11.00 Es regnet, wie vorausgesagt. Im Hintergrund hör ich es donnern.
Gestern Nacht hab ich auf der Gewitter App viele Gewitter gesehen bei Gibraltar. Scheinbar haben sie die ganze Nacht zu uns in den Norden gebraucht.
Der Regen wird stärker. Ich schau auf meine Gewitter App. Ein großes Gewitter ist vor uns, ein anderes vor der Westküste Korsikas.
12.00 Ein paar Male hören wir lautes Donnern und 2 starke Blitze. Jetzt ist das Gewitter direkt über uns. Zum Glück gibt es noch höhere Masten als wir haben. Grau in grau ist es draußen und wir benötigen überall Licht im Wohnmobil, als wäre es schon dämmrig.
Gut, dass wir den gestrigen Tag in vollen Zügen genossen haben. So oft gibt es heuer ja kein schönes Wetter mit Sonnenschein und Wärme. Da heißt es gleich, alles fallen lassen und in die Sonne.
Um 14.00 soll der Regen durch sein. Auf jeden Fall haben sich wieder ein paar neue Regen Pfützen gebildet.
Es regnet nurmehr leicht. Ich nehm meine Gummistiefel und den Regenmantel und geh rollern und natürlich durch die Pfützen durch. An vielen Stellen steht mein Radweg unter Wasser. Auch das Land steht oft unter Wasser. Die Erde ist den Regen gar nicht gewohnt und weiß nicht wohin damit.
In den Wasser Pfützen findet man wunderschöne Spiegelungen.
Wir kochen im kleinen Wohnmobil, immer wieder eine Herausforderung. Meine Speisen sind ja meist sehr aufwendig, mit vielen Zutaten. Da muss man achten, wo man was hinstellt und wie man es am Besten angeht.
17.00 Wir fahren zur Rhone mit den Rädern und dann zum Locker. Unsere Goji Beeren, Rosinen und Nüsse sind da. Es ist wie immer wieder erst am Nachmittag richtig wolkenlos und sonnig.
Wer braucht denn das Meer für Spiegelungen, es reichen auch regen Pfützen, wenn sie groß genug sind. Traurig ist das!
Ich lauf auch rein zum Supermarkt um ein paar Kleinigkeiten. Beinahe wäre ich wegen einem zersprungenen Olivenglas mit rutschigen Oliven ausgerutscht. Da hab ich wirklich Glück gehabt. Da wär ich sicher aufs Steißbein gefallen am harten Stein Boden. Ich hab es sofort der Kassiererin gesagt. Sie weiß es eh. Machte aber keine Anstalten es zu entfernen oder jemand dorthin zu schicken. Ist eh bald Kassa Schluss. Ich hab dann noch angemerkt, dass ich nur nicht ausgerutscht bin, weil ich viel Yoga mache. Aber die öligen Oliven sind wirklich gefährlich am Fußboden.
Tja! Kein Kommentar, aber sie konnte ein bisschen Englisch.
Es dämmert schon während wir zurück radeln.
Wir waren schon “greifen” beim blauen Lack. Heute macht man noch Abdrücke, aber ich denke, nach dieser Nacht, können wir wieder aufs Schiff. Die Heizung lassen wir die ganze Nacht durch heizen auf kleinster Stufe.
22.00 Wir machen unsere Runde. wie immer, ist es windstill und sternenklar!


