8.00 Der Wecker läutet! Es ist völlig bedeckt, wie der Wetterbericht vorausgesagt hat.
10.00 Wir legen ab und fahren aus der Bucht von Bandol. Ein bisschen orientieren, wo wir sind und wo wir hin müssen und dann geht es schon voran. Wir haben Halbwind und Rückenwind und können die komplette Strecke unsere Segel benützen. Ein Motor läuft leise mit, um Strom zu erzeugen.
Je weiter wir kommen, umso heller werden die Wolken. Wir überholen immer wieder Segelboote und fahren an ihnen vorbei.
Der Wind und die Fahrtstrecke sind sehr angenehm. Wir haben zwischen 6 und maximal 13 Knoten Wind, was bedeutet es ist ein ruhiger, friedlicher Segeltag.
15.00 Wir sind vor der Insel Porquerolles und finden einen wunderbaren Ankerplatz auf Sand. Hier im Naturschutzgebiet muss man genauestens darauf achten, den Anker nicht ins kostbares Poseidonia Gras zu legen.
Kurt muss ins Wasser, tauchen gehen. Es hat sich so angefühlt als hätte der eine Propeller etwas eingefangen, einen Strick oder Plastik. Somit haben wir den Motor abgedreht und sind mit dem Anderen gefahren. Es ging ja nur um die zusätzliche Strom Erzeugung.
Kurt verpackt sich komplett in Tauchkleidung inklusive Handschuhe, Haube und Füßlinge. Jetzt kann dir aber nicht kalt werden unter Wasser.
Es erwies sich als Fehlmeldung, oder der Propeller hat auf der Fahrt das Störende Stück schon abgeworfen. Zum Glück gibt es auch keine Beschädigung.
Ich möchte auch ins Meer. Die Wasser Temperatur ist schon auf 21,5 Grad gestiegen, fühlt sich aber trotzdem noch immer kalt an, besonders im Nacken. Ich schaffe zwei Runden ums Schiff herum.
Der Wind wird weniger. Mein Standup Board haben wir gestern schon aufgeblasen. Ich könnte doch noch ein bisschen paddeln gehen. Auf dem Brett stehen geht noch nicht, das Meer ist noch zu unruhig. Viele Schiffe kommen und gehen. Aber kniend und sitzend funktioniert es sehr gut und macht riesig viel Spaß!
Meine Knie sind richtig zittrig danach, weil sie das Brett noch nicht gewohnt sind. Es ist ja doch sehr wackelig und muss mit den Beinen ausgeglichen werden.
19.00 Ich hab noch eine Yoga Einheit. Die Sonne bescheint meinen Rücken. Nachdem eine neue Teilnehmerin dabei ist, passiert alles ein bisschen langsamer, damit sie gut mitkommt, was die Übrigen sehr genießen.
Am Ende nehm ich noch die Kamera und geh eine Runde damit, um ihr unser Schiff zu zeigen.
Ein wunderschöner Sonnenuntergang beschenkt uns noch nach meiner Stunde. Das Meer ist völlig glatt und die wenigen Wolken spiegeln darin.
22.00 Welch wunderschöne, friedliche Abendstimmung empfängt uns hier! Danke!


