Wir waren noch bis 23.30 am Schiff, welches sich furchtbar bewegt und vibriert hat. Es hat sich extrem angefühlt und wir haben keinen Betonklotz bekommen zum Festmachen. Unser Schiff wiegt 7 Tonnen, sagt Kurt und der Diesel- und Wassertank sind voll, daher auch noch 500kg. Na hoffentlich hebt es nicht ab.
Im Wohnmobil war es nicht besser. Wir haben bis 2.30 kein Auge zugemacht, weil es so laut war und das Wohnmobil so stark vibriert und gewackelt hat.
11.00 Es fühlt sich jetzt doch besser an, fast windstill mit blauem Himmel.
Auf den Roller, wenigstens ein bisschen und ein paar Male hin und her rollern. Dann bin ich etwas aufgewärmt und kann auf den Rückentrainer gehen meine Übungen machen.
Die restlichen Wasser Laken rund ums Schiff, die noch im Schatten sind, sind mit Eis bedeckt, obwohl es nur 0 Grad hatte. Der eisige Wind hat es gefrieren lassen.
Kurt montiert unsere letzte Flies Decke an der großen Wohnmobil Türe zur Isolierung. Dort zieht es immer kalt rein bei Wind.
Ich geh mal die Tanks entleeren und entsorgen und bleibe noch ein bisschen windgeschützt vor der Marina sitzen. Das ist schon etwas ganz anderes, richtig angenehm. Nurmehr ein bisschen kalter Wind weht.
Wir fahren in den Supermarkt und zum Locker. Vielleicht bekommen wir endlich wieder Eier.
Am Heimweg müssen wir wieder stoppen beim Sonnenuntergang an der Rhone. Wunderschön in den Farben.
Kurt hat vor, viel Elektronik im Schiff und im Wohnmobil zu installieren. Ich kanns noch nicht genauer erklären, aber so dass man von überall alles einschalten kann. Dazu sind heute viele Teile geliefert worden. Es ist mir noch viel zu kompliziert.
Nachdem die Spachteln geliefert wurden, kann Kurt den Kit auf das frisch geschliffene auftragen und austesten, dann härten lassen mit Wärme und Morgen sehen wir dann weiter, ob es brauchbar ist.
Viel mehr schaffen wir hier nicht, weil die Tage zu kurz sind und es immer gleich wieder Abend ist. Aber schon Morgen soll es 12 Grad bekommen. Ich könnte das letzte Stück vom Träger schleifen. Vielleicht kommen wir mal früher aus dem Bett. Wir stellen uns den Wecker. Heute Nacht müssen wir ja nicht Wache halten wegen des Sturms.
Wir freuen uns sehr, heute wieder eine Runde machen zu können.

