Montag, 15.6.2026 – Wir dürfen einen Tag vor Anker in Porquerolles bleiben!

9.00 Es ist bewölkt und noch kühl. Wir sind nach Osten gedreht zur untersten Ecke von Porquerolles. Darum bleiben wir heute hier. Wir hätten durchgehend starken Ostwind als Gegenwind während der Fahrt. Das sind noch Nebenwirkungen des Mistrals, der immer noch weht im Westen und bei uns im Hafen.

Solange wir noch genug Zeit haben, ist es für mich ok, einen Tag zu pausieren in so schöner Umgebung. Gestern Nacht war der Himmel voller Sterne. Hier ist es richtig dunkel in der Nacht. Ich denke, sie haben im Ort das Licht abgedreht ab 22.00.

Touristen gibt es ja nur tagsüber, wenn sie mit den Touristen Booten vom Festland gebracht werden. Nur für wenige Menschen gibt es hier die Möglichkeit zu wohnen.

11.00 Wir haben ein einstündiges Gespräch mit unserem Ernährungs Spezialisten. Es ist schon sehr,  sehr schwierig sich gesund zu ernähren im Ausland bei soviel hochverarbeiteten Lebensmittel. Er hat mich in den Wald geschickt, um Wildpflanzen zu essen. Ja das mach ich Zuhause den ganzen Tag, aber wie hier?

Der Wind legt zu auf ca. 60 km/h und wir sind immer noch gut geschützt hier in der Ostecke der Insel, aber der Himmel ist wieder blau. Die Wolken sind weggezogen.

Ich bereite uns Essen.

15.00 Ich möchte ein bisschen Krafttraining machen und dann an Land fahren. Also los geht´s! Es fällt mir ein wenig schwer hier, weil ich die Möglichkeiten nicht habe, wie in der Kraftkammer eines Fitnesscenter.

17.00 Wir fahren mit dem Tender in den Hafen. Ich muß fahren, um es zu üben, sagt Kurt. Ein bisschen rupelig wird die Fahrt dadurch, weil ich nicht soviel Gefühl für den Gashebel habe wie er. Aber schließlich ist er recht zufrieden und wir kommen auch gut an.

Wir essen ein schwarze Johannisbeere Eis, sehr gut und sehr färbend und sehen uns ein wenig in den kleinen Supermärkten um. Ich bin auf der Suche nach getrockneten Hülsenfrüchten, was ich schließlich auch finde.

Das Eingekaufte ist im Beiboot verstaut, somit können wir eine Wanderung zum Leuchtturm machen. Es werden doch über 5km durch den Wald. Spaziergänger gibt es hier wenig. Alle fahren mit dem Rad.

20.00 Zurück an Bord genießen wir den wolkenlosen Himmel. Der Wind weht nur noch mit 5 Knoten und die sonne beginnt unterzugehen.

Welch wunderschöne Stimmung, ähnlich wie gestern. Dies hier ist schon ein energiereiches, schönes Fleckchen Erde.

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