Montag, 16.2.2026 – wieder so viele Termine und Aufgaben an einem Tag!

10.00 Grau in Grau und der Nordwest Wind fegt durch den Hafen.

10.30 Ich möchte mit dem Fahrrad zum Supermarkt fahren. Hoffentlich ist der Wind nicht zu stark, sodass ich nicht voran komme, trotz meinem Daumen Gas. Na mal sehen. Es hat schon 14 Grad, auch gut!

12.00 Alles hat gut geklappt. Ich kann mittlerweile schon so einkaufen, dass ich es auch am Fahrrad, in den Satteltaschen und im Rucksack verstauen kann.

Zwischen 2 Schiffen im Hafen thront ein Kormoran, scheinbar auf einer Boje, oder einem Holzstück.

Es sieht köstlich aus.

Schwarze Wolken türmen sich auf und wenige Tropfen Regen fallen auf mich.

12.30 Ich soll mit dem Epoxid Harz beginnen. Aber, aber, aber….. Na mach einfach, Du hast es ja schon einmal gemacht, meint Kurt.

Er hält nicht viel vom Einschulen, denn wenn ich es schon einmal gemacht habe, egal wie lange es zurück liegt, muss ich doch alles wissen darüber. OmG!

Welchen Pinsel, welchen Behälter, Aceton oder nicht, wo ist mein Harz und mein Härter, wie und wo anmachen, in welchem Verhältnis……OmG!

Während ich einkaufen war, hat Kurt das Epoxid und den Härter vor der Heizung angewärmt. Das war wahrscheinlich zu viel des Guten!

13.00 Ich hab die erste Mischung errechnet, eingefüllt und bin am Weg nach draußen zum 2. Fenster. Es soll wieder ein Rahmen entstehen, der als Modell zuhause dann dient, um wieviel das Plexiglas gebogen werden soll.

Die Sonne kommt raus, ich hab viel zu viel an. Gelsen umschwirren mich aufs Aggressivste, die Mischung wird viel zu schnell durch die Wärme, ca. 20 Grad, zu einem Gel an dem alles kleben bleibt.

Nur auswischen und ein neues anmachen, kein Aceton, ruft mir Kurt von unten zu, während er Harz in die alten Löcher der Badeleiter gießt.  Und dass er jetzt nicht Zeit für mich hat!

Ich glaube, ich bin ziemlich ausgezuckt, weil alles so geklebt hat, oder war es eher ein Verzweiflungsschrei. Handschuhe, Pinsel, der Stoppel vom Aceton, die Papierrolle, alles bleibt aufeinander kleben.

Ich kann das nicht, war meine ganz laute Aussage, dass sogar die Nachbarn herüber geblickt haben.

Endlich kommt der Meister und besichtigt mein halbes Werk.

Ok zu wenig Harz auf den Glasfasern, alles kaputt, meint er roh.

Wir einigen uns darauf, dass es nicht kaputt ist und Kurt geht selbst mischen und stellt fest, dass es zu warm ist und daher die Mischung zu schnell geliert. Aceton kommt dazu. Smile!

Gemeinsam, während er auftragt, lege ich neue Bahnen darauf und wieder Harz und wieder Bahnen, bis alles, was ich zugeschnitten habe, verbraucht ist.

Welch schreckliche Arbeit, aber gemeinsam war es ja doch noch brauchbar, so hoff ich. wir werden es erst sehen, wenn wir den Rahmen ablösen können in ein paar Tagen.

Morgen geht es weiter. Ich freu mich schon drauf, oder soll ich sagen, eher nicht. Morgen ist aber ein kleines Fenster dran.

Es gibt Bohnen mit Tomatensauce und ein Spiegelei für Jeden, eine Art Kraftfutter und Kaffee mit meinem selbst gebackenen Kuchen.

Haarewaschen, dann hab ich noch 2 Reiki Kunden und um 20.00 hat sich Kurt für ein Webinar angemeldet zum Thema Radar und AIS.

Das schaffen wir noch Alles Heute!

Der Wind heult! Wir gehen noch eine gemütliche Runde bei mittlerer Wind Geschwindigkeit.

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