Dienstag, 1.9.2026 – Es geht weiter mit dem Wohnmobil!

8.00 Ich bin schon wach und fit und munter.

Schnell schnappe ich meinen Lieblings Roller und mach noch eine letzte Runde. Es weht angenehm kühler Wind und viele Libellen huschen an meinem Roller vorbei.

10.00 Abmarsch zu neuen Zielen.

In 7 Tages Etappen wolloen wir nun bis Wien schaffen. Zuerst über Frankreich hoch in den Norden, an Straßburg vorbei über Deutschland nach Wien.

Danke daß ihr uns begleitet habt und im Dezember geht es weiter, wenn wir unsere Sailhymen weiter verschönern.

Alles Liebe Brigitte und Kurt

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Montag, 31.8.2026 – ein bisschen fehlt noch!

Das hätten wir nie geschafft bis heute früh, fertig zu werden. Es war die richtige Entscheidung, noch bis heute hier zu bleiben.

11.00 Ich mach meine letzte Roller Runde bis in den Ort. Dann wird der Roller aufs Auto geladen.

Es ist schon zu heiß und zuvielo wind. Kurt hat mich aufgehalten mit einem interessanten Video.

Da muß ich jetzt durch. Es klappt gut und zurück geht es sowieso mit Rückenwind. Sehr schön und wunderbares Wetter.

Hier ist meist schönes Wetter und im Moment wieder eine konstante Hochdruck Lage mit täglich 30 Grad ohne Wolken.

Wir fahren nochmal in den Supermarkt um Getränke und ein paar Lebensmittel für die Fahrt zu kaufen. Unterwegs mit dem Anhänger können wir nur schwer an einem Supermarkt Parkplatz halten.

Auf geht´s ans restliche Ausräumen. Aber zuerst wird noch gekocht und geschlemmt.

Kühlschrank abtauen, auswaschen, die Toiletten leeren, Geschirr spülen. Nichts davon sollten wir vergessen.

Alle Schubladen, alle Fächer werden noch kontrolliert.

Unser armer Kühlschrank im Wohnmobil platzt aus den Nähten, weil ich Alles noch hinein gestopft im wahrsten Sinne des Wortes hab. Aber in 2 Tagen sieht alles besser aus.

19.30 Wir sind fertig und verlassen das Schiff, absperren, mit einem Reiki Symbol versiegeln. Brav war unser Schiff, hat uns wunderbar und sicher geführt.

Jetzt aber schnell vor den Gelsen flüchten. Nach 21.00 trauen wir uns nochmal raus und machen die letzte Abendrunde.

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Sonntag, 30.8.2026 – Wollen wir noch einen Tag länger bleiben?

Nach dem anstrengenden Tag gestern und heute noch Kette einlassen hab ich überlegt und würde gerne noch einen Tag bleiben. Dann müssen wir nicht so hetzen, können noch ohne anhänger in den Supermarkt fahren. Denn mit Anhänger kann man dort nirgends stehen bleiben. wir können noch zu Rhone rollern. Geschirrspüler einschalten und Kühlschrank waschen und alles geht ein bisschen gesitteter vor sich.

Kurt hat vorgeschlagen, daß wir in der Nacht von Montag auf dienstag schon im Wohnmobil übernachten. Das Schiff ist dann schon fix und fertig und abgeschlossen, bis wir wiederkommen im Dezember.

So irgendwie haben wir uns das gedacht.

Aber vorerst hab ich hier noch 76 Meter Ankerkette, die ich aufwendig rundherum einpinsel, damit sie länger hält als 3 Jahre und nicht wieder so schnell rostet. Ob das klappt sehen wir in 3 Jahren.

Beim Einstreichen der 76 Meter Kette mach ich 2.500 Schritte sagt mein Armband, weil ich ständig rundherum gehe, um sie von allen Seite zu bepinseln.

3 Stunden dauert es bis ich es endlich geschafft habe und die Kette wieder sicher im Ankerkasten ruht.

Es ist sehr sehr heiß heute, nur im Schatten findet Kurt es angenehm.

Kurt füllt beim Wohnmobil Öl nach. Ed Blue möchte das auto noch keines, sagt die elektronik. Na hoffentlich stimmt das.Die ersten Lebensmittel sind schon im wohnmobil Kühlschrank, wenn wir sie nicht mehr benötigen heute und morgen.

19.00 Ich hab noch eine Yoga Stunde. wir werden aber nur eine Stunde Yoga praktizieren, denn um 20.00 pünktlich wie eine Uhr, kommen die Gelsen. Wenn wir Glück haben sind sie nach 21.00 wieder weg und wir können wieder raus.

22.00 Wir gehen noch eine Runde!

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Samstag, 29.8.2026 – Schaffen wir heute das Abpausen der Fenster?

Wir müssen es schaffen!

Letzte Chance, letzte Möglichkeit!

11.00 Wir besorgen noch ein Owatrol für mich, damit ich Morgen die Kette wieder einlassen kann und kaufen 5l Aceton bei unserem immer gut gelaunten Bootshändler in der Marina.

14.30 Nach einem leckeren Fisch Eintopf und Kaffee mit Keksen starten wir.

Es ist sehr sehr anstrengend, weil alles in der prallen Sonne passiert und es heiß und wolkenlos ist.

Ich schneide alle Bahnen Gewebe für alle Fenster zu. Wir mischen ständig Epoxyharz mit Härter und klatschkern es hin im wahrsten Sinne des Wortes. Wir klatschkern es ins Gewebe ein, so daß das Gewebe durchtränkt ist.

Nach dem großen 2. Fenster hat Kurt Probleme mit einem Brustwirbel. Mit ein paar guten Griffen, richjtge ich ihm wieder ein.

Nach jedem Fenster benötigen wir eine kleine Pause. die Hitze ist wirklich heftig, vorallem bei der Arbeit.

18.30 Wir haben es geschafft und können es noch nicht glauben. Ich geh zu den duschen und stell mich unter das kalte Wasser.

Ich bin hunderte Male die Stiege rauf und runter um neues Gewebe zu holen, während Kurt es wieder mit dem Pinsel getränkt hat. wir waren ein gutes Team.

Morgen lösen wir den Rahmen ab und haben ndann ein genaues Modell wie das Plexiglas gebogen werden muß.

Wenn das wirklich so klappt wie Kurt es sich vorstellt und wir das Plexiglas biegen können bekommt Sailhymen im winter neue Fenster.

Das wird ein Spaß. Wir werden eine riesige Plane spannen müssen und eine Art Zelt aufstellen drüber, damit es nicht hinein regnet.

19.00 Wir rollern noch in die andere Seite der Marina um ein paar fotos von ankerkästen zu machen.

Kurt möchte unseren ankerkasten vergrößern, damit ich nicht immer so stopfen muß, um die komplette ankerkette schön in den kasten zu bringen.

Hui schon wieder soviele Pläne. Dann noch ein Jahr später das komplette Deck lackieren. Dann geht es unserer Sailhymen schon nrecht gut.

Aber jetzt mal relaxen.

Wenn die kleinen Blutsauger weg sind, machen wir noch eine entspannende Runde, weil es endlich kühler wird.

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Freitag, 28.8.2026 – leichte Regentropfen wecken uns,…..

und ein dumpfes Geräusch, als ob etwas bei uns am Schiff gelandet ist. Ich klopfe von innen gegen das Fenster und blicke raus, aber es ist nichts zu sehen.

Später sehen wir dann, daß sich ein Vogel über unserem Schiff mehrmals erleichtert hat. Gibt es nicht genug andere Schiffe hier?

In der Nacht hat sich der Sahara Staub ausgeregnet. Alles ist voll rosa Sand. Ich muß ständig wieder aufs Neue aufwaschen.

Heute habe ich ein 2. Mal Waschtag, aber die Waschküche ist überfüllt mit Menschen, die alle waschen und trocknen wollen. Somit zieht sich der eine Waschgang mit Trocknen beinahe über den ganzen Tag.

Kurt leert den Anhänger und alles, dass aufs Schiff kommt, schleppe ich hoch. Der Anhänger wird wieder befüllt und ist ziemlich leer. Sehr seltsam. Auf der Herreise war er mehr als voll.

Scheinbar der selbe Vogel überfliegt uns und bespritzt wieder alles. Wenn wir hochsehen, ist nichts zu sehen. Das darf nicht wahr sein. Er hat es auf uns abgesehen. Bitte abspritzen mit Wasser Kurt, danke!

17.00 Wir wollen zum Amazon Locker bei Netto, aber mein Fahrrad hat einen Platten. Kurt tauscht den Schlauch und pumpt es wieder auf.

Viele Menschen sind unterwegs und nützen den schönen, sonnigen Abend für einen Spaziergang an der Rhone. Auch wir genießen die lange Strecke.

Beim Locker angekommen hat mein Vorderreifen wieder keine Luft. Der Fehler muß woanders liegen. Zum Glück haben wir eine kleine Pumpe mit und so komm ich gut zurück bis zum Schiff.

Es ist wunderschön und mild. Der NW Wind des Tages hat aufgehört. Alles wäre perfekt, wären da nicht die kleinen Blutsauger. Kaum ist der Wind wieder schwächer, sind sie auch schon wieder da.

So fällt die Abendrunde etwas kürzer aus, denn am ganzen Körper einsprühen will ich mich nicht.

Ich erledige noch die Lebensmittel, die in die Zarges Kiste kommen. Da können keine Nager ran, falls wir doch einmal welche an Bord haben.

Der Himmel färbt sich in viele pastell Farben. Es sieht wunderschön aus. Ich denke, heute ist Vollmond!

Wir gehen zu Bett. Morgen müssen wir unbedingt versuchen, ein Modell der letzten 3 Fenster zu machen, sonst wird es nichts aus den neuen Fenstern im Winter.

 

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Donnerstag, 27.8.2026 – Kurt ist müde,…..

und nicht sehr frisch. Ich geb ihm Shiitake und wir beobachten es weiter.

Eigentlich war ich im eiskalten Supermarkt nicht er, aber wir werden sehen, was los ist.

Weiter ausräumen ist dran und immer wieder trage ich Teile ins Wohnmobil.

Der Beiboot Motor wird gespült und der rechte Bootsmotor. Jetzt sind alle Motoren serviciert. Zum Glück kann Kurt das alles selbst tun.

Der Ostwind weht heftig ins Schiff hinein. Überall ist alles staubig und es hat wenig Sinn zusammenzukehren bei diesem Sturm.

Heute Nacht zieht wieder eine Front durch sagt das Regen Radar.

19.00 Die Teilnehmer haben sich nur 1 Stunde Yoga gewunschen. Ist mir auch recht, wenigstens gibt es noch keine Gelsen. Aber bei diesem Sturm wird es vielleicht gar keine geben oder nur die Sturm Resistenten.

Wie kann es anders sein, wir gehen noch eine Runde!

Der Mond ist wunderschön und leuchtend und kommt immer wieder aus den noch dichten Wolken hervor. Der Wind hat sich beruhigt.

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Mittwoch, 26.8.2026 – Nochmal Markt in Port St. Louis!

8.00 Der Wecker läutet.

Der Wetterbericht sagt zwischen 11.00 und 12.00 kommt Regen. Das ist genau die Uhrzeit, wo ich normalerweise gemütlich über den Markt spaziere. Wenn ich früher wegfahre, werde ich nicht naß!

9.00 Ich sitze schon am Fahrrad am Weg zum Markt.

Zum Glück hab ich einen großen rucksack mit und das Fahrrad hat zwei Beuteltaschen. Mehr hätte nicht mehr hinein gepaßt.

11.00 Ich bin heil wieder zurück mit meiner Beute und hab gut eingekauft. Viel Obst und Gemüse und wieder ein Grillhuhn mit Bratkartoffel für die nächsten beiden Tage.

14.00 Wo ist denn der Regen und wir sind extra zeitig aufgestanden.

Ausräumen geht weiter. Zuerst das Auto, dann die Gästeseite. Alles in Allem viel Arbeit und ich werde noch ein paar Taghe benötigen.

Kurt spült die Motore, und den Generator, entfernt die Flaggen,  und arbeitet brav seine to do Liste durch.

Er besorgt eine Palette und wir lassen die komplette Ankerkette drauf. Ich werd sie sobald ich Zeit habe reinigen und dann wieder mit der Firnisfarbe einstreichen. sie sieht noch sehr gut aus und ist von Pewag. Ich hoffe, daß sie nicht wie die anderen Ketten nach 3 Jahren völlig rostig ist.

16.00 Kalter Wind, völlig bewölkt.

17.00 Heiß und schwül.

Die Löschflugzeuge rasen über unsere Masten. Ein wenig zu nahe finde ich!

Wir kommen ganz gut voran. es ist nur Mega anstrengend, rauf, runter, rein rauf und  runter,….. Kurt sagt er hat einen Mukelkater in den Beinen.

20.00 Wir machen eine große Runde bis 21.00 und dann laufen wir zurück, denn die Gelsen sind im Kommen und verfolgen uns und stechen uns.

23.00 Ich hab unsere Route zusammen gestellt von hier bis München wo ich Montag wieder Knochendichte messen fahre. Wenn wir Montag ab fahren, haben wir eine Woche Zeit. Das schaffen wir!

 

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Dienstag, 25. 8.2026 – wir haben 47. Hochzeitstag!

Das heißt aber nicht, daß wir blau machen können. Abends gibt es ein Schlückchen Schlumberger Rose.

Es ist wieder wunderbares Wetter, so als wäre gar nichts gewesen gestern. Die Sturm Walze hat schon heftig ausgesehen.

Was ist zu tun?

Ich würde gerne Wäsche zur Waschküche tragen, was immer sehr mühsam ist, weil die Säcke sehr schwer sind und die Waschküche weit weg.

Trotz zweimalighem Trocknen mit dem großen Trockner ist die Wäsche immer noch naß. die ersten Male hat dieser Trockner besser getrocknet. Und dann will er immer wieder ein paar Münzen, wenn ich nochmal einschlaten muß. Auch ein Geschäftsmodell.

Nach der 2. Stunde trocknen geb ich es auf. Es ist heute warm genug, um die nassen Teile am Schiff aufzuhängen.

Bis jetzt sind wir mit dem selbst produzierten Trinkwasser ausgekommen. Was nun?

Das kalkige Hafenwasser in den Wassertank füllen? vielleicht ist das nicht gut für die Pumpe und trinken will ich es auch nicht. Ich müßte einmal im Hafen fragen gehen, ob aus der Leitung Trinkwasser kommt.

Kurt könnte das Hafenwasser permieren, aber dazu benötigt er ein Kilo Regeneriersalz, was wir nicht haben.

15.00 Wir fahren in den Supermarkt und kaufen Salz und Mineralwasser und natürlich gleich Proviant für die Fahrt, besonders Fisch. Der Seehecht  Merlu, schmeckt sehr gut.

Was passiert hier? Der Himmel verdunkelt sich neben dem Schiff. Nein! Das darf ja nicht wahr sein. Die alte, häßliche, riesige Motoryacht, bei der Kurt mithelfen durfte sie zu ziehen, stellen sie neben uns. Wieso denn?

Kurt meint sie macht uns Windschatten.

18.00 Die Wäsche ist so halbwegs getrocknet im Wind. Ich bereite mich auf Pilates vor.

Der Skipper der großen Yacht lugt immer wieder zu mir herüber beim Pilates.

20.00 Jetzt gibt es ein Anstoßen auf unseren Hochzeitstag und eine leckere, französische Vorspeisenplatte. Der Termin fällt sehr ungünstig, weil wir da gerade immer sehr viel zu tun haben. Wir können ja nachfeiern wenn wir dann mit dem Wohnmobil unterwegs sind.

22.00 Wir machen eine große Runde. Es ist mild und sehr schwül.

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Montag, 24.8.2026 – 7.30 wir stehen natürlich im Weg!

Die Schiffe, die Gestern später kamen, haben einfach davor geankert, was aber nicht erlaubt ist. Aber was sollen sie tun, wenn es keinen Platz am Kai gibt und sie einen Krantermin haben. Die Marina bekommen immer mehr Boote aber die Anlegestellen werden zuwenig ausgebaut.

9.00 Das Marine Personal und der Mechaniker haben  den defekten Traktor mit Anhänger mit einem anderen Traktor mit Anhänger mühsam rausgezogen, weil er sich nicht mehr bewegt.

Jetzt sind wir im Weg und sollen raus fahren und uns gleich ins Kranbecken stellen. Sag ich doch! Das wollten wir schon gestern Abend, aber war ja nicht möglich.

Jetzt stehen wir endlich im Kranbecken. Kurt hat das bravorös gemacht mit den beiden Motoren. Alle haben zugesehen.

Wir gehen eine Runde und sehen ihnen bei der Arbeit zu.

Eine riesige, alte Motoryacht wollen sie händisch am Kranbecken vorbei ziehen und hinter uns stellen. Scheinbar springt sie nicht mehr an.

Vier Männer ziehen und zerren in Zeitlupe kontrolliert an ihr an. Auch Kurt wird eingeteilt und bekommt einen dicken Strick zum Sichern. Großartig finde ich, daß ständig der Manager im weißen Hemd Hand anlegt und sich nicht zu gut ist. Er bedankt sich 3x bei Kurt für die Hilfe. Sehr nett!

13.00 Wir essen eine Kleinigkeit. Kochen ist nicht möglich, wir haben nurmehr 60% Strom. Sobald wir an unserem Platz stehen, können wir ja anstecken und laden.

Ich bin sehr gespannt, wo sie uns hin verfrachten. Dieser Teil der Marina ist ziemlich voll, unser alter Platz ist schon belegt. So gerne würd ich auf dem neuen Platz stehen, aber wie sag ich´s und wem? Dem Kranwart? Wer bestimmt, wo die Schiffe stehen sollen. Da herrscht hier ein bisschen Chaos und wir sehen kein System. Aber vielleicht gibt es ja ein System, ein französisches System.

13.30 Wir hören den großen Kran. Unser Termin ist ja erst um 15.00. aber ok, gerne!

Unser Kranwart muß heute alles alleine tun. Es gibt soviel Arbeit in der Marina, daß alle Anderen noch eingeteilt sind.

Er bittet uns, das Schiff weiter in das Kranbecken zu ziehen. Es läßt sich nicht ziehen, weil der Gewgenwind schon so stark ist, daß wir 3 es nicht schaffen.

Dann eben mit dem Motor. Kurt soll anstarten! so klappt es.

Wo fährt er uns hin?

Wir haben einen wunderbaren Platz, ohne Gras und Distel am frisch geebneten Teil. Das ist toll und einen Kanal Deckel gibt es auch daneben.

19.00 Es geht los! Blitz und Donner, starker Regen, so wie die Regenradar App vorausgesagt hat. Wir sind mit Allem fertig geworden und wollten gerade eine Runde machen. Wird wohl nichts mehr!

Na warten wir einmal ab.

Gehen wir noch bis zum Kanal?

Wir schaffen noch eine kleine Runde. Rund um uns blitzt es und dann bildet sich im Norden eine richtige Walze  mit Blitzen drinnen. Jetzt sollten wir aber zurück ins Schiff gehen.

20.15 Jetzt geht es so richtig laut ab mit zuerst ein paar Sturmböen, daß das Schiff vibriert und dann viele Blitze, Kälte und viel Regen.

Ich kann nur nochmal sagen, wie dankbar wir sind, hier zu sein. Es war wieder nur ein einziges Wetterfenster, um hier her zu kommen. Danke, danke, danke!

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Sonntag, 23.8.2026 – Heute wollen wir es schaffen, unsere Marina zu erreichen!

Viele Stunden Fahrt liegen vor uns. Hoffentlich stimmt der Wetterbericht. Das ist immer der wichtigste Satz.

10.30 Wir legen ab und fahren raus aufs Meer. Viele Schiffe verlassen die Bucht. Bis jetzt war es ja nicht möglich, da noch zu starker Mistral weht. Heute soll er sich weiter aufs Meer zurückziehen und Mittag dreht der Wind auf Ost. Somit bekommen wir unseren Rückenwind, vorausgesetzt es stimmt so.

Wir kommen gut voran. Es ist das ideale Reisewetter.

17.00 Vor dem Kanal in die lange Einfahrt, vor dem Leuchtturm möchte ich ein letztes Mal im dunkelblauen Meer schwimmen gehen. Immerhin hat es schon 22.4 Grad. Wunderbar!

18.00 Wir kommen am Kai an. Natürlich gibt es wie immer keinen freien Platz.

Nur in der Ecke der Rampe, hinter der großen Lagoon könnten wir noch hinein passen. Auch das Kranbecken ist wie immer besetzt mit Segelbooten, die aber nicht mit diesem Kran gekrant werden. Immer wieder die gleichen Diskussionen, daß sie nicht rausfahren wollen, damit wir hinein können.

Ganz selten benützen die Mitarbeiter den großen Kran. Wann immer es möglich ist, kommt die Rampe mit dem Traktor dran. Aber bei uns ist dies nicht möglich. Sie haben es mehrmals versucht und es hat immer furchtbar gekracht.

Somit wissen Alle hier, wir brauchen denn großen Kran.

So bleiben wir in der hinteren Ecke.

Hinter uns im Wasser, im Salzwasser stehen ein Traktor mit Anhänger. Scheinbar ist er defekt und sie konnten ihn nicht mehr rausziehen gestern.

Wir machen unsere erste Abendrunde. Es ist windstill, alles spiegelt sich.

Gehen wir zu Bett. wir müssen Morgen um 7.30 wach sein. Wahrscheinlich wird uns der Kranwart verscheuchen, wenn sie den Traktor rausziehen und reparieren wollen.

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