Der Blick aus dem Lukenfenster sagt, kein Wind. Die Flagge bewegt sich kaum. Der Blick durch das Badezimmer Fenster sagt glattes Meer.
Das ist doch ein guter Grund aufzustehen und noch vor dem Frühstück ein paar Runden ums Schiff zu drehen.
Kurt hat soviele Gelsendippel und hat sehr gelitten in der Nacht. Zu meinem Glück gehen die Gelsen nur auf ihn. Sehr selten bekomme ich einen Stich.
Ich gebe ihm ein Antihistaminikum weil es eine allergische Reaktion des Körpers ist. Die Nebenwirkung davon ist Müdigkeit.
Es weht kaum Wind und ist daher sehr heiß. Ich kann mich nur im Wasser ein bisschen kühlen. Es ist völlig klar. Ich kann auf 8m Tiefe bis zur Ankerkette sehen. Der leichte Wind kommt vom offenen Meer und bringt sauberes Wasser in die Bucht.
Wir sehen, daß wenn unsere letzten Gäste kommen starker Mistral beginnt. Genau einen Tag bevor sie kommen.
Wo können wir da gut vor Anker liegen, eigentlich vor Antibes. Aber um 2.00 Nachts dreht der Wind in die Gegenrichtung und kommt heftig aus Osten. Das hatten wir schon mal. Da kann man dann gar nichts machen und hat furchtbaren Wellengang und starken Wind.
Wir schreiben ein Email an Marina Vauban in Antibes. Noch nie haben wir dort einen Platz bekommen. siew sind immer ausgebucht. Vielleicht haben wir dieses Mal Glück. Es ist ja eine Woche vorher und nicht der 15.8.! An diesem Tag ist überall alles ausgebucht, meist gibt es auch ein Feuerwerk.
Wir versuchen es und schicken gleich die Boots Papiere und Versicherung mit.
Ich hab kein Yoga. Es ist Allen zu heiß.
Wir stellen wieder unser Sonnenverdeck auf. Es bringt zumindest Schatten.
Heute fahren wir nicht an Land. Wir bleiben hier und genießen den Vollmond. Die Zeit der Sternschnuppen soll auch heute beginnen, aber hier ist zuviel Licht.