Freitag, 8.8.2025 – Fahren wir doch nach Antibes!

11.00 Wir sind bereit. Am Ankerplatz ziehen wir jetzt endlich das Großsegel auf. Wir müssen nicht hetzen und auch nicht irgendwann irgendwo sein.

Wir wollen ein Stück weiter nach Antibes. Wir lieben Antibes, alle lieben Antibes.

Der Wind steht gut. Gemütlich segeln wir weg vom Nizza Airport, rüber auf die andere Seite der großen Bucht nach Antibes. Wir kommen gut voran, trotz wenig Wind.

Es ist immer wieder schön hier anzukommen. Die Altstadt, die große Mauer, das Picasso Museum, der große Turm. Alles ist uns schon so vertraut. Viele Male sind wir nur bis hierhin gefahren.

Darum ist es umso bemerkenswerter, dass wir es heuer bis nach Elba geschafft haben, über 250 Seemeilen eine Strecke. Als Vergleich 6 Seemeilen schaffen wir in der Stunde. d.h. das sind über 80 Stunden Fahrt.

Am Computer sehen wir unseren alten, bewährten Ankerplatz der letzten Jahre und legen dort in den Sand den Anker. Der Wind kommt vom Land, somit ist es eine sehr geschützte Bucht. Außer der Wind dreht auf Ost, dann muss man hier weg, weil große Wellen ran rollen. Für Ostwind gibt es noch die ankerbucht auf der Rückseite von Antibes.

Ich hab noch Fisch Spießchen und grüne Grill Paprika. Zusammen mit den restlichen Kartoffel wird es ein wunderbares Mahl.

Ich muss ein bisschen beginnen umzuräumen.

17.00 Ein Schuhregal und den Kasten hab ich schon leer gemacht. Das Bett ist noch über voll.

Morgen tu ich weiter. Es geht nur darum zu beginnen und einen Erfolg zu sehen.

Aber was hätten wir tun können, soll ich nein sagen zu den Kindern?  Ihr könnt nicht auf ein paar Tage kommen. Das geht auch nicht. So bleibt mir eben eine Menge Arbeit.

18.00 Wir fahren mit dem Beiboot in den Hafen von Antibes. Nachdem die Motorboote viele Wellen erzeugt haben, bekomm ich wieder meinen Beiboot Rollator montiert und kann die ganze, lange Strecke stehend genießen.

Antibes ist voller Menschen, aber das ist klar. Da ist man nichts anderes gewohnt. Aber es hat solch ein Flair, die kleinen Gassen, die vielen Lokale, Geschäfte, Läden, dass es nicht stört.  Das ist eben Antibes.

Wir bleiben 3 Stunden, essen ausgefallenes Eis, wenn sie mich nicht versteht, spricht sie englisch weiter – hier sind viele Briten auf Urlaub. Alles ist wunderbar.

Anschließend finden wir noch die Creperia wo wir einmal mit Daniela so leckere Buchweizen Crepes gegessen haben.

Jetzt schnell noch in den Supermarkt und in der Dämmerung geht es zurück zum Schiff.

Der Mond ist am aufgehen und ist wieder ein Supermond. Ich glaube im September  haben wir den nächsten Blutmond.

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