Mittwoch, 14.8.2024 – Auf nach Toulon und wir hoffen auf einen Platz!

8.00 Wir sind schon unterwegs, benötigen ca 2,5 Stunden bis Toulon. Um 10.00 kann ich anrufen in der Marina haben wir gestern ausgemacht.

Noch nie war das Meer so bleiern, wie heute Morgen. Es ist völlig zugezogen und grau. Angeblich soll in ein paar Stunden die Sonne wieder scheinen, zumindest über Mittag.

Die Wetterberichte, besonders der Schweizer Wetterbericht Meteoblue sagen für Heute nachmittag schon Gewitter voraus.

10.00 Wir sind ca 20 Minuten vor Toulon. Ich rufe mal an, es hebt niemand ab. Geben wir ihnen noch ein paar Minuten.

10.30 Nach mehreren anrufen und mehreren Versuchen, ihnen zu erklären, dass ich wenig französisch spreche und sie mögen bitte Englisch mit mir sprechen bekomme ich als Antwort, dass es einen Platz für uns gibt und sie holen uns mit dem Boot ab.

Es hat wenig Wind und Kurt schafft perfekt im Retourgang anzulegen.

Die Marineros laufen mit Masken herum. Covid? a little Covid bekam ich vom hustenden Mitarbeiter zu hören. Das glaub ich jetzt nicht und das brauchen wir auch nicht hier an Bord.

wir haben einen schönen Platz und während Kurt alle Leinen richtig spannt, geh ich mit Maske in das kleine Hafenbüro, wo der jüngste Mitarbeiter mit Covid herum läuft.

Saint Mandrier sur Mer ist ein hübscher Vorort von Toulon und wir sind sehr glücklich hier zu sein.

Es ist sehr heiß. Es weht nur wenig Wind.

Ich entdecke 2 große Supermärkte und kauf uns Leckeres ein zur Belohnung, weil wir es geschafft haben, hier einen Platz zu bekommen. Nur der Prosecco fehlt noch, aber den lassen wir lieber weg. Es gibt Räucherlachs mit Dille und Zitrone, viele Käsesorten, große Oliven, Artischocke in Olivenöl,……..

Der Rest des Tages gehört jetzt uns! Ein bisschen Roller fahren, spazieren gehen und um 16.00 der alljährlichen Flug Show zusehen.

Am Abend gibt es am Hauptplatz 3 Stunden live Chansons, gesungen von einem Sänger mit guter, tiefer Stimme.

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Dienstag, 13.8.2024 – Die Wetterberichte überschlagen sich mit schlechten Nachrichten!

10.00 Wir müssen Porquerolles verlassen und fahren rüber zum Festland.

Es sollen Mittwoch bis Freitag starke Gewitter auf uns zu kommen und danach Mistral.

Wir wissen noch nicht genau, wie wir das gut lösen können.

Nachdem der Sturm während des Sturms von Ost auf West dreht und Gewitter sowieso einmal durchdrehen an Windstärke und Windrichtung sind wir hier nicht so sicher. Und ich weiß nicht ob wir hier die Gewitter überdauern sollen?

Was können wir tun?

Vielleicht sollten wir uns einen Hafenplatz leisten, der zwischen 100,- und 200,- kostet. Aber das Problem ist meist, dass sie keinen Platz für Katamarane haben, weil wir ja 2 Schiffs Breiten benötigen. Daher auch der doppelte Preis.

Welche Marinas gibt es hier oder auf unserem Weg in den Westen?

Wir schauen mal im Internet was wir finden.

Wo ich auch anrufe, haben sie keinen Platz für einen Katamaran oder reservieren nicht einen Tag davor. Das bringt uns nichts.

Schließlich bin ich beim Militär Stützpunkt Toulon. Da gibt es viele Häfen und Marinas.

Alle sagen mir ab, bis auf Saint Mandries sur Mer, der kleine Vorort von Toulon. Er sagt mir zwar nicht zu, aber auch nicht ab. Aber auch hier ist keine Reservierung möglich. Aber ich soll am Mittwoch um 10.00 am Weg dorthin anrufen, dann wird er nachsehen, ob sie für uns Platz haben.

Was ist Morgen, wenn er dann doch nichts hat. Dann müssen wir schleunigst weiter in den Westen fahren. Da gibt es nur noch Bandol. Sie nehmen aber laut Bewertung keine Katamarane. La Ciotat ist ein Hafen mit nicht funktionierenden Marineros laut Rückmeldungen der Kunden. Nach 17.00 ist niemand mehr da um zu helfen, zu mittag gehen sie nicht ans Telefon und sind sehr unfreundlich weil sie arbeiten müssen. La Ciotat ist ein Gemeinde Hafen und keine Marina und das macht einen großen Unterschied.

d.h. es bleibt noch alles offen. Ich werde dem nächsten Tag Reiki schicken, damit wir einen Platz bekmmen.

19.00 Ich hab noch eine Pilates Stunde und es ist sehr heiß.

Am ende der Stunde haben wir schon recht viel Wind, aber unser Boot steht gut vor Anker.

20.00 jetzt nochmal rein ins Wasser. Wer weiß wann ich wieder kann.

Die Wetterberichte sagen auch für heute Nacht Gewitter an. Wir beobachten die Life Blitze, in welche Richtung sich das Wetter bewegt. Zum Glück nicht zu uns oder sie lösen sich vorher auf.

Besonder stark sind die Gewitter vor Barcelona und ziehen raus zu den Balearen.

Dort möchte ich jetzt nicht sein. Es heißt nicht zu unrecht, dass man im August die Balearen verlassen muss.

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Montag, 12.8.2024 – auf in den Eukalyptus Wald!

Der Generator der großen Bali Yacht läuft immer noch. Das ist ja wirklich unglaublich! Heute macht mir nicht mal das Schwimmen Spaß und ich bin nach einer Runde schon wieder aus dem Wasser. Es ist auch eine dünne Ölschichte am Wasser, was in einem Naturschutzgebiet überhaupt nicht sein darf.

Normal bin ich nicht so böse, aber ich schick ihm ein paar nicht nette Worte übers Universum.

11.00 Sie packen zusammen und verlassen die Bucht. Na wer sagts denn, danke liebes Universum.

14.00 Es ist wieder sehr heiß aber wir wollen an Land. Hinter den vielen kleinen Badestränden verlauft ein endlos langer geschotterter, breiter Weg, eine richtige Straße durch einen Eukalyptus und Platanen Wald. Es duftet unglaublich gut nach den ätherischen Ölen. Hier ist überall extreme Feuer Gefahr, auch weil es überall extrem trocken ist.

Ich hoffe, alle sind so vernünftig, dass sie hier nicht rauchen. Im Hafen, im Ort ist es dann wieder erlaubt.

Wir sind insgesamt, mit Espresso trinken und eis essen, 3 Stunden unterwegs.

17.00 zurück am Schiff heißt es jetzt ganz schnell sein. Ich hab ein Webinar in 30 Minuten. Wir schaffen in 25 Minuten 3 Lamm Steaks mit Gemüse und Reis und Salat zuzubereiten. Essen kann ich auch während des Seminars.

Heute  sieht man angeblich die meisten Sternschnuppen, jede Minute eine an einem dunklen Ort, sobald der Mond untergegangen ist. Das ist ca um 23.00

Na dann viel Glück! Ich geh auch nach vor aufs Trampolin.

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Sonntag, 11.8.2024 – Heute Blog schreiben, Webinare hören, Yoga machen!

8.30 Es ist völlig windstill! Heute hab ich es wieder geschafft. Gestern hat der Ostwind schon so große Wellen erzeugt, dass ich nicht vor dem Frühstück schwimmen wollte.

Herrlich. Ich seh den Meeresgrund, Steine, Seegras, Sand, kleine Fische,…..und genieße meine runden ums Schiff.

Kurt recherchiert weil wir einen Fahrrad Anhänger brauchen, wenn wir an Land stehen, um den Einkauf bequem transportieren zu können. Sehr selten, nur wenn wir mehr brauchen, nehmen wir dazu das Wohnmobil. Aber es ist doch sehr groß und lang und einparken damit am vollen Supermarkt Parkplatz immer wieder spannend.

Zum Wochenmarkt kann man sowieso nicht mit dem Wohnmobil hinfahren, da ja alles Markt Gelände ist und gesperrt.

d.h. andere Möglichkeiten müssen her und Kurt braucht ja immer wieder neue Projekte, damit ihm nicht langweilig wird.

Es ist sehr heiß. Wir verkriechen uns hinter den Schatten spendenden Tüchern.

Ich hör mir Schulungs Videos an und schreibe brav an meinem Blog.

19.00 Yoga beginnt. Ich lasse die Tücher aufgespannt, weil es immer noch so heiß ist. Die Teilnehmer finden unser heutiges Yoga Studio sehr sehr hübsch.

20.30 Raus aus der Kleidung und weil das Meer so ruhig und glatt ist, paddel ich Kurt am Standup Board noch eine Runde durch die Bucht bis zu den Stränden.

Mittlerweile hat er schon gelernt, ruhig hinter mir zu sitzen und nicht bei jeder Welle zu glauben, dass wir kippen.

Anschließend gibt es noch einen wunderschönen rot goldenen Sonnenuntergang für uns. Wirklich wunderschön.

Hinter uns hat sich ein großer Bali Katamaran verankert und hat den ganzen Abend und die ganze Nacht den Generator laufen und ein hässlich blaues Licht, das ins Wasser leuchtet. Was sollen denn die Fische dazu sagen? furchtbar!

Wenn er schon einen so großen Katamaran hat, so viel Strom verbraucht, kein solar und keine Batterien in ausreichender Menge hat, dann darf er sich wohl nicht mitten zwischen die kleinen Boote stellen und die Luft verpesten.

Wenn wir den Generator einschalten zum Wasser oder Strom erzeugen, schauen wir ob niemand neben uns ist und dann so kurz wie möglich. Oft ist in 30 Minuten alles erledigt.

Wir gehen noch nach vor aufs Trampolin Sternschnuppen schauen, aber auch hier stört der Lärm und der Geruch seines Motors die Stille.

Sehr ärgerlich! Wie rücksichtslos manche Menschen doch sind. Nur weil er 2 Millionen ausgegeben hat für seinen Kat, glaubt er, ihm gehört die Welt!

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Samstag, 10.8.2024 – wir wollen eine Wanderung machen!

9.00 Es weht schon Ost – Südost Wind. angesagt ist kein Wind, wie so oft.

Boote kommen rein in die Bucht, gehen vor Anker, wechseln den Ankerplatz, weil es nicht passt oder der Anker nicht hält, andere Boote verlassen die Bucht. Es ist eine ständige Bewegung hier und nebenbei müssen wir ein bisschen auf unseren Anker achten, dass niemand zu nah seine Kette rein lässt, dann hält der Anker vielleicht nicht, er zieht wieder raus und reißt unseren Anker mit raus.

12.00 Wir wollen an Land aber im Moment haben wir 20 Knoten Windböen. Wir warten ab, was daraus wird.

13.30 Aber jetzt! Der Wind ist etwas schwächer geworden, der Wetterbericht sagt gegen 17.00 wird es leichter. Ich denke wir können unser Schiff verlassen.

Sonnenöl, Autan Spray, Sonnenbrille, Sonnenhut, Sportschuhe, …… wir haben gepackt und fahren mit dem Beiboot an Land.

Es gibt keine Beiboot Anlegestelle nur Verbotszeichen. so ziehen wir gemeinsam das Beiboot raus auf die Fischer Anlegestelle. Hier sind wir immer gut gestanden.

Holen wir uns noch einen Plan aus dem Tourist Office.

Los geht es! Weg vom Zentrum wo so viele Menschen ihren Tag verbringen, sich Räder ausgeborgt haben und zu den Stränden radeln.  Beim Eisgeschäft steht eine lange Schlange Menschen.

Wir haben ca 45 Minuten Fußmarsch in der Hitze vor uns. Die Sonne steht sehr hoch, somit gibt es selbst im Wald nur wenig Schatten. Wir schlüpfen von einem Schatten am Weg zum Nächsten.

Im Laden am Hauptplatz haben wir uns zum Glück 1,5l Wasser vorsorglich gekauft.

Endlich haben wir den Pharo, den Leuchtturm erreicht. Sein geniales Licht sehen wir von so vielen Orten an denen wir schon waren. Viele Linsen sehen wir im oberen Teil des Leuchtturms womit das Licht so weit strahlen kann. Sehr toll!

Zurück geht es leichter, etwas bergab. Es ist schon mehr Schatten im Wald und wenn es möglich ist, würden wir uns gerne direkt vor der Bucht in der Pizzeria eine Pizza gönnen. Vor ein paar Jahren gab es nur Pizza ab 19.00! Jetzt steht ein Schild im Hafen “non stop 11.00 – 23.00″

Wir wählen eine Pizza ohne Käse aber mit viel salzigem Belag, um unseren Salzgehalt im Körper wieder aufzufüllen. Sardellen, Oliven, Kapern und ein scharfes Olivenöl.

Sehr lecker. Noch ein Espresso hinten nach und dann sind wir bereit auch noch zur Windmühle zu stapfen.

Mittlerweile ist es 17.00 und die Temperatur ist kein bisschen kühler geworden. In der Sonne ist es sooo heiß, aber das kennt ihr ja. Habt ihr ja auch zur Zeit.

Es geht wieder einmal bergauf, aber richtig bergauf, nur nicht so weit als bis zum Fort.

Die Mühle stammt aus 1720 und wurde 2007 renoviert.

19.00 Jetzt aber zurück zum Schiff. Ich will nurmehr ins Meer.

20.30 Nach so langen Spaziergängen wollen wir nurmehr im Wasser hängen und in das goldene Licht des Sonnenunterganges schwimmen.

Wir sitzen noch lange an Deck. Es ist mild und kein wind weht mehr.

Endlich gibt es wieder Mond. Er geht nur sehr zeitig unter, zurzeit ca 22.30!

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Freitag, 9.8.2024 – Markt in Le Capte!

10.00 Heute gibt es in dem kleinen Hafen den Wochenmarkt, in der Avenue de Pineda, wo noch immer die falschen Markt Schilder hängen mit Sonntag Markt. Ich sag nur die Franzosen.

Die komplette Gasse ist Markt. Nachdem sie sehr schmal ist und links und rechts Stände sind, kommt die Kolonne an Menschen oft zum Stillstand und es ist sehr heiß trotz Schatten.

12.00 wir schaffen den kompletten Markt. Es gibt nur 3 Gemüse Stände. Der Rest ist Kleidung, Honig, Öle, Gewürze, Schmuck,…….und wieder wunderbare Oliven.

Eingelegte, salzige Oliven im Sommer zu essen ist sehr wichtig, weil wir dadurch unseren Salz Gehalt im Körper wieder auffüllen.

12.30 Hier ist so viel Funsport zur Zeit, weil noch kein starker Wind weht. Wir müssen hier weg.

Schnell noch den Wetterbericht kontrollieren, ob es noch so aussieht wie im gestrigen Bericht und dann Anker raus und raus aufs Meer.

14.00 Ich hatte schon so großen Hunger auf der Überfahrt. Nachdem wir endlich einen guten Ankerplatz vor der Insel Porquerolles gefunden haben, wo unser Anker im Sand und nicht im Seegras liegt, können wir uns mit dem  am Markt gekauften Grillhuhn und den Bratkartoffel mit viel Salat erfreuen.

Jetzt ein bisschen verschnaufen und dann möchte ich gerne in den Ort und die schattigen Nadelwälder durchwandern.

Wir gehen auf die Festung das Fort St. Agatha, das schaffen wir heute noch leicht. Immerhin geht es immer bergauf.

Sehr schön! Über Stock und Stein geht es zurück zum Hafen.

Wir fahren wieder zurück zum Schiff. Der Wind hat fast zur Gänze nachgelassen. Die Lichter des Ortes werden sichtbar, Sterne werden klar und deutlich! Ich sehe meine 1. Sternschnuppe in diesem Urlaub und das auch nur, weil sie ganz langsam abfällt. Es ist ja nur das Licht das man sehen kann, wenn sie mit hoher Geschwindigkeit Richtung Erde rast.

Wenn der Wetterbericht stimmt, können wir ein paar Tage hier bleiben. Das würde mich freuen.

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Donnerstag, 8.8.2024 – endlich wieder Yoga!

Kurt möchte gerne die weite Strecke in den großen Hafen fahren um das gute, weiche Baguette nachzukaufen. Das machen wir sicher nicht!

Es weht wieder Westwind, der gegen Abend stärker werden soll.

Ich nehme wieder an ein paar Webinaren teil. Sehr spannend meine systemische Aufstellung.

19.00 Mittlerweile hat es zwischen 50 und 60 km/h Wind und ich stehe recht breitbeinig in meiner Yoga Stunde und versuche Gleichgewicht zu halten. Die Teilnehmer bestaunen auch die Bewegung des Schiffes und die Aussicht und wundern sich, wie man da so gut stehen kann.

Übung macht den Meister.

Nach der Stunde nehme ich wieder die Webcam in die Hand und mach den Turnern einen Schwenk Richtung Sonnenuntergang. Sie bewundern die große, rote Sonne.

22.00 Endlich lässt der Wind nach und es ist sehr angenehm. Viele Sterne kann man sehen und alle Wolken wurden verblasen.

Es ist gut, wenn wir nur jeden 2.Tag die weite Reise in den Hafen machen, sonst wäre es zu anstrengend.

So genießen wir noch die Nacht bis wir schließlich ins Bett schlüpfen.

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Mittwoch, 7.8.2024 – Heute müssen wir uns wieder bewegen!

Montag, Dienstag konnten wir nirgends an Land. Heute brauchen wir wieder ein bisschen mehr Bewegung.

8.30 Rundgang am Boot, kontrollieren ob Quallen da sind und wenn nicht dann rein ins Vergnügen und ums Boot schwimmen. Auf halbem Weg stoppe ich bei der Ankerkette und mach ein paar Klimmzüge. Na geht doch!

10.00 Wir legen ab, verlassen die kleine Bucht von Porquerolles.

1. brauchen wir neuen Proviant

2. wollen wir uns bewegen.

Das kann man verbinden, indem wir wieder am Strand vom Festland vor Anker gehen. Mist müssen wir auch entsorgen und das möchte ich auf keinen Fall auf der Insel machen.

13.00 Kurt kontrolliert die Gewitter auf der Blitze App.

Schaut euch mal die Seite an, sie ist wirklich genial und zeigt Gewitter in Echtzeit an.

www.blitzortung.net

Viele Gewitter sieht man in den Schweizer Bergen und den Pyrenäen, aber auch in Nimes. Ich hoffe es bewegt sich in die andere Richtung.

Nachdem alles in Ordnung ist mit Wind und Gewitter können wir ja in die Häfen fahren.

16.00 Wir fahren mit dem Beiboot in den kleinen Hafen le Capte am halben Weg, entsorgen unseren Müll, gehen eine Runde durch die schattige Avenue de Pineda und gehen zurück zum Beiboot.

Beim Kanal zum kleinen Hafen steht ein Schild, dass der Kanal frei ist für Beiboote. Und wenn man dann im Kanal festmacht, ist de Ausstiegsstelle mit Holz Zäunen und Draht abgesperrt. Womit wir wieder bei den Franzosen sind. Entweder oder!

Ein paar von den Holzstehern  sind schon nieder gedrückt und der Draht aufgeschnitten. wie sollte man sonst an Land kommen wenn doch dieser Kanal hier für Beiboote vorgesehen ist.

Wir wundern uns immer wieder.

Nachdem mein Rücken Beiboot Fahren nicht möchte, wegen der Schläge, steh ich die ganze Zeit im kleinen Beiboot als würde ich im Trockenen Wasserski fahren und es ist sehr anstrengend. Nur ein Stück Leine hab ich zur Sicherung.  Weil ich schon seit 47 Jahren Wasserski fahre ist es kein Problem, nur sehr anstrengend für die Beine.

Weiter geht es in den großen Hafen Port Hyeres. Es ist immer noch sehr heiß und Westwind beginnt stärker zu blasen. wir gehen auch hier eine Runde und am Schluß zum Supermarkt.

18.00 Jetzt heißt es stehend im Beiboot die lange Strecke gegen Wind und Wellen zurück fahren.

Etwas geschlaucht kommen wir an und genießen den Rest des Abends im Schatten der Veranda.

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Dienstag, 6.8.2024 – endlich wieder Pilates!

8.30 schwimmen rund ums Schiff, wie kann es anders sein. Ich seh ins Wasser, kleine fische verstecken sich im Seegras.

Wir machen es uns gemütlich. Das Wetter ist gut, wenig Wind. Viele boote machen sich auf weiterzufahren oder zurück zu fahren. Kleine Motorboote kommen rüber zum Baden.

Wir versuchen an der Küste bei den leeren kleinen Stränden an Land zu kommen. Aber keine Chance. Darum ist dort auch niemand. entweder ist es steinig, aber meist viel zu seicht. Man müsste den Motor klappen und ran paddeln, aber so ein Beiboot lässt sich nicht so gut paddeln.

So fahren wir wieder zurück zum Schiff. Wenn wir nächstes Mal kommen, in ein paar Tagen, legen wir uns in die 2. Bucht vor Anker. Da haben wir die Möglichkeit den Ort zu besuchen. Im Hinterland gibt es wunderschöne Waldwege zu jeder Richtung und 2 Festungen zu besichtigen.

19.00 Endlich kann ich wieder eine Pilates Stunde halten. Der Schweinehund ist schon spürbar. Es waren jetzt einige Wochen, zuerst waren es zuwenige, dann Besuch, dann fast alle auf Urlaub und krank.

Heute schaffen wir es endlich. Hinter mir der beginnende Sonnenuntergang und es wird sehr anstrengend. Wie schnell man versulzt ist schon erschreckend.

Danach nehm ich noch ein angenehm entspannendes Schwimm Bad ums Schiff herum, um die Muskeln wieder zu entspannen.

21.00 Der Wetterbericht sagt, der Wind hört erst spät in der Nacht auf. In Wirklichkeit hat es nurmehr 5 Knoten und ist angenehm mild.

Gehen wir noch ein bisschen Sternderl schauen.

Plötzlich ruft mich Kurt. Am Horizont sieht man einen langen Schweif von Lichtern hintereinander. Das sind Satelliten die gerade in die Umlaufbahn geschossen werden. Nach ein paar Sekunden sind sie nicht mehr zu sehen.

Das ist unser Satelliten Internet. Danke dass wir es haben können. Starlink funktioniert wirklich gut überall.

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Montag, 5.8.2024 – es war nicht beabsichtigt!

9.00 Ich hab schon viele Runden schwimmend ums Schiff gedreht. Die Wasser Temperatur hat angenehme 25,3 Grad und man spürt das warme Wasser an der Oberfläche. Sehr angenehm.

Was sagt der Wetterbericht oder sagen wir besser die Wetterberichte. Wir kontrollieren ja immer verschiedene verschiedener Länder. Das heißt aber nicht, dass sie oft stimmen. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Aber für Heute haben wir eine Segel Runde an der Küste geplant, um die Küste zu besichtigen, wo ein interessanter Ankerplatz sein könnte.

Noch vor Anker ziehen wir das Großsegel auf, weil es viel einfacher ist, solange wir noch ruhig stehen und der wind von vorne kommt. “Gib lieber ein 2. Reff rein Kurt – Segel verkleinern -  wir haben schon 17 Knoten Wind”. Somit reffen wir auch die Genua, das vorsegel und beginnen Richtung anderer Küste zu segeln.

Große Wellen treibt es ran. Es wird sehr ungemütlich! Es sollte doch kein Wind wehen Heute.

Eine Weile geht es sehr ungemütlich weiter. Wir lassen unser Schiff nicht aus dem Wind drehen, sonst würde es zu rasen beginnen und das bei den hohen Wellen, nein danke.

Die Windstärke steigt, allerdings ist es Ostwind – wahrscheinlich die Rückseite vom noch wehenden Mistral.  Das macht nicht Spaß.

Ein kurzer Rundblick, wenden und wir steuern dorthin von wo der wind kommt. Dort an der Küste müsste es vielleicht fast windstill sein.

Nach 2 weiteren Stunden erreichen wir die Autofreie, hübsche Insel Porquerolle. Solange der wind noch so stark ist kommt er über den Berg drüber, aber die großen Wellen sind weg. Wir sind endlich in Abdeckung.

Jetzt brauchen wir noch einen guten Ankerplatz in einen der beiden Buchten auf Sand und ja nicht in Seegras. Hier ist Naturschutzgebiet und da wird es wieder kontrolliert.

Aber es sind natürlich viele Schiffe hier und es kommen immer noch welche nach.

Wir finden einen guten Platz, einfach hinten dazu an die Menge Schiffe und können jetzt mal entspannen. Das war nicht ohne.

Eigentlich sind wir gegen den Mistral gesegelt. Das große Tief auf der Karte hat den Mistral umgedreht, sodass er von Osten kommt.

Relax, Essen, baden, tauchend den anker kontrollieren,…..

Bei so vielen Booten kann man nicht viel Ankerkette rein lassen, da es dann zu eng wird und man muss auf das Seegras auch noch achten.

Schauen wir mal ob der Anker hält, was der Wind weiter tut. Können wir hier bleiben über Nacht ? Müssen wir wieder rüber vor die Küste?

Wer weiß das schon bei diesem verrückten Wetter. Jetzt sind wir erstmal hier vor dieser hübschen Insel und kommen zur Ruhe.

Alles ist gut! Der Wind beruhigt sich. Allerdings kommen noch viele Boote hier in diese ein wenig Windgeschützte bucht. Aber die Boote schaffen es, sich schön zu schlichten.

20.00 Beinahe Sonnenuntergang. Ich lade Kurt auf mein Standup Board und paddel mit ihm zum kleinen Strand und eine Runde durch die Bucht. Das macht er selten, weil er findet, dass es so sehr wackelt. Muss er eben ruhig sitzen und Gleichgewicht halten.

Aber dieses Mal hab ich es geschafft und wir haben eine wunderschöne Runde in den Sonnenuntergang hinein mit wunderbarer Stimmung.

22.00 Die kleinen Motorboote haben die Bucht verlassen und ihren Bade Ausflug beendet. die Meisten müssen natürlich in den Hafen zurück.

Wir sitzen an Deck und tun Sternderl schauen und die Ruhe genießen. Ab und zu hört man Stimmen, sonst ist es ruhig und friedlich! Nachdem wir eine Bucht vom Hafen entfernt sind, ist es auch dunkel und wir ehen viele Sterne.

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