7.30 Der Wecker läutet.
8.30 Wir haben ein kleines Frühstück zu uns genommen und sind am Weg zur Marina Genua! Der eine Teil des Hafens Genua ist ein Industrie Hafen, wo Frachter abgeladen werden. In der anderen Ecke liegt eine sehr große Marina und dort wollen wir hin und werden hoffentlich schon erwartet.
Gebucht haben wir online am Tag davor.
Ich rufe 2x am Funk auf Kanal 73, aber es kommt keine Antwort.
Per email haben wir einen Plan der Marina bekommen und wo sich unser Liegeplatz befindet.
Wir sehen unseren Stellplatz und 2 Marineros winken uns heran. Sie sind uns beim Anliegen behilflich. Alles klappt sehr gut!
Nur der Bug des Schiffes ist viel zu weit weg vom Steg. Da komm ich niemals raus. Ich deute dem Marinero, daß das nicht geht und er bringt ein breites Brett, so etwas wie einen Gerüst Pfosten, den wir als Brücke hinlegen können.
Ich glaube, ich kann da nicht drüber gehen. Kurt montiert mir ein Geländer und es klappt.
Im Marina Büro melden wir uns an und besorgen einen Stromstecker. Hier gibt es riesige Stecker wegen 73A, in Port St. Louis zum Vergleich haben wir 4A und 8A.
Hier stehen auch riesige Schiffe und im Hintergrund sind Werften, wo Schiffe gebaut werden und z.B. die Costa abgewerft wird.
Weiter geht es zu Fuß zum Flughafen von Genua in der unglaublichen Vormittags Hitze. Wir haben einen Leihwagen reserviert bei Avis. Es klappt wunderbar und Kurt muss sich erst mit dem Auto anfreunden.
Wir fahren zu Ikea und besorgen eine neue Matratze fürs Gästebett. Sie hat sich irgendwie zerlegt, zersetzt und man kann nicht mehr drauf schlafen.
Danach bekomm ich endlich neue Flossen bei Decathlon.
Und den Platz, der noch war im Auto, befüllen wir mit Lebensmittel von Lidl.
Jetzt geht es zurück zur Marina. Es ist unglaublich heiß und der Asphalt und die Wände strahlen die Hitze ab.
Alle Lebensmittel müssen sinnvoll im Schiff verstaut werden.
Mehrmals greifen wir zu Wasserflaschen um nicht auszutrocknen.
Die schwierigste Arbeit liegt noch vor uns. Die alte Matratze muss durch die kleinen Gänge raus auf Balkonien und die neue Matratze muss aufs Schiff. Zum Glück ist sie noch eingerollt.
Wir passen die neue Matratze an die Alte an, zerschneiden die Alte auf Stücke und schleppen alles zu den riesigen Mistkübeln.
Zur Belohnung gehen wir in das riesige Sushi Restaurant und gönnen uns viele leckere Sushi Variationen.
Aber der Leihwagen muss natürlich wieder zurück zum Flughafen Genua. Das klappt sehr schnell. Zurück zur Marina geht es wieder zu Fuß, aber mittlerweile kennen wir schon den Weg und es ist nicht mehr so heiß, hat aber doch noch 28 Grad.
Morgen Früh geht es wieder raus aufs Meer und weiter in den Süden. Ich freu mich auf schwimmen mit meinen neuen Flossen und ein bischen Abkühlung.
Welch aufregender Tag!
Gute Nacht!
