Montag, 20.7.2026 – weiter geht es nach Porto Azzurro!

Wir sind schon wach. Die Hitze hat uns geweckt.

Kurt kontrolliert noch den Wetterbericht. Es hat sich nichts verändert. Jetzt weht noch starker Südwind. Er sollte dann zu Mittag umdrehen auf einen starken Nordwind für die restlichen Tage. Darum sollten wir hier wegfahren. Auch wollen wir unsere Gäste nicht mit starkem Wind an Bord schrecken.

Kurt geht zum Vorschiff und räumt auf und bringt alles in Sicherheit für die Fahrt.

Ich schreibe gerade in unseren Blog.

Aus unerklärlichen Gründen steh ich plötzlich auf. Ich weiß nicht warum. Aus einer Eingebung heraus und sehe wie ein großes Segelboot schnurstraks auf uns zu fährt, auf unseren rechten Rumpf zu.

Im ersten Moment denke ich, er will vielleicht die Ankerkette rausziehen und kommt deshalb uns so nahe. Aber da ist keine Ankerkette. Sie fahren auf uns zu. Das kann doch nicht sein. Ich rufe und schreie, aber niemand hört mich. Das schwere Segelschiff steuert weiter auf unseren rechten Rumpf zu.

Zum Glück kann ich pfeifen und erzeuge zwei laute Pfiffe. Plötzlich schauen sie nach vor und reißen das Ruder rum, um auszuweichen. Seid ihr verrückt? Sie sind gesessen und haben geplaudert während das Schiff gefahren ist und keiner hat nach vorne geschaut.

Dabei ist in dieser riesigen Bucht so viel Platz.

Das ist ja unglaublich. Ich kann mir gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn ich nicht aufgestanden wäre. Sie hätten unseren Rumpf zerstört, Wassereintritt, Urlaubs Ende,……

Ich hab noch immer schlottrige Knie. Danle für diese Eingebung, vielen, vielen Dank.

Wir legen ab. Durch die vielen Windrichtungs Wechsel  hat die Ankerkette Seegras ausgerissen, es hängt auf der Ankerkette und Kurt muß mithelfen es zu entfernen. Das tut uns natürlich sehr leid. Dort wo kein Seegras ist, und man gut vor Anker liegen könnte, wie früher, haben sie ein Ankerverbot verhängt. Ja so ist es!

Wir legen ab. Es wird eine etwas rippelige Fahrt, weil wir zwei Stunden lang gegen Wind und Wellen fahren müssen.

Schließlich kommen wir in der Bucht von Porto Azzurro an und es ist noch genug Platz für uns, einen schönen Ankerplatz zu finden.

Ich geh mal schwimmen. die Wasser Temperatur ist auf 29,5 Grad gestiegen, kühlend ist das nicht mehr, aber trotzdem angenehm.

Wir erzeugen wieder ein Video für meinen Youtube Kanal.

Eine Entenfamilie steuert auf uns zu. wir glauben sie schwimmen am Abend zum Strand, weil dort ihr Schlafplatz ist. Aber sie finden sich hinter dem Boot nicht zurecht, unter dem Katamaran durch schwimmen, getrauen sie sich auch nicht. So drehen sie verwirrte Runden hinter unserem Schiff, bis sie es endlich schaffen, vorbei zu schwimmen.

20.00 Wir fahren in den Ort. Hier haben wir uns immer sehr wohl gefühlt. Kurt spart schon die ganze Woche auf sein Brioche, daß er nur hier ist. Gott sei Danke, denn es ist ein rieisges Weckerl in das viel Vanilleeis gegeben wird. Ist fast wie ein Nachtmahl, so sättigend.

Es ist sehr warm und alles ist aufgeheizt im Ort. Es weht hier kein Windhauch.

Ich denke, am Schiff ist es kühler. Fahren wir zurück und legen uns wieder aufs Trampolin Sternchen schauen.

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