Sonntag, 14.6.2026 – weiter geht es zur Insel Porquerolles!

8.00 Der Wecker läutet! Es ist völlig bedeckt, wie der Wetterbericht vorausgesagt hat.

10.00 Wir legen ab und fahren aus der Bucht von Bandol. Ein bisschen orientieren, wo wir sind und wo wir hin müssen und dann geht es schon voran. Wir haben Halbwind und Rückenwind und können die komplette Strecke unsere Segel benützen. Ein Motor läuft leise mit, um Strom zu erzeugen.

Je weiter wir kommen, umso heller werden die Wolken. Wir überholen immer wieder Segelboote und fahren an ihnen vorbei.

Der Wind und die Fahrtstrecke sind sehr angenehm. Wir haben zwischen 6 und maximal 13 Knoten Wind, was bedeutet es ist ein ruhiger, friedlicher Segeltag.

15.00 Wir  sind vor der Insel Porquerolles und finden einen wunderbaren Ankerplatz auf Sand. Hier im Naturschutzgebiet muss man genauestens darauf achten, den Anker nicht ins kostbares Poseidonia Gras zu legen.

Kurt muss ins Wasser, tauchen gehen. Es hat sich so angefühlt als hätte der eine Propeller etwas eingefangen, einen Strick oder Plastik. Somit haben wir den Motor abgedreht und sind mit dem Anderen gefahren. Es ging ja nur um die zusätzliche Strom Erzeugung.

Kurt verpackt sich komplett in Tauchkleidung inklusive Handschuhe, Haube und Füßlinge. Jetzt kann dir aber nicht kalt werden unter Wasser.

Es erwies sich als Fehlmeldung, oder der Propeller hat auf der Fahrt das Störende Stück schon abgeworfen. Zum Glück gibt es auch keine Beschädigung.

Ich möchte auch ins Meer. Die Wasser Temperatur ist schon auf 21,5 Grad gestiegen, fühlt sich aber trotzdem noch immer kalt an, besonders im Nacken. Ich schaffe zwei Runden ums Schiff herum.

Der Wind wird weniger. Mein Standup Board haben wir gestern schon aufgeblasen. Ich könnte doch noch ein bisschen paddeln gehen. Auf dem Brett stehen geht noch nicht, das Meer ist noch zu unruhig. Viele Schiffe kommen und gehen. Aber kniend und sitzend funktioniert es sehr gut und macht riesig  viel Spaß!

Meine Knie sind richtig zittrig danach, weil sie das Brett noch nicht gewohnt sind. Es ist ja doch sehr wackelig und muss mit den Beinen ausgeglichen werden.

19.00 Ich hab noch eine Yoga Einheit. Die Sonne bescheint meinen Rücken. Nachdem eine neue Teilnehmerin dabei ist, passiert alles ein bisschen langsamer, damit sie gut mitkommt, was die Übrigen sehr genießen.

Am Ende nehm ich noch die Kamera und geh eine Runde damit, um ihr unser Schiff zu zeigen.

Ein wunderschöner Sonnenuntergang beschenkt uns noch nach meiner Stunde. Das Meer ist völlig glatt und die wenigen Wolken spiegeln darin.

22.00 Welch wunderschöne, friedliche Abendstimmung empfängt uns hier! Danke!

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Samstag, 13.6.2026 – Ein Tag Urlaub in Bandol!

Wir haben sehr gut geschlafen. Wahrscheinlich weil es so kalt war, ich mit Söckchen und Überdecke.

9.00 Raus aus dem Bett! Der Himmel ist blau, das Meer ist noch ruhig! Ich kann den Meeresgrund sehen, obwohl es 5,2m Tiefe hat. So verlocken schön sieht das Meer aus. Aber wir sind bei 15,9 Grad! Das kann doch nicht so schlimm sein oder?

Am Nachbarschiff springt ein junger Mann mit Kopfsprung ins Wasser. Ich will auch, zumindest mit den Beinen. Das ist gut für die Bildung neuer Mitochondrien. Bei Biogena muss man für 5 Minuten Kältekammer sehr viel Geld bezahlen.

Ich brauche meinen Schwimmanzug, Süßwasser zum Abspielen und ein Handtuch. Die neu gekauften Badeleitern haben 2 große Bügel zum Anhalten und sind sehr bequem.

Das kalte Wasser steht mir bis zur Brust und ich harre eine Weile aus und bewundere meine Gänsehaut. Das ist gesund oder?

Herrlich!

Jetzt gibt es Frühstück auf unserer Terrasse – Balkonien – sagt Kurt, mit Blick zum Meer und zum Strand.

Ein Schlauchbinder beim Wasser Bereiter ist undicht, zum Glück nichts anderes. Kurt kann ihn schlecht fest schrauben. Unter dem Motor ist kein Wasser mehr.

Ich muß ein paar Laden ausräumen, um den Inhalt zu sichten und zu reduzieren.

Nun wird noch der Generator gestartet und dann können wir wieder unser erstes selbst bereitetes Meerwasser trinken. Das Hafenwasser, das noch in Kanistern gefüllt ist, schmeckt natürlich stark chloriert.

Unser Schiff schaukelt, wenn ein Boot vorbei fährt. Nicht so stark wie bei einem Segelboot, ist ja ein Katamaran und es fühlt sich angenehm entspannend an, das ständige Schaukeln.

Heute wird endlich eigenes, frisches Wasser aus dem Meerwasser erzeugt. Eine kurze Kontrolle, ob der Generator gut funktioniert, dann kann es schon losgehen. Viele Filter erzeugen aus dem Meerwasser reines Trinkwasser.

Das alte Wasser aus dem Tank wird abgelassen und 100 Liter Frischwasser eingefüllt.

Wir pumpen mein Standup Board auf. Bei nächster Gelegenheit werde ich paddeln.

Jetzt müssen wir nochmal in den Ort. Mein Spülmittel für den Geschirrspüler erweist sich als Waschpulver und schäumt schrecklich.

Wir kaufen neue Spülertabs und Kurt bekommt ein Eis.

Der Bandol Lauf startet mit vielen Teilnehmern und einer jubelnden Menge. Nähere Infos finde ich nirgendwo.

Ich filme wieder das hübsche Kinder Karusell für unsere Enkel und überlege jedes Jahr einfach mitzufahren.

19.30 Zurück an Bord können wir noch den Sonnenuntergang auf Balkonien genießen.

Morgen soll angeblich, wenn wir ausfahren Nebel sein und den ganzen Tag Bewölkung.

Na mal sehen. Die Wetterberichte sind sich ja nie einig.

21.00 Die Sonne ist hinter der Stadt verschwunden und es wird kühl. Ich hoffe sehr, daß es bald heiß wird.

Dann bis Morgen! Wir werden zeitig zu Bett gehen, da wir Morgen um 8.00 ablegen wollen.

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Freitag, 12.6.2026 – wir schlafen sehr schlecht,…..

Der Wind hat so getobt. Ich ersuche ihn spätestens am Vormittag nachzulassen.

7.30 Wir haben den Wecker gestellt, weil unser Kranwart doch gesagt hat, um 8.00 müssen wir raus. Aber vom Hafen Personal ist noch nichts zu sehen. d.h. wir haben auch noch Zeit Frühstück zu bereiten.

9.30 Mehrmals gehen sie an unserem Schiff vorbei, ohne uns zu beachten. Wir sind sehr froh, denn stündlich sollte der Wind weniger werden. Je länger wir im Kranbecken bleiben können, umso besser für unsere Ausfahrt.

10.00 Der Kranwart kommt auf mich zu und bevor ich noch sagen konnte, daß wir gleich ablegen, sagt er mir in freundlichem Englisch, daß er um 11.00 das Kranbecken benötigt.

Ganz wunderbar, das schaffen wir leicht.

Der Wind frischt nochmal auf und es bekommt bis zu 33 Knoten. Sollte er nicht weniger werden? Das hat er falsch verstanden. Wir sind schon wieder bei über 60km/h!

10.30 Jetzt oder nie! Wir wagen den Absprung. Die Leinen sind soweit vorbereitet, daß ich sie einfach durchziehen kann, ohne nochmal an Land zu müssen.

Im Retourgang schiebt sich das Schiff von Kurt gesteuert mit den beiden Motoren gelenkt, aus dem Kranbecken, an den Segelbooten vorbei. Es ist überall genügend Platz.

Jetzt sind wir im Kanal und es ist schon sehr enterisch “am Schwanz des Mistrals zu reiten” wie es heißt, noch mit Mistral auszufahren. Der Wind ist noch recht stark und wir händeln uns von Markierungsboje zu Markierungsboje. Das Schiff fährt brav.

Danach öffnet sich eine riesige Bucht, wo die Tanker auf ihre Abfertigung warten. Zum Wind kommen jetzt auch Wellen dazu, aber langsam, sehr langsam wird der Wind etwas schwächer.

Hinter dem letzten Tanker setzen wir Segel und rauschen raus aufs Meer.

Wie hat eine Turnerin bei meinem Online turnen mal gesagt: “Ich kann schon das Meer sehen!” und es fühlt sich sehr gut an.

Wir segeln, nehmen auch mal einen Motor dazu, wenn der Wind zu schwach ist, sogar kurz beide Motoren, dann wieder nur die Segel. So schieben wir uns durchs Wasser.

Nur das mit der Wasser Temperatur, das klappt noch nicht so richtig. Es hat 14,4 Grad. Irre!

Lange Zeit rollen riesige Wellen ran vom Westen, und wir fahren so richtig rauf und runter. Im Westen weht starker Westwind und die Dünung davon, kommt bis hierher.

Ich möchte uns Essen zubereiten, als mein Magen sagt, “geh wieder raus aus der Küche, sonst wird mir übel”. Ich bin sehr selten Seekrank, nur diese langgezogenen Wellen mit auf und ab, die mag mein Magen gar nicht, schon immer nicht, wenn ich zurück denke. Kurt war noch nie Seekrank.

Auch sind wir ein wenig übernachtig, weil wir heute Nacht aufgrund des lauten Sturms so wenig geschlafen haben. Da kommt dann alles zusammen beim Seekrank Gefühl.

Aber das Meer ist wunderschön blau, und glitzert in der Sonne, genauso blau wie der Himmel! herrlich, wenn es nur ein wenig wärmer wäre, wär ich schon drin! Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre!

17.00 Wir fahren an la Ciota vorbei und meinem Engelsflügel mit den faszinierenden Sand Felsen, als hätte Gaudi sie gestaltet. Es ist jedes Mal wieder ein Erlebnis hier vorbei zu fahren.

Wir wollen noch ein Stück weiter bis Bandol, denn Morgen früh dreht der Wind und wir müssen Schutz suchen. Auf der Weiterfahrt hätten wir starken Gegenwind und somit lassen wir lieber einen Tag fahren aus. Wird uns auch guttun!

19.00 Wir kommen in Bandol an, finden einen guten Ankerplatz auf 5m Tiefe. So gerne würde ich jetzt eine Runde ums Boot schwimmen. Die Wasser Temperatur ist schon auf 17,9 Grad gestiegen, immerhin. Aber es ist mir nicht nach dieser Temperatur.

20.00 Ich bereite uns Essen und wir liegen noch in der Abend Sonne am Trampolin. Wir haben einiges an Schlaf nachzuholen.

21.00 Natürlich wollen wir noch in den Ort und am Weg dorthin den neuen Außenbordmotor testen.

21.30 Die Sonne ist untergegangen und es ist so kalt. Eisessen macht gar keinen Spaß. Trotzdem schaffen wir eine riesige Runde um den sehr großen Hafen.

Ich glaube heute Nacht benötige ich Söckchen und noch eine 2. Decke.

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Donnerstag, 11.6.2026 – werden wir heute Nachmittag gekrant?

Ist heute unser letzter Tag hier in der Marina?

8.00 Laute Arbeitsgeräusche wecken uns auf. die Marina Angestellten sind schon fleißig. Jetzt ist Hochsaison.

9.00 Der Kranwart klopft, um uns zusagen, daß wir um 4:40 also 16:40 dran kommen zum Kranen. er fragt auch wielange wir im Kranbecken bleiben wollen. Nachdem der Mistral Wind tobt, würden wir gerne über Nacht bleiben. er willigt ein.

Freitag 8.00 sollen wir bitte raus fahren. Da tobt der Wind aber immer noch. d.h. entweder irgendwo verstecken vor dem Wind, oder am Schwanz des Mistrals in den süden fahren. Trauen wir uns das? Und wie wird es sich anfühlen? Wir müssen ja den Kanal queren, das bedeutet der starke Wind kommt von der Seite. Danach haben wir ihn von hinten, was angenehmer ist. Nach Mittag, wenn wir weiter fahren hört er an unserem Ziel “Bandol” ziemlich auf zu wehen, oder wird  wenigstens leichter.

Im Moment haben wir ca. 70 km/h in den Böen.

Ich trage die Wohnmobil Schlüssel in die Marina und frage nach einem Platz., wo wir es hinstellen können.  Normalerweise haben sie für diesen Zweck die große Tiefgarage. Aber wir sind natürlich zu hoch, um reinfahren zu können.

Sie weisen uns einen Platz zu bei den anderen beiden Wohnmobilen. Da stehen wir jedes Jahr. Aber heuer haben wir ja auch noch einen Anhänger zu verstauen beim Zaun.

14.00 Wir haben so ziemlich Alles irgendwo und iorgendwie verstaut. Sieht ja schon recht leer aus.

Ich hoffe wir haben nichts vergessen vom Wohnmobil zu holen und was wir nicht benötigen, in Wohnmobil und Hänger stopfen. Uff!

Die Anspannung wächst!

15.50 Überpünktlich sind die Marina Angestellten. Während wir das Wohnmobil abstellen, wo die Marina es sehen kann, arbeiten sie schon unter unserem Katamaran und fädeln die Gurte durch.

Jetzt geht es ab ins Kranbecken.

Der Wind hat noch ca 60km/h

Ganz achtsam fährt der Kranwart mit unserer kostbaren Fracht. Dann gehts auch schon ab ins Kranbecken.

Wir montieren alle Fender und die Arbeiter schnallen unser Boot fest mit den 4 Leinen.

Flaggen werden montiert, die französische und eine große Österreich Flagge.

Auch haben wir jetzt Zeit das Wasser entkalkt in den Tank zu lassen.

Nun wäre es schön, wenn der Wind nachlässt.

Bis Morgen Früh können wir hier im Kranbecken bleiben.

Weil mein Yoga entfällt, gönn ich mir eine Laufrunde bis Port St. Louis und den fitness Geräten und mach sie alle durch. Es wäre wirklich gut, wenn die Franzosen sie benützen würden. Es sind gute, sanfte Lockerungs Übungen dabei.

Ich pflücke auch noch eine kleine Handvoll Maulbeeren. Die Übrigen hat der starke Wind abgeschüttelt.

Kurt war in der Zwischenzeit sehr fleißig, hat Wasser getankt, Tisch und Sessel aufgestellt und die Dreiecksleinen angebracht.

Der Wind bläst mit warmen 50-60km/h

Abschließend machen wir noch eine letzte, große Runde bei Sonnenuntergang.

Hoffentlich schaffen wir Morgen gut die Ausfahrt.

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Mittwoch, 10.6.2026 – letztes Mal Markt in Port Saint Louis ……

und nochmal einkaufen im viel zu sehr runter gekühlten Supermarkt. Schrecklich! In Zeiten von Strom sparen muss man doch die Räume im Intermarche nicht so runter kühlen. Ich friere jedes Mal trotz warmer Kleidung.

Wir haben beschlossen die Erledigungen mit dem Wohnmobil zu machen, damit Kurt zum letzten Mal seine Bestellungen beim Locker abholen kann, während ich Markt und Supermarkt erledige.

Alles in Allem sehr stressig! Viele Menschen, die Alle ein Grillhuhn kaufen wollen, starker Wind, eiskalter Supermarkt.

Ich laufe noch in die Apotheke um die Antihistamin Tabletten nachzukaufen. Die französische Sprache und das Zahlensystem sind verrückt. Ich bezahle € 3,90. Der Franzose sagt dazu 3 4×20+10 = 3,90

Darum können sie auch kaum Geld wechseln oder rausgeben, wenn ich es ihnen fast genau gebe. Das ist alles viel zu kompliziert. Somit steht auch in jedem Supermarkt eine Zahlmaschine für Geldscheine und Münzen zum Einwerfen.

Letzte Arbeiten sollten wir Heute erledigen. Wir beginnen für uns kleine Listen zu machen. Dinge, die wir auf keinen Fall vergessen sollten.

Der kleine, dankbare Kühlschrank aus dem Wohnmobil ist abgetaut, ausgeräumt und ausgewaschen. Wie immer hab ich mich und das Wohnmobil mit der Flüssigkeit in der Abtropftasse beschüttet. Es ist gar nicht möglich solch eine volle Tasse gerade aus dem Kühlschrank zu balancieren. Ganz egal, es ist ja heiß genug hier!

Kurt kärchert den zweiten Teil des Schiffes, den er gestern nicht mehr machen konnte.

Die Propeller, die er gestern grundiert hat, werden heute noch besprüht mit einem Antifouling für Propeller.

Kleinere Aufräumarbeiten finden noch statt.

Die Ankerketten Rolle hat Kurt zuhause neu angefertigt und tauscht sie noch. Sie gibt der Ankerkette eine Führung.

Zwischendurch studieren wir den Wetterbericht und überlegen wie wir manchen winden, die aus der falschen Richtung kommen, entkommen können.

21.30 Der Wind weht noch immer, aber sobald die sonne am Untergehen ist, wird auch der Wind kühler. Für mich fühlt es sich zu kalt an.

Der Wetterbericht der nächsten Tage sagt auf unserer Reise maximal 25 Grad voraus, während es hier fast jeden Tag 32 Grad anzeigt. Warum auch immer es hier so heiß ist und wird, ist schon sehr spannend.

Wir planen noch eine Hafen Runde sobald es finster ist und die Gelsen endlich schlafen. Wobei sie ja bei so starkem Wind nicht so zahlreich unterwegs sind.

Bis Morgen!

 

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Dienstag, 9.6.2026 – Heute ist kärchern dran!

Wir nehmen gerade an einem Zellen Reparatur System teil und schlafen mit aufgeklebten, mit Licht beschossenen Teilchen. Es soll die defekten Zellen, erneuern und sie dazu zu bringen, wieder voll zu arbeiten.

Finde ich total interessant und ich werde im Winter die Grundausbildung beginnen. Muss aber noch ein bisschen sparen, da es recht teuer ist.

Was ich bereits weiß, aus unserer Erfahruzng, kann ich euch gerne erzählen, wenn ihr interessiert seid. Nach dem Winter kann ich es auch an euch schon anwenden, wer das möchte.

Wir haben am Heck des Schiffes jeweils 2 Stauräume, die nur einen Deckel haben, der nicht dicht ist. Das ist nicht vorgesehen. Hier sammelt sich Regenwasser und der Staub vom Ort und vom Hafen. Wir müssen sie heute ausräumen und den Inhalt reinigen oder entsorgen.

Täglich sind wir bemüht unser Schiff leichter zu machen. Das ist für einen Katamaran äußerst wichtig. Alles, was wir nicht benötigen, oder jetzt im Sommer nicht, kommt in den armen, bereits überfüllten Anhänger oder ich trage es zum Entsorgungsplatz. Bis jetzt war alles innerhalb von weniger Minuten von Anderen abgeholt.

Dort findet ein richtiger Tauschhandel statt. Ich trage etwas hin, Kurt nimmt etwas Anderes mit.

Taucherbrillen, Flossen, Leinen, Benzin Kanister,….. tauchen in den beiden Lagern auf. Alles ist schwarz und muss gereinigt werden.

Aber bitte nicht im Gras, da sind ja die Sandflöhe. Ich suche mir ein Stückchen Beton, abseits vom Gras, um nicht gebissen zu werden.

Der übernächste Nachbar, auch ein Schweizer, aber ein sehr netter, bringt uns alle Zutaten für Spaghetti Carbonara, weil er heute abreist. Ok! dann kochen wir heute Spaghetti Carbonara und noch einige Male öfters. so viel hat er gebracht. Nur die Milch hab ich verschmäht, weil wir keine Milch trinken. Danke!

Ich hab im Schiff und im Cockpit aufgewaschen. Jetzt kommt Kurt mit dem starken Kärcher. Mal sehen, wie es danach aussieht. Vorsorglich hab ich ihn mit 50er Sonnenmilch auf den freien Stellen eingecremt, denn beim mit Wasser britscheln, entsteht leicht ein Sonnenbrand!

Heute ist es sehr heiß! Es hat knappe 30 Grad, obwohl es schon 16.30 ist.

19.00 Ich hab noch Pilates! Es klappt gut und sieht toll aus Pilates vor blauem Himmel. ein paar Teilnehmer bedanken sich für den blauen Himmel. Zuhause ist gerade Regen und schwüle Luft hör ich. Hier ist fast immer blauer Himmel.

Die Gelsen und auch diese bissigen kleinen Flöhe finden mich während des Sports und ich muß kurz unterbrechen, um mich mit Autan einzusprühen. Viel nützt es nicht.

Kurt hat in der Zwischenzeit das defekte Solarpanel getauscht. Eine Platte hat ja voriges Jaher zu brennen begonnen und ein paar Zellen sind jetzt defekt. sie funktioniert zwar noch aber schwächer wie die Anderen. somit tauschen wir sie aus. Wir haben ja mehrere gekauft damals.

Danach grundiert er den Propeller und montiert die neuen anoden, damit die Propeller sich nicht auflösen oder beschädigen.

22.30 Spät aber doch drehen wir noch eine Runde. Es weht leichter Wind. Morgen soll es stärker werden laut Wetterbericht.

Angenehm müde fallen wir ins Bett!

 

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Montag, 8.6.2026 – Uff noch einiges ist zu tun!

Ein riesiger Sattelschlepper mit Begleit Fahrzeug startet an hinter unserem Wohnmobil. wir sind sofort hellwach. Macht nichts, wir müssen ja aufstehen.

Unsere Gelsen- und Flostiche jucken noch. Bei Kurt färben sie sich mittlerweile auf rot, violett, aber die Schwellung ist etwas zurück gegangen. Die Antihistamin helfen ein wenig. Ich werde sie nachkaufen, wenn ich zum Markt radel.

Was tun wir, was müssen wir noch tun!

Ich möchte endlich die Kleidung fertig umräumen und vielleicht mit wehem Herzen noch ein paar Kleidchen aussortieren, weil kein Platz mehr ist. Wir haben zuviel und das Schiff ist zu klein. Wieso haben wir nicht ein riesiges Schiff gekauft damals? Dumme Frage, ich weiß!

Der übernächste Nachbar ist auch Schweizer, aber ein netter Schweizer und nachdem er Morgen abreist, bringt er ständig Esswaren. Die Männer tratschen dann über dies und das und das Segler einmaleins fließt.

In der ersten Reihe hat ein junger Schwede eine zwanzig Meter Amel, ein sehr gutes, bewährtes Segelboot gekauft und möchte gerne unser Faß borgen, um den Motor starten zu können. Er hebt seinen Arm, um sich vor der Sonne zu schützen und hat auch unendlich viele Gelsenstiche. d.h. es geht nicht nur uns so!

Ich würde gerne Geschirr spülen, aber dort ist noch kein Schalter, um die Standheizung einzuschalten.

Starlink ist schon montiert, aber dort, wo wir anstecken wollen, ist kein Strom. Im Winter hat Kurt hinter den Laden den Strom neu verkabelt. Es waren. noch Unmengen von dicken Kabel dahinter, vom Vorbesitzer eingezogen. Was ist der Fehler. Kurt macht sich auf Fehler Suche.

Der junge Schwede kommt nochmal vorbei um uns sein Leid zu klagen. Er findet den Fehlöer nicht, warum der Motor nicht kühlt. Aber er gibt jetzt auf, er hat keine Zeit mehr um weiter zu suchen.

So ein Segler Leben ist halt nicht einfach!!!

Es ist durchwegs schönes Wetter, leichter Wind, blauer Himmel. Das bleibt auch so, wie es ausieht. Schön langsam können wir schon die Langzeit Prognose der Wind und Wetter Daten studieren.

Wenn wir gekrant werden, am donnerstag Nachmittag, stürmt es, wie immer und das arme Schiff wird vom Wind hin und her geschaukelt. Aber der Kranwart kann das. Wir haben vollstes Vertrauen!

Die WC Ablass Pumpe im Schiff funktioniert nicht. sicherlich wieder zugestopft von einem Wespennest. Stöbern mit einem langen Draht hilft nicht. Kurt v ersucht es mit meinem Kompressor. Ich hoffe, er kriegt es frei. Das selbe Spiel dann auch auf der Gäste Seite.

Ich versuche die Bettwäsche in den Griff zu bekommen. wir haben heuer durchgehend Gäste von Anfang Juli bis Ende August.  Waschen wir die Bettwäsche oder nehmen wir Ersatz mit? wir versuchen ja ständig Gewicht zu sparen. Vielleicht doch beides, einmal waschen und danach einmal wechseln, je nachdem wo wir leichter eine Wäscherei finden. Oder wir waschen am Schiff.

17.00 Der Sattelschlepper hat den ganzen Tag benötigt um eine Motor Yacht abzuladen und eine neue aufzuladen und zu befestigen. Dabei lief ständig der Motor. Endlich ist er weg und es kehrt wieder Ruhe ein.

Wir laufen noch schnell ins Shipshop und kaufen ein kleines Handfunkgerät, damit wir nicht so laut schreien müssen beim Anker setzen. Probieren wir es aus, ob es sich bewährt.

Wir haben das Wasser entkalkt und ins Wohnmobil eingefüllt. Trotzdem muss ich zusätzlich noch einen Brita Filter verwenden, weil es so kalkreich und gechlort ist, was schrecklich schmeckt.

Ich möchte noch ein bisschen Krafttrining machen. Dazu muss ich mich aufwärmen, was am Besten gelingt mit dem Roller. 2 km vor und zurück. Ich bin gut aufgewärmt.

Beinahe eine Stunde schaffe ich. Jetzt ist genug!

19.30 Ich liege am Trampolin und geniesse die Abendsonne. Wunderbar mild und angenehm fühlt es sich an.

So fleißig waren wir Heute!

20.30 Der Himmel färb t sich wunderschön rot im Westen. Ich laufe zum Kanal und bin noch rechtzeitig dort, um den Sonnenuntergang zu bewundern.

21.00 Ich wäre gerne noch länger geblieben. Die Farben sind umwerfend, aber die kleinen Blutsauger kommen. Schnell zurück zum Wohnmobil.

22.30 Nachdem ich noch meine beiden lieben Reiki Kunden versorgt hab, drehen wir noch eine Runde. Um diese Uhrzeit sollten uns keine Gelsen mehr belästigen. Kurt ist trotzdem völlig eingewickelt in Kleidung. Er traut meinen Worten nicht.

Wir fallen erschöpft aber zufrieden ins Bett!

 

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Sonntag, 7.6.2026 – Kleine Tierchen haben uns überfallen!

Oder sagen wir besser Kurt. Freitag war er beinahe den ganzen Tag unter dem Schiff, im Gras, sehr angenehm, im Schatten stehend, bei leichtem Lüftchen.

Leider wohnen dort Sandflöhe im Gras und warten bis ein Mensch vorbei kommt. Sie sind urwinzig und man hört sie nicht. Sie stechen kurz in die Haut, oft attackieren viele nebeneinander. Wie es der Stelle dann geht, sieht man erst am nächsten Tag.

Voriges Jahr dachten wir, es sind Gelsen und haben in der Dämmerung Schutz vor ihnen gesucht. Und jetzt das gleiche Thema, weil es ja keine Gelsen sind. Der Überfall beginnt schon tagsüber.

Sandflöhe sind im ganzen Mittelmeer Raum verbreitet, hier besonders  viele verschiedene Arten, vielleicht auch weil hier früher Sumpfland war. Die wunderschöne Camarque war früher Malaria Gebiet.

Voriges Jahr habe ich aus der Apotheke ein Antihistaminikum gekauft. Es hilft nur bedingt.  Somit ist Skipper´s Laune im Keller, weil es überall juckt. Sogar am Kopf haben sie zugeschlagen, und unter den Haaren.

Was hier eher mich betrifft, sind die Monster Disteln, mit ihren Stacheln von 1-2cm Länge sind sie Stahl hart. Sie gehen durch jede Schuhsohle durch und pieksen dann in die Fußsohle. Sie  haben mir schon viele Schuhe untragbar gemacht.  Bei jedem Schritt durchs Gras achte ich, wo ich hinsteige, aber abends sieht man sie nicht. Sie rollen auch im Hafen herum bei Wind, wenn sie abgerissen werden.

Alles sehr spannend zur Zeit.

Aber wir arbeiten uns trotzdem tiefer ins Schiff hinein und räumen aus, so gut es geht, was wir im Moment auf der Reise nicht benötigen.

Weiter geht´s!

Ich klettere gefühlte 100 Male die Badeleiter rauf und runter und verstaue Dinge, die wir nicht brauchen im Anhänger und im Auto. Alles, das Kurt zur Seite legt, schleppe ich runter.

Kurt leidet sehr wegen seiner vielen, vielen Flobisse, die mittlerweile richtig rot leuchten und natürlich furchtbar jucken.

Ein Nachteil des Antihistamins ist die recht schnell auftretende Müdigkeit.

Trotzdem kommen wir voran und das Schiff leert sich.

Yoga fällt aus, somit mach ich mein erstes Krafttraining an Bord, was nicht so einfach ist wie im Fitnesscenter.

20.00 Zu dieser Uhrzeit haben wir noch wunderschönen Sonnenschein.

Wir machen eine Runde zum zweiten Stellplatz, wo die großen Katamarane stehen.

21.30 Es ist immer noch hell, aber die ersten Mücken werden sichtbar und haben uns auch schon entdeckt.  Auf zum Wohnmobil, da sind wir geschützt.

Bis Morgen!

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Samstag, 6.6.2026 – das wisst ihr ja noch gar nicht,…..

Es ist wunderbares Wetter. Der Wind hat auf Südwest gedreht.

Ihr erinnert euch sicher noch, wie seltsam im Winter unsere Nachbarin von der großen Outremer mit mir umgegangen ist. Wir haben schon öfter darüber gerätselt, ob sie wohl noch da sind in der Marina oder schon lange gekrant haben und bereits unterwegs, ob wir sie auf See treffen,…..

Nein nichts davon. Der Schweizer sucht ja gerne die Nadel im Heuhaufen und hat sich  scheinbar ein Diagnose Gerät gekauft und auf seinem kompletten Rumpf weiße Kreise gezeichnet, und meint, jetzt wohl, sein Schiff hat Osmose.  Von ihnen persönlich ist keine Spur zu sehen. Alles ist abgesteckt und aufgeräumt. Vielleicht klagt er gerade die Schiffs Werft oder will das Schiff zurück geben weil es nicht perfekt ist? Wer weiß das schon!

Das Schiff hat ihnen bis jetzt kein Glück und keine Freude gebracht.

Kurt baut den im Winter reparierten Boiler und die neue Standheizung im Schiff ein. Ich hör ihn immer wieder schimpfen. Doch ein paar Stunden später haben wir heißes Wasser und alles funktioniert wunderbar.

Heute müssen wir unbedingt  zu Intermarche einkaufen fahren. Unsere Vorräte sind sehr geschrumpft.

Im Supermarkt ist es bitter kalt und die Preise sind seit Ende Feber extrem gestiegen. Das ist schon unglaublich. Was sagen denn da die Franzosen dazu. Gar kein Aufstand?

Das Beiboot hat den neuen Außenbord Motor montiert bekommen und ist bereit. Wir haben jetzt einen Autostart am Motor damit ich auch anstarten kann.

17.00 Ich klipse die bunten Kettenglieder in die Ankerkette, damit wir beim Ankern sehen, wieviele Meter Ankerkette schon im Meer sind.

Wir haben ja eine neue Ankerkette gekauft im Winter und ich hab sie mit zwei Anstrichen versiegelt. Ich hoffe, sie rostet nicht wieder so schnell innerhalb kurzer Zeit.

Ein gelber Hubschrauber landet neben der Marina. Drei Feuerwehr und zwei Polizei Autos kommen mit Blaulicht auch dazu. Mehr ist aber nicht zu erkennen. Vielleicht eine Übung, meint Kurt.

Zur Dämmerung muss man fin einen Raum lüchten. Dann kommen die Gelsen. Aber tagsüber verstecken sie sich im Gras. d.h. durchs Gras gehen, geht auch nicht gut.

22.00 Wir starten noch eine kleine Runde, es ist immer noch hell, was sehr ungewöhnlich ist.

Habt eine gute Nacht, bis Morgen!

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Freitag, 5.6.2026 – Jetzt heisst es aber ausräumen!

Jetzt gibt es kein Pardon!

Die Sonne scheint, der Mistral weht, aber mild. Es fühlt sich sehr angenehm an.

Ausgerüstet mit einer Schachtel Mozartkugel – sie lieben sie hier in der Marina – stapfe ich in die Marina, um uns einen Kran Termin zu vereinbaren. Sie freut sich sehr über die Kugeln und verschiebt ein paar Kunden solange, bis mein Wunschtermin möglich ist. Danke, sehr lieb.

Ich hab 6 Kisten auszuräumen und werde versuchen, dies heute zu schaffen. Kurt muss den Anhänger ausräumen. Da ist einiges mehr drin verstaut als in meinen gut sortierten Kisten.

Wir haben einen neuen Aussenboard Motor gekauft nach dem Winter mit einem Elektrostart, damit ich auch damit fahren kann. Niemals kann ich ihn an der Schnur anstarten, manchmal sogar viele Male bis er läuft.

Der alte Motor wird vielleicht zu Hause überholt und verkauft.

Schön langsam,  ganz langsam – es ist ja erst der 1. Tag – geht es voran, bekomm ich Strom und Wasser, entsorge wieder einmal die Flüssigkeiten aus dem Wohnmobil und kommt wieder Routine in den Tag.

Die alten Fenster sind undicht, das wissen wir ja. Wir wollen sie im Winter tauschen. Bei so einem Wolkenbruch bleibt nichts trocken.

Teilweise essen wir noch im Wohnmobil und teilweise schon im Schiff, je nach Möglichkeit.

17.00 Die ersten Amazon Lieferungen sind auch schon da. Wir haben 2 riesige Gelsen Killer bestellt. Ich hoffe, sie wirken gut.

18.00 Ich roller zu den Maulbeer Bäumen in der Allee, ausgerüstet mit Autan  Spray und einem Säckchen. Sie beginnen erst zu reifen. d.h. ich kann noch ein paar Male kommen in den nächsten Tagen.  Sie sind so süß, dass meine Finger am Lenker kleben bleiben. Reife Maulbeeren eben.

Wir räumen noch weiter und kommen ganz gut voran.

22.00 Wir gehen eine Runde. Es ist ungewöhnlich, dass es noch bis nach 22.00 hell ist.

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