiben eingesetzt, sondern große Plexiglas Scheiben und sie fest nieder geschraubt, bis sie überall gesprungen und gerissen sind. Jetzt sind sie 36 Jahre alt und wenn wir es schaffen, wollen wir sie nächsten Winter tauschen. Dazu müssen wir aber Plexiglas biegen und das geht nur bei 200 Grad. Kurt muss einen Ofen bauen, in dem er 200 Grad Hitze erzeugen kann! Klingt jetzt schon sehr gefährlich.

Kurt sagt, damals war Pierre einer der Ersten mit der Idee der Scheiben auf der runden Kuppel. Somit konnte er sich auch nichts von Anderen abschauen. Mittlerweile macht man kleine, gerade Fenster, weil alles andere ewig undicht bleibt.

19.00 Ich darf  Glasfaser Matten zuschneiden und sie zusammen mit Epoxid und Harz auf unsere dünnen Kunststoffplatten kleben, die sich so stark durchbiegen. Sie liegen hinter dem Schwert und dienen nur, um den Motorraum abzudecken.

Heute kommt die erste Seite dran. Wenn ich sie Morgen schon umdrehen kann, dann klebe ich Morgen die 2. Seite. Ich kann schon recht gut damit umgehen.

Aber ich denke,  das ist wieder ein Schlechtwetter Programm und Morgen müssen wir Antifouling streichen.

Kurt hat inzwischen verzweifelt versucht das Motoröl und den Impeller eines der beiden Motoren zu tauschen.

21.00 Es regnet noch immer. Die Regen Pfützen im Hafen verbinden sich zu kleinen Seen. Drainage gibt es kaum im Hafen, nur an wenigen Stellen. Es regnet ja normalerweise auch nicht hier, also wozu teure Drainage bauen.

Kurt sagt, alles muss runter aus den Wolken, sonst regnet es im Sommer.

22.30 Es ist wie immer windstill in der Nacht, hat aufgehört zu regnen und wir gehen eine Runde.

Die Wolken und Licht Verhältnisse sind wunderschön!

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