Samstag, 22.8.2026 – Was sagt der Wind zu uns Heute?

Wir haben recht gut geschlafen. Es hat uns noch eine Weile durch gerüttelt, aber dann haben wir die Schlaf Richtung gewechselt, den Kopf näher zur Mitte und das war besser.

Frühstück bereiten, aufräumen und dann ein paar Arbeiten am Pcsteht jetzt am Plan.

Der Wind ist etwas weniger wie Gestern, aber wenn ich mit dem Fernglas aufs Meer raussehe, sind immer noch so viele Wellen und aufgebrachtes Meer.

Kurt erzeugt zuerst Strom mit dem Generator und später dann Wasser für unseren Tank und zum Trinken. Das Meer um uns ist zwar immer noch trüb, aber Kurt meint seine Filter können alles ausfiltern.

Ich hole ein Glas trübes Meerwasser, das jetzt nur noch 21 Grad hat und stecke unsere Prüfstreifchen für Trinkwasser hinein, um zu sehen, ob irgendetwas drin ist, das wir vielleicht nicht rauslösen können. Aber es ist alles in Ordnung.

15.00 Wir wollen an Land. Der Wind ist schon wieder auf 30 Knoten und das Schiff reißt hin und her.

16.00 Wir haben es erst jetzt geschafft mit dem Beiboot an Land zu fahren. Der Wind ist stark, daß wir nur langsam voran kommen, aber schließlich doch gut ankommen mit zerzausten Haaren.

wir bleiben lange im Ort, essen noch gut und fahren bevor es dunkel wird zurück zum Schiff. Das war für mich wichtig. Ich möchte nicht nochmal im Dunkeln zum Schiff zurück fahren.

Gehen wir zeitig zu Bett. Morgen wird ein langer Tag.

 

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Freitag, 21.8.2025 – Welch eine Nacht und welch ein Tag!

1.30 Die ersten Regentropfen fallen. Kurt steht auf und öffnet alle Wetterberichte. Nach kurzer Zeit hört es wieder auf. Ich möchte gerne noch im Bett bleiben. Kurt macht Wachdienst und studiert Flughafen Wetter Berichte.

3.30 Regen ist zu hören. Ich bin sofort wach. Wir schlüpfen in unsere Wasserfeste Kleidung. Kurt ist bei den Notebooks, ich steh im Cockpit und starre auf die Blitze. Beonders heftig blitzt es am Horizont, wenn man auf das offene Meer blickt.

Wenn ich am Notebook auf die Echtzeitblitze sehe, erschaudere ich. So ein riesiges Gewitterfeld hab ich noch nie gesehen und ich hatte diese App schon oft geöffnet.

Was erwartet uns hier?

Ich zeichne unentwegt japanische Schriftzeichen in die Luft zu unserem Schutz und dem Schutz des Schiffes.

Dieses blitzefeld reicht von Valenzia bis rüber Korsika und Sardinien, bis hinauf zu Frankreichs Küsten. Und in ihrer Mitte stetes Blitzen, öfter als in einer Sekunde.

Angst und Respekt vor diesem Unwetter breitet sich bei mir aus und wir können nichts tun.

So geht es weiter bis 5.30. Dazwischen kommen noch zwei Mal ein Regenguss und eine Windböe, die uns koplett im Kreis dreht, 360 Grad.

Je näher dieses Blitzefeld kommt, umso mehr kann man erkennen, daß sie sich hier teilt. Eine Hälfte, die größere zieht intensiv nach Marseille und der kleinere Teil zieht runter nach Saint Tropez. Dazwischen entsteht eine Wolkenfreie Front, wo unser Ankerplatz ist.

Kann das denn sein?

Wir studieren auch drei Flughafen Wetter, denn die müssen es ja wissen, dachten wir.

Um 5.30 sind alle Blitze durchgezogen und nur 2 Einzelne haben uns gestreift und die Schiffs Drehung verursacht. Ich will gar nicht denken, was passiert wäre, wenn es der ganze Marseille Streifen hier erreicht hätte.

Meine Kräfte sind am Ende und ich schlafe sofort ein.

Kurt bereitet sich den Hundeplatz und hält weiter Wache.

9.00 Ich bin noch ein bisschen Knieweich aber brauche Nahrung.

Der Blick aus dem Schiff erschütterte mich. Rund um uns war braunes Wasser. Die Unwetter haben die Kanäle überlaufen lassen und jedden Menge Erdreich ist ins Meer geflossen. Dazwischen schwimmen einige Äste, Blätter und sogar ein großer Baum an uns vorbei.

d.h. Zusammenfassend war diese kleine Bucht von Bandol ein wunderbarer Schutz gegen das mächtige Unwetter. Aber für den heutigen Tag war es nicht so ideal. Riesige Wellen rollten rein zu unserem Schiff, dazwischen kleine spitze Wellen. Das Schiff wurde hin und her gerissen. Zum Glück hält unser Anker fest.

Wir warten, ob wir nicht an Land gehen können. Es kommt mir vor, als war ich schon fast eine Woche nicht mehr an Land. Das ist mehr als heftig.

Aber bei diesem Wetter kommen wir mit dem Beiboot wohl nicht heil an Land an.

15.00 Der Wind wird stärker und stärker, die Wellen größer,  es wird noch ungemütlicher. Mein Magen ist darüber nicht sehr erfreut, aber wir können nichts tun.

19.00 Der Wind und die Wellen sind ein Kleinwenig leichter geworden, die braune Brühe ist noch immer da und natürlich nicht sehr lockend, da durch an Land zu fahren.

20.00 Wir reißen uns am Riemen. Jetzt muss es sein und wir lassen flott das Beiboot ins Wasser während riesige Wellen ranrollen. Auch das Einsteigen klappt gut und wir können gemütlich Richtung Land fahren.

Schritte tun, fühlt sich etwas seltsam an, nach solange Aufenthalt am wackeligen Schiff. Ich gehe wie auf rohen Eiern.

Es sind sehr viele Menschen im Ort. Wir kommen nicht leicht voran. Sie sitzen überall, in den Lokalen, am Strand, auf den Mauern, im Hafen,…..Auch ein Freiluft Konzert ist vorbereitet.

Wir schaffen sogar noch den kleinen Spar und fahren dann zurück, was in der dunklen Nacht wieder aufregend wird, besonders weil die großen Wellen noch da sind.

Kaum sind wir am Schiff, beginnt auch schon das Feuerwerk, daß sie anläßlich der Befreiung der Stadt heute abhalten. Darum waren soviele Menschen heute in Bandol.

So nah an einem Feuerwerk waren wir schon lange nicht mehr.

Jetzt noch uns stärken und dann ab ins Bett. Hoffentlich ist der Wind morgen endlich schwächer. Im Bett ist es noch sehr unruhig wegen der großen Wellen, aber wir werden schon schlafen können.

Welch ein aufregender Tag. Ich hoffe, die nächsten werden ruhiger!

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Donnerstag, 20.8.2026 – Aber es geht ja noch weiter!

8.00 Das Schiff steht ruhig vor Anker.

Ich rufe freundlich im Hafen an, aber es gikbt keine freien Plätze im Moment. Alles klar, August und Gewitter, eine schlechte Konstellation.

Das bedeutet, Wetterberichte studieren. Das Schlimmere kommt ja noch. Freitag ist angeblich den ganzen Tag Gewitter und heute und Morgen Gewitter und Sintflutartige Niederschläge.

10.00 Nach studieren aller Wetter Prognosen wechseln wir in die Südost Seite und gehen auf 4Meter Wassertiefe vor Anker. Schon nach kurzer Zeit gesellt sich ein Segelboot dazu.

Viele, die ihren Hafen näher haben, fahren weiter. Wir müssen bis Sonntag hier durchhalten.

12.00 Die ersten großen Wolken bringen nur ein bisschen Regen und einen lauten Donner. Dann ist es wieder recht friedlich außer daß Dünung reingedrückt wird.

Ich komm sogar ein paar Male zum Schwimmen, aber es hat nurmehr 22 Grad und fühlt sich richtig kalt an. Es ist aber kristallklar.

Aber der häftigste Teil folgt noch zwischen 0.00 und 10.00 Vormittag kommen massive Wolken- und Windberge von Valenzia hoch und streifen uns stark. Ich hoffe, das wird auch noch korrigiert, daß es nicht so schlimm wird.

Auch müssen wir bald entscheiden, ob wir wieder zurück auf die  NW geschützte Seite wechseln, wenn wir genau wissen, wie das Unwetter aus welcher Richtung hoch zieht.

Sonst geht es uns gut. Es ist sehr heiß und sehr schwül, nur das Wasser ist leider kalt aber sauber und wunderschön. Ich seh fische auf 4m Wassertiefe.

17.00 Wir wechseln die Seite. Aber jetzt haben wir starke Dünung und große Wellen rollen rein. Vielleicht war es noch zu früh, aber ich möchte auch nicht den Ankerplatz bei Dunkelheit wechseln. Also müssen wir da durch und in den Wellen hängen.

21.30 Wir bereiten noch alles vor für die Sturm Nacht inklusive wasserfester und warmer Kleidung Sturzhelm, Schibrille, falls wieder Hagel kommt. Ich hab schon etwas nervös, weil ich nicht weiß, was uns erwartet.

22.00 Wir gehen vor schlafen, damit wir dann wach sein können, wenn es losgeht.

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Mittwoch, 19.8.2026 – Oje, kein Platz im Hafen!

Wir haben sehr gut geschlafen!

Ein Blick ins email zeigt uns wieder, daß die Marinas nicht antworten auf Navily Reservierungen, nicht mal in Antibes hat das funktioniert.

Ich rufe im Hafen an, kämpfe mich englisch durch zum Richtigen und höre dann daß kein Platz für uns ist.

Oje!

Das bedeutet wir müssen fahren und von hier weg. Hier ist es zu offen, wir wissen ja nicht aus welcher richtung die Gewitter kommen werden. Aber überall auf unserer Strecke gibt es Donnerstag, Freitag dicke Wolken und Gewitter.

Kurt schlagt vor um Mitternacht hier los zu fahren. Alle wissen, daß ich Nachtfahrten gar nicht liebe, aber angeblich ist es Nachts ruhig.

17.00 Wir studieren sogar das flughafenwetter von Touloin. Das ist hier in der N#he. Der englische Wetterdienst sagt als einziger Nebel. Das brauch ich schon gar nicht – Nacht und Nebel – auch wenn wir ein Radar haben. Das ist furchtbar Nacht und Nebel!

20.00 Wir ziehen den Anker raus. Draußen weht noch Wind, sollte aber leichter werden und wir benötigen ja noch eine Weile bis zum Kanal.

Wir haben noch eine Weile 15 Knoten, bis sich der Wind langsam beruhigt. Nur an den beiden Kaps ist mehr Wind.

Viel mehr beschäftigen mich die Wellen, die man nicht sieht, da ja schon dunkel aber spürt.  Da müssen wir jetzt durch, es gibt keine andere Möglichkeit.

Es ist und bleibt ein Abenteuer nach der Karte, dem Radar und was wir sehen zu fahren. Alles sieht in der Nacht viel näher aus.

Zum Glück sind wir diese Strecke schon oft gefahren. Somit können wir den Linien am Monitor nach fahren. Aber trotzdem nicht angenehm.

Wir haben zwei Begleitschiffe, die auch in unsere Richtung fahren. Viele Segelboote begegnen wir, die in den süden fahren. Auch da sieht das Vorbeifahren für mich immer enterisch aus, weil ja alles näher erscheint. Auch wenn ich auf der Karte sehe, wo das Schiff ist, ist es enterisch, wenn es dann in der dunklen Nacht an uns vorbei fährt.

1.30 Wir haben so gut es ging und so gut man etwas sehen konnte den Anker gelegt. In der Nacht sind so viele Lichter in der Bucht und nur an den beweglichen Lichtern sieht man dass es das Ankerlicht eines Schiffes ist.

Schnell noch alles Regenfest machen und reinräumen.

Wir haben sofort eingeschlafen!

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Dienstag, 18.8.2026 Wind weckt uns auf um 3.30

Und ein seltsames Geräuch. Donnerst es? war das ein Blitz?

Alles ok! Der blitz war der Leuchtturm und das Geräusch Menschen am Strand.

Das Schiff bewegt sich links, rechts. d.h. wir stehen quer zur Welle.

Es dauert eine Weile bis wir wieder einschlafen können.

9.00 Glatte See, kaum Wind, Wolkenlos!

Aber oh Schreck! Die Wasser Temperatur ist jetzt innerhalb von 2 Sturm Tagen von 29 Grad auf 22 Grad gesunken. Das ist aber kalt. Ich suche wieder meinen Neopren Badeanzug, damit ist es kein Problem.

Jetzt tut es richtig gut in der Sonne zu stehen und sich aufzuwärmen.

Wir hängen wieder über den Wetter Prognosen. Eines fällt uns auf, daß sie nicht schlechter werden, sondern eher eine Spur besser.

Im Moment stehen wir bei Donnerstag von 5.30 bnis 18.30 durch fahren. Das klingt richtig hart und ich hoffe, wir schaffen es.

Ich geh noch einige Male schwimmen, aber es sind Zonenweise schrecklich kühle Wassermengen, sodaß ich immer schneller werde.

Mal sehen, wenn der Sturm komplett vorbei ist, ob sich das Meer wieder erholt und wärmer wird, aber 30 Grad wird es nicht mehr erreichen.

Nach dem 15.8. wird es schnell Herbst, auch hier im Süden am Meer.

Ich hab noch eine Pilates Stunde zu halten. Es weht noch starker Wind und viele Boote sind unterwegs. Es ist recht wackelig. Aber um 20.00 beruhigt sich das Treiben am Meer, auch der Wind wird schwächer und ich halte die Kamera in den Sonnenuntergang und alle sind glücklich.

Kurt findet einen Bericht unseres deutschen Meteorologen. Er spricht von einer Kaltfront, die vom Atlantik kommt und dann auf heiße Luftmassen trifft. Das bedeutet monströse Gewitter ab Donnerstag für das französische Mittelmeer, aber auch Spanien und Italien.

Oh Schreck! Ich hab schon mal schreckliche Gewitter Erfahrungen gemacht.

Wir machen eine Anfrage bei Navily, übergeordnet für viele Häfen und ersuchen um einen Hafenplatz für Mittwoch bis Freitag. Eine Antwort gibt es da nicht. Es sollte sich der jeweilige Hafen melden.

Es ist ruhig, glatt, der Himmel voller Sterne. Wir gehen zu Bett.

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Montag, 17.8.2026 – tägliches Wetter kontrollieren,….

Das ist schon Alltag! Aufstehen und die Wetterberichte studieren, wann wir ein Rückfahr Fenster bekommen. Das Problem daran ist, daß es am nächsten Tag gleich wieder anders aussieht. Gestern stand auch im Wetterbericht 5 Knoten. In wirklichkeit hatten wir 25 Knoten. Nicht mal die Richtung ist immer richtig. Es gibt überhaupt keinen Verlaß drauf und das kann dann wieder so enden, daß wir umdrehen müssen, weil wir es nicht schaffen.

9.00 Ich mach meine morgendlichen Schwimmrunden. Der starke Wind hat das Meer abgekühlt auf 25 Grad. Das ist zwar noch nicht kalt aber 25 Grad hatte ich schon mindestens 6 Wochen nicht mehr.

Die Wind Geschwindigkeit steigt.

12.00 Vielleicht schaffen wir noch einen kleinen Einkauf im nahen Hafen mit dem Beiboot.

Kaum sind wir im Beiboot, fliegt auch schon Kurt´s Kappe davon. Es wehen schon 20 Knoten wind. Im Cockpit vom Schiff haben wir nichts davon bemerkt.

13.00 Wir kaufen ein wenig ein, entsorgen den Mist und fahren flott zurück. Natürlich werden wir ganz naß. Der Wind hat zugelegt auf über 33 Knoten. Ja das geht hier wirklich schnell.

Ich geh Heute sicher nicht mehr von Bord. Schwimmen wird auch schwierig bei der Windstärke. Dann kann man nurmehr an der Badeleiter hängen und dann schnell wieder rein. Nur nicht auslassen, schwimmbar ist diese Windstärke nicht mehr. Es sind ca 60km/h.

15.00 Ich dachte schon, das war´s. doch der Wind steigt weiter. Wir haben knappe 80 km/h. die fun boote ziehen immer noch Menschen auf ihren Matratzen durch die rauhe See. Irgendwann höre3n auch sie auf.

Rund um uns kommen die Kyter raus, aber nur die Könner. Bei dieser Windstärke sind keine Anfänger mehr am Meer.

So geht es weiter den ganzen Abend.

Es gibt einen wunderschönen Sonnenuntergang mit den typischen roten Mistral Wolken.

22.00 Der Wind hat aufgehört und heiße Luft strömt an uns vorbei, richtig heiße Luft. Sehr ungewöhnlich.

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Sonntag, 16.8.2026 – schaffen wir es weiter zu kommen?

6.30 Der Wecker läutet, ich bin aber schon seit 5.30 wach und hab nicht gut geschlafen. Haben wir richtig entschieden. Immerhin beträgt unsere Fahrstrecke mindestens 11 Stunden und ist keine Spazierfahrt. Was machen wir dann in der Marina? Unser Kran Termin ist ja erst am 25.8. um 10.00. Wieder den Hafen Port St. Louis um einen Platz fragen, aber sie sind so kompliziert und sprechen nur französisch und kein wort englisch. die Verständigung damals war mühsam.

Wir können es ja versuchen, ob es fahrbar ist. Wenn nicht drehen wir wieder um und fahren zurück.

Fahrbar ist es nicht. Es sind von Anfang an hohe Wellen, obwohl es noch am Morgen ist. die Dünung vom kommenden Mistral, auch wenn er noch nicht da ist, eilt ihm schon voraus.

Ein anderer Katamaran müht sich auch aufwärts und hoppelt soviel wie wir.

Nach einer mühsamen Stunde entscheiden wir umzudrehen und zurück zu fahren. So ist das nicht möglich den ganzen Tag zu fahren. Der Gegenwind bremst auch stark und wir erreichen keine brauchbare Geschwindigkeit.

Wir fahren zurück und gehen etwas näher zum Hafen vor Anker, damit wir noch Treibstoff kaufen können für unser Schiff und das Beiboot.

9.30 Es ist noch ruhig hier, viele schlafen noch. Auch die Fun Boote, die immer massiv Wellen erzeugen, sind noch nicht im Einsatz.

Aber immerhin haben wir es versucht und könnten später nicht sagen, hätten wir doch!

Es ist ok!

Schauen wir mal, was die nächsten Tage so kommt.

16.00 Wir fahren mit dem Beiboot zur Tankstelle. Es wird eine feuchte Fahrt. Zum Glück hat mir Kurt wieder den Beiboot Rollator montiert. Somit muss ich nicht sitzen und werde weniger angespritzt von den Wellen wie er.

Der Wetterbericht sagt für Heute noch wenig Wind an. In Wirklichkeit haben wir beinahe 50 km/h. Soviel zu den Wetterberichten.

19.00 Es ist Allen immer noch zu heiß, somit entfällt mein Yoga.

Wir studieren nach jedem Update die Wetter Daten. Im Moment seiht Mittwoch gut aus. Das wäre toll, denn Donnerstagn seh ich hier zwei große Gewitter, Zumittag und am  Abend. Mittwoch wäre toll. Wir müssen es schaffen in den Hafen zu kommen!

Wir sehen uns noch einen Vortrag zum Thema Blutbild an und wollen Heute zeitig ins Bett. Schließlich war ich um 5.30 Heute schon wach und hab nicht viel Schlaf bekommen. auf jeden Fall zuwenig.

22.30 Es gibt noch ein Feuerwerk in Hyeres, aber wir gehen schlafen.

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Samstag, 15.8.2026 – Wir beginnen mit der Rückreise!

9.00 sind wir zu spät aufgestanden? wird es fahrbar sein? wir haben zum großen Teil Wind von vorne?

In solchen Situationen kommen uns oft Zweifel. Aber es ist nicht anders möglich und das  ist die andere Geschichte. Sonntag weht schon Mistral und da ist es sicher nicht mehr fahrbar und er weht dann gleich eine Woche. Wo sollten wir denn sonst Unterschlupf finden?

Hier an dieser Küste gibt es keinen Mistral Schutz, auch nicht an den Bojen.

Ok! Wir befreien uns von der Boje. Es war sehr schön hier. Ein letzter Blick ins Wasser. Unter dem Schiff ist es heute kristallklar, da noch kein Wind und keine Wellen in die Bucht rollen.

Während Kurt vorbereitet, hüpfe ich nochmal ins wunderschöne, klare Blau.

Ich drehe ein kleines Video, wie sauber das Wasser ist. Die Poseidonia, das Seegras filtert das Wasser. Hoffentlich folgen viele Buchten und befestigen auch Bojen zum Schutz vom Seegras. Nicht einmal in Elba war es so sauber wie hier heute und jetzt.

9.30 Auf geht´s!

Rund um Saint Tropez wieder der gleiche Motorboote und Yachten Irrsinn. Wenn das Boot größer ist und sichtlich größere Wellen macht, weichen wir jedem so aus, daß wir die Welle von vorne nehmen können. Somit haben wir keine riesigen Wellen von der Seite. Das ist sehr unangenehm.

Wir fahren über 7 Stunden. erst 2 Stunden vor Hyeres steigern sich Wind und Wellen. Wenn wir jetzt zum Spaß hier wären und nur vor der Bucht auf und ab fahren würden wir jetzt Segel setzen. Da wir  aber noch nicht am Ziel sind, müssen wir Motoren.

Über dem Steuerstuhl montieren wir ein Sonnensegel, sodaß wir etwas Schatten haben. Es hat noch 35 Grad.

Wir gehen vor Anker vor dem Sandstrand an üblicher Stelle in der großen Bucht von Hyeres und können jetzt mal relaxen.

20.00 Um uns noch ein wenig zu bewegen fahren wir mit dem Beiboot in den kleinen Hafen von Capte und drehen eine Runde. Wir kennen hier jedes Lokal und jedes Geschäft, denn wenn Mistral weht, weht er immer gleich eine Woche und alle Schiffe sind gefangen hier und können nicht weiter fahren.

21.30 Man sieht wieder eine ganz kleine Mondsichel, aber sie erzeugt noch kein Licht.

Das Zurückfahren zwischen den vielen Ankerliegern im Dunkeln ist sehr enterisch. Mistral weht schon. Jetzt möchte ich keinen Beiboot Motor Ausfall haben, denn rudern kann man das nicht mehr.

Im Dunkeln unser Schiff wieder finden ist ebenso enterisch.

Schließlich schaffen wir alles und ich kontrolliere noch den Wetter Bericht.

Auf der kompletten Strecke von hier bis in den Hafen werden Gewitter und Regen angesagt für Donnerstag und Freitag. Wir überlegen, was wir tun können. Das Gewitter soll aus Osten kommen. Das möchte ich nicht hier erwischen. Ostwinde bringen immer schreckliche Wellen, weil sie vom Meer kommen. In die Marina Fahren? Das werden vielleicht Andere auch wollen? Woanders stoppen?

Ach! Viele Ideen, die uns alle nicht gefallen.

Schließlich entscheiden wir Morgen um 6.30 aufzustehen und zu versuchen den ganzen Tag mindestens gegen den wind zu fahren, da er angeblich Morgen noch leichter ist.

Ich st4elle den Wecker auf 6.30, um 6.45 geht hier die Sonne auf. Somit müsste es um 6.30 schon dämmern.

 

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Freitag, 14.8.2026 – Abreisetag für unsere Gäste!

9.00 Der Wind ist etwas stärker als sonst am Morgen.

Die Wetterwarnung wurde wenig reduziert, aber es wird immer noch ein riesiges Gewitter vorausgesagt im Raum von Nizza. Bis zu uns sollte es nicht kommen, aber die Gäste können davon betroffen sein, weil sie dann gerade am Weg zum Flughafen sind.

11.00 Nochmal baden, schwimmen und das Meer genießen. Gestern war es ruhiger mit weniger Wind. Wir haben den Tag im Wasser sehr genossen.

Heute ist es ein wenig schwierig zu schwimmen wegen höheren Wellengang. Auch im Schiff ist es wackelig und die Gäste kämpfen ein bisschen mit Übelkeit. Sie werden froh sein, wieder an Land zu sein.

16.00 Wir laden das gesamte Gepäck ins Beiboot und fahren mit den Gästen zum kleinen Hafen. Dort haben wir gestern auch die Zug Haltestelle auskundschaftet.

Ich frage in der Capitanerie ob wir das Beiboot kurz anbinden können, um die Gäste zum Zug zu begleiten? Er möchte zwar kein Wort englisch sprechen, aber wir dürfen.

Das Zugsystem in Frankreich ist ein wenig Crazy aber der Zug kommt pünktlich und hält auch hier an in Agay.

Nun sind wir wieder alleine, was auch gut tut.

Wir marschieren mit den Rücksäcken zum Supermarkt, füllen unseren Proviant auf und bleiben noch ein wenig an Land. Auch wir brauchen das ab und zu.

20.00 Es geht zurück zum Schiff.

Das Meer rund um unser Schiff ist so sauber. Angeblich filtert die Poseidonia das Wasser so gut. Das finde ich wunderbar.

Ich hoffe, auch an anderen Orten werden Bojen errichtet zum Schutz des Seegrases.

22.00 Ruhe kehrt wieder ein am Schiff. Wir haben aufgeräumt, ich hab geräuchert und Kurt bereitet uns noch frisches Wasser.

Sternderl schauen fällt heute aus. Es ist immer noch bewölkt und im Hinterland sind Gewitter.

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Donnerstag, 13.8.2026 – wir müssen hier weg!

9.00 Kurt studiert den Wetterbericht.

Links und rechts von uns fahren sie schon wieder Wasserski und machen uns große Wellen. Es geht schon wieder los. Wir müssen hier weg.

Der Wetterbericcht sagt ein riesiges Gewitter voraus mit über 100km/h am Freitag Mittag. Es wäre toll, wenn wir wieder eine Boje kriegen könnten. Gleich mal Reiki schicken und beim Universum Hilfe bestellen.

Das Meer ist glatt, wenn nicht gerade boote vorbei fahren. wir gehen noch schwimmen zusammen. Dann noch Frühstück zu uns nehmen und schon können wir ablegen.

Es sind viele Boote und Yachten unterwegs, aber weniger wie üblicherweise. Wir kommen gut voran.

13.00 Die aufsichtsperson ist gerade bei den Bojen. Als sie uns herannähern sieht, fährt sie zu uns und fragt. wir möchten gerne eine Boje für 2 Nächte. Kein Problem! sie führt uns zur nächsten Boje und hilft uns beim Festmachen. Wir können gleich bezahlen und sind mehr als glücklich, daß wir hier sind.

Es wird gepaddelt, geschwommen, getaucht, gegessen,……wir lassen es uns gut gehen.

Auch die Gäste haben sich schon ein bisschen gewöhnt an die Hitze und das Wasser und sind nicht mehr so müde wie die letzten Tage.

18.00  Wir erforschen, wo die Zugstation ist und wandern nach vor, den Strand entlang.

Morgen ist Abreisetag für die Beiden.

21.00 Sehr ruhig liegt der Strand da, wenn keine Badenden mehr hier sind.

Wir bleiben noch lange auf und genießen die leichte Abkühlung.

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