Montag, 23.6.2025 – Wir laufen aus!

08:08 Wir starten! Anker rausziehen und los! Es ist noch sehr viel Luft Feuchtigkeit in der Luft, aber das Wetter soll wieder sehr schön werden.

Die Ausfahrt aus dem Kanal ist immer spannend. Viele Frachter kreuzen hier, oder parken hier. Es gibt eine Fahrrinne, die man möglichst schnell durchkreuzen soll um niemand zu blockieren. Der Tanker weicht nicht aus!

Wir fahren mit den Motoren, 6 Knoten schnell. Der Wind ist noch zu schwach zum Segeln. Außerdem müssen wir flott Strecke machen. Der nächste Mistral Sturm steht schon in den Start Löchern.

Immer wieder spannend ist das Treffen mitten am Meer mit den Riesen. dieses Mal ist es eine Korsika Fähre. sieht sie uns? Wo fährt sie hin, wann kreuzt sie unseren Kurs, wie geht es sich aus? Werden wir schneller, langsamer oder müssen sogar anhalten und immer ist es recht knapp und aufregend.

Erst danach können wir unseren gewünschten Kurs wieder aufnehmen.

Was mir auffällt im Gegensatz zu den vorigen Jahren ist die Wasser Temperatur, die normal nur so um die 18 Grad beträgt. Diese Gegend hier ist bekannt für ihr kühles Wasser. Somit ist der Wind, der übers Meer streicht, der Ostwind kalt und ungemütlich. Heuer haben wir schon 24,9 Grad. d.h. es war schon richtig lange heiß und sogar auf der Windseite ist es auszuhalten, ohne zu erfrieren.

Das ist schon viel mehr wie sonst.

Im Naturschutzgebiet sehen wir 3 Delphine. Allerdings kommen sie nicht viel näher. Aber ist doch ein gutes Zeichen wieder Delphine zu sehen. Dieses Gebiet wird auch streng überwacht und darf nicht großflächig leer gefischt werden.

15.00 Mein geliebtes La Ciota mit dem wunderschönen Engelsflügel aus Sandstein zieht an uns vorbei. Wir müssen noch ein Stückchen weiter heute, können nicht in la Ciota bleiben.

16.00 Wir haben Bandol erreicht und gehen neben den Bojen vor Anker. Es dauert eine Weile bis wir uns über den besten Ankerplatz einig sind, aber schließlich schaffen wir es doch.

Jetzt wird an Land gefahren um einzukaufen und ein Eis gibt es natürlich auch.

Im Beiboot benütze ich zum 1. Mal meinen Halter, sodass ich stehend fahren kann ohne raus zu fallen. Es funktioniert sehr gut und ich brauch nicht sitzen und meinen Rücken von den Schlägen der Wellen beleidigen lassen.

19.00 wir sind zurück an Bord und genießen den lauen Abend und planen den morgigen Tag anhand des neuen Wetter Berichtes.

Der Wind wird leichter und wir genießen das leichte Geschaukel an Bord. Morgen heißt es wieder zeitig aufstehen. Wir haben wieder eine weite Strecke zu schaffen.

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Sonntag, 22.6.2025 – Ein Sturm hat unsere Nachtruhe gestört!

4.00 Der Wind wird lauter und kälter bläst es in die Luke rein. Ich dachte, in der Nacht ist weniger Wind, sagte der Wetterbericht.

Wir stehen auf. Ich mach draußen einen Rundgang, dass nichts verloren geht, weil es verweht wird. Aber es ist alles in Ordnung draußen, außer dass wir um die 60 km/h Wind haben und es ist natürlich  auch noch dunkel. Nur ein paar Ankerlichter der anderen Boote sind zu sehen. Gestern Abend waren hier viele Boote in der Lagune, weil es bei Ostwind eine sehr sichere Ankerstelle ist, der Meeresgrund schlammig ist und dadurch der Anker sehr gut hält. Aber wir haben ja eine kranke Ankerwinde seit gestern und können nicht schnell den Anker wieder raus ziehen, falls es nötig wird, weil er nicht hält. Aber unser Vulcano Anker ist der Beste und er hält immer!

Kurt ladet den aktuellen Wetterbericht runter und sieht genau hier eine Art Windblase bis zu 60km/h Wind. Sollte am Vormittag wieder etwas weniger werden.

Mehr können wir im Moment nicht tun. Ich zeichne noch ein paar Reiki Symbole zum Schutz auf das Schiff und um 5.00 schlüpfen wir wieder ins Bett.

Wir schlafen schnell wieder ein.

11.00 Es gibt ein spätes Frühstück.

Danach geht es der armen Ankerwinde an den Kragen. Ich weiß, dass sie im Winter noch gut funktioniert hat, weil ich ja die neu lackierte Ankerkette mehrmals zum Zweck des Zählens auf und ab bewegt hab.

Kurt hat zuhause die Kohlen getauscht und ein Getriebeöl eingefüllt. d.h. was fehlt ihr denn?

Kurt baut sie aus. Von überall rinnt schwarzes Öl heraus und auch in den Strom Kreislauf. Arme Ankerwinde!

Das Fett, das Kurt im Winter gekauft und eingefüllt hat, ist durch die starke Hitze in der Marina zu schwarzem Öl geworden und hat überall und auch im Strom Kreislauf sein Unheil getrieben. wir versuchen sie zu reinigen und das Öl auszuleeren. Vielleicht danach mit Diesel und Benzin waschen.

Ich hab gewusst, dass sie nichts hat. Hat sie uns doch seit Anfang an immer treue Dienste geleistet.

Wir schaffen sie zu reinigen, wieder zusammenzubauen und zu montieren. Und ich habs gewusst: sie funktioniert wieder so wie immer! Wir freuen uns sehr!

Es ist nicht mehr so heiß wie die letzten Tage. Weht ja auch ein kühler Ostwind. Die Wasser Temperatur hier in der großen Lagune hat schon 25,3 Grad. Das ist sehr viel für Juni, haben wir selten.

Jetzt wird noch Frischwasser produziert mit unserer Meerwasser Entsalzungsanlage und im Nu haben wir wieder 150 Liter frisches trinkbares Wasser im Tank.

Wir haben auch unsere Abstütz Leinen am vorderen Teil des Schiffes wieder montiert, indem wir abenteuerlich bei 40km/h Wind mit meinem Board uns dorthin gezogen haben. Es hat gut funktioniert, war sehr lustig und wir waren patschnass danach. Aber ist ja nur Wasser und nicht mal kalt.

Zwischendurch hab ich noch 3 ganze Kapitel Osteoporose Schulung durch gearbeitet.

Alles ist vorbereitet für Morgen. Wenn wir es schaffen zeitig aufzustehen und wegzukommen, können wir es vielleicht sogar schaffen einkaufen zu gehen.

Wir haben ca. 8 Stunden Fahrt vor uns.

Gut dass ich gestern den Sonnenuntergang so schön fotografieren konnte, denn heute Abend versteckt sich die Sonne hinter Wolken.

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Samstag, 21.6.2025 – Sommer Beginn!

9.00 Es war viel zu heiß in der Nacht, nachdem wir alles schließen mussten, außer die beiden Fenster mit Gelsen Gitter. Unsere Schweizer Nachbarn am Steg hatten es lustig bis 1.30 ca.

Irgendwann müssen wir dann doch eingeschlafen sein.

Aber jetzt geht es mal in die Lagune mit dem Katamaran oder doch nicht?

Kurt startet die beiden Motoren. Bei Beiden kommt kein Kühlwasser! Warum denn das?

Im Winter haben die Beiden ein komplettes Service von Kurt bekommen mit Ölfilter, Impeller,….. Im Hafen sind sie gut angesprungen. Was ist denn jetzt los.

Ich zünde mal mein Räucherzeug an und räuchere das Schiff und zeichne ein paar heilende Reiki Symbole über die Motoren.

Kurt baut verschiedenes aus und wieder ein und noch immer keine Kühlung. Langsam dämmert es ihm, weil es beide Motoren betrifft.

Er hat ihnen neue Impeller eingebaut, die im Schiff auf Lager waren. Ich suche im Ausleger alle Impeller zusammen und oh Schreck, die Eingebauten sind 2mm kleiner.

Wir finden noch 2 Neue. Ich frage noch bei den beiden Boots Shops im Hafen nach, aber keiner hat sie.

Kurt baut sie ein und die Kühlung spritzt richtig raus.

Die Schweizer helfen uns beim Ablegen und wir fahren aus dem Kran Becken und verlassen die Marina.

Es hat 20 Knoten Ostwind, somit können wir nur bis zur Lagune fahren, sonst hätten wir die ganze Strecke starken Gegenwind und das ist nicht lustig.

In der Lagune liegen viele Segler vor Anker, was unser Warten auf ein anderes Wetter bestätigt.

Wir lassen Kette rein und schon bei den ersten cm höre ich, dass das nicht das normale Ankerwinden Geräusch ist. Hört sich an als hätte sie keine Kraft, zu wenig Strom,…… oder was auch immer.

Wir werden das dann prüfen mit dem Voltmeter.

Die WC Pumpe steckt und liegt im Essig Bad. Der Kühlschrank hat eine Ableitung in die Bilge bekommen, sobald er abtaut.

Die alten Solar Platten liefern nicht mehr viel Strom.

Aber mein Standup Board ist schon aufgeblasen und wartet auf mich. Im Moment ist noch zu viel Wind und Wellen. vielleicht zum Sonnenuntergang.

Die 1. Tage sind eben immer Instandsetzung.

Das leichte Geschaukel vor Anker stimmt uns auf die Reise und die weitere Fahrt ein.

Es ist hier vor Anker viel angenehmer und kühler. Wir werden gut schlafen heute Nacht.

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Freitag, 20.6.2025 – wir werden um 11.00 gekrant,….

und für unseren kleinen Timo soll ich filmen, damit er etwas zu sehen bekommt. Er liebt es mit Kränen zu spielen und unser Kran ist ist ein besonders Großer.

Das war mal der Vorspann des Filmes Brigitte und Kurt´s Kran Termin.

8.00 Der Kran Wart steht telefonierend unter unserem Schiff und betrachtet den Rumpf. Warum? Wir haben doch ein paar Pickerl angebracht, wo man das Schiff heben kann, wo es verstärkt gebaut ist.

Danach folgt die Botschaft, dass der Kran: “out of order ” ist und sie kommen mit einem anderen Fahrzeug. Omg! das kann doch nicht klappen. Mit dem Trailer haben sie vorigen Sommer die riesige Outremer 64 zerbrochen.

Kurt meint, sie können das, lass sie nur tun! Sehr optimistisch!

Sie kommen kurz nach 11.00 mit einem sehr langen Trailer mit 4 riesigen Auflage Flächen. Bei jedem der 3 Versuche an einer Stelle in der Mitte des Schiffes zu heben kracht es und ich schreie immer NO!

Das wird nichts, aufhören! sie fahren wieder mit ihrem Trailer.

Ich stapfe schockiert in das Marina Büro. Die Mitarbeiterin bestätigt mir, dass das kaputte Teil schon ausgebaut ist und vielleicht heute das neue geliefert wird und wenn der Kran Wart es noch einbaut, wir vielleicht heute Abend noch gekrant werden.

Sie sind immer so nett, kriegen auch jede Saison Salzburger Mozartkugel. Aber soll ich das glauben? Wir sind in Südfrankreich und es ist Freitag Mittag. Normalerweise lassen zu dieser Zeit die Arbeiter schon ihr Werkzeug fallen.

Wir gehen mal kochen ins Schiff und warten. Mehr können wir ja nicht tun.

15.00 Ich sehe einen Lieferwagen zum Kran fahren und nach kurzer Zeit wieder weg fahren. Eine kurze Zeit später wird der Kran gestartet. Kurt! Der Kran läuft.

Der Kran Wart winkt um die Ecke und strahlt.

So werden wir spät aber doch aus unserer Parklücke ins Kranbecken gefahren.

Der Kran Wart hat sich ein großes Trinkgeld verdient. Wir können heute Nacht hier bleiben im Kran Becken. Er krant niemand mehr heute.

So bleiben wir im Kran Becken. Heute Vormittag hätten wir noch weit fahren können mit Rückenwind. Jetzt ist es zu spät, da wir ca 12 Stunden benötigen bis wir guten Schutz erreichen.

Dann dreht der Wind um und wir können 2 Tage nicht Richtung Osten fahren. Da hätten wir starken Westwind und Gewitter sagt der Wetter Bericht auch an für die nächsten Tage.

Es ist auch unbarmherzig heiß hier. Um 6 Grad zu viel zum normalen Durchschnitt, das it eine ganze Menge.

18.00 Ich muss mich noch ein bisschen bewegen und fahr mit dem Roller in den Supermarkt, kaufe aber nur ganz wenig, da ich es ja am Rücken tragend zurück bringen muss.

20.00 Mit viel Hunger komm ich wieder zurück zum Schiff. Es hat ein wenig abgekühlt.

21.00 Wir machen noch eine runde, dürfen aber nicht auf das Autan vergessen. Ich hab ca. 100 Gelsen Stiche am ganzen Körper. Heuer sind sie unglaublich hungrig.

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Donnerstag, 19.6.2025 – Wir haben einen Kran Termin………

Freitag, 20.6.2025 um 11.00! Werden wir alles fertig bringen? OmG!

7.30 Ich bin schon auf und mache Morgensport.

Dieses Mal führt mich mein Roller an die Rhone, wo gerade das Fluss Kreuzfahrts Schiff Camarque ablegt und die Rhone flussaufwärts fährt. Sieht toll aus!

Aber es sind keine Passagiere drauf, nur die Mannschaft. Wahrscheinlich starten sie woanders.

Es bleibt trotzdem noch ein wenig Zeit am Rückweg um Maulbeeren zu naschen und zu pflücken.

9.00 Wir sind fertig mit Frühstück. Der Endspurt kann beginnen. Das Wohnmobil muss leer werden und wir dürfen nichts drinnen vergessen was verderben kann.

13.00 Wir sind mal geschlaucht. Haben bis jetzt durch gearbeitet und sind ständig unsere Leiter rauf und runter. Jetzt brauchen wir eine Pause. Noch dazu kommt, dass es so heiß ist in der Sonne und in den beiden Fahrzeugen.

15.00 Auch die Flaggen sind schon montiert, die französische Landes Flagge, eine grüne Umwelt Flagge, die wir voriges Jahr bekommen haben für unser vorbildliches Umwelt Engagement an Bord und die Flagge unserer Marina.

Ich marschiere in die Marina um unseren Auto Schlüssel und das große 16A Strom Messgerät abzugeben. Wir dürfen in der Marina parken, sie bekommen einen unserer Wohnmobil Schlüssel falls sie das Auto umparken müssen. Sehr zuvorkommend.

Weiter geht es! ich hab noch kein fertiges Bett im Schiff, weil wir uns noch nicht geeinigt haben wieviel wir von der neuen Matratze abschneiden wollen.

19.00 Ich hab immer noch keine beschnittene Matratze aber den Rest haben wir so ziemlich fertig. Unser Wohnmobil steht an einem sicheren Ort vor dem Marine Gebäude und ist gut versperrt.

Morgen nochmal zeitig aufstehen, dann wird das schon klappen.

Etwas Witziges noch zum Schluss! Ich hab mit unseren Enkeln telefoniert und mich gewundert, dass mein Sohn heute zuhause ist. Ich hab nicht bemerkt, dass Heute Feiertag ist. Hier war alles wie immer. Um 8.00 haben uns die Hafen Arbeiter mit ihren Fahrzeugen geweckt und das Büro hatte den ganzen Tag geöffnet.

So haben wir unser Yoga auf Morgen verschoben!

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Mittwoch, 18.6.2025 – Markt in Port St Louis!

7.30 Ich bin schon wach, will ich doch im Kühleren – wenn es das überhaupt hier gibt – laufen gehen. Den Lauf verbinde ich mit naschen und pflücken von Maulbeeren am Straßenrand. Immerhin, es werden 4,5km

8.30 gut dass ich aufgestanden bin, jetzt ist es schon fast zu heiß für Sport.

Kurt steht schon mit dem Kärcher am Deck und versucht den hartnäckigen Staub aus der Oberfläche zu sprühen. Das geht auch nur vormittags und abends, dazwischen ist es viel zu heiß und die Sonne verbrennt ihn.

11.00 Wir sind schon am Weg zum Markt mit dem Wohnmobil. Bei der Apotheke versuche ich noch etwas gegen Histamin Attacken zu bekommen, weil wir denken, diese vielen Gelsenstiche verursachen eine Histamin Reaktion im Körper und unser Medikament ist abgelaufen.

Wie immer wird in Frankreich Stundenlang beraten in der Apotheke und es dauert sehr lange bis man dran kommt.

Dieses Mal lauf ich nur schnell durch den Markt, schlendern nicht möglich da wir nicht so viel Zeit haben. Ich hab einen Termin zum Kranen bekommen und das Wetter sieht auch stabil aus. Freitag, 11.00 !!! daher sollten wir mit allem fertig werden.

Danach noch in den Supermarkt um Fisch und Fleisch, alkoholfreies Bier und Wasser zu kaufen.

Unser Einkauf war erfolgreich. Im Schiff wartet schon der bereits kühlende Kühl- und Gefrierschrank.

Am Markt hab ich für uns ein Grillhuhn mit Bratkartoffel gekauft und einen Sack frische Oliven.

Wo wollen wir essen? Im Wohnmobil ist es viel zu heiß, im Schiff nur ein wenig kühler, aber unter dem Schiff im Schatten ist es sehr angenehm. Tisch und Sessel raus und wir haben ein nettes Picknick unter dem Schiff. Zum Glück ist da Platz genug.

Weiter geht es mit Ausräumen und Kurt darf wieder mit kalten Wasser pritscheln und weiter kärchern, während ich das gesamte Schiff innen wasche, um den Staub wegzubringen.

19.00 Wir könnten noch eine Runde über die beiden Stellplätzen drehen, bevor die Gelsen kommen zum Sonnenuntergang. Aber ohne Autan trauen wir uns dann doch nicht auf die Straße. Ich hab mir nur das Gesicht nicht eingesprüht und sie stechen mich ins Gesicht.

21.30 Wir machen noch eine letzte Runde in den Hafen Port St. Louis und genießen die goldene Stunde zum Sonnen Untergang. So wunderschöne Farben sind das. Danach beginnt die blaue Stunde und das Orange verschwindet.

23.00 Ich hab schon 15.000 Schritte sagt mein Handy. Genug für Heute! Gehen wir zu Bett. Morgen wird ein langer Tag werden.

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Dienstag, 17.6.2025 – der Mistral Sturm hat aufgehört,…….

……. wie im Wetter Bericht beschrieben, zwischen ein und drei Uhr Nachts!

Wir haben gut und tief geschlafen.

Im Winter wecken uns immer die Hafen Arbeiter, die um 8.00 mit dem Kran oder Traktor durch den Hafen fahren. Jetzt ist es sehr ruhig. Es sind wenige Mitarbeiter hier, scheinbar ist noch nicht Saison und der Rest der Angestellten genießt Urlaub. Auch im Büro ist zur Zeit nur eine Bürokraft, obwohl sie sonst immer zu zweit sind.

Ja vielleicht auch Spar Maßnahmen.

11.00 Es ist heiß und es gibt viele Gelsen und Sandflöhe, meint Herbert, und sie sitzen im Gras und wenn wir hinein steigen, dann passiert es. Es kommt noch soweit, dass wir einen Rasen Trimmer mitnehmen müssen.

Neben dem Gras gibt es noch Dornen Pflanzen. Ihre dornen gehen durch jede Schuhsohle durch und man bekommt sie nie wieder heraus. d.h. achtsam gehen und schauen wohin man tritt.

Gestern vorm Sonnenuntergang waren wir noch Maulbeeren pflücken am Straßenrand. Da haben uns auch die Gelsen überfallen trotz Autan.

Ich bin heute im Schiff und sehe die Kleidungsstücke durch, gebe Winter Kleidung ins Auto und auch was wir sonst noch nicht benötigen auf der Reise.

17.00 Alle Säcke sind ausgeräumt, durchgesehen, sortiert.

Kurt fertigt mir ein Gestell aus Niro Rohren an, dass ich beim Beiboot fahren stehen kann. Das sitzen und die Schläge auf den Rücken bei Wellen gefallen meinen Bandscheiben gar nicht.

Somit hat er einen Prototyp entwickelt. Wir werden sehen ob es funktioniert. Ein Paar kleine Schrauben fehlen noch. Beiboot Rollator nennt er das Gestell.

Voriges Jahr bin ich immer stehend gefahren, so als ob ich Wasserski fahren würde und hab versucht mich an der Leine festzuhalten. Aber wenn Kurt vom Gas runter gehen muss, bin ich immer nach vorne gekippt, zwar kontrolliert, aber doch. Das wollte Kurt nicht, niedersetzen wollte ich mich nicht. Somit ist dieser Beiboot Rollator entstanden.

Fotos gibt es dann wenn wir in See stechen und das Beiboot mit den Haltern testen.

Das Ausräumen und Umräumen geht noch weiter, wie kann es anders sein!

19.00 Ich hab noch eine Pilates Stunde zu halten im Cockpit im Halbschatten!

Zur Zeit ist es wirklich sehr heiß, vor allem wenn man in der Sonne etwas tun muss oder ins heiße Auto steigen will.

Wie jedes Jahr haben uns auch Heuer wieder unzählige Gelsen gestochen und wir sehen aus als hätten wir Röteln. Einschmieren gegen den Juckreiz hilft im Grunde gar nicht. Wir haben schon alles versucht.

So haben wir uns wieder einen Stift bestellt, der Hitze erzeugt mit seiner Spitze und den hält man dann auf den Gelsenstich. Er kommt heute Abend beim Amazon Locker  an und natürlich holen wir ihn noch ab und stecken ihn gleich an, damit wir ihn ehestens verwenden können.

23.00 Wir sind schon am Weg ins Bett, damit wir Morgen zeitig aufstehen können. Kurt will kärchern und ich laufen gehen und Maulbeeren pflücken.

 

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Montag, 16.6.2025 – wir sind in der Realität angekommen!

Gestern haben wir ja nur die Turn Utensilien ausgeräumt, jetzt geht es wirklich los.

Wo sollen wir beginnen? Was macht Sinn?

Ich hab all meine und Kurt´s Pack Kisten gestern mit seiner Unterstützung ins Schiff geschleppt.

Ich werde dort beginnen die 5 Pack Kisten, hauptsächlich Essen, Frühstück und Nahrungsergänzungsmittel, auszuräumen.

Der Mistral jagt durch den Hafen mit mindestens 65 km/h und es staubt, wann immer ein Auto durch fährt. Der einzige Vorteil ist, es gibt keine Gelsen, solange er so stark weht.

Auf geht´s! Los, los!

Wir kommen gut voran! Kurt baut unseren neuen Heißwasser Boiler ein, den er selbst hergestellt hat und es funktioniert sofort auf Anhieb, dass das Boiler Wasser mit Hilfe der Standheizung aufgeheizt wird.

Der Kühlschrank bekommt eine neue Abtropftasse und eine Ausleitung der Flüssigkeit nach Draußen.

Ich habe alle 5 Lebensmittel Kisten ausgeräumt und ansehnlich verstaut, so dass ich alles auch wieder finde.

16.00 Ich liefere Salzburger Mozartkugeln im Büro – die Mitarbeiterin hat sich so gefreut, weil sie ihr so gut schmecken -  und miete wieder ein 16A Stromgerät, damit wir kärchern können und sowohl unser Schiff als auch das Wohnmobil am Strom anschließen können.

Der Wind ist extrem stark, aber das sind wir ja gewohnt von hier.

21.00 Ganz schnell marschieren wir gegen den Wind zu den Maulbeere Bäumen entlang der Straße.

Der Mistral hat viele reife Maulbeeren abgeworfen. Gestern haben wir es leider nicht mehr geschafft, da wäre die Ausbeute noch größer ausgefallen. Aber immerhin, ein kleines Säckchen wird es trotzdem.

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Sonntag, 15.6.2025 – Angekommen, Hurrah!

Wir sind endlich wieder am Schiff. Wir haben unsere Anreise ein wenig verlängert, weil es so heiß war und wir nicht so viele Stunden im heißen Auto sitzen wollen. Somit haben wir viele neue wunderschöne Stellplätze entdeckt.

Aber jetzt ist ´s aus mit frohlocken, jetzt geht es ans Ausräumen.

Spannend ist, dass die Marineros uns auch an einen Betonklotz gebunden haben. Normalerweise machen sie das nur bei großen Katamaranen, oder der Wind war im Frühling so heftig, dass sie sicher gehen wollten, dass wir nicht abheben.

Laut Kran wiegen wir immerhin 7,5 Tonnen, aber vielleicht sieht die kleine Outremer nicht so aus, als wär sie so schwer.

Es ist wunderbar, dass sie sich so gut kümmern. Hier kann man wirklich sein Schiff sicher überwintern oder auch länger wohnen lassen.

16.00 Ein paar Teilnehmer melden sich zum online Yoga an. OmG! Kriegen wir das hin? Chaos bricht aus! Wo ist Strom, Starlink muss aufs Schiff und angebunden werden, die Notebooks sind fast leer, wo finde ich denn dünne, leichte Sport Kleidung…., aufwaschen, es ist ja alles so staubig!!!

Wir packen jeder mit an und noch vor 18.30 bin ich bereit im Halbschatten mit den Teilnehmern online Yoga zu machen. Wau! das war toll!

21.00 Jetzt haben wir aber noch viel Hunger!

22.00 Sind die Gelsen weg? Die Sonne ist um 21.30 untergegangen, Lichter brennen noch nicht im Hafen. Sie waren nicht weg und haben sich zu meinem Glück alle wie jedes Jahr auf Kurt gestürzt.

Mistral beginnt und vertreibt hoffentlich die Gelsen.

23.00 Es war sooo heiß heute. Wir fallen erschöpft ins Bett.

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Freitag, 21.2.205 – Abreise!

Ich hab uns einen Wecker gestellt, damit wir nicht zu spät von hier weg kommen. Stellplätze sind am Nachmittag meist voll und belegt.

11.00 Alles ist fertig und verstaut. Kurt hat nochmal umgeschichtet und ein bisschen mehr in den Hänger gestopft.

Auch haben wir die Batterien getauscht auf der Waage. Ich hab immer noch 74 kg darauf und Kurt 102kg und je länger wir drauf bleiben, umso höher wird das Gewicht. Jetzt ist es eindeutig, sie ist defekt. Wir benötigen eine Neue, zuverlässige Waage.

Ich schau mich nochmal um. Wir waren jetzt genau 2 Monate hier und alles in allem war der Winter bis auf ein paar Ausnahmen angenehm, warm und in 2-stelligen Zahlen.

Wir waren recht fleißig, nicht sehr fleißig aber recht fleißig. Mehr ging einfach nicht. Wir sind ja auch nicht mehr 30!

Auch ist es angenehm, dass wir einfach so das Wohnmobil neben dem Schiff abstellen können. In Port Napoleon bezahlt man noch zusätzlich für das Auto.

Eines ist klar, wir kommen wieder und das schon bald, im Juni!

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