Donnerstag, 8.8.2013 – wir machen einen Tagesausflug nach Marseille !

8:30 Unser Wecker läutet. Wir wollen mit dem Schnellboot nach Marseille heute, aber es regnet noch ein bischen, d.h. wir werden das spätere Boot nehmen.

10:00 es weht schon leichter Mistral und bringt blauen Himmel zum Vorschein. Frühstücken, anziehen, Sonnenmilch und einen Rucksack packen mit Tee und Wasser.

11:00 Wir stehen am Steg und warten auf das Schnellboot. Es fährt ca 20 Minuten inklusive anlegen. Während der Fahrt kann man gut fotografieren.

11:30 wir sind angekommen. Jetzt haben wir 6 Stunden Zeit für Marseille. Eigentlich wollen wir mit dem Sightseeing Bus fahren, aber die ersten Busse, die wir sehen sind schon überbelegt.

So gehen wir eben zu fuß, vorbei am alten Hafen zur Kathedrale.

Toll und überwältigend aussen und innen.

Dann weiter den Hafen entlang und dann die 5th Avenue hinein, wo sich ein Geschäft an das Andere reiht. Dazwischen kaufen wir uns immer wieder Wasser, da es so heiß ist.

Je enger die Gassen werden und je weiter wir vom Hafen wegkommen, umso vermummter werden die Frauen und umso dünkler die Männer. Sie treten in Rudeln auf und wir gehen wieder mehr Richtung Hafen.

Nach 5 Stunden haben wir wirklich genug gesehen und mein Bedürfnis nach Menschen ist mehr als gestillt. Wir essen noch eine tolle Salatkreation und fahren dann mit dem Schnellbooot zurück.

Ich weiß schon, daß Mistral bereits weht, hoff aber, daß die überfahrt nicht zu ungemütlich wird. Aus dem Hafen heraus, sind großen Wellen zu spüren und dann geht’s raus in den Wind. Das Boot beschleunigt wie immer auf ca 20 Knoten und nach 3 weiteren Wellen sind die beiden Frauen, die vor uns in der letzten Reihe saßen, völlig durchnässt. Ich halte mich verkrampft bei Kurt und am Geländer an und freu mich, als wir endlich wieder auf unserer kleinen Insel sind. Kurt hat es cool gefunden.

Kurt hilft noch ein paar Segelbooten beim Anlegen. In diesem Hafen gibt es nach 18:00 keine Hilfskräfte mehr, und die Ankommenden sind völlig auf sich gestellt und suchen hilfesuchend am Ufer nach jemand der beim Anlegen ihre Leinen auffängt und sie festmacht.

Ich beobachte eine interessante Mistralwolke.

So ein Tag in Marseille ist mehr als genug im Hochsommer, bei so vielen Menschen.

Erschöpft fallen wir schon um 22:30 ins Bett und schlafen gleich ein.

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