Sonntag, 22.2.2026 – Ich bin schon ganz aufgeregt!

Heute kann ich endlich Antifouling streichen. Das Wetter ist beständig, wenig Wind und 17 Grad soll es bekommen.

Aber vor allen Arbeiten gibt es immer Vorbereitungen. Die tun meiner Ungeduld gar nicht gut. Ein Klebeband anbringen, damit wir gerade kommen und die obere, weiße Wand nicht bekleckern. Womöglich soll das Klebeband gerade verklebt werden. Ein weiteres kommt noch rund um die Auslässe. Klebebänder darf man nicht lange am Schiff lassen, sonst wollen sie nicht mehr runter und es wird sehr mühsam. Somit konnten wir es nicht gestern vorbereiten.

11.00 Kurt mischt den Kupferstaub in die schwarze Flüssigkeit und überreicht mir feierlich den Kübel und die Walze.

Ich schlüpfe in meine Jean mit Löchern auf den Knien und los geht es.

Die Sonne scheint mich an. Ich hab heute einen angenehmen Arbeits Platz. Voriges Jahr haben wir zusammen gestrichen.

Aber ich schaff das alleine. Kurt kann dann mit dem Pinsel am Ende nachbessern, wo die Walze nicht hinkommt.

14.00 Es ist so schönes Wetter. Kurt möchte ein paar Schritte tun.

Nach dem Essen geht es weiter.

16.00 Fertig ist der eine Rumpf. Kurt pinselt noch an den heiklen Stellen und dann können wir das Klebeband auch schon vorsichtig wieder ablösen.

Das hat gut funktioniert. Schön sieht es aus.

17.00 Wir wollen ein bisschen noch in die Sonne gehen, aber die großen, aggressiven Gelsen verfolgen uns, sodass es nicht möglich ist. Wir müssen wieder auf Abend warten. Sie sind so wild und belästigen uns an allen freien Körperstellen und sie können richtig beißen und stechen. Furchtbar!

Das kann ja heiter werden im Sommer. Sicher begünstigt durch den vielen Regen sind jetzt so viele Gelsen geschlüpft.

18.30 Ich hab noch eine Yoga Stunde. Es ist noch immer hell bei uns und alle wundern sich. Man kann ja durch das Verdeck die anderen Schiffe sehen. Ich weiß, zuhause ist es schon finster.

22.30 Wir machen eine große Runde. Die Frösche sind so laut, dass wir sie bis zum Schiff hören können.

Es ist windstill und angenehm. Wir genießen die Runde. Der Mond, als Sichel leuchtet stark auf uns herab.

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