allerdings auch wieder so kalt am Morgen – 1 Grad – dass wir nicht vor 11.00 raus wollen.
11.00 Frühstück und Aufräum Arbeiten im Wohnmobil haben wir erledigt. Ich schwing mich auf meinen Roller und rollere in die Sonne. Sehr angenehm ist das Wetter, nur leichter Wind weht. Da er aus Nordost kommt, ist er nicht so kalt wie bei Nordwind.
Ich komme bis zur Energie Spirale und fahr sie ab. Sie geht immer nach links nach oben und nach rechts wieder runter, egal von welcher Seite man kommt. Das ist schon seltsam, aber es ist ok. Dieses Mal kam ich von der anderen Seite.
13.00 Ich hab noch ein bisschen zu schleifen und bereite mir wieder alle 3 Maschinen vor mit frischem Schleifmittel bestückt. In der Sonne ist es auszuhalten, nur kalte Zehen bekomm ich immer, da ich nur die Croqs an hab. Meine Stiefelchen möchte ich nicht zu stauben.
Am Ende kommt Kurt mir kurz zu helfen. In der einen Ecke komm ich nicht voran. Da ist überall Silikon. Aber ich soll es einfach wegschleifen aber nur mit dieser Maschine. Die andere Maschine zerstöre ich, wenn Silikon dran kommt. Da soll sich einer auskennen.
Ok dann noch unter der Leiter ein bisschen, wo wir zuerst nicht hinkamen.
Morgen wenn es nicht zu kalt ist, noch die andere Seite.
Ich denke zum Lackieren sollte es wärmer sein, aber wärmer wird es im Moment nicht.
Kurt geht runter in den Ausleger und schleift in der Gäste Toilette eine Wand. Der vorige Besitzer hat verschiedene Beläge ausprobiert, was alles ganz schlimm jetzt aussieht. Hätte er die Wände geschliffen und gekittet, wäre es viel besser gewesen, vor allem schöner und wir hätten viel weniger Arbeit damit.
Wir werden sehen, wie weit Kurt kommt und wie lange er Lust hat, alles zu entfernen. Was tun wir dann weiter mit der Wand? Müssen wir nochmal schleifen, feiner, oder kitten oder drüber streichen? Das wird sich alles zeigen in den nächsten Tagen, wenn wir sehen, wie es aussieht.
Die nächste Herausforderung hier im Hafen ist das Haare waschen. Was zuhause ganz normal abläuft, ist hier ein bisschen anders. Entweder ich geh in unser kleines Badezimmer im Wohnmobil, mit Betonung auf kleines Badezimmer. Am nächsten Tag hab ich dann natürlich wieder eine Menge Grauwasser zu entsorgen. oder ich gehe in die Waschanlagen der Marina, was ein Stück Weg bedeutet und dort ist natürlich nicht auf 30 Grad eingeheizt.
D.h.es ist immer ein kleines Abenteuer.
Der 2. Versuch, eine andere Maschine zum Schleifen zu nehmen ist gescheitert, da es sich verschmiert.
Kurt konfiguriert ein kleines Tablett, dass es uns viele Daten liefert und welche muss man ihm natürlich sagen.
Wir gehen sicher noch eine Runde vor dem zu Bett gehen.