Donnerstag, 11.6.2026 – werden wir heute Nachmittag gekrant?

Ist heute unser letzter Tag hier in der Marina?

8.00 Laute Arbeitsgeräusche wecken uns auf. die Marina Angestellten sind schon fleißig. Jetzt ist Hochsaison.

9.00 Der Kranwart klopft, um uns zusagen, daß wir um 4:40 also 16:40 dran kommen zum Kranen. er fragt auch wielange wir im Kranbecken bleiben wollen. Nachdem der Mistral Wind tobt, würden wir gerne über Nacht bleiben. er willigt ein.

Freitag 8.00 sollen wir bitte raus fahren. Da tobt der Wind aber immer noch. d.h. entweder irgendwo verstecken vor dem Wind, oder am Schwanz des Mistrals in den süden fahren. Trauen wir uns das? Und wie wird es sich anfühlen? Wir müssen ja den Kanal queren, das bedeutet der starke Wind kommt von der Seite. Danach haben wir ihn von hinten, was angenehmer ist. Nach Mittag, wenn wir weiter fahren hört er an unserem Ziel “Bandol” ziemlich auf zu wehen, oder wird  wenigstens leichter.

Im Moment haben wir ca. 70 km/h in den Böen.

Ich trage die Wohnmobil Schlüssel in die Marina und frage nach einem Platz., wo wir es hinstellen können.  Normalerweise haben sie für diesen Zweck die große Tiefgarage. Aber wir sind natürlich zu hoch, um reinfahren zu können.

Sie weisen uns einen Platz zu bei den anderen beiden Wohnmobilen. Da stehen wir jedes Jahr. Aber heuer haben wir ja auch noch einen Anhänger zu verstauen beim Zaun.

14.00 Wir haben so ziemlich Alles irgendwo und iorgendwie verstaut. Sieht ja schon recht leer aus.

Ich hoffe wir haben nichts vergessen vom Wohnmobil zu holen und was wir nicht benötigen, in Wohnmobil und Hänger stopfen. Uff!

Die Anspannung wächst!

15.50 Überpünktlich sind die Marina Angestellten. Während wir das Wohnmobil abstellen, wo die Marina es sehen kann, arbeiten sie schon unter unserem Katamaran und fädeln die Gurte durch.

Jetzt geht es ab ins Kranbecken.

Der Wind hat noch ca 60km/h

Ganz achtsam fährt der Kranwart mit unserer kostbaren Fracht. Dann gehts auch schon ab ins Kranbecken.

Wir montieren alle Fender und die Arbeiter schnallen unser Boot fest mit den 4 Leinen.

Flaggen werden montiert, die französische und eine große Österreich Flagge.

Auch haben wir jetzt Zeit das Wasser entkalkt in den Tank zu lassen.

Nun wäre es schön, wenn der Wind nachlässt.

Bis Morgen Früh können wir hier im Kranbecken bleiben.

Weil mein Yoga entfällt, gönn ich mir eine Laufrunde bis Port St. Louis und den fitness Geräten und mach sie alle durch. Es wäre wirklich gut, wenn die Franzosen sie benützen würden. Es sind gute, sanfte Lockerungs Übungen dabei.

Ich pflücke auch noch eine kleine Handvoll Maulbeeren. Die Übrigen hat der starke Wind abgeschüttelt.

Kurt war in der Zwischenzeit sehr fleißig, hat Wasser getankt, Tisch und Sessel aufgestellt und die Dreiecksleinen angebracht.

Der Wind bläst mit warmen 50-60km/h

Abschließend machen wir noch eine letzte, große Runde bei Sonnenuntergang.

Hoffentlich schaffen wir Morgen gut die Ausfahrt.

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